Luther

Elia – Die Jenseitsebene 6: Die Ebene des Gebets (Teil 1)

Jenseitsebene 6
Die Ebene des Gebets

Fortgeschrittene Seelen
zwischen dem Schöpfungsplan Gottes
und den Gebeten.
Auch Flüsse, Seen, Berge, Tiere und Pflanzen beten.

Elia

Wir werden jetzt Ebenen betreten,
die ein hohes, spirituelles Niveau haben.

Und es ist sehr notwendig, dass Uta an einem solchen Tag,
an dem ich in diese Ebenen mit ihr gehe
– und sie wird ja involviert von den Energien, über die ich spreche – nichts Weiteres tut als dieses, ja?

H. Gut.

Ich denke es ist nun an der Zeit, weiterzugehen.
Auch für euch hat sich eine neue Entwicklung geöffnet!
Ihr habt ein neues Verständnis
über Zusammenhänge zwischen Menschen,
über Zusammenhänge zwischen Energien der Erde, des Himmels.
Ihr erkennt weitaus mehr als noch vor einem halben Jahr,
wie ein anderes Zusammenfügen vorhanden ist.
als ihr es erwartet hättet.

Es geht weitaus tiefer, ist weitaus komplizierter
– dieses Netzwerk –
als ihr es euch je erträumt habt.

Das hat in euch einen Reifeprozess in Gang gesetzt,
den ihr weiter tragt.

So fußt das Eine auf dem Anderen
und alles ist letztlich – nicht wahr –
eine Frage des rechten Zeitpunkts.

Nun also die sechste Ebene:
Wir haben gehört,
dass in der fünften Ebene die Erkenntnis
der eigenen, schöpferischen Potenziale zur Wahrheit wird.

Wer in der fünften Ebene lebt, der weiß, was in ihm ist.
Er kennt seine Möglichkeiten,
Dinge ins Leben zu rufen, er erfreut sich daran.

Aber was wäre dies, wenn es dabei bliebe?
Es wäre dies eine Freude,
freilich aber dies allerdings aus reinem Selbstzweck.

Nun ist dagegen nichts zu sagen.
Doch ist nicht Menschenart,
aus einem reinen Selbstzweck heraus zu agieren.
Es befriedigt nicht auf Dauer.
Es ist eine Freude, die irgendwann einmal erschöpft ist.

Und die Seele, die sich in der fünften Ebene über alle Maßen
an ihrer Schöpfungskraft
und an die Anderer erfreut hat,
wird doch einmal einen Punkt erreichen,
wo sie sagt:
Schön ist dies!
Aber ist dies alles?
Wozu habe ich meine Potenziale?

Ja, freilich!
Das „Wozu“ ist ein wichtiger Motor
der Entwicklung einer Seele.

Wir sind Kinder Gottes!

Und Gott hat in seiner Schöpfung immer
und in allem eine Richtung vorgegeben:
Eines dient dem Anderen.

Und nun geht es darum:
Zu was mögen meine Potenziale dienen?

Dienen ist ein sehr umständliches Wort.
Viel zu viele negative Aspekte
sind damit verknüpft in eurem Bewusstsein.

Aber es ist dennoch die Wahrheit jeder Seele,
dass sie möchte, dass das, was sie kann, auch genutzt wird!
Dass es eine Zielsetzung gibt,
dass es eine Richtung gibt,
dass es Sinn macht!

Sinn, der nur darin liegt,
sich selbst zu erfreuen, erschöpft sich,
weil alle menschlichen Seelen darauf ausgerichtet sind,
innerhalb eines Netzwerkes zu agieren:
Geben und Nehmen,
Schenken und Beschenkt werden.

Das ist fundamental wichtig,
damit eine Seele im Gleichgewicht bleibt.

Stellt euch vor, jemand würde auf einer einsamen Insel leben
und dort das schönste Paradies erschaffen,
das ihr euch vorstellen könnt.
Und es käme auch der eine oder andere Reisende vorbei
und würde sagen:
Das hast du schön gemacht.

