achte Ebene

Elia – über das Jenseits: Und nun steht die achte Ebene kurz bevor.

Das Jenseits
Und nun steht die achte Ebene kurz bevor.

In der achten Ebene geht es um Abhängigkeit.

Das ist eine Stufe der Entwicklung des Bewusstseins,
die nicht viele Seelen ertragen können.

Selbst jene nicht,
die in der siebten Ebene der Liebe bewusst sind.

Liebe, die ich geben und nehmen KANN:
Das ist noch leicht.

Wenn ich aber geben MUSS 
und nehmen muss,

weil ich sonst den Zusammenhalt des Ganzen gefährde: 
Das erfordert große Reife.

Elia

Zu Gast ist Christine.

Elia. Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo. Guten Abend, Elia.

E. Guten Abend, meine liebe Sekretärin.

Christine. Guten Abend, Elia.

E. Ich danke dir so sehr für all deine Mühe und Treue.
Ich freue mich, dass du auch für dich aus meinen Worten
Stärkung und Weisheit nehmen kannst.

C. Das tue ich sehr.

E. So ist es uns Beiden eine Freude.

C. Hm.

E. Nun aber zu deinem eigentlichen Anliegen.
Strahlen dürfen! 
Das sagte Uta eben im Gespräch,
strahlen wie die Sonne.

Deine Bilder sprechen von der Macht,
die mit dem Strahlen kommt.
Diese Macht kann man fürchten oder lieben.
Die Sonne kann man fürchten oder lieben,
Beides geht.
Sich in ihr verbrennen, ist möglich.

Du hast erlebt, was einer Menschenseele passiert,
wenn sie sich vom eigenen Strahlen verbrennen lassen muss.
Aber Sonne zu sein,
kann auch bedeuten, zu wärmen,
das Leben entstehen zu lassen.

Was macht den Unterschied zwischen
dem Verbrannt werden und dem Wärmen?
Es verbrennt dann ein Mensch in seinem eigenen Glanz,
wenn er meint,
dass er ganz Alleine verantwortlich ist für sein Strahlen.

Wenn er aber begreift,
dass er eigentlich keine Sonne,
sondern ein Mond ist,
dann sieht’s anders aus.

C. Ja.

E. Fürchte dich nicht vor dem Strahlen,
fürchte dich nicht vor dem Verbrennen.
Du weißt schon:
Eigentlich bist du ein Mond.
Und ich denke, damit kannst du gut leben.

C. Ja.

E. Nun, bitte eröffne deine Korrespondenz.

C. Elia, ich habe heute einen Brief für dich.

E. Ich weiß.

C. Lieber Elia, auch heute wieder will ich dir,
Esther, Mate und natürlich meinem Tom von Herzen danken.

Hilfe für „mein praktisches Sein im Hier und Jetzt“
kam immer unerwartet und plötzlich,
als ich mich Alleine mit allem fühlte
und um Hilfe bat,
zum Beispiel für Haus und Garten
und selbst für meinen Computer.

Und es dauerte wirklich gar nicht lange.
Das hat mich sehr überrascht
und glücklich gemacht.

E. Weißt du auch,
dass dieses für dich als Seele
wichtige Entwicklungsschritte waren?

Nicht, dass die Hilfe kam,
sondern dass du sie erbeten hast…

C. … und ich dann wahrgenommen habe.

E. Ja, dass du nimmst,
macht dich umso fähiger, zu geben.
Ist dir das aufgefallen,
wie viel fröhlicher du geben konntest,
weil du genommen hast?

C. Ja.

E. Das ist Magie!
Das ist das Geheimnis des menschlichen Netzwerkes:
Ihr müsst nehmen, um geben zu können.
Nehmen von uns, nehmen von eurem Nächsten.
Aber das erfordert etwas,
einen ganz wichtigen Schritt:
Bitten müssen!

Bitten müssen ist für viele,
viele Seelen ein ungeheuerlicher Vorgang.
Er macht Angst.
Bitten müssen:
Das ist ein scheinbarer Rückfall,
eine geradezu kindliche Abhängigkeit, die bedrohlich erscheint.

Und tatsächlich ist es wahr:
Wir alle sind kindlich abhängig.
Selbst wir hier im Jenseits sind abhängig
und das ist sehr gut so.

Lass mich über die Abhängigkeit reden:
Ich habe in meinem letzten umfassenden Channeling,
das ich mit Uta und Hajo gehalten habe,
über die siebte Ebene geredet:
die Ebene der Liebe.

Und nun steht die achte Ebene kurz bevor.
In der achten Ebene geht es um Abhängigkeit.

Eine Stufe der Entwicklung des Bewusstseins,
die nicht viele Seelen ertragen können.

Selbst jene nicht,
die in der siebten Ebene der Liebe bewusst sind.
Liebe, die ich geben und nehmen kann: Das ist noch leicht.
Wenn ich aber geben muss und nehmen muss,
weil ich sonst den Zusammenhalt des Ganzen gefährde,
das erfordert große Reife!

So mag es euch, wenn ihr bitten müsst
– uns, Gott oder euren Nächsten bitten müsst –
als eine äußerst beängstigende,
niederschmetternde Erfahrung vorkommen: 
sozusagen der Gipfel der Ohnmacht.

Aber es ist in Wahrheit eine so große Befreiung für eure Seelen.
Denn ihr erfahrt etwas,
was ihr ohne dieses Bitten nie erfahren werdet.

Es wird euch gegeben ohne Gegenleistung
um eures bloßen Daseins-Willen.
Aber ihr könnt in keiner Weise Einfluss nehmen,
ob eure Bitten erhört werden oder nicht.

Dies ist Demut.
Die Angst, die es auslöst,
entsteht aus der Unsicherheit heraus,
ob ihr es wert seid, erhört zu werden.
Aber das ist nie die Frage des Universums.

Was euch heute wichtig scheint und richtig,
worum ihr bittet mit aller Kraft eurer Herzen,
das mag doch das Falsche sein
für eure Entwicklung
oder für die,
für die ihr Fürbitte leistet.

Es liegt nicht in euch,
die Zusammenhänge dessen 
 – was wahrhaft gut ist bis über den Tod hinaus –
ergründen zu können.

Bitten heißt:
Es innerlich wirklich offen lassen,
ob die Bitte erfüllt werden kann.

Was aber stets entscheidend dabei ist,
ob eure Bitten erhört werden oder nicht:
Immer liegt eine tiefe Liebe zu euch
der Entscheidung zugrunde.

Es ist nicht leicht für jene,
die euch im Jenseits betreuen
und die Gottes Willen umsetzen,
für euer Gedeihen
eure Bitten verneinen zu müssen!

Darum ist es richtig, wenn du sagst:
Es hat mich so überrascht
und so glücklich gemacht,
dass mir geholfen wurde.

Denn du hast ja das Gegenteil auch erlebt: 
Dass die dringendste, wichtigste, größte Bitte
deines Lebens nicht erfüllt wurde.

Du hast das „Ja“ Gottes erlebt
und das „Nein“.

Auf einem alten Grabstein stand einmal ein Satz,
der mich sehr bewegte, als ich ihn sah.
„Gottes Wille kennt kein Warum,
aber ein Wozu“!

Und wenn ihr in der Hoffnung bleibt,
dass Gott ein großes und wunderbares Ziel mit euch hat,
dann könnt ihr sein „Nein“ tragen.

Wenn ihr es nicht tragen könnt, dann seid gewiss:
Es werden Menschen, es werden Situationen
und Ereignisse euch geschickt,
damit ihr es leichter tragen könnt!

C. Ja.