Jenseitsebene 6

Elia – über die Jenseitsebene 6: Seid wahr im Gebet (Teil 2).

Die Jenseitsebene 6:
Seid wahr im Gebet.

Die jenseitige
und die diesseitige Position im Gebet.

Was ist die rechte Art, zu beten?
Seid ganz wahr.

Betet wahr, seid ehrlich,
seid ganz, ganz offen!
Und ihr werdet erleben,
dass das Gebet selbst der erste Weg zur Erfüllung ist.

Letzen Endes muss sich euer Gebet
einfügen in den großen Plan!

Wir können keine Gebete erfüllen,
ohne dass die Erfüllung
innerhalb von Gottes großen Plans ist.

Beten heißt Demut lernen.
Und Demut macht frei.

Jeder von euch hat in der sechsten Ebene Seelen,
die sich ganz und gar darauf konzentrieren,
was er betet!

Lernt wieder beten,
es ist euch gut!
Es ist allen sehr gut!
Elia

Ich habe euch
• von der Ebene erzählt,
in der ihr als Seelen nicht mehr genug daran habt,
euch daran zu erfreuen,
was ihr könnt,
was ihr vermögt,
welche Kräfte in euch ruhen. 
In denen es euch auch nicht genug ist,
darüber Anerkennung, Zufriedenheit und
Freude zu gewinnen.

• den Moment beschrieben,
in dem die Seele darüber hinauswächst
und sich danach sehnt:
All das, was sie kann,
anzuwenden zum Wohle Anderer,
einen Sinn zu finden für die Gaben, die sie hat.

Es macht wenig Sinn, nicht wahr:
Wenn das, was wir an Gaben haben,
nur für sich selbst dient.
Dienen bedeutet:
einen Sinn zu haben.

Das ist ein bedeutungsschwerer Satz
in Zeiten der Arbeitslosigkeit
oder in Zeiten,
in denen Arbeit letztlich völlig Sinn entleert ist.
Einen Sinn haben, das müssen sie:
die eigenen Gaben und Fähigkeiten!

Das ist eine urmenschliche Sehnsucht,
die in jeder Seele verankert ist.

Ihr erlebt das sowohl im Jenseits
wie im Diesseits
als innigste Strebung eurer Seele!
Wie viele von euch vermissen
den Sinn in dem, was sie tun?
Der Sinn in dem, was man tut,
findet sich also nicht im Spaß, in der Freude!
Das allein reicht nicht!

Der Sinn findet sich im Gebraucht werden!

Das, was ich kann, nutzt Diesem und Jenem.
Das Eine oder das Andere wäre ohne mich,
ohne meine Gabe,
ohne meine Fähigkeiten nicht möglich!

Das bedeutet: Sich in den Dienst eines Anderen zu stellen!
Viele Seelen erleben eine tiefe Freude,
wenn sie hier im Jenseits
sich in den Dienst der Beter stellen.

Sie erleben sich als sinnvoll! 
Sie erleben sich als notwendig!
Das ist etwas, was so bedeutend ist:
Dass es sehr viele von uns gibt,
die in eurer gemessenen Zeit Jahrhunderte,
ja sogar Jahrtausende
in diesem Bereich der Seele bleiben.
Sie sind da:
Um sich ganz und gar einzubringen
in den Dienst der Schöpfung.
Nun, ich hoffe,
dass ich euch verständlich machen konnte,
wie dringend das Bedürfnis der Seele ist,
dies zu erleben.
Sie also sind
die jenseitige Position beim Gebet!

Was aber ist eure Position?
Ihr seid die Bittenden!
Ihr seid jene, die sich mehr oder weniger hoffnungsvoll
an das Große außerhalb von ihnen
wenden mit einer Bitte.

Was –so fragt ihr – ist die rechte Art zu beten?
Darauf gibt es keine Antwort außer einer:
Seid wahr dabei, seid ganz wahr im Gebet!

Es nützt euch nichts, schön gesetzte Worte zu entwickeln.
Es nützt euch nichts, alte traditionelle Gebete daher zu reden:
Wenn es nicht in euch Wahr ist!

Denn niemand hier hört euch! 
Es sei denn, ihr seid Wahr!
Niemand hier kann auf
etwas Unwahres regieren!
Es ist uns unmöglich!

„Seid wahr!“
Das lässt sich leicht sagen,
das lässt sich noch leichter lesen.
„Wahr sein“ kann sehr kompliziert sein!
Oft glaubt ihr, ganz wahr zu sein.
Und doch redet ihr nur das nach,
was ihr meint, was ihr wollen solltet,
was anständig ist, was erforderlich wäre,
was der Tradition und der Erfahrung entspräche.
Aber das bedeutet nicht „Wahr sein“!
Wenn ihr betet:
So prüft euch, ob das, was ihr da sagt,
aus der Mitte eures Herzens kommt
frei und ohne Einschränkung,
offen und ehrlich!

