Duale

Uta – Newsletter Thema: Zusammenhalt mit unserem Selbst!

Zusammenhalt!
Das einzig Ewige ist der Zusammenhalt mit unserem Selbst!
Uta

Liebe Freunde unserer Arbeit!

Wie so oft in den letzten Jahren wollte ich auch
in diesem Jahr zu Ostern ein paar Worte an euch richten.

Und das, um euch, soweit es mir gegeben wird,
etwas mehr Mut, Frieden und vielleicht Klarheit
im Blick auf aktuelle Ereignisse geben zu können.

Sozusagen mein von mir gebackenes „Osterbrot“,
das ich so gerne teile.

Bisher war es einfach, das rechte Thema zu finden.
Gewöhnlich blickte ich zurück auf vergangene Ereignisse,
auf Anregungen, Erlebnisse und Begegnungen.
Dann war schnell klar, worum es gehen sollte.

Aber diesmal fiel es mir schwer.
Ich sah auf die weltbewegenden Ereignisse der letzten Zeit.
Aber was es zu sehen gab, war alles andere als erbaulich!

Ich blickte zurück auf meine Arbeit
und damit auf all den Schmerz der Einsamkeit,
den die Menschen zu mir trugen, um meine Hilfe zu finden.

Sollte ich all das wirklich thematisieren?
Ach nein, ich will doch „Osterbrot“ verteilen!
Und nicht bittere Pillen!
Was ich schreibe, soll doch stärken.

So habe ich mich einige Tage am Geist der Zeit gerieben.

Schließlich habe ich mich entschlossen, Elia zu fragen:
„Sag mal, hast du einen Rat, worüber ich schreiben kann,
um meinen Lesern Gutes zu geben?“

Den hatte er: Zusammenhalt!
Sprich über das Wesen des Zusammenhalts!

Aber der Zeitgeist ist heute das genaue Gegenteil
von Zusammenhalt:
Zerrissenheit, Spaltung und die Verachtung der Bedürfnisse
der Lebenden bestimmen viel zu oft den Alltag.

Und da soll ich mit Zusammenhalt kommen?
Den findet man doch kaum noch!!!

Elia fragte mich:
„Ist das so? Oder ist er nur zu leise und unauffällig,
sodass du ihn bei all dem Lärm des Destruktiven
weder siehst noch hörst?“

Diese Frage ging mir unter die Haut.
Denn auch in meinen Seminaren zeigt sich allzu oft:
Dass fehlender Zusammenhalt die Menschen schwächt
und die Grundlage ihrer belastenden Situationen ist.

Andererseits ist Zusammenhalt darum auch,
was meine Klienten immer wieder bei mir lernen wollen:
zuerst mit sich und ihrem Selbst.

Für mich ist Zusammenhalt das Kostbarste, was es zu erleben gibt!
Wo immer ich ihn finden oder wirken darf, freue ich mich.
Und ich freue mich daran tatsächlich oft!
Egal, wie laut das Destruktive ist.

Reden wir also über Zusammenhalt!

Niemand kommt unbeschadet aus einer Situation,
in der er nicht zu sich selbst hält!
In der er sich untreu wird oder sein Selbst
an wesentlichen Punkten aufgibt!

Wie groß das Erstaunen ist, wenn hier klar wird
– an WELCHER Stelle die Untreue zu sich anfängt –
kann ich kaum beschreiben.

Dass uns etwas so Essentielles unklar ist, liegt daran:
Dass wir von den Forderungen anderer Menschen verwirrt werden!

Und da wir geneigt sind
– diesen Forderungen mehr zu trauen
als unseren eigenen Bedürfnissen und inneren Wahrheiten –
dadurch verlieren wir uns.

Das zu entwirren, ist ungemein heilsam!
Türen öffnen sich,
Kräfte werden aufgedeckt,
von denen meine Besucher nicht ahnen, dass sie diese haben.

Aber es ist nicht leicht, diese Türen zu finden!
Um so wunderbarer ist es,
die Kraft wahren Zusammenhalts mit sich selbst zu entfalten.

