Tiere

Tierversteherin: Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein großer Schatz!

Die Tierversteherin
Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest,
ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.

Wenn du es willst, wird es dein neuer Beruf sein:
Der Vermittler zwischen Tier und Mensch.

Deine Aufgabe ist der Kontakt zu Tieren,
besonders zu Hunden.

Mensch und Herrchen brauchen dich.

Und du brauchst diese Arbeit!
Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Sandra zu verbinden, Sandra bittet um diesen Kontakt.
Ich stehe in einem kleinen Stall…
Eine etwas mollige Frau – gekleidet mit einer weißen Bluse, einem schwarzen Mieder und einem weiten blauen Rock – bindet sich einen Sack um die Hüften. Sie trägt eine weiße Haube, die ihr Haar ganz verdeckt, und schwere Holzschuhe.
Sie beachtet mich gar nicht, sondern zieht eine Ziege aus dem Pferch, setzt sich… Zieht die Ziege auf ihren Schoß und beginnt dann sehr vorsichtig, den aufgeblähten Bauch der Ziege einzusalben mit einem Fett, das sie neben sich stehen hat…
Dabei murmelt sie etwas, das ich nicht verstehen kann…
Aber das scheint so beruhigend zu sein, dass die Ziege einschläft. Endlich hört die Frau auf damit, stellt die Ziege wieder hin und schaut lachend zu mir…
Sie hat ein rundes, fröhliches Gesicht, helle blaue Augen. Ich vermute, sie ist etwa Mitte Fünfzig.

G: Na ja, nicht ganz, zu meiner Zeit sind die Menschen schneller gealtert. Ich bin Theres. Nein, nein, Holland ist das hier nicht, das hier ist Flandern, 1846, meine letzte Inkarnation. Tja, mein Kind, nun siehst du, was ich bin!

U: Eine Bäuerin!

G: Na, nein (lacht), das war ich nicht.
Ich war eine einfache Tagelöhnersfrau. Aber ich war auch die Heilkundige hier in unserem Dorf. Siehst du?
(Dreht sich nach der Ziege um.)
Nun wird sie wieder feine Milch geben, die Gute. Die Familie braucht das Tier!
Der Sohn hat nicht aufgepasst…
Sie hat Unrat gefressen, fast wär sie verreckt. In solchen Fällen holt man die Theres, wenn Mensch und Tier nicht mehr weiterkommen…
Wenn fromme Gebete und weniger fromme Schläge nichts mehr helfen, dann kommen sie zu mir.
Mir gefällt das, so gut geht’s mir damit. Aber es hat lang gedauert, bis es mir damit gut ging:
Die ersten Jahrzehnte, da ging’s mir schlecht damit, weißt du? Da hab ich’s selbst nicht geglaubt, dass es wahr ist…

U: Das was wahr ist? Das du eine Heilkundige bist?

G. Ja, das auch … Aber vor allem, mit welchen Mitteln ich das bin!
Ich hab gedacht, ich bin eine Hexe. Meine Güte, hatte ich eine Angst vor mir selbst!

U: Aber du konntest Mensch und Tier schon immer heilen?

G: Menschen nicht, nein, Tiere ja. Ich verstehe sie…
Ich habe sie immer verstanden und das ist bei Sandra genauso. Sie versteht, was die Tiere sagen, sie kann sich mit den Seelen der Tiere verständigen.

U: Wow, eine Tierkommunikatorin!

G. (lacht): Wenn sie es sich erlaubt, dann schon, ja! Aber dazu muss sie noch einiges an sich selbst verstehen lernen. Das musste ich auch.
Siehst du, Mensch und Tier, das hängt zusammen: Die Tiere, das sind unsere Freunde und Helfer!
Sie wünschen sich unsere Fürsorge und unser Verständnis. Und unseren Respekt. Wenn wir das geben, bekommen wir so viel zurück!!!
Ich finde, das ist genauso wie bei den Menschen: Die wollen auch nichts anderes als Fürsorge, Verständnis und Respekt vor ihrer Eigenart.
Ein Mensch, der kann darüber reden, ein Tier nicht, es sei denn, jemand hat die Gabe, sie zu verstehen.
Menschen wie Sandra und mich gab es zu allen Zeiten. Wir gehören zum menschlichen Leben dazu wie die Bauern und Jäger.
Immer schon gab es uns, die Tierversteher.

Und die Veranlagung dazu wird immer weiter gegeben, von einer Generation zur nächsten. Manchmal ist die Gabe groß, manchmal ist sie klein. Aber sie ist immer da!
Sandra ist ein Glied in einer langen, langen Kette. Wenn sie mich fragt, wann es begonnen hat, dann müsste ich sagen: in der Steinzeit!
So lang ist die Kette der Ahnen, die die Tiere verstehen konnten und sie wird genauso lange weiter gehen.

Ich will dir den Anfang eines Märchens erzählen:
Es war einmal ein armer Waisenknabe, der zog in großer Not durch die Welt auf der Suche nach Arbeit und Brot. Überall wohin er auch kam, begegneten ihm Tiere in Not.
Zuerst traf er auf einen Ameisenhaufen, in dessen Nähe jemand ein Feuer gemacht hatte.  Er hatte Mitleid mit den armen Tierchen und löschte das Feuer, damit sie nicht verbrannten.
Dann begegnete er einer Kuh, sie hatte sich in eine tiefe Schlucht verirrt. Und weil es lange geregnet hatte, war der kleine Bach dort unten in der Schlucht schon bedenklich angeschwollen. Bis zum Hals stand sie schon im Wasser und wäre sicher jämmerlich ertrunken, wenn er nicht beherzt hinabgestiegen wäre und sie dort befreit hätte aus dem Geäst, in dem sie sich verfangen hatte, nun konnten beide wieder hinauf steigen.
Das sind nur zwei Beispiele, wie er mit den Tieren umging: Er dachte nicht darüber nach, ob sie klein oder groß waren. Ob es sich für ihn lohnt, sie zu retten oder nicht. Oder ob sie es wert waren, das er sich die Mühe machte…
Er tat einfach das, was ihm ins Herz kam.

Eines Tages – er war so müde und so verzweifelt, weil er immer noch keine Arbeit gefunden hatte – da lag er im Gras unter einer Birke und wie er so um sich sah, da lag vor ihm eine weiße Schlange. Erst erschrak er sich und wollte sie erschlagen, damit sie ihn nicht beißt.

Dann tat sie ihm aber leid und er legte den Prügel vorsichtig zur Seite. Da konnte er plötzlich die Gedanken der Schlange denken: „Ich danke dir für all deine Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern und für die Gnade, die du mir gewährst, obwohl du mich doch so fürchtest. Deshalb will ich auch dir eine Gnade gewähren, womit du Wohlstand und Zufriedenheit erreichen kannst. Wenn du mir erlaubst, dass ich dich einmal beißen darf, dann will ich’s machen, das du  von da an alle Tiere des Himmels, der Erde und des Wasser verstehen kannst.“

Der Knabe überlegte lange, schließlich willigte er ein. Das war nicht leicht, er hatte so große Furcht vor dem Biss. Aber er wollte so gerne alle Tiere verstehen…
Und so geschah, was die weiße Schlange gesagt hatte. Das Gift hatte zuerst eine erschreckende Wirkung, denn er erkannte mit einem Mal sich selbst, sah seine Ängste und sah seine Fehler. Fast wäre er in diesem Moment gestorben.

Aber die Schlange sagte ihm: „Na und? Du hast Ängste. JEDER hat Ängste, warum schämst du dich deswegen? Willst du besser sein als andere?“
„Nein, das will ich nicht!“ sagte der Knabe.
Und als er sagte, tat das Gift viel weniger weh. Aber jetzt schmerzte die Erkenntnis aller Schwächen und Fehler, die er durch das Gift ganz klar erkannte.

„ Na und?“ sagte die Schlange. „Du hast Fehler und schlechte Seiten. Jeder hat das, willst du doch besser sein als andere?“
„Nein, das will ich wirklich nicht!“

Da ließ das Gift der Schlange noch mehr in seiner schmerzenden Wirkung nach und plötzlich erkannte er ganz klar all seine Fähigkeiten und Tugenden. Aber zu seiner Überraschung schmerzte ihn dieser Anblick noch mehr als die davor!

„Nun, was ist jetzt?“ fragte die Schlange.
„Jetzt habe ich erst recht Angst und Schmerz, jetzt, wo ich weiß, was ich alles kann, aber nicht tue.“

„Warum tust du es nicht? Siehst du nicht, das jeder besondere Fähigkeiten und Tugenden hat?“
„Das sehe ich und sah es niemals anders!“
„Wovor fürchtest du dich dann?“
„Das gerade meine Fähigkeiten und Tugenden nicht ausreichen könnten!“

Da kam die Schlange ganz dicht an sein Ohr heran und flüsterte: „Willst du schlechter sein als andere?“
Da musste der Knabe sehr, sehr lange nachdenken. Aber schließlich nahm er all seinen Mut zusammen und sagte: „Nein, das will ich nicht!“

Da ließ der Schmerz endlich nach und von der Stunde an verstand der Knabe die Sprache der Tiere. Deshalb war er weise und ein guter Ratgeber, wurde berühmt und reich wegen seiner Weisheit.

Denn die Tiere verstehen alles, was die Menschen tun. Sie durchschauen sie, weil sie mit dem Herzen hören. Und ihr Ratschlag ist darum stets ein guter.
Sandra, dieses Märchen ist etwas, was jeder erlebt, der die Gabe hat, die Tiere zu verstehen.
Zuerst ist da einfach nur die Liebe zu ihnen und der Respekt vor ihrer Eigenart. Dann kommt die Zeit, wo er beides für sich selbst entwickeln muss.

Er muss lernen, sich selbst zu lieben und seine Eigenart zu respektieren. Das ist schmerzlich!
Aber wenn er das gelernt hat, seine Schwäche UND seine Stärke zu lieben, dann ist es soweit, dann ist er bereit, seine Gabe zu nehmen und Tieren und damit auch ihren Menschen zu helfen.

Du bist auf dem Weg dahin! Was dir aber im Weg steht, ist dein mangelndes Vertrauen in dich selbst.
Wie kommst du nur auf die Idee, du seiest dafür nicht gut genug! Natürlich hast du deine Schwächen! Aber aus wie vielen Schwächen hast du schon Stärken gemacht!
Natürlich hast du Eigenheiten, die, von denen du gar nicht willst, dass ich die der Uta jetzt aufzähle. Aber jeder hat solche Eigenheiten!

Auch jedes Tier: Hunde beißen, Katzen spielen mit ihren Opfern und Flöhe zwicken…
Kann man es ihnen übel nehmen? Es sind eben IHRE Eigenheiten.
Und was für die Menschen gilt, gilt auch für dich, mein liebes Kind: Manche Eigenheit, die muss man eben in eine einigermaßen vernünftige Form bringen.
Es ist nicht gut, dass ein Hund jeden und alles beißt. Und es ist auch nicht gut, dass ein Mensch gegen jedes und alles ankämpft.

Aber was wäre das für ein Hund, der sein Frauchen bei einem Angriff nicht durch Bisse auf den Angreifer verteidigt?
Und was wäre das für ein Mensch, der nicht alles gibt, um sein Ziel zu erreichen, wenn es ein gutes Ziel ist?