Aber es gäbe Niemanden,
der die köstlichen Früchte seiner angepflanzten Bäume genießt,
der die heilsame Wirkung seiner Kräuter benutzt, um zu gesunden,
der das frische Wasser seiner Seen trinkt, um stark zu werden.

Früher oder später würde ihm all die Schönheit,
die er geschaffen hat,
schal, sinnlos und langweilig.

Darum wird in der sechsten Ebene die Seele erfahren,
was sie mit ihren Potenzialen an Gutem erreichen kann.
Hier wird sie sehr konfrontiert mit ihren Zielen,
die aus der Art ihrer Seelenfamilie stammen.

Hier sieht die Seele
– die wie ein Wolf ist –
wie sie ihr Ziel, in familiären Verbänden zu wirken,
wie sie ihre Mächtigkeit, zu jagen
und ihr schöpferisches Potenzial,
das sie in der letzten Ebene erfahren hat,
einsetzen kann zum Wohle jener,
die Mangel daran haben.

Und hier ist der Bereich der gegenseitigen Hilfe!
Das ist etwas sehr Großes.

Und das ist etwas, das voraussetzt,
dass eine Seele über die Möglichkeit der Erkenntnis,
was sie kann, hinausgeht!
Hier will sie sich verbessern.

Hier will sie lernen, effektiv und nachhaltig
ihre Gaben einzusetzen zum Wohle des Nächsten.

Wobei ihr verstehen müsst:
Das Nächste ist hier nicht unbedingt die Seele, die neben ihr steht!
Sondern es ist das Nächste, das bedürftig ist: 
Bedürftig genau nach jenen Gaben und Fähigkeiten, die wir haben.

Hier auf dieser Ebene wirken Seelen
aus ganzer, tiefer Liebe heraus auf all das ein,
was sich Hilfe suchend an sie wendet.

Wir sind auf der Ebene des Gebetes.
Hier auf dieser Ebene werden Gebete empfangen.

In diesem Bereich lernt die Seele auch, ihre Fähigkeiten und Gaben innerhalb begrenzender Notwendigkeiten einzusetzen.
Hier ist sie nicht mehr allein darauf aus, sich selbst zu leben!
Sondern hier schaut sie auf die Anderen!
Auf das Notwendige.
Hier erfährt sie eine Aufforderung!
Keine Forderung, das wäre ein Zwang.

Und hier geschieht eine Bitte an sie:
Bitte bringe dich und deine Gabe ein
im großen Schöpfungsplan.

Ja, ich spreche von dem großen Schöpfungsplan!
Ihr müsst verstehen:
Selbst das kleinste Gebet eines kleinen Menschen
ist doch Teil des großen Schöpfungsplanes.

Hier haben wir also zweierlei Aufforderungen an die Seele:
Da bitten die Menschen, die inkarniert sind, um Hilfe.
Und gleichzeitig bittet Gott um Mitarbeit!
Beides gehört zusammen
und ist der Seele gleich wichtig.

Sie erkennt Beides:
Gottes Schöpfungsplan
und darin eingeschlossen die Bitte der Lebenden.

Und wo sich Beides trifft,
wo Beides miteinander in Harmonie und Einklang ist: 
Da wird sie gerne und voller Freude alles,
was ihr zur Verfügung steht, geben,
um Hilfe an jene weiterzugeben,
die ohne göttliche Kraft nicht weiter kommen.

Bittende, betende Menschen:
Das ist das Eine.
Aber es wäre weit verfehlt, zu sagen:
Dies sei alles, was sich an jene Seelen der sechsten Ebene wendet.

Ich sage euch:
Es beten auch Berge,
es beten auch Flüsse,
es beten Pflanzen und es beten Tiere.

Alles, was Materie ist und sich eingegrenzt
ohnmächtig an etwas wendet, ausrichtet,
das größer ist als es Selbst,
das betet!

Beten bedeutet nicht:
Die richtigen Worte finden müssen.
Sondern Gebet ist das Öffnen der Seele zu dem hin,
was größer ist
und allein fähig, eine Situation zu wandeln,
weil es größer ist!

Herzensgebete, die euren innersten Wahrheiten entsprechen, verhallen niemals ungehört!
Sie sind eine mächtige Energie,
die zielgerichtet ist!