Genauso wichtig ist es, die Möglichkeit zu haben:
Den Zusammenhalt mit geliebten Menschen
auch ausleben zu können!
Auch das trägt unmittelbar zu unserem Glück bei!

Fehlt diese Möglichkeit,
hat das schmerzhafte Folgen für unser Leben.

Zum Beispiel:
Wenn die Eltern aufgrund hoher Abgaben gezwungen sind,
ihr Kind schon mit einem Jahr in die Kinderkrippe zu bringen,
obwohl sie wissen, dass es ihm nicht gut tut.

Oder wenn ein Arzt seine Patienten
unter hohem Zeitdruck versorgen muss,
obwohl er sich die Zeit nehmen möchte,
sie persönlicher und mitmenschlicher zu behandeln.

Endlos wäre diese Liste der ERZWUNGENEN Vernachlässigung
des Zusammenhaltens und der dadurch auferlegten Leiden!

Tatsächlich ist Zusammenhalt eine Urkraft der Schöpfung!
Was immer wir betrachten:
Eines ist vom Anderen abhängig und verbunden!
Nichts, wirklich gar nichts,
dass in der Schöpfung erfolgreich ist, ist etwas an sich Isoliertes.

Als Seelen, die in einen Körper inkarniert sind,
brauchen wir den Zusammenhalt mit dem Körper
und müssen achtsam und gütig mit ihm umgehen!

Als spirituelle Wesen, die wir gekommen sind, um zu erfahren,
was es bedeutet, menschlich zu sein:
Da brauchen wir den Zusammenhalt zwischen uns
und unserer spirituellen Heimat.
Ob wir diese nun Gott nennen
oder eine alles durchdringende Kraft:
Das muss Jeder halten, wie er es glauben kann.

Als menschliche Wesen brauchen wir den Zusammenhalt
mit geliebten und geachteten Mitmenschen!
Um zu gedeihen und das zu werden,
was an Gutem in uns liegt.

Generell kann unser ewiges Selbst nicht unbeschadet
durch die Gefahren der diesseitigen Welt gehen
ohne den Zusammenhalt mit dem eigenen Ursprung!

Mit einer uns haltenden, bewahrenden, schützenden
„Religio“ = Rückbindung,
aber auch nicht ohne Einbindung in eine Gemeinschaft.

Unsere Schutzengel halten mit uns zusammen.
Und immer erklären sie:
Dass der Ursprung des Zusammenhalts
zwischen ihrer Seele und der ihres Schützlings
seine Ursache in gemeinsamen Inkarnationen hat.

Wahrer Zusammenhalt hört also nie auf!
Auch nicht über viele Leben hinweg.

Selbst wer diesen Körper verlässt
und durch den Tod körperlich von denen getrennt ist,
die weiterleben und die er doch liebt:
Der hört nicht auf, mit ihnen zusammenzuhalten.

Selbst dann, wenn seine Wirkkräfte
nun eher im geistigen Bereich zu finden sind:
In dem er seine Hinterbliebenen inspiriert,
sie tröstet oder ihnen Kraft überträgt.

Zusammenhalt ist also aus der Ewigkeit zur Ewigkeit hin
ein immerwährendes Prinzip, Kraft und Macht!

Wenn ich hier mit den Menschen arbeite:
Dann kann ich das nur, weil ich mit deren Engel zusammenhalte
und deren Ziel zu meinem wird.

Dieser Weg führt stets zu einem besseren Sein,
in dem ZUSAMMENHALT wieder möglich wird!
Zu sich selbst,
zu den eigenen Aufgaben, Talenten
und zwischenmenschlichen Beziehungen.

Echter Zusammenhalt ist IMMER Liebe!

Liebe erzeugt Freude
und diese Freude erzeugt die Kraft:
Die ein Jeder braucht, um seinen Weg des Lebens zu gehen.
So ist das!

Letztes Wochenende fragte mich ein sehr tiefgründiger Klient:
„Aber was ist mit den Menschen,
die sich in eine Klause zurückziehen und Einsiedler sind?“

Falls es glückliche Einsiedler sind
– und nicht verbitterte, welche die „Welt“ strafen wollen,
indem sie sich ihr entziehen –
dann haben solche Einsiedler durchaus
Zusammenhalts-Erfahrungen.
Manche mit der Natur, die sie umgibt,
manche mit Gott, der sie inspiriert,
die meisten Einsiedler mit beidem!