Sandra, deine ganz besondere Gabe hast du durch das, was du FÜHLST, nicht durch das, was du weißt. Deine besondere Gabe ist das, was du wahrnimmst, aber nicht durch das, was du beweisen kannst!
Das möchtest du natürlich lieber, dass du beweisen könntest, was du für wahr hältst. Und am Liebsten möchtest du die Sicherheit, dass es so ist, ehe du etwas sagst.
Aber damit schneidest du dir den Weg zu deiner größten Tugend ab!
Die Wahrheit beweist sich immer selbst!

Darum musst du die keine Sorge machen. Aber du musst lernen, deinen Gefühlen und Intuitionen zu vertrauen. Natürlich, das widerspricht dem, was man dir beigebracht hat…

Nur was zu beweisen ist, ist auch erwähnenswert!
Weißt du, wenn Jesus so gedacht hätte, dann hätte er nie etwas über die Liebe Gottes zu den Menschen sagen dürfen, denn beweisen konnte er das nicht.
Du bist so mutig und du bist so voller Tatendrang, aber wenn es um deine Gefühle und um dein Einfühlungsvermögen geht, dann ist der ganze Mut weg und der Tatendrang verpufft.

Du bist so gerne die Frau, die zeigt, dass ihr nichts zu viel ist, die kämpft und sich stark macht für andere…
So siehst du dich gerne: Als tapfere Kämpferin für das, was gut ist.

Aber darüber hinaus bist du auch eine, die die Fähigkeit hat, die Worte zu hören, die einer NICHT ausspricht, und die Dinge zu sehen, die einer versucht nicht zu zeigen…
Bisher hast du das viel zu wenig als etwas Besonderes gesehen, aber es IST etwas Besonderes! Du stellst den Menschen und Tieren, die du liebst, deine ganze Kraft und deinen ganzen Mut zur Verfügung. Das ist wundervoll!
Aber du hast noch viel mehr zu bieten, etwas viel Wichtigeres, weil es unersetzlich ist!

Sei einmal recht ehrlich: Wie viele Aufgaben nimmst du deinen Lieben ab, obwohl sie das selbst erledigen könnten, einfach weil du es schneller und erst einmal besser machst?
Nun, sie könnten das doch auch, das sind Dinge, die nicht nur du kannst!
Aber deine Fähigkeit, das Verborgene zu erkennen, das können nur sehr, sehr wenig Menschen. Schau: Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.

Um das als Hilfe für andere werden zu lassen, brauchst du viel Mut! Genau den gleichen Mut wie der Knabe in dem Märchen. Und du brauchst Liebe zu dir selbst!
Ich wünsche mir, dass du dich und deine Bedürfnisse mehr respektierst!
Und ich wünsche mir, dass du mehr Mitgefühl mit dir hast!!!
Jeder Mensch macht Fehler! Aber nur wenige machen sie vorsätzlich!
Das gilt für dich und für andere!

Urteile nicht, nicht über dich und nicht über andere. Das heißt nicht, dass du alles gut finden sollst. Es heißt nur, dass du dich darauf beschränken sollst, die Dinge anzusehen, ohne sie abschließend zu bewerten.
Das heißt nicht, dass du zu Unrecht schweigen sollst. Es heißt nur, dass du es aus der inneren Haltung heraus tust, dass eben jeder seine Eigenart hat.
Das heißt nicht, dass du Unrecht nicht beim Namen nennen sollst, nicht mehr sagen sollst, was du denkst. Aber es heißt, das du zwischen dem Fehlverhalten, das einer hat und der Seele, die diese Fehler macht, zu unterscheiden lernst.

Urteile nicht über eine Seele, über deine nicht und nicht über eine andere!
So kommst du in einen tiefen Frieden! Frieden mit dir selbst und Frieden mit anderen…
Jeder handelt so, wie er es versteht. Aber das Verständnis der Menschen für Recht und Unrecht ist sehr klein.

Was bedeutet dir das Urteil anderer? Du kannst es nicht beeinflussen!!!
Es ist ganz gleich, was du tust oder lässt: Sie urteilen, wie sie es verstehen.

Das weißt du schon? Ja, aber warum trifft es dich dann so sehr?
Weil du solche Angst davor hast, nicht gut genug zu sein!
Ich möchte dir so gerne die Angst davor nehmen: Die Angst vor der Meinung anderer.
Und die Angst davor, dich selbst zu enttäuschen…

Ich kann es aber nicht, wenn du dich nicht traust! Trau dich, zu sein, wer du bist und was du bist. So wie du bist, ist es gut. Und du bist viel mehr, als du wahr haben willst!
Schau dich doch um: Sieh deinen Mann, deine Familie, was wäre denn, wenn du nicht da wärst? Wie sehr würdest du ihnen fehlen!
Und schau deine Lieben an: Was wäre, denn wenn sie nicht da wären, wie sehr würden sie DIR fehlen! Dabei kennst du doch ihre Schwächen und Eigenarten!

Und dennoch liebst du sie!
Soll das, was für andere gilt, für dich nicht gelten?

Überall scheint man von dir den Beweis zu fordern, dass du ein Recht darauf hast zu sein, wer du bist, immer wieder Kampf…
Aber niemand hat das Recht! DU jedoch räumst es ihnen ein, deine Eigenarten beurteilen zu dürfen. Sich mit dir messen zu wollen…

Man kann aber nur vergleichen, was die gleiche Basis hat. Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen.
Niemand kann Sandra mit irgendwem sonst vergleichen! Nie zuvor hat es eine gegeben, die genauso war wie du…

Und nie wieder wird es jemanden geben, der genauso ist wie du. Du bist einmalig, alle sind einmalig!
Es ist deshalb gar nicht nötig, sich darum zu streiten, wer oder was besser ist. Lass dir so was bitte nicht mehr aufdrängen! Es kostet dich Kraft und die kannst du besser für wichtigere Dinge einsetzen.

Sandra, mein Kind, es ist an der Zeit, in eine neue Rolle zu wachsen: In die Rolle der  weisen Frau!
Bisher hast du dich aufgerieben, um immer aus jeder Anforderung, die an dich gestellt wurde, das Beste zu machen. Nun, es ist an der Zeit, dass du lernst, die Anforderungen, die andere an dich stellen, zu hinterfragen.

Es ist an der Zeit, auch das so gut wie möglich zu tun, was für dich selbst eine Freude ist!!!
Sandra, du musst überprüfen, wer dich wozu braucht. Du bist schnell mit ganzer Hingabe dabei, Gutes zu tun.
Aber du musst lernen, zwischen denen zu unterscheiden, die tatsächlich deine Hilfe, deine Kraft und dein Wissen brauchen, und denen, die dich nur ausnutzen, um es sich selbst bequem zu machen…

Weißt du, warum du immer wieder auf solche Menschen hereinfällst? Weil du deinen Gefühlen, dich abgrenzen und wehren zu müssen, misstraust! Du glaubst immer noch wie das kleine Kind, das NEIN sagen nicht lieb ist.
Das stimmt auch. Aber du bist auch nicht zur Welt gekommen, damit auf deinem Grabstein steht: Sandra war immer lieb! Sondern du bist gekommen, weil du lieben wolltest und das ist etwas ganz, ganz anderes!

Wer sehr liebt, der muss auch manchmal sehr hart sein. Haben es dir die Tiere immer noch nicht beigebracht? Was für sie gilt, gilt auch für Menschen!!!
Wenn du mich nach deinen Kindern und Enkelchen fragst, was du ihnen Gutes tun kannst, dann eben dies! Nicht lieb sein, Sandra, sondern lieben, manchmal auch mit aller Härte!
Ich denke, jetzt hab ich dir soviel gesagt, da hast du wochenlang zu denken und dabei hast du gar keine Zeit (lacht!).

U: Ich würde noch gerne Sandras Fragen an dich stellen.

I: Ich weiß, tu das doch!

U: Sie fragt, in welchem Zusammenhang ihr miteinander steht?

I: Ja, ich war hier ihre Mutter und sie war meine Nachfolgerin. Aber darüber hinaus haben wir viel gemeinsam: Zum Beispiel unser Temperament…
Kind, weißt du: So richtig, sanft und leise waren wir in keiner Inkarnation. Es gab Leute, die haben sich sogar richtig gefürchtet vor unseren Wutausbrüchen (kichert).
Aber Hunde, die bellen, beißen ja nicht!

U: Sandra fragt, welche Aufgabe sie sich für diese Inkarnation vorgenommen hat.

I: Hm … Sandra, du warst zuletzt jemand, der für alles und jedes verantwortlich war. Der dabei seine Gefühle und Bedürfnisse komplett ignoriert hat…
Und das ist gründlich schief gegangen!
Aus der Furcht heraus, der Verantwortung für die anderen nicht gerecht zu werden, hast du versucht, alles und jeden zu kontrollieren. Alle sollten machen, was du für richtig hieltest…
Auch das war kein Glück, weder für dich noch für die anderen. Du hast das alles getan, weil du geglaubt hast, die Anerkennung der anderen dadurch zu erreichen, dass du so viel Verantwortung auf dich nimmst und die so aufopferungsvoll trägst.

Und dazu hat deine Seele gesagt: Nein! Jetzt reichts!!!
Jetzt bist du da, um zu lernen, statt nach blinden Regeln wieder nach deinem Gefühl zu leben. Du bist da, um zu lernen, das Gefühl genauso wichtig ist wie Verantwortung…
Du bist da, um zu lernen, dass Gnade wichtiger sein kann als Gerechtigkeit…
Und du bist da, um zu erfahren, wie wichtig es ist, deine Gefühle auszusprechen und mit ihnen im Einklang zu leben.
Beides muss sein: Die Verantwortungsbereitschaft und der Gerechtigkeitssinn…
Aber auch soviel Liebe zu sich selbst und anderen, das Mitgefühl und Einfühlungsgabe dabei nicht verloren gehen. Wie kaum ein anderer bist du deshalb mit der medialen Gabe ausgezeichnet, dich in andere hinein zu versetzen.

Und das gilt ganz besonders für Tiere!!! Du sollst, weil du FÜHLST, was in ihnen vorgeht, zu ihrem Sprachrohr werden.
Kurz und gut: Du sollst lernen, deine Gefühle sehr hoch zu schätzen!
Wenn du es willst, wird es dein neuer Beruf sein: Der Vermittler zwischen Tier und Mensch.
Darum geht es und ich bin sehr froh, es dir nun endlich sagen zu können.

U: Warst du es, die uns zu Bandhu und Sandra geführt hat?

T: Hm. Ich und Elia…
Ich bat ihn darum und er war der Ansicht, dass es passend sei…

U: Wie kann sie ihren Kindern und Enkeln helfen oder auf ihren Weg unterstützen?

T: Ach, mein liebes Kind, ich sag dir einmal, wie du es nicht kannst: Indem du ihnen nicht zeigst, wo dein Grenzen sind. Indem du ihnen nicht sagst, was du fühlst. Und in dem du ihnen nicht sagst, das auch du sie brauchst…
Nichts ist so schwer zu ertragen wie eine Mutter, die anscheinend keine Grenze der Belastung hat, keine Sehnsüchte und keine Ängste kennt.

Sei einfach ganz offen, ganz ehrlich zu ihnen! Du verlierst dabei nichts und sie gewinnen ihre eigene Stärke. So wie du DICH liebst, erlauben sie es sich, sich selbst zu lieben! Bedenke das!!!
Und immer, wenn sie es nicht schaffen, so zu sein wie du, dann verurteilen sie sich innerlich.
Sei ihnen ein MIT-Mensch! Sei MENSCH und erst dann die Mutter!

U: Kann sie ihrem Mann helfen, seine Aufgabe zu erfüllen?

