Rat und Hilfe

Elia – Die Ebenen des Jenseits und der Belt

Die Ebenen des Jenseits

Der Belt, der erdnahe Bereich

Der erdnahe Bereich ist an sich wertfrei,
weder angenehm
noch unangenehm.

 Elia

Wie ich bereits erwähnt habe
in meinen vorigen Diktaten mit Jo,
möchte ich jetzt noch einmal
auf die einzelnen Ebenen des Jenseits näher eingehen.

Es findet also,
sobald ein Mensch verstorben ist,
eine psychische Entwicklung statt,
die dazu beiträgt,
dass Leben, das beendet wurde,
neu zu begreifen! 
Es in seiner ganzen Tiefe und Breite zu erfahren
und aus den gemachten Erfahrungen
zu einer Synthese zu kommen.
Das ist das Hauptanliegen der jenseitigen Entwicklung.

Aber natürlich werden so, wie ein Kind geboren wird,
auch bei Demjenigen, der wieder neu ins Jenseits eintritt,
Fähigkeiten erlernt oder erübt werden.

Es ist nicht so, dass jeder,
sobald er verstorben ist,
alle Fähigkeiten besitzt,
die man im Jenseits anwenden kann.
Sondern vieles muss trainiert werden,
geübt werden, begriffen werden.
Es ist eine sehr andere Welt,
denn es ist die rein psychische!
Nicht das Materielle,
aber jeder Impuls,
jede Intention,
jeder Gedanke,
jeder Glaube manifestiert sich sofort als Wirklichkeit!
Nirgendwo sonst stimmt der Spruch so sehr:
Wie Innen, so Außen.
Tatsächlich ist alles, was in uns ist,
im Jenseits sofort auch Außen.

Erlebte Realität:
Damit umzugehen, will erlernt werden,
will erfahren werden,
will erlebt werden.
Das ist ein Prozess,
der unterschiedlich lange dauern kann.

Bei Menschen, die noch sehr an ihrer Inkarnation hängen,
dauert es länger.
Wobei: Wenn ich von Dauer spreche, bitte ich zu bedenken,
dass wir keine Zeiteinheiten in eurem Sinne haben
–  gestern, heute, morgen –
sondern dass wir eine Entwicklungseinheit haben.
Das heißt, wir messen nicht Zeit,
wir messen Entwicklung,
Vervollkommnung.

Also in diesem Sinne kann es länger dauern,
wenn jemand an seine alte Inkarnation sehr verhaftet ist.
Das typische Beispiel dafür,
dass jemand sehr verhaftet ist,
das ist der Zustand,
den andere Belt nennen oder erdnaher Bereich.
Das bedeutet,
dass sich der Verstorbene von seinem Leben
und den Umständen und den Menschen,
die damit zu tun haben, nicht lösen kann.

Oder er kann sich nicht von der materiellen Welt lösen.

Es ist ihm unmöglich, aus verschiedenen Gründen:
Zum Einen mag er nicht loslassen wollen
aus Angst, dass danach nichts kommt.
Zum Anderen mag er nicht loslassen wollen,
weil er die Liebe und das Loslassen,
was ihm entgegengebracht wird,
nicht akzeptieren kann.

Aber es mag auch sein,
dass er sich sehr verpflichtet fühlt.

Das trifft besonders auf jene zu,
die in ihrem Leben viel Verantwortung auf sich genommen haben
und diese meinen,
nicht loslassen zu können.

Und es trifft auf Wesen zu,
die so unsicher sind in ihrem Selbstwert,
dass sie keinen Schritt weitermachen können als den,
wo sie sich gerade befinden.

Ihr seht, es gibt viele Gründe,
im erdnahen Bereich zu bleiben!

Dazu kommen noch all jene,
die einfach verwirrt sind,
die nicht wissen, dass sie tot sind,
die sich nicht umschauen.
Die sich nicht öffnen für Impulse,
die von Außen kommen.
All diese bleiben im erdnahen Bereich
länger oder kürzer, dies ist sehr individuell! 
Der Zustand selbst ist auch individuell! 
Es gibt durchaus Wesen,
die zufrieden sind in diesem Bereich.
Andere wiederum empfinden ihn als große Qual.