Und ihr werdet feststellen: So frei ist es nicht!
Ich sage zwar: Bitte, mach, dass ich
… gesund werde,
… wohlhabend werde,
… stark bin,
aber ich mache Einschränkungen.
Bitte, mach, dass ich so gesund werde,
dass mich meine Behinderung
nicht mehr so sehr stört.
Aber mach bitte auch,
dass trotzdem alle so verständnisvoll und rücksichtsvoll
zu mir sind wie bisher.
Aha!
So was würde niemand beten!
Aber so ist häufig die Wahrheit chronisch Kranker!

Oder ihr betet:
Bitte, mach, dass ich wohlhabend bin!
Aber bitte, lass es nicht so viel Wohlhabenheit sein,
dass sich daraus für mich Verantwortung entwickeln würde!
Oder dass ich unter Neider falle
oder das es für mich schwierig wird,
das Ganze überhaupt unter Kontrolle zu behalten!
Also bitte nur ein wenig wohlhabend!
Gerade so, dass es für mich genug ist.
Aha!
So betet ihr nicht!

Betet wahr!
Betet wahr und ehrlich!
Glaubt doch!
Wir können eure Wahrheiten vertragen!
Auch dann, wenn sie wenig schmeichelhaft sind.

Wahr werden im Gebet
hat eine wichtige Funktion für eure Seele!
Es zeigt euch nämlich auf, wie es wirklich um euch steht.
Es zeigt euch auf, wo noch Ängste sind,
wo noch Zweifel sind,
wo Einschränkungen sind!
Und letztlich: Wo die wahre Not ist!

Bitte, lass mich nicht immer so Allein sein…
Wahr gebetet?
Oder heißt der Satz:
Bitte, lass mich nur ein bisschen Allein sein.
Gerade so viel Gesellschaft haben, dass es mir Spaß macht,
aber mich zu nichts bindet!
Wahr gebetet!

Betet wahr, seid ehrlich,
seid ganz, ganz offen!
Und ihr werdet erleben:
Dass das Gebet selbst der erste Weg zur Erfüllung ist!
Ihr werdet erleben:
Wie ihr es wirklich meint!

Das ist der eine Aspekt, auf den ich euch aufmerksam mache:
Wir können nur hören,
was euch wahr ist!

Der andere – und dies ist der schwerste –
Aspekt des Gebetes ist:
Betet, was euch wahr ist!
Doch bedenkt:
Ihr seid ein Mosaikstein in einem unendlichen Mosaik!
Und damit dieses Mosaik in Harmonie existiert,
muss der Einzelne vor dem Gesamten zurück stehen.

Bitte, lieber Vater im Himmel,
schenk mir dies oder das,
bewillige dies oder das!
Ich wünsche es mir so sehr
aus der Tiefe meines Herzens heraus…
Doch nicht, wie ich will,
sondern ich bin sicher:
Dein Wille soll geschehen!

Letzen Endes muss sich euer Gebet
einfügen in den großen Plan!

Darin liegt Schmerz für alle Beteiligten.
Wir hier, die wir versuchen
– so gut wir es können und so gut es möglich ist –
dabei zu helfen, dass eure Gebete sich erfüllen.
Aber auch wir haben eine Grenze!
Und diese Grenze ist Gottes Plan!

Wir können keine Gebete erfüllen,
ohne dass die Erfüllung
innerhalb Gottes großen Plans ist!
Es gibt ein „Nein“ auf eure Fragen und Bitten.
Es gibt eine Verweigerung!
An ihr zerbrachen viele, viele menschliche Seelen.

Das große „Nein“, das wir nicht verstehen können,
das wir nicht nachvollziehen können,
dass uns ewig unerklärlich ist:
das „Nein“.

Das, ihr Lieben, dieses Nein zu erleben:
Das gehört zu den wichtigsten Erfahrungen,
die die menschliche Seele
in ihren Inkarnationen durchleben muss.
Eine Erfahrung, an der sie wächst oder zerbricht!
Das ist euch schwer!

Und wir?
Wie erleben wir „Nein“?
Wir erleben auf dieser Ebene des Dienstes
unsere eigene Begrenzung als sinnvoll.
Im Gegensatz zu euch erfahren wir,
dass die Grenze unserer Möglichkeiten
einen noch viel tieferen Sinn hat!

Wir erleben hier Zusammenhänge
in einem Ausmaß,
das ihr euch nicht vorstellen könnt.