T: Ha! Das tut sie doch täglich!
Aber mein Herz: Vergesst mir das Genießen aneinander nicht! Das kommt viel zu kurz und es kommt deshalb zu kurz, weil es ja so viele Verantwortlichkeiten gibt.
Jetzt komm mir nicht damit, dass nach so vielen Jahren das nicht mehr so aufregend ist!
Dein Vater und ich haben in dieser Inkarnation täglich unser Vergnügen miteinander gehabt, das du´s nur weißt! Na gut, wir hatten auch nicht so ein Dings!

U: Ein Dings?

T: Da, wo du und der Hajo abends immer reinguckt!

U: Oh, hm, hmm, ein Fernseher!

T: ja, das! Zu allererst seid ihr Mann und Frau!!! Und erst danach seid ihr das, was ihr arbeitet…
Und erst danach seid ihr Vater und Mutter.  Sandra, sieh dir eure Rangfolge an: Die ist anders herum und das ist nicht gut!
Für ihn nicht und für dich auch nicht! Schau, dass ihr euch liebt, das hält alles zusammen:
Eure Familie, eure Freunde und euch selbst noch dazu!
Du bist nicht seine Mutter! Du bist auch nicht eine Freundin!
Du bist seine Frau!
Natürlich kannst du AUCH mütterlich zu ihm sein und du kannst ihm AUCH eine Freundin sein. Aber zuallererst bist du seine FRAU! Das gibt ihm wieder Kraft und Selbstvertrauen.
Das lässt ihn seine männlichen Stärken spüren! So hilfst du ihm am Allerbesten!
Na, Uta, ob sie das glaubt? Ich hab das schon fast aufgegeben!

U: Ich kann mit ihr darüber reden.

T (seufzt!): Sie sollten so einen Feuerstuhl fahren!

U: WAS???

T: (zeigt mir ein Motorrad…)

U: Aha … hmm.

T: Ist nur ein Vorschlag.

U. Sandra fragt, ob ihr Mann und sie Duale sind?

T: Nein, aber sie waren trotzdem sehr oft zusammen. Nicht immer, aber oft.
Sandra ist kein Dual. Sie hat in sich auch männliche Anteile und er hat in sich auch weibliche Anteile. Aber das heißt nicht, dass sie sich weniger lieben würden, als Duale das tun.
Sie waren einige Male Geschwister, aber auch einfach nur Kameraden. Allerdings lieben sie es, sich als Paar in Liebe zu unterstützen. Ich glaube, es ist schon sehr lange her, das sie Inkarnationen wählten, in denen sie sich nicht geliebt haben.

U: Warum hat Sandra solche Angst, keine Luft zu bekommen.

T: Sie wurde in der letzten Inkarnation verschüttet.

U: Verschüttet?

T: Eine Lawine, das war ihre Todesursache. Es ist gut, dass sie fragt. Damals starben sie und ihre ganze Familie bis auf ihren Mann unter einer Lawine. Sie hatte die Lawine geahnt, aber sie wollte ihrer Intuition nicht folgen!
Das Vieh sollte versorgt bleiben. Der Hof nicht verlassen werden…
Sie fand ihre Intuition unvernünftig…
Sie hatte starke Ahnungskräfte, folgte ihnen aber nicht, wenn sie im Widerspruch zu ihrer Verantwortlichkeit standen und zu dem, was sie damals als vernünftig ansah.
Du leidest in diesem Leben darunter, weil deine Seele versucht, dich daran zu erinnern, nicht wieder so nachlässig mit deiner medialen Gabe zu sein.

U: Woher und warum kann sie Verstorbene fühlen und hören?

T: Die drängen sich jetzt auf, weil ich es zulasse. Damit ich die Möglichkeit habe, dich auf deine Aufgabe aufmerksam zu machen…
Wie hätte ich es sonst tun sollen? Du kannst sie sehen, aber das ist nicht deine Hauptaufgabe!!!

Deine Aufgabe ist der Kontakt zu Tieren, besonders zu Hunden. Mensch und Herrchen brauchen dich. Und du brauchst diese Arbeit…
Du MUSST nicht, aber es wäre schön, wenn du bereit wärest, dich darin zu üben!

Die Verstorbenen werden weniger wichtig. Wenn du magst, kannst du auch hierin hier und da tätig sein. Aber das ist nicht deine Hauptaufgabe.
Wer medial ist, ist es auf allen Gebieten! Uta kann das gelegentlich auch, mit Tieren reden, sie verstehen…
Aber es ist, wie du siehst, nicht ihre Hauptaufgabe.

U: Ja, stimmt, da brauche eher ich Hilfe bei Tieren, von ein paar Ausnahmen abgesehen.

T: So ist das eben: Der eine musikalisch Begabte lernt Klavier spielen, der andere Geige…
Aber zur Not geht beides ein bisschen mit etwas Übung.

U: Ist es unerlässlich, jetzt mit den Kindern meiner verstorbenen Schwägerin zu sprechen?
Und die Nachricht ihrer Mutter an sie weiter zu geben?

T: Siehst du, mein Schatz, hier kann ich dir sehr schön erklären, was ich meine. Du DENKST, dass du verantwortlich dafür bist, den Wunsch deiner Schwägerin zu erfüllen.
Warum? Weil sie tot ist? Hast du immer getan, was sie von dir verlangte? Jetzt stehst du da und bist unter Druck, weil sie es ja von dir erwartet!
EINERSEITS! Andererseits fühlt es sich NICHT richtig an, das jetzt zu machen.

Wem willst du folgen? Der Anforderung einer anderen oder deinem Gefühl?
DEINEM GEFÜHL! Schatz, immer deinem Gefühl in diesen Dingen folgen!!!

Die Bitte kommt von einer Seele, die noch weit davon entfernt ist, selig zu sein. Und der willst du mehr Bedeutung beimessen als deiner eigenen Intuition?
Genau das ist der springende Punkt bei dir! Es geht nicht darum zu tun, was andere für richtig halten, sondern darum, was sich für dich richtig anfühlt!
Du wirst ganz genau fühlen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dann platzt es aus dir raus und dann ist es auch gut.

U: Ich danke dir, Theres, damit sind wir am Ende und ich hoffe sehr, dass Sandra damit geholfen ist.

T: Da kannst du sicher sein, ich zähle auf dich, Uta! (Lacht)
Jetzt willst du sicher in das Dings gucken, oder? (Lacht)

U: Ach ja, bitte, oder hast du noch was zu sagen?

T: Ich hab ihr was zu geben: (Sie nimmt aus einer Tasche einen Gutschein, auf dem Wohlfühlwochenende steht, für zwei Personen.
Sie sagt: Manchmal darf man ruhig laut sagen, was einem gut gefallen würde. Niemand kann in deinen Kopf sehen außer mir, deine Guidin.
Du wirst jetzt bitte Kontakt zu mir aufnehmen. Ich werde mich als deine Guidin nie ungefragt melden, aber ich bin dir gerne behilflich.
Aber solltest du erwarten, das ich dir sage, was du zu entscheiden hast, werde ich dich enttäuschen. Ich gebe dir gerne neue Fragen, aber ich gebe dir keine Antworten…
Für die bist du zuständig!!!

Ich sage dass nur deshalb, damit du nicht denkst, jetzt wäre noch jemand da, der Anforderungen an dich hat! Ich fordere gar nichts von dir!
In allen Entscheidungen bist du ganz frei!
Es gibt keinen Ratschlag, den ich eben gemacht habe, von dem ich erwarte, dass du ihn befolgst. Aber es freut mich, wenn du ihn ernsthaft durchdenkst.
Ich hab dich viel zu lieb, um anders mit dir umzugehen.
So, Zeit aufzubrechen.

Danke, Uta, und nun geh und schau in das Dings!

Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.

 

Die Tierversteherin
Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.
Wenn du es willst, wird es dein neuer Beruf sein: Der Vermittler zwischen Tier und Mensch.
Deine Aufgabe ist der Kontakt zu Tieren, besonders zu Hunden. Mensch und Herrchen brauchen dich. Und du brauchst diese Arbeit!