Ihr könnt unterschiedliche Namen wählen,
an wen ihr dieses Gebet richtet:
Ihr nennt ihn Gott
oder Jesus
oder Maria…

Vielleicht wählt ihr spezielle Heilige.
Aber vielleicht entstammt ihr auch einer ganz anderen Kultur
und ruft Mohammed und Allah zur Hilfe.
Oder ihr wählt jene Gottheiten,
die aus dem asiatischen Raum
oder aus dem afrikanischen Raum kommen.

Nun, jenen Seelen in der sechsten Ebene
spielen Namen keine Rolle!

Was allein zählt, ist:
Dass hier ein Hilferuf
aus der ganzen Wahrheit einer Seele herauskommt
und auf sie trifft
und sie sich angesprochen fühlen und
– wissend um ihre Möglichkeiten und Potenziale
und wissend um Gottes Plan –
gerne und mit Freude helfen.

Gebet heißt:
Anerkennen, dass meine Macht ein Ende hat
und anerkennen, dass es eine Macht gibt,
die höher ist, als ich selbst je sein kann.

Ein solches Gebet wird häufig
aus der tiefsten Not der Seele heraus gesprochen,
aber auch aus tiefstem Mitgefühl.

Solche Gebete sind immer Anlass,
dass das in Kraft gesetzt wird,
was an Potenzial im Jenseits zur Verfügung steht,
um zu helfen!

Nun mögt ihr mich fragen. 
Wenn ich doch mein Gebet an Jesus richte:
Wie kann es sein,
dass eine völlig andere Seele mir dann helfen soll?

Ihr Lieben, dies ist das große Geheimnis der sechsten Ebene!
Jede Seele, die sich dort hin entwickelt,
ist sich zutiefst bewusst,
dass sie Teil Gottes ist.

Sie ist aus ganzem Herzen
und voller Freude Diener Gottes.

Es gibt Seelen,
die ganz besonders eng
mit der Jesus – Energie verbunden sind.
Andere sind ganz besonders eng
mit den Energien anderer großer Meister verbunden.

Aber alle zusammen eint sie
die Verbindung zu Gott selbst!

Wenn ihr sie fragen würdet, so würden sie sagen:
Gib mir, welchen Namen du willst.
Ich handle im Auftrag der göttlichen Liebe.
Ich bin ein Diener der Liebe!
Ich bin ein Diener der Schöpfung!

Denn sie vermögen nichts zu tun,
ohne dass sie in den Willen Gottes eingebettet sind!

Es mag vorkommen
– und es kommt sehr häufig vor –
dass Gebete aus dem tiefsten Herzen
und aus tiefster Not heraus gesprochen werden
und dennoch keine Erfüllung finden.

Die Ursache ist:
Die Erfüllung dieser Bitte
liegt außerhalb von Gottes Plan und Liebe!

Gottes Plan,
Gottes Liebe zu verstehen:
Das übersteigt das menschliche Fassungsvermögen.

Wer aber auf die sechste Ebene gewechselt ist,
der hat ein anderes Bewusstsein als zu Lebzeiten!
Er weiß, dass Gottes Liebe größer ist
als der Verstand der Menschen,
dass Gottes Liebe größer ist
als der Gerechtigkeitssinn der Menschen.

Er weiß, dass es nicht allein darum geht,
in einer bestimmten Zeit etwas Bestimmtes zu erreichen!
Sondern dass ein Ereignis die Basis des Nächsten ist!
Ihr könnt euch nicht vorstellen,
wie sehr ein Gebet, das nicht in den Plan gehört,
ganze Strukturen durcheinander bringen würde.

Ich will es euch an einem Beispiel erzählen:
Stellt euch vor – stellt euch nur einmal vor –
die Gebete für Adolf Hitler am Ende des Krieges,
die von einigen Menschen eures Landes
tatsächlich aus der Mitte ihres Herzens heraus gebetet wurden,
wären erfüllt worden!
Nicht wahr?
Unabsehbar schrecklich wären die Folgen gewesen.