Es gibt nichts, was dort festliegt,
alles ist sehr individuell.
Aber was sie alle eint, ist:
Dass es dort keine Weiterentwicklung gibt!

Sie sind, wie sie waren zu Lebzeiten.
Sie sind genauso in ihrem Empfinden,
in ihren Ängsten und Hoffnung,
in ihren Bedürfnissen sogar,
sind sie völlig gleich denen,
die noch nicht gestorben sind.
Und das macht es sehr schwer, sie dort herauszuholen! 
Unter Umständen kann das in eurer Zeit
viele Jahre dauern,
ja sogar – es gibt Einzelfälle – Jahrhunderte.

Vergesst nicht!
Alles, was drüben geschieht, geschieht freiwillig.
Man kann niemandem eine Überzeugung aufoktroyieren.
Überzeugungen entstehen immer selbst
und es ist die Überzeugung, die Imagination,
die die Bewegung im Jenseits auslöst.

Wer also überzeugt ist,
im erdnahen Bereich richtig zu sein,
der kann nur dann weitergeführt werden,
wenn eine andere Überzeugung stärker ist.

Dies zu tun, ist Aufgabe der Guides!
Einige Verwandte bieten sich an
und gelegentlich mediale Menschen.

Der erdnahe Bereich selber ist an sich wertfrei,
weder angenehm noch unangenehm.
Jemand, der dort verhaftet ist,
ist weder ein böser noch ein guter Mensch.
Es ist einfach ein Seins-Zustand!
Aber:
Da Sinn und Aufgabe der Inkarnation
– sowohl im diesseitigen wie im jenseitigen Bereich –
die Weiterentwicklung ist,
ist es immer richtig und immer von Gewinn,
Jemand aus dem erdnahen Bereich weiterzuführen.
Denn es ist dann erst möglich,
dass er sich zu sich selbst,
zu seinem Gesamtselbst
und zu seinem eigentlichen Sinn und Zweck
der Inkarnation wieder hinbewegt.
Hast du Fragen zu diesem Thema, Hajo?

H: Ja, ich weiß nicht, ob du meine Geschichte mitverfolgt hast.
Ich war ja mal auf einem Heiler-Seminar
und da haben wir ja genau das gemacht:
Dass wir in den Belt gegangen sind
und gesucht haben nach Seelen,
die im Belt verfangen sind und diese versucht haben,
ins Licht zu führen.
Meintest du das jetzt damit?

E: Ja, natürlich, das ist eine Aufgabe, die nicht zu unterschätzen ist.
Wie gesagt, es ist eine Aufgabe,
die der Schöpfung letzten Endes dient
und damit eine gute Aufgabe.
Wer sich dazu berufen fühlt,
wer durch die Umstände seines Lebens
dazu geführt wird, diese Fähigkeiten zu entwickeln,
der wird selber sehr große Erlebnisse und Erfahrungen
damit machen, welchen Sinn das Leben hat.

Aus dem Belt
und aus den Begegnungen mit Menschen aus dem Belt zu lernen,
ist eine sehr gute Chance,
zu sich selbst zu finden
und zu seinen eigenen Sinn-Findungen.

Habe ich damit deine Frage beantwortet?

H: Damals war das, was dort gelehrt wurde, sehr aufwändig.
Das heißt, man hat schon darauf gesehen, dass Kreise,
die sich für diese Arbeit an Seelen im Belt zusammenfinden,
mehrere Personen sind,
die sich dann gegenseitig in dieser Situation helfen.
Habe ich das dann richtig verstanden?
Dass es nur geht,
wenn man mindestens zu Dritt sich
um hängen Gebliebene im Belt kümmert?

E: Nein, nein natürlich nicht.
Musst du zu Dritt sein,
um einer alten Frau über die Straße zu helfen?
Das ist Unsinn,
das kann jeder tun,
der dafür geeignet ist
und sich berufen fühlt.