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Sandra zu verbinden, Sandra bittet um diesen Kontakt.
Ich stehe in einem kleinen Stall…
Eine etwas mollige Frau – gekleidet mit einer weißen Bluse, einem schwarzen Mieder und einem weiten blauen Rock – bindet sich einen Sack um die Hüften. Sie trägt eine weiße Haube, die ihr Haar ganz verdeckt, und schwere Holzschuhe.
Sie beachtet mich gar nicht, sondern zieht eine Ziege aus dem Pferch, setzt sich… Zieht die Ziege auf ihren Schoß und beginnt dann sehr vorsichtig, den aufgeblähten Bauch der Ziege einzusalben mit einem Fett, das sie neben sich stehen hat…
Dabei murmelt sie etwas, das ich nicht verstehen kann…
Aber das scheint so beruhigend zu sein, dass die Ziege einschläft. Endlich hört die Frau auf damit, stellt die Ziege wieder hin und schaut lachend zu mir…
Sie hat ein rundes, fröhliches Gesicht, helle blaue Augen. Ich vermute, sie ist etwa Mitte Fünfzig.
G: Na ja, nicht ganz, zu meiner Zeit sind die Menschen schneller gealtert. Ich bin Theres. Nein, nein, Holland ist das hier nicht, das hier ist Flandern, 1846, meine letzte Inkarnation. Tja, mein Kind, nun siehst du, was ich bin!
U: Eine Bäuerin!
G: Na, nein (lacht), das war ich nicht.
Ich war eine einfache Tagelöhnersfrau. Aber ich war auch die Heilkundige hier in unserem Dorf. Siehst du?
(Dreht sich nach der Ziege um.)
Nun wird sie wieder feine Milch geben, die Gute. Die Familie braucht das Tier!
Der Sohn hat nicht aufgepasst…
Sie hat Unrat gefressen, fast wär sie verreckt. In solchen Fällen holt man die Theres, wenn Mensch und Tier nicht mehr weiterkommen…
Wenn fromme Gebete und weniger fromme Schläge nichts mehr helfen, dann kommen sie zu mir.
Mir gefällt das, so gut geht’s mir damit. Aber es hat lang gedauert, bis es mir damit gut ging:
Die ersten Jahrzehnte, da ging’s mir schlecht damit, weißt du? Da hab ich’s selbst nicht geglaubt, dass es wahr ist…
U: Das was wahr ist? Das du eine Heilkundige bist?
G. Ja, das auch … Aber vor allem, mit welchen Mitteln ich das bin!
Ich hab gedacht, ich bin eine Hexe. Meine Güte, hatte ich eine Angst vor mir selbst!
U: Aber du konntest Mensch und Tier schon immer heilen?
G: Menschen nicht, nein, Tiere ja. Ich verstehe sie…
Ich habe sie immer verstanden und das ist bei Sandra genauso. Sie versteht, was die Tiere sagen, sie kann sich mit den Seelen der Tiere verständigen.
U: Wow, eine Tierkommunikatorin!
G. (lacht): Wenn sie es sich erlaubt, dann schon, ja! Aber dazu muss sie noch einiges an sich selbst verstehen lernen. Das musste ich auch.
Siehst du, Mensch und Tier, das hängt zusammen: Die Tiere, das sind unsere Freunde und Helfer!
Sie wünschen sich unsere Fürsorge und unser Verständnis. Und unseren Respekt. Wenn wir das geben, bekommen wir so viel zurück!!!
Ich finde, das ist genauso wie bei den Menschen: Die wollen auch nichts anderes als Fürsorge, Verständnis und Respekt vor ihrer Eigenart.
Ein Mensch, der kann darüber reden, ein Tier nicht, es sei denn, jemand hat die Gabe, sie zu verstehen.
Menschen wie Sandra und mich gab es zu allen Zeiten. Wir gehören zum menschlichen Leben dazu wie die Bauern und Jäger.
Immer schon gab es uns, die Tierversteher.
Und die Veranlagung dazu wird immer weiter gegeben, von einer Generation zur nächsten. Manchmal ist die Gabe groß, manchmal ist sie klein. Aber sie ist immer da!
Sandra ist ein Glied in einer langen, langen Kette. Wenn sie mich fragt, wann es begonnen hat, dann müsste ich sagen: in der Steinzeit!
So lang ist die Kette der Ahnen, die die Tiere verstehen konnten und sie wird genauso lange weiter gehen.
Ich will dir den Anfang eines Märchens erzählen:
Es war einmal ein armer Waisenknabe, der zog in großer Not durch die Welt auf der Suche nach Arbeit und Brot. Überall wohin er auch kam, begegneten ihm Tiere in Not.
Zuerst traf er auf einen Ameisenhaufen, in dessen Nähe jemand ein Feuer gemacht hatte.  Er hatte Mitleid mit den armen Tierchen und löschte das Feuer, damit sie nicht verbrannten.
Dann begegnete er einer Kuh, sie hatte sich in eine tiefe Schlucht verirrt. Und weil es lange geregnet hatte, war der kleine Bach dort unten in der Schlucht schon bedenklich angeschwollen. Bis zum Hals stand sie schon im Wasser und wäre sicher jämmerlich ertrunken, wenn er nicht beherzt hinabgestiegen wäre und sie dort befreit hätte aus dem Geäst, in dem sie sich verfangen hatte, nun konnten beide wieder hinauf steigen.
Das sind nur zwei Beispiele, wie er mit den Tieren umging: Er dachte nicht darüber nach, ob sie klein oder groß waren. Ob es sich für ihn lohnt, sie zu retten oder nicht. Oder ob sie es wert waren, das er sich die Mühe machte…
Er tat einfach das, was ihm ins Herz kam.
Eines Tages – er war so müde und so verzweifelt, weil er immer noch keine Arbeit gefunden hatte – da lag er im Gras unter einer Birke und wie er so um sich sah, da lag vor ihm eine weiße Schlange. Erst erschrak er sich und wollte sie erschlagen, damit sie ihn nicht beißt.
Dann tat sie ihm aber leid und er legte den Prügel vorsichtig zur Seite. Da konnte er plötzlich die Gedanken der Schlange denken: „Ich danke dir für all deine Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern und für die Gnade, die du mir gewährst, obwohl du mich doch so fürchtest. Deshalb will ich auch dir eine Gnade gewähren, womit du Wohlstand und Zufriedenheit erreichen kannst. Wenn du mir erlaubst, dass ich dich einmal beißen darf, dann will ich’s machen, das du  von da an alle Tiere des Himmels, der Erde und des Wasser verstehen kannst.“
Der Knabe überlegte lange, schließlich willigte er ein. Das war nicht leicht, er hatte so große Furcht vor dem Biss. Aber er wollte so gerne alle Tiere verstehen…
Und so geschah, was die weiße Schlange gesagt hatte. Das Gift hatte zuerst eine erschreckende Wirkung, denn er erkannte mit einem Mal sich selbst, sah seine Ängste und sah seine Fehler. Fast wäre er in diesem Moment gestorben.
Aber die Schlange sagte ihm: „Na und? Du hast Ängste. JEDER hat Ängste, warum schämst du dich deswegen? Willst du besser sein als andere?“
„Nein, das will ich nicht!“ sagte der Knabe.
Und als er sagte, tat das Gift viel weniger weh. Aber jetzt schmerzte die Erkenntnis aller Schwächen und Fehler, die er durch das Gift ganz klar erkannte.
„ Na und?“ sagte die Schlange. „Du hast Fehler und schlechte Seiten. Jeder hat das, willst du doch besser sein als andere?“
„Nein, das will ich wirklich nicht!“
Da ließ das Gift der Schlange noch mehr in seiner schmerzenden Wirkung nach und plötzlich erkannte er ganz klar all seine Fähigkeiten und Tugenden. Aber zu seiner Überraschung schmerzte ihn dieser Anblick noch mehr als die davor!
„Nun, was ist jetzt?“ fragte die Schlange.
„Jetzt habe ich erst recht Angst und Schmerz, jetzt, wo ich weiß, was ich alles kann, aber nicht tue.“
„Warum tust du es nicht? Siehst du nicht, das jeder besondere Fähigkeiten und Tugenden hat?“
„Das sehe ich und sah es niemals anders!“
„Wovor fürchtest du dich dann?“
„Das gerade meine Fähigkeiten und Tugenden nicht ausreichen könnten!“
Da kam die Schlange ganz dicht an sein Ohr heran und flüsterte: „Willst du schlechter sein als andere?“
Da musste der Knabe sehr, sehr lange nachdenken. Aber schließlich nahm er all seinen Mut zusammen und sagte: „Nein, das will ich nicht!“
Da ließ der Schmerz endlich nach und von der Stunde an verstand der Knabe die Sprache der Tiere. Deshalb war er weise und ein guter Ratgeber, wurde berühmt und reich wegen seiner Weisheit.
Denn die Tiere verstehen alles, was die Menschen tun. Sie durchschauen sie, weil sie mit dem Herzen hören. Und ihr Ratschlag ist darum stets ein guter.
Sandra, dieses Märchen ist etwas, was jeder erlebt, der die Gabe hat, die Tiere zu verstehen.
Zuerst ist da einfach nur die Liebe zu ihnen und der Respekt vor ihrer Eigenart. Dann kommt die Zeit, wo er beides für sich selbst entwickeln muss.
Er muss lernen, sich selbst zu lieben und seine Eigenart zu respektieren. Das ist schmerzlich!
Aber wenn er das gelernt hat, seine Schwäche UND seine Stärke zu lieben, dann ist es soweit, dann ist er bereit, seine Gabe zu nehmen und Tieren und damit auch ihren Menschen zu helfen.
Du bist auf dem Weg dahin! Was dir aber im Weg steht, ist dein mangelndes Vertrauen in dich selbst.
Wie kommst du nur auf die Idee, du seiest dafür nicht gut genug! Natürlich hast du deine Schwächen! Aber aus wie vielen Schwächen hast du schon Stärken gemacht!
Natürlich hast du Eigenheiten, die, von denen du gar nicht willst, dass ich die der Uta jetzt aufzähle. Aber jeder hat solche Eigenheiten!
Auch jedes Tier: Hunde beißen, Katzen spielen mit ihren Opfern und Flöhe zwicken…
Kann man es ihnen übel nehmen? Es sind eben IHRE Eigenheiten.
Und was für die Menschen gilt, gilt auch für dich, mein liebes Kind: Manche Eigenheit, die muss man eben in eine einigermaßen vernünftige Form bringen.
Es ist nicht gut, dass ein Hund jeden und alles beißt. Und es ist auch nicht gut, dass ein Mensch gegen jedes und alles ankämpft.
Aber was wäre das für ein Hund, der sein Frauchen bei einem Angriff nicht durch Bisse auf den Angreifer verteidigt?
Und was wäre das für ein Mensch, der nicht alles gibt, um sein Ziel zu erreichen, wenn es ein gutes Ziel ist?
Sandra, deine ganz besondere Gabe hast du durch das, was du FÜHLST, nicht durch das, was du weißt. Deine besondere Gabe ist das, was du wahrnimmst, aber nicht durch das, was du beweisen kannst!
Das möchtest du natürlich lieber, dass du beweisen könntest, was du für wahr hältst. Und am Liebsten möchtest du die Sicherheit, dass es so ist, ehe du etwas sagst.
Aber damit schneidest du dir den Weg zu deiner größten Tugend ab!
Die Wahrheit beweist sich immer selbst!
Darum musst du die keine Sorge machen. Aber du musst lernen, deinen Gefühlen und Intuitionen zu vertrauen. Natürlich, das widerspricht dem, was man dir beigebracht hat…
Nur was zu beweisen ist, ist auch erwähnenswert!
Weißt du, wenn Jesus so gedacht hätte, dann hätte er nie etwas über die Liebe Gottes zu den Menschen sagen dürfen, denn beweisen konnte er das nicht.
Du bist so mutig und du bist so voller Tatendrang, aber wenn es um deine Gefühle und um dein Einfühlungsvermögen geht, dann ist der ganze Mut weg und der Tatendrang verpufft.
Du bist so gerne die Frau, die zeigt, dass ihr nichts zu viel ist, die kämpft und sich stark macht für andere…
So siehst du dich gerne: Als tapfere Kämpferin für das, was gut ist.
Aber darüber hinaus bist du auch eine, die die Fähigkeit hat, die Worte zu hören, die einer NICHT ausspricht, und die Dinge zu sehen, die einer versucht nicht zu zeigen…
Bisher hast du das viel zu wenig als etwas Besonderes gesehen, aber es IST etwas Besonderes! Du stellst den Menschen und Tieren, die du liebst, deine ganze Kraft und deinen ganzen Mut zur Verfügung. Das ist wundervoll!
Aber du hast noch viel mehr zu bieten, etwas viel Wichtigeres, weil es unersetzlich ist!
Sei einmal recht ehrlich: Wie viele Aufgaben nimmst du deinen Lieben ab, obwohl sie das selbst erledigen könnten, einfach weil du es schneller und erst einmal besser machst?
Nun, sie könnten das doch auch, das sind Dinge, die nicht nur du kannst!
Aber deine Fähigkeit, das Verborgene zu erkennen, das können nur sehr, sehr wenig Menschen. Schau: Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.
Um das als Hilfe für andere werden zu lassen, brauchst du viel Mut! Genau den gleichen Mut wie der Knabe in dem Märchen. Und du brauchst Liebe zu dir selbst!
Ich wünsche mir, dass du dich und deine Bedürfnisse mehr respektierst!
Und ich wünsche mir, dass du mehr Mitgefühl mit dir hast!!!
Jeder Mensch macht Fehler! Aber nur wenige machen sie vorsätzlich!
Das gilt für dich und für andere!
Urteile nicht, nicht über dich und nicht über andere. Das heißt nicht, dass du alles gut finden sollst. Es heißt nur, dass du dich darauf beschränken sollst, die Dinge anzusehen, ohne sie abschließend zu bewerten.
Das heißt nicht, dass du zu Unrecht schweigen sollst. Es heißt nur, dass du es aus der inneren Haltung heraus tust, dass eben jeder seine Eigenart hat.
Das heißt nicht, dass du Unrecht nicht beim Namen nennen sollst, nicht mehr sagen sollst, was du denkst. Aber es heißt, das du zwischen dem Fehlverhalten, das einer hat und der Seele, die diese Fehler macht, zu unterscheiden lernst.
Urteile nicht über eine Seele, über deine nicht und nicht über eine andere!
So kommst du in einen tiefen Frieden! Frieden mit dir selbst und Frieden mit anderen…
Jeder handelt so, wie er es versteht. Aber das Verständnis der Menschen für Recht und Unrecht ist sehr klein.
Was bedeutet dir das Urteil anderer? Du kannst es nicht beeinflussen!!!
Es ist ganz gleich, was du tust oder lässt: Sie urteilen, wie sie es verstehen.
Das weißt du schon? Ja, aber warum trifft es dich dann so sehr?
