Achten Ebene

Elia – Seine Bemerkungen zur Achten Ebene.

Channeling mit Elia
und seine Bemerkungen zur Achten Ebene.

Das, was ich bereits in der achten Ebene erwähnte,
– die Überzeugung davon,
Allein zu sein,
ist wesentlich verbreiteter –

„Ich ganz allein im feindlichen Umfeld!“

Was sollen wir tun?
Wir können nicht mit Gewalt
in das Bewusstsein der Menschen eindringen.

Wenn sie der Überzeugung sind,
sie sind ganz allein,
dann nützt es nichts,

wenn der Guide ihnen ununterbrochen Hinweise gibt,
wo sie vom Gegenteil zu hören bekommen.
Sie werden es nicht glauben,
sie werden es nicht annehmen!

Sie werden Gründe finden,
warum nicht stimmen kann,
was dort gesagt wird!

Zu Gast ist Hanna.

Elia: Die Technik…
(Wir haben ein neues Aufnahmegerät,
an dessen Bedienung wir uns gewöhnen müssen.)

Hajo: Ja.

Elia: … und ihre Tücken.
Ich bin schon recht froh,
nicht in diesem Zeitalter mich inkarniert zu haben.

Liebe Hanna, das ist nicht so gelaufen, wie du es dir gedacht hast.
Es ist besser gelaufen!

Hanna: Hm.

Elia: Und so ist es,
wenn ihr euch öffnet für Inspiration, Anregung, Trost, Wahrheit.
Das ist ganz leicht ohne Umschweife, ohne Umwege.
Und es wird mit jedem Schritt seltsamerweise leichter.

Ja, so ist der Weg,
den ein Menschenkind zu gehen berufen ist.

Es geht das Gerücht um:
Das Leben, je länger man lebt,
würde immer schwerer.
Dann ist etwas schief gelaufen:
Es muss immer leichter werden!

Ja, das ist wahr! 
Wenn es leichter wird,
Entscheidungen zu treffen
oder über sich selbst zu lachen
oder über die verrückt gewordene Welt zu lächeln…

Wenn es leichter wird, zu warten, zu trösten
oder auch einmal die Wahrheit zu sagen…
Wenn all das leichter wird,
ist es gut gelaufen.

Du siehst, es ist alles ganz leicht,
wenn ihr aufhört, alles zu glauben.

Und es ist meine Aufgabe
und die Aufgabe jeden einzelnen Guides,
euch zu helfen, in das Misstrauen zu kommen,
das euch gut tut:
Misstrauisch werden gegenüber Unwahrheit!
Hm?

Hanna: Ja, diesen Zeigefinger,
den es nicht gibt.

Elia: Ja.
Dann bitte ich dich jetzt um deine erste Frage.

Hanna: Elia, welche Beweggründe kann es haben,
dass eine Seele freiwillig sagt:
„Ich komme zu euch, Eltern,
auch wenn ihr mich nicht wollt“?

Elia: In diesem Sinne freiwillig?
Nein, das gibt es nicht.
Die Ursache ist,
dass die Seele glaubt,
es gäbe nichts Anderes für sie.

Hanna: Oh!

Elia: Hm.
Niemals ist eine Seele so dumm,
sich Qual freiwillig auszusuchen.
Diese Vorstellung entspricht ganz und gar
der Tradition jener Menschen, die meinen,
dass Heiligkeit mit Opferung zu tun hat.

Hanna: Hm.

Elia: Darum geht es nicht.
Sondern solche Konstellationen
zeigen den Irrtum einer Seele.
Ja?

Hanna: Ja. Das habe ich verstanden.

Elia: Es gibt also gar keinen Grund,
der eigenen Seele böse zu sein.

Ich höre das des Öfteren:
„Wenn ich zurück komme,
sage ich meiner Seele erst mal Bescheid!“
Es gibt sogar stärkere Formulierungen.

Es gibt keinen Grund.
Die Seele war im Irrtum!

Hanna: Ich danke dir.
Dann habe ich in die richtige Richtung vermutet.

Elia: Hm.

Hanna: Ich bin sehr dankbar für die Hilfe,
die ich durch dich über meine Anna,
über Uta und Hajo erfahre.
Das ist unglaublich wichtig für mich.