Und wer medial genug ist,
um Kontakt aufzunehmen,
kann das auch tun.
Nur sollte er natürlich auch genug Hintergrund Wissen haben.
Ich denke, da wird auch sehr viel kommerziell gearbeitet
und da werden Ängste aufgebaut,
die eigentlich nicht nötig sind.

Aber du hast daraus gelernt, nimm es an, wie es ist.

Nur Ängste sollte niemand haben,
der helfen will, Andere aus dem Belt zu helfen.
Das ist eine schlechte Basis.
Es ist sehr viel besser, zu verstehen,
dass dort Wesen sind,
die genauso freiwillig mitkommen oder nicht
und die ein Recht darauf haben,
ihre eigenen Entscheidungen zu treffen Einerseits.
Und Andererseits,
dass es auch sehr oft Verwirrte und Kranke sind.

Was mir besonders am Herzen liegt,
sind verwirrte Kinder, die wirklich Hilfe brauchen!
Und ich würde dich bitten,
wenn deine Medialität wächst,
dass du dann ohne Scheu an diese Arbeit gehst.
Es ist eine Arbeit, die dir viel Freude machen kann.

H: Woran merke ich, dass meine Medialität wächst?

E: Du wirst zunehmend erkennen,
dass du über ein Wissen verfügst,
das in dir ist.
Das setzt allerdings voraus,
dass du dich sehr gut kennen solltest.
Es sind nicht die Theorien, derer du bedarfst,
dessen sind genug.

Es ist vielmehr das erfüllte Sein,
es ist vielmehr die erlebte Wahrheit
als die gelehrte Wahrheit.

Du wirst es sehen:
Mit jedem Ereignis, was auf dich zukommt,
wirst du an Tiefe und an Reife zunehmen.
Die Wahrheit ist in dir selbst, ich sprach schon davon.

H: Inwiefern kommen Erlebnisse auf mich zu?
Kommen Menschen auf mich zu,
die meiner Hilfe bedürfen
oder welche Erlebnisse meinst du?

E: Willst du, dass Menschen auf dich zukommen,
die deiner Hilfe bedürfen?
Dann werden sie kommen.
Auch du bist im Prinzip
eine freiwillige Entscheidung eingegangen.
Das ist, was ich immer und immer und immer wieder sage:
Ihr seid eure eigenen Schöpfer! 
Ihr seid euer eigener Inkarnationsplan.

H: Gut, hattest du noch etwas zu deinem Thema zu sagen?

E: Ich möchte noch zum Belt sagen:
Es gibt viele verschiedene Versionen, wie man darüber redet.
Es wird von Kälte und Dunkelheit gesprochen,
es wird von finsteren Seelen gesprochen,
es wird von Gefahren gesprochen.

Macht euch bewusst:
Der Belt an sich ist wertfrei,
es gibt keine einheitlichen Zustände im Belt.
Der Zustand der Verstorbenen dort ist ganz individuell.
So mag sogar durchaus Glücksempfinden dort möglich sein.
Es mag dort so angenehm sein,
dass es keinen Grund gibt, weiterzugehen.

Löst euch bitte von der Vorstellung,
dass es ein schauriger und schrecklicher Ort sei! 
In der Tat kann er es sein.
Aber er muss es nicht sein.

Wer immer dort helfen möchte,
der mache sich bitte frei von vorgegebenen Vorstellungen
und sehe, was ihm tatsächlich dort begegnet.
Es ist immer eine Überraschung,
denn es ist immer ein Individuum,
dem ihr begegnet.
Ihr mögt dort Schreckliches finden,
aber ihr könnt auch Gutes finden.

Seid bitte offen und bedenkt, wie ich schon sagte:
Oberstes Gebot dort drüben ist Freiwilligkeit,
nichts Anderes.

Es gibt keine Magie,
es gibt keinerlei Beeinflussungsmöglichkeiten
durch Riten oder durch Vorstellungsbilder,
Gesänge oder dergleichen Dinge mehr.

Was es gibt zum Beeinflussen,
ist die Entscheidungsfähigkeit einer solchen Seele,
nur darum geht es.

Ich denke, zum Thema Belt haben wir damit genug gesagt
und möchte heute damit das Diktat beenden.

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

H: Ja, das wünsche ich dir auch.