Weil du solche Angst davor hast, nicht gut genug zu sein!
Ich möchte dir so gerne die Angst davor nehmen: Die Angst vor der Meinung anderer.
Und die Angst davor, dich selbst zu enttäuschen…
Ich kann es aber nicht, wenn du dich nicht traust! Trau dich, zu sein, wer du bist und was du bist. So wie du bist, ist es gut. Und du bist viel mehr, als du wahr haben willst!
Schau dich doch um: Sieh deinen Mann, deine Familie, was wäre denn, wenn du nicht da wärst? Wie sehr würdest du ihnen fehlen!
Und schau deine Lieben an: Was wäre, denn wenn sie nicht da wären, wie sehr würden sie DIR fehlen! Dabei kennst du doch ihre Schwächen und Eigenarten!
Und dennoch liebst du sie!
Soll das, was für andere gilt, für dich nicht gelten?
Überall scheint man von dir den Beweis zu fordern, dass du ein Recht darauf hast zu sein, wer du bist, immer wieder Kampf…
Aber niemand hat das Recht! DU jedoch räumst es ihnen ein, deine Eigenarten beurteilen zu dürfen. Sich mit dir messen zu wollen…
Man kann aber nur vergleichen, was die gleiche Basis hat. Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen.
Niemand kann Sandra mit irgendwem sonst vergleichen! Nie zuvor hat es eine gegeben, die genauso war wie du…
Und nie wieder wird es jemanden geben, der genauso ist wie du. Du bist einmalig, alle sind einmalig!
Es ist deshalb gar nicht nötig, sich darum zu streiten, wer oder was besser ist. Lass dir so was bitte nicht mehr aufdrängen! Es kostet dich Kraft und die kannst du besser für wichtigere Dinge einsetzen.
Sandra, mein Kind, es ist an der Zeit, in eine neue Rolle zu wachsen: In die Rolle der  weisen Frau!
Bisher hast du dich aufgerieben, um immer aus jeder Anforderung, die an dich gestellt wurde, das Beste zu machen. Nun, es ist an der Zeit, dass du lernst, die Anforderungen, die andere an dich stellen, zu hinterfragen.
Es ist an der Zeit, auch das so gut wie möglich zu tun, was für dich selbst eine Freude ist!!!
Sandra, du musst überprüfen, wer dich wozu braucht. Du bist schnell mit ganzer Hingabe dabei, Gutes zu tun.
Aber du musst lernen, zwischen denen zu unterscheiden, die tatsächlich deine Hilfe, deine Kraft und dein Wissen brauchen, und denen, die dich nur ausnutzen, um es sich selbst bequem zu machen…
Weißt du, warum du immer wieder auf solche Menschen hereinfällst? Weil du deinen Gefühlen, dich abgrenzen und wehren zu müssen, misstraust! Du glaubst immer noch wie das kleine Kind, das NEIN sagen nicht lieb ist.
Das stimmt auch. Aber du bist auch nicht zur Welt gekommen, damit auf deinem Grabstein steht: Sandra war immer lieb! Sondern du bist gekommen, weil du lieben wolltest und das ist etwas ganz, ganz anderes!
Wer sehr liebt, der muss auch manchmal sehr hart sein. Haben es dir die Tiere immer noch nicht beigebracht? Was für sie gilt, gilt auch für Menschen!!!
Wenn du mich nach deinen Kindern und Enkelchen fragst, was du ihnen Gutes tun kannst, dann eben dies! Nicht lieb sein, Sandra, sondern lieben, manchmal auch mit aller Härte!
Ich denke, jetzt hab ich dir soviel gesagt, da hast du wochenlang zu denken und dabei hast du gar keine Zeit (lacht!).
U: Ich würde noch gerne Sandras Fragen an dich stellen.
I: Ich weiß, tu das doch!
U: Sie fragt, in welchem Zusammenhang ihr miteinander steht?
I: Ja, ich war hier ihre Mutter und sie war meine Nachfolgerin. Aber darüber hinaus haben wir viel gemeinsam: Zum Beispiel unser Temperament…
Kind, weißt du: So richtig, sanft und leise waren wir in keiner Inkarnation. Es gab Leute, die haben sich sogar richtig gefürchtet vor unseren Wutausbrüchen (kichert).
Aber Hunde, die bellen, beißen ja nicht!
U: Sandra fragt, welche Aufgabe sie sich für diese Inkarnation vorgenommen hat.
I: Hm … Sandra, du warst zuletzt jemand, der für alles und jedes verantwortlich war. Der dabei seine Gefühle und Bedürfnisse komplett ignoriert hat…
Und das ist gründlich schief gegangen!
Aus der Furcht heraus, der Verantwortung für die anderen nicht gerecht zu werden, hast du versucht, alles und jeden zu kontrollieren. Alle sollten machen, was du für richtig hieltest…
Auch das war kein Glück, weder für dich noch für die anderen. Du hast das alles getan, weil du geglaubt hast, die Anerkennung der anderen dadurch zu erreichen, dass du so viel Verantwortung auf dich nimmst und die so aufopferungsvoll trägst.
Und dazu hat deine Seele gesagt: Nein! Jetzt reichts!!!
Jetzt bist du da, um zu lernen, statt nach blinden Regeln wieder nach deinem Gefühl zu leben. Du bist da, um zu lernen, das Gefühl genauso wichtig ist wie Verantwortung…
Du bist da, um zu lernen, dass Gnade wichtiger sein kann als Gerechtigkeit…
Und du bist da, um zu erfahren, wie wichtig es ist, deine Gefühle auszusprechen und mit ihnen im Einklang zu leben.
Beides muss sein: Die Verantwortungsbereitschaft und der Gerechtigkeitssinn…
Aber auch soviel Liebe zu sich selbst und anderen, das Mitgefühl und Einfühlungsgabe dabei nicht verloren gehen. Wie kaum ein anderer bist du deshalb mit der medialen Gabe ausgezeichnet, dich in andere hinein zu versetzen.
Und das gilt ganz besonders für Tiere!!! Du sollst, weil du FÜHLST, was in ihnen vorgeht, zu ihrem Sprachrohr werden.
Kurz und gut: Du sollst lernen, deine Gefühle sehr hoch zu schätzen!
Wenn du es willst, wird es dein neuer Beruf sein: Der Vermittler zwischen Tier und Mensch.
Darum geht es und ich bin sehr froh, es dir nun endlich sagen zu können.
U: Warst du es, die uns zu Bandhu und Sandra geführt hat?
T: hm. Ich und Elia…
Ich bat ihn darum und er war der Ansicht, dass es passend sei…
U: Wie kann sie ihren Kindern und Enkeln helfen oder auf ihren Weg unterstützen?
T: Ach, mein liebes Kind, ich sag dir einmal, wie du es nicht kannst: Indem du ihnen nicht zeigst, wo dein Grenzen sind. Indem du ihnen nicht sagst, was du fühlst. Und in dem du ihnen nicht sagst, das auch du sie brauchst…
Nichts ist so schwer zu ertragen wie eine Mutter, die anscheinend keine Grenze der Belastung hat, keine Sehnsüchte und keine Ängste kennt.
Sei einfach ganz offen, ganz ehrlich zu ihnen! Du verlierst dabei nichts und sie gewinnen ihre eigene Stärke. So wie du DICH liebst, erlauben sie es sich, sich selbst zu lieben! Bedenke das!!!
Und immer, wenn sie es nicht schaffen, so zu sein wie du, dann verurteilen sie sich innerlich.
Sei ihnen ein MIT-Mensch! Sei MENSCH und erst dann die Mutter!
U. Kann sie ihrem Mann helfen, seine Aufgabe zu erfüllen?
T: Ha! Das tut sie doch täglich!
Aber mein Herz: Vergesst mir das Genießen aneinander nicht! Das kommt viel zu kurz und es kommt deshalb zu kurz, weil es ja so viele Verantwortlichkeiten gibt.
Jetzt komm mir nicht damit, dass nach so vielen Jahren das nicht mehr so aufregend ist!
Dein Vater und ich haben in dieser Inkarnation täglich unser Vergnügen miteinander gehabt, das du´s nur weißt! Na gut, wir hatten auch nicht so ein Dings!
U: Ein Dings?
T: Da, wo du und der Hajo abends immer reinguckt!
U: oh, Hmm, hmm, ein Fernseher!
T: ja, das! Zu allererst seid ihr Mann und Frau!!! Und erst danach seid ihr das, was ihr arbeitet…
Und erst danach seid ihr Vater und Mutter.  Sandra, sieh dir eure Rangfolge an: Die ist anders herum und das ist nicht gut!
Für ihn nicht und für dich auch nicht! Schau, dass ihr euch liebt, das hält alles zusammen:
Eure Familie, eure Freunde und euch selbst noch dazu!
Du bist nicht seine Mutter! Du bist auch nicht eine Freundin!
Du bist seine Frau!
Natürlich kannst du AUCH mütterlich zu ihm sein und du kannst ihm AUCH eine Freundin sein. Aber zuallererst bist du seine FRAU! Das gibt ihm wieder Kraft und Selbstvertrauen.
Das lässt ihn seine männlichen Stärken spüren! So hilfst du ihm am Allerbesten!
Na, Uta, ob sie das glaubt? Ich hab das schon fast aufgegeben!
U: Ich kann mit ihr darüber reden.
T (seufzt!): Sie sollten so einen Feuerstuhl fahren!
U: WAS???
T: (zeigt mir ein Motorrad…)
U: aha … hmm.
T: Ist nur ein Vorschlag.
U. Sandra fragt, ob ihr Mann und sie Duale sind?
T: Nein, aber sie waren trotzdem sehr oft zusammen. Nicht immer, aber oft.
Sandra ist kein Dual. Sie hat in sich auch männliche Anteile und er hat in sich auch weibliche Anteile. Aber das heißt nicht, dass sie sich weniger lieben würden, als Duale das tun.
Sie waren einige Male Geschwister, aber auch einfach nur Kameraden. Allerdings lieben sie es, sich als Paar in Liebe zu unterstützen. Ich glaube, es ist schon sehr lange her, das sie Inkarnationen wählten, in denen sie sich nicht geliebt haben.
U: Warum hat Sandra solche Angst, keine Luft zu bekommen.
T: Sie wurde in der letzten Inkarnation verschüttet.
U: verschüttet?
T: Eine Lawine, das war ihre Todesursache. Es ist gut, dass sie fragt. Damals starben sie und ihre ganze Familie bis auf ihren Mann unter einer Lawine. Sie hatte die Lawine geahnt, aber sie wollte ihrer Intuition nicht folgen!
Das Vieh sollte versorgt bleiben. Der Hof nicht verlassen werden…
Sie fand ihre Intuition unvernünftig…
Sie hatte starke Ahnungskräfte, folgte ihnen aber nicht, wenn sie im Widerspruch zu ihrer Verantwortlichkeit standen und zu dem, was sie damals als vernünftig ansah.
Du leidest in diesem Leben darunter, weil deine Seele versucht, dich daran zu erinnern, nicht wieder so nachlässig mit deiner medialen Gabe zu sein.
U: Woher und warum kann sie Verstorbene fühlen und hören?
T: Die drängen sich jetzt auf, weil ich es zulasse. Damit ich die Möglichkeit habe, dich auf deine Aufgabe aufmerksam zu machen…
Wie hätte ich es sonst tun sollen? Du kannst sie sehen, aber das ist nicht deine Hauptaufgabe!!!
Deine Aufgabe ist der Kontakt zu Tieren, besonders zu Hunden. Mensch und Herrchen brauchen dich. Und du brauchst diese Arbeit…
Du MUSST nicht, aber es wäre schön, wenn du bereit wärest, dich darin zu üben!
Die Verstorbenen werden weniger wichtig. Wenn du magst, kannst du auch hierin hier und da tätig sein. Aber das ist nicht deine Hauptaufgabe.
Wer medial ist, ist es auf allen Gebieten! Uta kann das gelegentlich auch, mit Tieren reden, sie verstehen…
Aber es ist, wie du siehst, nicht ihre Hauptaufgabe.
U. Ja, stimmt, da brauche eher ich Hilfe bei Tieren, von ein paar Ausnahmen abgesehen.
T: So ist das eben: Der eine musikalisch Begabte lernt Klavier spielen, der andere Geige…
Aber zur Not geht beides ein bisschen mit etwas Übung.
U. Ist es unerlässlich, jetzt mit den Kindern meiner verstorbenen Schwägerin zu sprechen?
Und die Nachricht ihrer Mutter an sie weiter zu geben?
T: Siehst du, mein Schatz, hier kann ich dir sehr schön erklären, was ich meine. Du DENKST, dass du verantwortlich dafür bist, den Wunsch deiner Schwägerin zu erfüllen.
Warum? Weil sie tot ist? Hast du immer getan, was sie von dir verlangte? Jetzt stehst du da und bist unter Druck, weil sie es ja von dir erwartet!
EINERSEITS! Andererseits fühlt es sich NICHT richtig an, das jetzt zu machen.
Wem willst du folgen? Der Anforderung einer anderen oder deinem Gefühl?
DEINEM GEFÜHL! Schatz, immer deinem Gefühl in diesen Dingen folgen!!!
Die Bitte kommt von einer Seele, die noch weit davon entfernt ist, selig zu sein. Und der willst du mehr Bedeutung beimessen als deiner eigenen Intuition?
Genau das ist der springende Punkt bei dir! Es geht nicht darum zu tun, was andere für richtig halten, sondern darum, was sich für dich richtig anfühlt!
Du wirst ganz genau fühlen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dann platzt es aus dir raus und dann ist es auch gut.
U: Ich danke dir, Theres, damit sind wir am Ende und ich hoffe sehr, dass Sandra damit geholfen ist.
T: Da kannst du sicher sein, ich zähle auf dich, Uta! (Lacht)
Jetzt willst du sicher in das Dings gucken, oder? (Lacht)
U: Ach ja, bitte, oder hast du noch was zu sagen?
T: Ich hab ihr was zu geben: (Sie nimmt aus einer Tasche einen Gutschein, auf dem Wohlfühlwochenende steht, für zwei Personen.
Sie sagt: Manchmal darf man ruhig laut sagen, was einem gut gefallen würde. Niemand kann in deinen Kopf sehen außer mir, deine Guidin.
Du wirst jetzt bitte Kontakt zu mir aufnehmen. Ich werde mich als deine Guidin nie ungefragt melden, aber ich bin dir gerne behilflich.
Aber solltest du erwarten, das ich dir sage, was du zu entscheiden hast, werde ich dich enttäuschen. Ich gebe dir gerne neue Fragen, aber ich gebe dir keine Antworten…
Für die bist du zuständig!!!
Ich sage dass nur deshalb, damit du nicht denkst, jetzt wäre noch jemand da, der Anforderungen an dich hat! Ich fordere gar nichts von dir!
In allen Entscheidungen bist du ganz frei!
Es gibt keinen Ratschlag, den ich eben gemacht habe, von dem ich erwarte, dass du ihn befolgst. Aber es freut mich, wenn du ihn ernsthaft durchdenkst.
Ich hab dich viel zu lieb, um anders mit dir umzugehen.
So, Zeit aufzubrechen.
Danke, Uta, und nun geh und schau in das Dings!Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.