Gemessen aber an allen lebenden Seelen
sind es aber doch ganz Wenige,
die das Glück haben,
so einen Weg gehen zu dürfen:
so einen Hilfreichen.

Wieso geht die große Menschheit diesen Weg nicht?
Es dauert doch alles viel länger.

Elia: Ja, es dauert länger.
Aber ich möchte zuerst einmal sagen:
Dass du diese Möglichkeit gefunden hast auf deinem Weg,
hat auch etwas mit der Wahrheit deiner Seele zu tun.

So fehlgeleitet manche Überzeugungen waren:
Es gibt auch tragfähige Überzeugungen.
Zum Beispiel die:
„Mir wird irgendwie immer geholfen.“  
Nicht wahr?

Hanna: Hm.

Elia: Ja!
Weißt du,
dass diese Überzeugung ganz wenig Menschen haben?
Ganz wenig Menschen!

Das, was ich bereits in der achten Ebene erwähnte:
Die Überzeugung davon, allein zu sein,
ist wesentlich verbreiteter:
„Ich ganz allein im feindlichen Umfeld!“

Hanna: Ja.

Elia: Was sollen wir tun? 
Wir können nicht mit Gewalt
in das Bewusstsein der Menschen eindringen.

Wenn sie der Überzeugung sind,
sie sind ganz allein,
dann nützt es nichts,
wenn der Guide ihnen ununterbrochen Hinweise gibt,
wo sie vom Gegenteil zu hören bekommen.
Sie werden es nicht glauben,
sie werden es nicht annehmen!

Sie werden Gründe finden,
warum nicht stimmen kann,
was dort gesagt wird.

Das, was du hier erfährst
und Andere auch,
ist durchaus nicht einzigartig!

Es ist in seiner Form einzigartig oder sehr selten.

Aber die Inhalte,
die werden vielfach vermittelt ganz unterschiedlich.
Das hat damit zu tun,
dass wir nicht untätig sind,
sondern jede Gelegenheit nutzen.

Eine solche Gelegenheit kann ein guter Film sein.
Eine solche Gelegenheit kann aber auch
– selbst wenn es dir schwer fällt, das zu glauben –
die Predigt eines katholischen Pfarrers sein.
Es kann aber auch der Tanz der Derwische sein.
Verstehst du?

Wir nutzen jede Gelegenheit.
Und wir nutzen Jeden, der bereit ist,
sich von uns inspirieren zu lassen.
Und wozu inspirieren wir?
Anna hat es in ihrer unnachahmlichen Gradlinigkeit
sehr schön gezeigt:
Ein Wort reicht,
da braucht man keine Bücher schreiben.

Ein Wort reicht:
„Der Sinn des Seins ist:
Barmherzigkeit zu leben.“

Hanna: Ja, ein Wort.

Elia: Hm.
Gegen sich selbst: Barmherzig,
gegen den Nächsten: Barmherzig,
gegenüber Allem, was ist: Barmherzig.

Hanna: Ja.

Elia: Wäre das erreicht im Bewusstsein Aller:
Das Ziel wäre erreicht.

Ja, man kann traurig darüber sein,
dass es so Wenige sind,
die bereit sind, die Wahrheit zu akzeptieren,
dass sie nicht Allein sind. 
Dass sie sich nichts ab-opfern müssen,
um Gott zu gefallen. 
Dass Gott kein Racheengel ist,
dass sie selbst
keine geborenen Sünder sind.

Ja, das ist schon traurig,
dass sie glauben, sie seien egal!
Dass sie meinen, sie müssten sehr Heiliges tun. 
Dabei reicht es, wenn sie einfach tun,
was sie können und gern tun.

Gottes Liebe ist einfach!
Er verlangt nicht zu viel,
schon gar kein Opfer! 
Gott steht da und wartet darauf in aller Geduld,
dass jeder Einzelne, jede einzelne Seele
die Lügen überwindet. 
Ihr müsst das selbst tun!

Hanna: Ja.

Elia: Wir helfen!
Und unsere einzige, stabile Hilfe
ist euer Gespür dafür,
was sich wahr und gerecht anfühlt, ja.