Einsicht in die Pläne Gottes,
Einsicht in die Liebe Gottes ist ein wichtiges,
sehr wichtiges Fundament, auf dem alles basiert,
was auf der sechsten Ebene bewirkt wird!

Ich weiß, meine Lieben, wie schwer zu ertragen das ist.
Ich weiß, wie entmutigt, enttäuscht
und verbittert ihr sein könnt,
wenn ihr erleben müsst,
dass auf eure Frage um Hilfe von uns ein „Nein“ kommt.

Seid gewiss:
Unser ganzes Mitgefühl ist bei euch! 
Seid gewiss:
Dies geschieht nie, ohne dass wir euren Schmerz mitfühlen.
Und wenn wir auch eure Gebete nicht erfüllen können,
so sind wir doch bemüht,
euch zumindest die Kraft zur Seite zu stellen,
das Nein Gottes zu ertragen.

Es gibt einen Satz, der heißt:
Gottes Wille kennt kein „Warum“!

Nun, auf euch Menschen trifft dies zu.
Es gibt Zeiten in eurem Leben,
da könnt ihr nicht begreifen,
warum Gottes Wille so und nicht anders ist.

Das sind Zeiten,
in denen eure Seele entweder im Glauben wächst
oder daran zerbricht!
Alles, was uns möglich ist, tun wir,
damit ihr nicht daran zerbrecht!

So mag manches Mal die Erfüllung eurer Gebete
einzig darin liegen können, euch zu stärken, um auszuhalten.
Warum ist dies so?

Es ist schwer, den Plan des Schöpfers zu begreifen!
Er hat mehr als eine Dimension so wie ihr!
Für ihn ist Vergangenes,
ist Gegenwärtiges
und Zukünftiges gleichbedeutend.
Er kennt die Folge der Folge der Folge!

Während ihr nur den Weg von A nach B übersehen könnt,
sieht er das ganze Alphabet.
Er sieht nicht nur die irdische Entwicklung,
sondern auch die Jenseitige!

Und er sieht nicht nur die Welt,
sondern er sieht den Kosmos.
Er sieht nicht nur die Humanoiden,
sondern er sieht auch alle anderen Wesen!

Und es ist sein Wille,
dass alles sich vervollkommnet!

Nehmt die Natur zum Beispiel:
Wie schön und anmutig ist es,
einen Hirsch zu sehen im kühlen Morgennebel.
Und wir mögen beten:
Lass diesem wunderschönen Tier nichts Schreckliches geschehen.
Das tun wir, weil wir die Zusammenhänge nicht begreifen.

Auch dieser Hirsch wird eines Tages sterben müssen.
Er wird Nahrung sein für den Wolf,
damit dieser weiterhin Krankes vom Gesunden trennt.
Wäre es anders:
Alles käme aus dem Gleichgewicht!

Wenn ich sage:
Gottes Ziel ist es, Vervollkommnung zu erreichen,
dann bedeutet dies,
Gottes Ziel ist es,
ein Gleichgewicht in der Entwicklung zu schaffen.

Eines bedingt das Andere,
Alles ist miteinander verknüpft! 
Und nur innerhalb dieser Gesetzlichkeit
können die Seelen der sechsten Ebene ihre Hilfe leisten!

Hier wird also zum ersten Mal
in der Entwicklung im Jenseits
die Seele sich Gesetzen unterordnen müssen,
die größer sind als sie selbst!

Dies aus ganzem Herzen zu tun,
erfordert vielerlei Bewusstsein der Seele!
Ein Bewusstsein über die Zusammenhänge ebenso
wie ein Bewusstsein für die persönlichen Nöte der Lebenden
als auch ein Bewusstsein für die ganze Größe und Liebe Gottes.

Strenge und Güte treffen hier zusammen
und es braucht große Weisheit,
um hier Gott zu dienen.

So ist dies auch die Ebene:
In der Weisheit aufgenommen wird,
in der die Seele gelehrt wird,
die tiefen Strukturen und
Zusammenhänge der Schöpfung zu erkennen.

Ich denke wir sollten hier schließen, Hajo.
Wir setzen das ein anderes Mal fort.