Die Tierversteherin
Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.
Wenn du es willst, wird es dein neuer Beruf sein: Der Vermittler zwischen Tier und Mensch.
Deine Aufgabe ist der Kontakt zu Tieren, besonders zu Hunden. Mensch und Herrchen brauchen dich. Und du brauchst diese Arbeit!

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Sandra zu verbinden, Sandra bittet um diesen Kontakt.
Ich stehe in einem kleinen Stall…
Eine etwas mollige Frau – gekleidet mit einer weißen Bluse, einem schwarzen Mieder und einem weiten blauen Rock – bindet sich einen Sack um die Hüften. Sie trägt eine weiße Haube, die ihr Haar ganz verdeckt, und schwere Holzschuhe.
Sie beachtet mich gar nicht, sondern zieht eine Ziege aus dem Pferch, setzt sich… Zieht die Ziege auf ihren Schoß und beginnt dann sehr vorsichtig, den aufgeblähten Bauch der Ziege einzusalben mit einem Fett, das sie neben sich stehen hat…
Dabei murmelt sie etwas, das ich nicht verstehen kann…
Aber das scheint so beruhigend zu sein, dass die Ziege einschläft. Endlich hört die Frau auf damit, stellt die Ziege wieder hin und schaut lachend zu mir…
Sie hat ein rundes, fröhliches Gesicht, helle blaue Augen. Ich vermute, sie ist etwa Mitte Fünfzig.
G: Na ja, nicht ganz, zu meiner Zeit sind die Menschen schneller gealtert. Ich bin Theres. Nein, nein, Holland ist das hier nicht, das hier ist Flandern, 1846, meine letzte Inkarnation. Tja, mein Kind, nun siehst du, was ich bin!
U: Eine Bäuerin!
G: Na, nein (lacht), das war ich nicht.
Ich war eine einfache Tagelöhnersfrau. Aber ich war auch die Heilkundige hier in unserem Dorf. Siehst du?
(Dreht sich nach der Ziege um.)
Nun wird sie wieder feine Milch geben, die Gute. Die Familie braucht das Tier!
Der Sohn hat nicht aufgepasst…
Sie hat Unrat gefressen, fast wär sie verreckt. In solchen Fällen holt man die Theres, wenn Mensch und Tier nicht mehr weiterkommen…
Wenn fromme Gebete und weniger fromme Schläge nichts mehr helfen, dann kommen sie zu mir.
Mir gefällt das, so gut geht’s mir damit. Aber es hat lang gedauert, bis es mir damit gut ging:
Die ersten Jahrzehnte, da ging’s mir schlecht damit, weißt du? Da hab ich’s selbst nicht geglaubt, dass es wahr ist…
U: Das was wahr ist? Das du eine Heilkundige bist?
G. Ja, das auch … Aber vor allem, mit welchen Mitteln ich das bin!
Ich hab gedacht, ich bin eine Hexe. Meine Güte, hatte ich eine Angst vor mir selbst!
U: Aber du konntest Mensch und Tier schon immer heilen?
G: Menschen nicht, nein, Tiere ja. Ich verstehe sie…
Ich habe sie immer verstanden und das ist bei Sandra genauso. Sie versteht, was die Tiere sagen, sie kann sich mit den Seelen der Tiere verständigen.
U: Wow, eine Tierkommunikatorin!
G. (lacht): Wenn sie es sich erlaubt, dann schon, ja! Aber dazu muss sie noch einiges an sich selbst verstehen lernen. Das musste ich auch.
Siehst du, Mensch und Tier, das hängt zusammen: Die Tiere, das sind unsere Freunde und Helfer!
Sie wünschen sich unsere Fürsorge und unser Verständnis. Und unseren Respekt. Wenn wir das geben, bekommen wir so viel zurück!!!
Ich finde, das ist genauso wie bei den Menschen: Die wollen auch nichts anderes als Fürsorge, Verständnis und Respekt vor ihrer Eigenart.
Ein Mensch, der kann darüber reden, ein Tier nicht, es sei denn, jemand hat die Gabe, sie zu verstehen.
Menschen wie Sandra und mich gab es zu allen Zeiten. Wir gehören zum menschlichen Leben dazu wie die Bauern und Jäger.
Immer schon gab es uns, die Tierversteher.
Und die Veranlagung dazu wird immer weiter gegeben, von einer Generation zur nächsten. Manchmal ist die Gabe groß, manchmal ist sie klein. Aber sie ist immer da!
Sandra ist ein Glied in einer langen, langen Kette. Wenn sie mich fragt, wann es begonnen hat, dann müsste ich sagen: in der Steinzeit!
So lang ist die Kette der Ahnen, die die Tiere verstehen konnten und sie wird genauso lange weiter gehen.
Ich will dir den Anfang eines Märchens erzählen:
Es war einmal ein armer Waisenknabe, der zog in großer Not durch die Welt auf der Suche nach Arbeit und Brot. Überall wohin er auch kam, begegneten ihm Tiere in Not.
Zuerst traf er auf einen Ameisenhaufen, in dessen Nähe jemand ein Feuer gemacht hatte.  Er hatte Mitleid mit den armen Tierchen und löschte das Feuer, damit sie nicht verbrannten.
Dann begegnete er einer Kuh, sie hatte sich in eine tiefe Schlucht verirrt. Und weil es lange geregnet hatte, war der kleine Bach dort unten in der Schlucht schon bedenklich angeschwollen. Bis zum Hals stand sie schon im Wasser und wäre sicher jämmerlich ertrunken, wenn er nicht beherzt hinabgestiegen wäre und sie dort befreit hätte aus dem Geäst, in dem sie sich verfangen hatte, nun konnten beide wieder hinauf steigen.
Das sind nur zwei Beispiele, wie er mit den Tieren umging: Er dachte nicht darüber nach, ob sie klein oder groß waren. Ob es sich für ihn lohnt, sie zu retten oder nicht. Oder ob sie es wert waren, das er sich die Mühe machte…
Er tat einfach das, was ihm ins Herz kam.
Eines Tages – er war so müde und so verzweifelt, weil er immer noch keine Arbeit gefunden hatte – da lag er im Gras unter einer Birke und wie er so um sich sah, da lag vor ihm eine weiße Schlange. Erst erschrak er sich und wollte sie erschlagen, damit sie ihn nicht beißt.
Dann tat sie ihm aber leid und er legte den Prügel vorsichtig zur Seite. Da konnte er plötzlich die Gedanken der Schlange denken: „Ich danke dir für all deine Liebe zu meinen Brüdern und Schwestern und für die Gnade, die du mir gewährst, obwohl du mich doch so fürchtest. Deshalb will ich auch dir eine Gnade gewähren, womit du Wohlstand und Zufriedenheit erreichen kannst. Wenn du mir erlaubst, dass ich dich einmal beißen darf, dann will ich’s machen, das du  von da an alle Tiere des Himmels, der Erde und des Wasser verstehen kannst.“
Der Knabe überlegte lange, schließlich willigte er ein. Das war nicht leicht, er hatte so große Furcht vor dem Biss. Aber er wollte so gerne alle Tiere verstehen…
Und so geschah, was die weiße Schlange gesagt hatte. Das Gift hatte zuerst eine erschreckende Wirkung, denn er erkannte mit einem Mal sich selbst, sah seine Ängste und sah seine Fehler. Fast wäre er in diesem Moment gestorben.
Aber die Schlange sagte ihm: „Na und? Du hast Ängste. JEDER hat Ängste, warum schämst du dich deswegen? Willst du besser sein als andere?“
„Nein, das will ich nicht!“ sagte der Knabe.
Und als er sagte, tat das Gift viel weniger weh. Aber jetzt schmerzte die Erkenntnis aller Schwächen und Fehler, die er durch das Gift ganz klar erkannte.
„ Na und?“ sagte die Schlange. „Du hast Fehler und schlechte Seiten. Jeder hat das, willst du doch besser sein als andere?“
„Nein, das will ich wirklich nicht!“
Da ließ das Gift der Schlange noch mehr in seiner schmerzenden Wirkung nach und plötzlich erkannte er ganz klar all seine Fähigkeiten und Tugenden. Aber zu seiner Überraschung schmerzte ihn dieser Anblick noch mehr als die davor!
„Nun, was ist jetzt?“ fragte die Schlange.
„Jetzt habe ich erst recht Angst und Schmerz, jetzt, wo ich weiß, was ich alles kann, aber nicht tue.“
„Warum tust du es nicht? Siehst du nicht, das jeder besondere Fähigkeiten und Tugenden hat?“
„Das sehe ich und sah es niemals anders!“
„Wovor fürchtest du dich dann?“
„Das gerade meine Fähigkeiten und Tugenden nicht ausreichen könnten!“
Da kam die Schlange ganz dicht an sein Ohr heran und flüsterte: „Willst du schlechter sein als andere?“
Da musste der Knabe sehr, sehr lange nachdenken. Aber schließlich nahm er all seinen Mut zusammen und sagte: „Nein, das will ich nicht!“
Da ließ der Schmerz endlich nach und von der Stunde an verstand der Knabe die Sprache der Tiere. Deshalb war er weise und ein guter Ratgeber, wurde berühmt und reich wegen seiner Weisheit.
Denn die Tiere verstehen alles, was die Menschen tun. Sie durchschauen sie, weil sie mit dem Herzen hören. Und ihr Ratschlag ist darum stets ein guter.
Sandra, dieses Märchen ist etwas, was jeder erlebt, der die Gabe hat, die Tiere zu verstehen.
Zuerst ist da einfach nur die Liebe zu ihnen und der Respekt vor ihrer Eigenart. Dann kommt die Zeit, wo er beides für sich selbst entwickeln muss.
Er muss lernen, sich selbst zu lieben und seine Eigenart zu respektieren. Das ist schmerzlich!
Aber wenn er das gelernt hat, seine Schwäche UND seine Stärke zu lieben, dann ist es soweit, dann ist er bereit, seine Gabe zu nehmen und Tieren und damit auch ihren Menschen zu helfen.
Du bist auf dem Weg dahin! Was dir aber im Weg steht, ist dein mangelndes Vertrauen in dich selbst.