Es gibt keinen Professor für göttliche Wahrheit,
der es euch erklärt. 
Den braucht ihr nicht, den habt ihr!
Den habt ihr in euch, jeder!

Und wer jetzt,
während er dies liest, denkt:
„ICH NIE!“
Der hat schon eine Lüge enttarnt,
denn das kann nicht sein!
Hm?

Hanna: Ja.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Hanna: Es ist mir jetzt eine Frage aufgefallen.
Ich weiß gar nicht,
ob sie so einfach ist.
Gab es nicht irgendwann einen Zeitpunkt
– wo man die Gefahr,
dass wir wirklich in dieser Lüge versinken,
dass wir uns so von unserem Herzgefühl entfernt haben –
gab es da nicht irgendeinen Zeitpunkt,
wo man das hätte
irgendwie umdrehen können?

Wir machen alles kaputt.
Die ganze Natur, die leidet unter uns.
Wir leiden unter uns selbst.

Elia: Es hat diese Erfahrung
noch lange nicht gegeben,
weil es das Wir in der heutigen Form
nicht gegeben hat.

Am Anfang war nichts weiter
als die eigene Gruppe von Menschen! 
Dann kam die Sippe mit den weitläufigen Verwandten. 
Dann kam die Volks-Zugehörigkeit,
die Stammes-Zugehörigkeit. 
Dann kam die Landes-Zugehörigkeit.

Und jetzt – gerade jetzt – fängt es gerade erst an! 
Ihr seid noch lange nicht so weit. 
Aber ihr beginnt, zu begreifen,
dass ihr eine kontinentale Einheit seid! 
Dass ihr eine globale Einheit seid! 
Und dass ihr sogar eine kosmische Einheit seid.

Das fangt ihr gerade erst an, zu begreifen!

Wie groß dieses Wir ist,
fangt ihr gerade erst an, zu begreifen!

Und weil es am Anfang steht,
gibt es Turbulenzen.

Sieh es bitte nicht zu schwarz. 
Je schwärzer ihr seht,
um so größer ist die Wahrscheinlichkeit,
dass sich Dinge realisieren.
Das ist kontra-produktiv!

Schau doch auch auf diese Wunder! 
So sehr lange gibt es die Menschheit ja noch nicht,
verhältnismäßig gesehen ist es nicht lang.

Und da hat sich in noch kürzerer Zeit
– nicht einmal hundert Jahre –
das Verständnis für die menschliche Psyche
gerade erst herauskristallisiert:
„Es gibt so was wie Psyche!“ 
Das ist ganz neu!

Hanna: Hm.

Elia: „Es gibt so etwas wie eine psychische Entwicklung!“ 
Auch das ist ganz neu!
Ganz jung, ganz neu!

Ihr steht am Anfang!
Das ist alles:
Ihr steht einfach am Anfang eurer Entwicklung.
Und so wenig wie die kleine Mira schon schreiben und lesen kann,
auch wenn sie gut reden kann
– aber Lesen und Schreiben halt noch nicht –
so wenig könnt ihr jetzt schon das ganze Ausmaß
der Verknüpfungen und Verbundenheiten begreifen.

Hanna: Das ist mir eine Erklärung.

Elia: Hm.
Ihr habt in diesem euren Land
und auf eurem Kontinent
das unsägliche Glück,
seit siebzig Jahren Frieden zu haben! 
Und einen gewissen Wohlstand,
wenngleich der auch an den Rändern immer geringer wird! 
Aber er ist da!

Hanna: Hm.

Elia: Dieser Luxus,
– der in Wirklichkeit kein Luxus,
sondern Selbstverständnis sein sollte – 
setzt Kapazitäten frei,
die euch nachdenklich sein lassen,
die euch Dinge hinterfragen lassen. 
Die euch erlauben,
ein wenig zu philosophieren
und nach Antworten zu suchen auf Fragen.

Fragen,
die jemand nicht stellt,
der am Morgen an der Müllkippe von Kairo aufwacht,
um ein wenig Kupferdraht den ganzen Tag zu suchen
und dann zu verkaufen, 
um am Abend eine Mahlzeit zu haben.

Hanna: Ja.