Kein Stein fällt auf der Erde um,
ohne dass es Auswirkung im Kosmos hat!
Kein Vogel fällt vom Himmel,
ohne dass es Auswirkung im Kosmos hat!
Alles, alles – auch noch die kleinste Kleinigkeit –
hat Auswirkung: 
Auswirkung so weit in Zeit und Raum,
dass es euer Fassungsvermögen sprengt!

Wir erleben hier,
dass unsere eigene Begrenztheit einen unendlich tiefen Sinn hat!

Was macht das mit uns Seelen?
Das macht uns frei!
Es enthebt uns von der Last einer Verantwortung,
die wir niemals geeignet sind, zu tragen.
Auch nicht der Höchste unter uns
ist geeignet, diese Last der Verantwortung zu tragen!

Gott allein entscheidet über die Grenzen unserer Möglichkeiten!
Er allein hat das letzte Wort über eure Gebete!
Er allein ist fähig und in der Lage,
die ganze Tragweite eines erfüllten
oder eines unerfüllten Gebetes zu tragen!

Nicht einmal wir können das tun!
Wie erst ihr?

Warum sehnt ihr euch so sehr?
Weil ihr den Sinn verstehen wollt!
Aber da seid ihr wie kleine Kinder!
Weder euer Verstand noch eure Liebe reichen aus,
um Gottes Willen zu verstehen!

Gebet heißt Bitten!
Eine Bitte durch Zwang versuchen, durchzusetzen,
das geht nicht!
Eine Bitte durch Manipulation erreichen zu wollen,
das geht nicht!

Beten heißt Demut lernen.
Und Demut macht frei.
Gott ist groß und wir sind kleiner als er.
Gott ist groß!
Nicht wir,
nicht ihr,
nur er!

Das macht frei!

Das ist die Erfahrung,
die Seelen hier auf dieser Dienstebene machen:
Sie erleben eine Freiheit, die größer ist,
als euer Verstand sie sich denken kann!
Tätig sein,
Sinn entfalten,
dienen und helfen,
Beteiligt sein am großen Plan:
Wunderbar.

Aber nur dann ist es wirklich frei,
wenn letztlich die Verantwortung bei dem liegt,
der „Alles in Allem“ ist!

Betet,
betet wahr!
Erlebt mit,
wie allein die Formulierung eurer Gebete euch aufhilft.
Erlebt mit,
dass im Gebet ein Zusammenspiel entsteht

• zwischen euren Fähigkeiten,
die ihr erst recht entwickeln könnt,
wenn ihr entdeckt,
was eure Wahrheit ist…
• zwischen unserer Fähigkeiten,
die ihr erst dann entdeckt,
wenn ihr euch bittend an uns wendet…
• und der Liebe des „Großen Einen“,
der Gott ist!

Betet wahr!
Und lernt dabei mehr und mehr,
dass es Wahr ist!
Gottes Wille soll geschehen!
Denn sein Wille mit euch
und mit der Welt
ist um so Vieles liebevoller und klüger,
als es euer Wille je sein kann!

Ich wünsche euch so sehr,
dass ihr in dieser Weise beten lernt!
Ich wünsche es euch um euretwillen,
aber auch um der Welt willen!
Und auch um der Seelen willen,
die um euch sind,
um euch zu helfen!

Wenn die Seele sich aus dieser Ebene
heraus entwickelt:
Dann geht sie weiter in die 7. Ebene
und dort begegnet sie der Liebe!
Einer ganz anderen Art der Liebe,
als ihr je zuvor begegnet ist!

Doch darüber reden wir ein anderes Mal.

Seid gewiss:
Jeder von euch hat in der sechsten Ebene Seelen,
die sich ganz und gar darauf konzentrieren:
was er betet!
Man muss nicht
die Hände falten, um zu beten…
Man muss nicht
niederknien…
Uns erreicht so manches Gebet,
das im Grunde nicht mehr ist
als eine echte Hoffnung!

Lernt wieder beten,
es ist euch gut!
Es ist allen sehr gut!

Ich danke dir, lieber Hajo.

H: Darf ich noch eine Frage stellen?

Ist der Vater von Uta auch auf der Jenseitsebene 6,
der Ebene des Gebetes?

Oho, in der Tat,
da ist er und da ist er äußerst aktiv!
Und niemand ist so mürrisch wie er,
wenn es ein „Nein“ gibt!
Ja, er ist da.
Aber mein lieber Freund,
nicht nur Utas Vater ist da, auch deiner!
Und er ist sehr, sehr froh, dass er dort ist!

Er ist dort,
Viele sind dort.
Es sind grad besonders jene
besonders gerne und lange dort:
Die sehr, sehr am Sinn ihres Lebens gezweifelt haben!
Verstehst du den Zusammenhang?
Es ist ihnen sehr gut:
Sich dort zu erleben als solche, die dienen!

Nun aber muss ich mich verabschieden.

Hajo: Danke.