Wie kommst du nur auf die Idee, du seiest dafür nicht gut genug! Natürlich hast du deine Schwächen! Aber aus wie vielen Schwächen hast du schon Stärken gemacht!
Natürlich hast du Eigenheiten, die, von denen du gar nicht willst, dass ich die der Uta jetzt aufzähle. Aber jeder hat solche Eigenheiten!
Auch jedes Tier: Hunde beißen, Katzen spielen mit ihren Opfern und Flöhe zwicken…
Kann man es ihnen übel nehmen? Es sind eben IHRE Eigenheiten.
Und was für die Menschen gilt, gilt auch für dich, mein liebes Kind: Manche Eigenheit, die muss man eben in eine einigermaßen vernünftige Form bringen.
Es ist nicht gut, dass ein Hund jeden und alles beißt. Und es ist auch nicht gut, dass ein Mensch gegen jedes und alles ankämpft.
Aber was wäre das für ein Hund, der sein Frauchen bei einem Angriff nicht durch Bisse auf den Angreifer verteidigt?
Und was wäre das für ein Mensch, der nicht alles gibt, um sein Ziel zu erreichen, wenn es ein gutes Ziel ist?
Sandra, deine ganz besondere Gabe hast du durch das, was du FÜHLST, nicht durch das, was du weißt. Deine besondere Gabe ist das, was du wahrnimmst, aber nicht durch das, was du beweisen kannst!
Das möchtest du natürlich lieber, dass du beweisen könntest, was du für wahr hältst. Und am Liebsten möchtest du die Sicherheit, dass es so ist, ehe du etwas sagst.
Aber damit schneidest du dir den Weg zu deiner größten Tugend ab!
Die Wahrheit beweist sich immer selbst!
Darum musst du die keine Sorge machen. Aber du musst lernen, deinen Gefühlen und Intuitionen zu vertrauen. Natürlich, das widerspricht dem, was man dir beigebracht hat…
Nur was zu beweisen ist, ist auch erwähnenswert!
Weißt du, wenn Jesus so gedacht hätte, dann hätte er nie etwas über die Liebe Gottes zu den Menschen sagen dürfen, denn beweisen konnte er das nicht.
Du bist so mutig und du bist so voller Tatendrang, aber wenn es um deine Gefühle und um dein Einfühlungsvermögen geht, dann ist der ganze Mut weg und der Tatendrang verpufft.
Du bist so gerne die Frau, die zeigt, dass ihr nichts zu viel ist, die kämpft und sich stark macht für andere…
So siehst du dich gerne: Als tapfere Kämpferin für das, was gut ist.
Aber darüber hinaus bist du auch eine, die die Fähigkeit hat, die Worte zu hören, die einer NICHT ausspricht, und die Dinge zu sehen, die einer versucht nicht zu zeigen…
Bisher hast du das viel zu wenig als etwas Besonderes gesehen, aber es IST etwas Besonderes! Du stellst den Menschen und Tieren, die du liebst, deine ganze Kraft und deinen ganzen Mut zur Verfügung. Das ist wundervoll!
Aber du hast noch viel mehr zu bieten, etwas viel Wichtigeres, weil es unersetzlich ist!
Sei einmal recht ehrlich: Wie viele Aufgaben nimmst du deinen Lieben ab, obwohl sie das selbst erledigen könnten, einfach weil du es schneller und erst einmal besser machst?
Nun, sie könnten das doch auch, das sind Dinge, die nicht nur du kannst!
Aber deine Fähigkeit, das Verborgene zu erkennen, das können nur sehr, sehr wenig Menschen. Schau: Gerade das, was du am Selbstverständlichsten findest, ist dein größter Schatz, der dir mitgegeben wurde.
Um das als Hilfe für andere werden zu lassen, brauchst du viel Mut! Genau den gleichen Mut wie der Knabe in dem Märchen. Und du brauchst Liebe zu dir selbst!
Ich wünsche mir, dass du dich und deine Bedürfnisse mehr respektierst!
Und ich wünsche mir, dass du mehr Mitgefühl mit dir hast!!!
Jeder Mensch macht Fehler! Aber nur wenige machen sie vorsätzlich!
Das gilt für dich und für andere!
Urteile nicht, nicht über dich und nicht über andere. Das heißt nicht, dass du alles gut finden sollst. Es heißt nur, dass du dich darauf beschränken sollst, die Dinge anzusehen, ohne sie abschließend zu bewerten.
Das heißt nicht, dass du zu Unrecht schweigen sollst. Es heißt nur, dass du es aus der inneren Haltung heraus tust, dass eben jeder seine Eigenart hat.
Das heißt nicht, dass du Unrecht nicht beim Namen nennen sollst, nicht mehr sagen sollst, was du denkst. Aber es heißt, das du zwischen dem Fehlverhalten, das einer hat und der Seele, die diese Fehler macht, zu unterscheiden lernst.
Urteile nicht über eine Seele, über deine nicht und nicht über eine andere!
So kommst du in einen tiefen Frieden! Frieden mit dir selbst und Frieden mit anderen…
Jeder handelt so, wie er es versteht. Aber das Verständnis der Menschen für Recht und Unrecht ist sehr klein.
Was bedeutet dir das Urteil anderer? Du kannst es nicht beeinflussen!!!
Es ist ganz gleich, was du tust oder lässt: Sie urteilen, wie sie es verstehen.
Das weißt du schon? Ja, aber warum trifft es dich dann so sehr?
Weil du solche Angst davor hast, nicht gut genug zu sein!
Ich möchte dir so gerne die Angst davor nehmen: Die Angst vor der Meinung anderer.
Und die Angst davor, dich selbst zu enttäuschen…
Ich kann es aber nicht, wenn du dich nicht traust! Trau dich, zu sein, wer du bist und was du bist. So wie du bist, ist es gut. Und du bist viel mehr, als du wahr haben willst!
Schau dich doch um: Sieh deinen Mann, deine Familie, was wäre denn, wenn du nicht da wärst? Wie sehr würdest du ihnen fehlen!
Und schau deine Lieben an: Was wäre, denn wenn sie nicht da wären, wie sehr würden sie DIR fehlen! Dabei kennst du doch ihre Schwächen und Eigenarten!
Und dennoch liebst du sie!
Soll das, was für andere gilt, für dich nicht gelten?
Überall scheint man von dir den Beweis zu fordern, dass du ein Recht darauf hast zu sein, wer du bist, immer wieder Kampf…
Aber niemand hat das Recht! DU jedoch räumst es ihnen ein, deine Eigenarten beurteilen zu dürfen. Sich mit dir messen zu wollen…
Man kann aber nur vergleichen, was die gleiche Basis hat. Äpfel und Birnen kann man nicht vergleichen.
Niemand kann Sandra mit irgendwem sonst vergleichen! Nie zuvor hat es eine gegeben, die genauso war wie du…
Und nie wieder wird es jemanden geben, der genauso ist wie du. Du bist einmalig, alle sind einmalig!
Es ist deshalb gar nicht nötig, sich darum zu streiten, wer oder was besser ist. Lass dir so was bitte nicht mehr aufdrängen! Es kostet dich Kraft und die kannst du besser für wichtigere Dinge einsetzen.
Sandra, mein Kind, es ist an der Zeit, in eine neue Rolle zu wachsen: In die Rolle der  weisen Frau!
Bisher hast du dich aufgerieben, um immer aus jeder Anforderung, die an dich gestellt wurde, das Beste zu machen. Nun, es ist an der Zeit, dass du lernst, die Anforderungen, die andere an dich stellen, zu hinterfragen.
Es ist an der Zeit, auch das so gut wie möglich zu tun, was für dich selbst eine Freude ist!!!
Sandra, du musst überprüfen, wer dich wozu braucht. Du bist schnell mit ganzer Hingabe dabei, Gutes zu tun.
Aber du musst lernen, zwischen denen zu unterscheiden, die tatsächlich deine Hilfe, deine Kraft und dein Wissen brauchen, und denen, die dich nur ausnutzen, um es sich selbst bequem zu machen…
Weißt du, warum du immer wieder auf solche Menschen hereinfällst? Weil du deinen Gefühlen, dich abgrenzen und wehren zu müssen, misstraust! Du glaubst immer noch wie das kleine Kind, das NEIN sagen nicht lieb ist.
Das stimmt auch. Aber du bist auch nicht zur Welt gekommen, damit auf deinem Grabstein steht: Sandra war immer lieb! Sondern du bist gekommen, weil du lieben wolltest und das ist etwas ganz, ganz anderes!
Wer sehr liebt, der muss auch manchmal sehr hart sein. Haben es dir die Tiere immer noch nicht beigebracht? Was für sie gilt, gilt auch für Menschen!!!
Wenn du mich nach deinen Kindern und Enkelchen fragst, was du ihnen Gutes tun kannst, dann eben dies! Nicht lieb sein, Sandra, sondern lieben, manchmal auch mit aller Härte!
Ich denke, jetzt hab ich dir soviel gesagt, da hast du wochenlang zu denken und dabei hast du gar keine Zeit (lacht!).
U: Ich würde noch gerne Sandras Fragen an dich stellen.
I: Ich weiß, tu das doch!
U: Sie fragt, in welchem Zusammenhang ihr miteinander steht?
I: Ja, ich war hier ihre Mutter und sie war meine Nachfolgerin. Aber darüber hinaus haben wir viel gemeinsam: Zum Beispiel unser Temperament…
Kind, weißt du: So richtig, sanft und leise waren wir in keiner Inkarnation. Es gab Leute, die haben sich sogar richtig gefürchtet vor unseren Wutausbrüchen (kichert).
Aber Hunde, die bellen, beißen ja nicht!
U: Sandra fragt, welche Aufgabe sie sich für diese Inkarnation vorgenommen hat.
I: Hm … Sandra, du warst zuletzt jemand, der für alles und jedes verantwortlich war. Der dabei seine Gefühle und Bedürfnisse komplett ignoriert hat…
Und das ist gründlich schief gegangen!
Aus der Furcht heraus, der Verantwortung für die anderen nicht gerecht zu werden, hast du versucht, alles und jeden zu kontrollieren. Alle sollten machen, was du für richtig hieltest…