Elia: Das heißt, auch das gehört zusammen, ja?

Wenn ihr den Prozess der Bewusstwerdung beschleunigen wollt,
dann müsst ihr euch darüber im Klaren sein,
dass die Brüder in Ägypten,
im Sudan,
in Kambodscha,
in Peking BRÜDER sind!
Und wenn es denen schlecht geht,
geht es dem Kollektiv noch nicht gut.

Hanna: Ja.

Elia: Ja?

Hanna: Hm.
Gut so.

Elia: Bitte pflegt Kontakte! 
Pflegt so viel Kontakte wie nur möglich.
Irgendwie, so weit ihr das könnt.
Das reicht. 
Ihr braucht nur sagen: Ihr lebt.
Das ist schon genug Nachricht.
Hm?

Hanna: Ja.

Elia: Ja?

Hanna: Ja.

Elia: Ja, gut.
Gibt es noch eine Frage?

Hanna: Nein.
Im Moment nicht.

Lieber Elia, ich danke dir.
Die Achte Ebene, ich habe sie durchgelesen
und – ich bin so mit allem – mit allem fühle ich mich einig.

Elia: Hm.

Hanna: Dieses Wort „Dualität“? 
Ja, das haben wir ja auch irgendwie verdreht…

Elia: Ja.

Hanna: … weil: Das hat sich früher mal gut angefühlt.

Elia: Hm, das ist so.

Hanna: Da sind so viele Kleinigkeiten,
an denen wir arbeiten dürfen.

Elia: Ja, aber bitte nicht nur arbeiten, sondern auch freuen!

Weißt du, im Grunde ist es wie Schokoladeneis mit Vanillesauce:
Das Eine ist flüssig und gelb
und das Andere ist braun und hart.
Und beides zusammen ist eine Köstlichkeit!

Hanna: Du bist ein Genießer.

Elia: Oh, ja, natürlich!
Ja!
Weißt du!
Ein Genießer sein:
Das ist ein Gebet des Dankes an Gott!
Ein Verächter sein ist das wahrlich nicht:
Das ist nicht heilig.

Natürlich im Maß.
Darüber habt ihr ja heute gesprochen.

Hanna: Ausgiebig gesprochen,
ganz wichtige Themen und sehr hilfreich, ja.

Elia: Es mag sein,
dass dein Herz noch Abschied nehmen muss
von der Vergangenheit. 
Es mag sein,
dass da noch einmal Trauer kommt,
auch Zorn, vielleicht sogar Scham. 
Das wird einfach aufhören.

Und dann ist es so ein wenig
wie mit dem Sperrmüll entsorgen:
Dann ist wieder Platz.

Hanna: Für Neues.

Elia: Aber nicht für neuen Müll.

Hanna: Nein, aber dass alles so in Bewegung bleibt,
egal in welchem Haus.
In meinem oder in…

Elia: Ja, es wird Platz gemacht. 
Und so möchte ich,
dass du in die nächste Zeit gehst.
Wenn ein bisschen eine Traurigkeit kommt:
Na, dann kommt sie! 
Schon recht, sie geht auch wieder.
Und dann brauchst du nicht dauernd traurig zu sein! 
Ja?

Hanna: Ja.

Elia: Gut.

Hanna: Ich danke dir.

Elia: Ich möchte dir danken.

Und ich möchte hier noch einmal sagen:
Das Leben lieben,
das ist ganz leicht,
wenn alles einfach ist. 
Das Leben lieben,
obwohl es so schwer beginnt,
das ist Meisterschaft.

Jetzt versteck dich nur ja nicht wieder. 
„Es ist, wie es ist!“
Das ist Meisterschaft. 
Und die Meister sind da,
dass die Lehrlinge lernen.
Nicht wahr?

Hanna: Ja.

Elia: Jetzt wünsche ich dir
eine wunderschöne Heimfahrt
durch das abendliche Land.
Spür einfach hinein, wie es dir geht.

Was immer es ist:
Es ist Wahr und Gut.

Hanna: Ja.

Elia: Auf Wiedersehen, liebe Hanna.

Hanna: Auf Wiedersehen in Gedanken und in Worten.

Elia: Wir werden sehen.