Auch das war kein Glück, weder für dich noch für die anderen. Du hast das alles getan, weil du geglaubt hast, die Anerkennung der anderen dadurch zu erreichen, dass du so viel Verantwortung auf dich nimmst und die so aufopferungsvoll trägst.
Und dazu hat deine Seele gesagt: Nein! Jetzt reichts!!!
Jetzt bist du da, um zu lernen, statt nach blinden Regeln wieder nach deinem Gefühl zu leben. Du bist da, um zu lernen, das Gefühl genauso wichtig ist wie Verantwortung…
Du bist da, um zu lernen, dass Gnade wichtiger sein kann als Gerechtigkeit…
Und du bist da, um zu erfahren, wie wichtig es ist, deine Gefühle auszusprechen und mit ihnen im Einklang zu leben.
Beides muss sein: Die Verantwortungsbereitschaft und der Gerechtigkeitssinn…
Aber auch soviel Liebe zu sich selbst und anderen, das Mitgefühl und Einfühlungsgabe dabei nicht verloren gehen. Wie kaum ein anderer bist du deshalb mit der medialen Gabe ausgezeichnet, dich in andere hinein zu versetzen.
Und das gilt ganz besonders für Tiere!!! Du sollst, weil du FÜHLST, was in ihnen vorgeht, zu ihrem Sprachrohr werden.
Kurz und gut: Du sollst lernen, deine Gefühle sehr hoch zu schätzen!
Wenn du es willst, wird es dein neuer Beruf sein: Der Vermittler zwischen Tier und Mensch.
Darum geht es und ich bin sehr froh, es dir nun endlich sagen zu können.
U: Warst du es, die uns zu Bandhu und Sandra geführt hat?
T: hm. Ich und Elia…
Ich bat ihn darum und er war der Ansicht, dass es passend sei…
U: Wie kann sie ihren Kindern und Enkeln helfen oder auf ihren Weg unterstützen?
T: Ach, mein liebes Kind, ich sag dir einmal, wie du es nicht kannst: Indem du ihnen nicht zeigst, wo dein Grenzen sind. Indem du ihnen nicht sagst, was du fühlst. Und in dem du ihnen nicht sagst, das auch du sie brauchst…
Nichts ist so schwer zu ertragen wie eine Mutter, die anscheinend keine Grenze der Belastung hat, keine Sehnsüchte und keine Ängste kennt.
Sei einfach ganz offen, ganz ehrlich zu ihnen! Du verlierst dabei nichts und sie gewinnen ihre eigene Stärke. So wie du DICH liebst, erlauben sie es sich, sich selbst zu lieben! Bedenke das!!!
Und immer, wenn sie es nicht schaffen, so zu sein wie du, dann verurteilen sie sich innerlich.
Sei ihnen ein MIT-Mensch! Sei MENSCH und erst dann die Mutter!
U. Kann sie ihrem Mann helfen, seine Aufgabe zu erfüllen?
T: Ha! Das tut sie doch täglich!
Aber mein Herz: Vergesst mir das Genießen aneinander nicht! Das kommt viel zu kurz und es kommt deshalb zu kurz, weil es ja so viele Verantwortlichkeiten gibt.
Jetzt komm mir nicht damit, dass nach so vielen Jahren das nicht mehr so aufregend ist!
Dein Vater und ich haben in dieser Inkarnation täglich unser Vergnügen miteinander gehabt, das du´s nur weißt! Na gut, wir hatten auch nicht so ein Dings!
U: Ein Dings?
T: Da, wo du und der Hajo abends immer reinguckt!
U: oh, Hmm, hmm, ein Fernseher!
T: ja, das! Zu allererst seid ihr Mann und Frau!!! Und erst danach seid ihr das, was ihr arbeitet…
Und erst danach seid ihr Vater und Mutter.  Sandra, sieh dir eure Rangfolge an: Die ist anders herum und das ist nicht gut!
Für ihn nicht und für dich auch nicht! Schau, dass ihr euch liebt, das hält alles zusammen:
Eure Familie, eure Freunde und euch selbst noch dazu!
Du bist nicht seine Mutter! Du bist auch nicht eine Freundin!
Du bist seine Frau!
Natürlich kannst du AUCH mütterlich zu ihm sein und du kannst ihm AUCH eine Freundin sein. Aber zuallererst bist du seine FRAU! Das gibt ihm wieder Kraft und Selbstvertrauen.
Das lässt ihn seine männlichen Stärken spüren! So hilfst du ihm am Allerbesten!
Na, Uta, ob sie das glaubt? Ich hab das schon fast aufgegeben!
U: Ich kann mit ihr darüber reden.
T (seufzt!): Sie sollten so einen Feuerstuhl fahren!
U: WAS???
T: (zeigt mir ein Motorrad…)
U: aha … hmm.
T: Ist nur ein Vorschlag.
U. Sandra fragt, ob ihr Mann und sie Duale sind?
T: Nein, aber sie waren trotzdem sehr oft zusammen. Nicht immer, aber oft.
Sandra ist kein Dual. Sie hat in sich auch männliche Anteile und er hat in sich auch weibliche Anteile. Aber das heißt nicht, dass sie sich weniger lieben würden, als Duale das tun.
Sie waren einige Male Geschwister, aber auch einfach nur Kameraden. Allerdings lieben sie es, sich als Paar in Liebe zu unterstützen. Ich glaube, es ist schon sehr lange her, das sie Inkarnationen wählten, in denen sie sich nicht geliebt haben.
U: Warum hat Sandra solche Angst, keine Luft zu bekommen.
T: Sie wurde in der letzten Inkarnation verschüttet.
U: verschüttet?
T: Eine Lawine, das war ihre Todesursache. Es ist gut, dass sie fragt. Damals starben sie und ihre ganze Familie bis auf ihren Mann unter einer Lawine. Sie hatte die Lawine geahnt, aber sie wollte ihrer Intuition nicht folgen!
Das Vieh sollte versorgt bleiben. Der Hof nicht verlassen werden…
Sie fand ihre Intuition unvernünftig…
Sie hatte starke Ahnungskräfte, folgte ihnen aber nicht, wenn sie im Widerspruch zu ihrer Verantwortlichkeit standen und zu dem, was sie damals als vernünftig ansah.
Du leidest in diesem Leben darunter, weil deine Seele versucht, dich daran zu erinnern, nicht wieder so nachlässig mit deiner medialen Gabe zu sein.
U: Woher und warum kann sie Verstorbene fühlen und hören?
T: Die drängen sich jetzt auf, weil ich es zulasse. Damit ich die Möglichkeit habe, dich auf deine Aufgabe aufmerksam zu machen…
Wie hätte ich es sonst tun sollen? Du kannst sie sehen, aber das ist nicht deine Hauptaufgabe!!!
Deine Aufgabe ist der Kontakt zu Tieren, besonders zu Hunden. Mensch und Herrchen brauchen dich. Und du brauchst diese Arbeit…
Du MUSST nicht, aber es wäre schön, wenn du bereit wärest, dich darin zu üben!
Die Verstorbenen werden weniger wichtig. Wenn du magst, kannst du auch hierin hier und da tätig sein. Aber das ist nicht deine Hauptaufgabe.
Wer medial ist, ist es auf allen Gebieten! Uta kann das gelegentlich auch, mit Tieren reden, sie verstehen…
Aber es ist, wie du siehst, nicht ihre Hauptaufgabe.
U. Ja, stimmt, da brauche eher ich Hilfe bei Tieren, von ein paar Ausnahmen abgesehen.
T: So ist das eben: Der eine musikalisch Begabte lernt Klavier spielen, der andere Geige…
Aber zur Not geht beides ein bisschen mit etwas Übung.
U. Ist es unerlässlich, jetzt mit den Kindern meiner verstorbenen Schwägerin zu sprechen?
Und die Nachricht ihrer Mutter an sie weiter zu geben?
T: Siehst du, mein Schatz, hier kann ich dir sehr schön erklären, was ich meine. Du DENKST, dass du verantwortlich dafür bist, den Wunsch deiner Schwägerin zu erfüllen.
Warum? Weil sie tot ist? Hast du immer getan, was sie von dir verlangte? Jetzt stehst du da und bist unter Druck, weil sie es ja von dir erwartet!
EINERSEITS! Andererseits fühlt es sich NICHT richtig an, das jetzt zu machen.
Wem willst du folgen? Der Anforderung einer anderen oder deinem Gefühl?
DEINEM GEFÜHL! Schatz, immer deinem Gefühl in diesen Dingen folgen!!!
Die Bitte kommt von einer Seele, die noch weit davon entfernt ist, selig zu sein. Und der willst du mehr Bedeutung beimessen als deiner eigenen Intuition?
Genau das ist der springende Punkt bei dir! Es geht nicht darum zu tun, was andere für richtig halten, sondern darum, was sich für dich richtig anfühlt!
Du wirst ganz genau fühlen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, dann platzt es aus dir raus und dann ist es auch gut.
U: Ich danke dir, Theres, damit sind wir am Ende und ich hoffe sehr, dass Sandra damit geholfen ist.
T: Da kannst du sicher sein, ich zähle auf dich, Uta! (Lacht)
Jetzt willst du sicher in das Dings gucken, oder? (Lacht)
U: Ach ja, bitte, oder hast du noch was zu sagen?
T: Ich hab ihr was zu geben: (Sie nimmt aus einer Tasche einen Gutschein, auf dem Wohlfühlwochenende steht, für zwei Personen.
Sie sagt: Manchmal darf man ruhig laut sagen, was einem gut gefallen würde. Niemand kann in deinen Kopf sehen außer mir, deine Guidin.
Du wirst jetzt bitte Kontakt zu mir aufnehmen. Ich werde mich als deine Guidin nie ungefragt melden, aber ich bin dir gerne behilflich.
Aber solltest du erwarten, das ich dir sage, was du zu entscheiden hast, werde ich dich enttäuschen. Ich gebe dir gerne neue Fragen, aber ich gebe dir keine Antworten…
Für die bist du zuständig!!!
Ich sage dass nur deshalb, damit du nicht denkst, jetzt wäre noch jemand da, der Anforderungen an dich hat! Ich fordere gar nichts von dir!
In allen Entscheidungen bist du ganz frei!
Es gibt keinen Ratschlag, den ich eben gemacht habe, von dem ich erwarte, dass du ihn befolgst. Aber es freut mich, wenn du ihn ernsthaft durchdenkst.
Ich hab dich viel zu lieb, um anders mit dir umzugehen.
So, Zeit aufzubrechen.
Danke, Uta, und nun geh und schau in das Dings!