Schön und gut:
Aber was hat das Ganze mit Ostern zu tun?

Ein berechtigter Einwand!
Es hat eher mit Karfreitag zu tun.

Nehmen wir diesen Tag, an dem der GUTE MENSCH
– der erste ERWACHSENE Sohn Gottes hingerichtet wurde –
einmal als symbolischen Hinweis darauf:
Wie das Destruktive versucht,
die konstruktive Kraft des Zusammenhalts zu zerstören.

Ich bin überzeugt davon:
Jesus selbst war niemals
an irgend einer Art Personenkult um ihn interessiert.
Er ertrug es, aber liebte es nicht.

Seine Botschaft war eben nicht:
„Ich bin der Größte!“

Seine Botschaft lautete:
„Ich bin der Erste und ihr ALLE seid berufen,
nachzuwachsen und erwachsene Kinder Gottes zu werden.“

Diese unbedingte Zugehörigkeit aller Menschen zu Gott
und Gottes zu jedem einzelnen Menschen,
das war, was ihn letztlich ans Kreuz gebracht hat.

Und damit begann in diesem Fall ein Siegeszug des Destruktiven!

Zuerst bei seinen Anhängern, die mit ihm waren,
sich ihm angeschlossen hatten
und seinen Weg zu gehen gewillt waren: 

Judas, ein Mensch, mit dem er immer zusammen gehalten hatte,
wollte den politischen Messias!
Er wollte, dass Jesus seine weltliche Macht demonstriert.
Nur dann wollte er weiter mit ihm zusammenhalten!

Damit machte er ein weiteres Zusammenhalten für Jesus
völlig unmöglich.
Jesus DURFTE sich
– und das, was ihm wahr und richtig war –
auf gar keinen Fall verraten!

Alles, was er der Welt an Weisheit geschenkt hatte,
wäre so zum NICHTS geworden!

Er zwang Judas nicht zum Zusammenhalt, er hielt ihn nicht auf.

Denn er durfte niemanden aufhalten,
der Bedingungen des Zusammenhalts stellte,
mit denen er sich selbst verraten hätte.
Das wusste Jesus!

Also: Das Destruktive erreichte hier den höchsten Punkt der Macht!

Der Mittelpunkt des Zusammenhalts
aller Jünger und Freunde zerbrach am Kreuz!

Seines Mittelpunktes beraubt!
So zog sich ein Jeder in sich selbst zurück.

Von Angst und Zersplitterung, Isolation und Hoffnungslosigkeit
wird von den ersten Tagen nach dem Tod von Jesus berichtet.

Wir können Ähnliches auch heute beobachten:
Wo es gelingt, den Mittelpunkt einer Gemeinschaft zu zerstören,
zerfällt diese!

„Teile und herrsche!“
Dieses Prinzip ist immer noch gelebte Realität!
Sowohl im Großen (Politik, Wirtschaft)
als auch im Kleinen (Familie, Kollegenkreis, Nachbarschaft).

Ja, sogar in uns selbst gibt es diese Zerrissenheit!

Was wir an Ideen, Werten und Bedürfnissen
von uns teilen und abspalten, das entzieht uns Lebenskraft.

Nun, die Geschichte Jesu ging fürs Erste gut aus!
Die Jünger fanden wieder zueinander und blieben einstweilen
bei den Zielen ihres verstorben Mittelpunktes.

Jedenfalls, bis sich mit dem Eintritt eines Paulus
die Entwicklung wieder mehr und mehr
dem irdischen MACHT HABEN WOLLEN zuwandte.

Aber das ist eine andere Geschichte.

Die Passions-Geschichte zeigt, wie Zusammenhalt zerbricht.

Und Ostern?
Ostern zeigt, dass wahrer Zusammenhalt nicht durch Äußeres,
sondern durch Inneres zu begründen ist!
Die Jünger verloren über seinen Tod hinaus
nicht ihren Zusammenhalt mit den Wahrheiten Jesu!
Deshalb ging sein Wirken in die Welt weiter!

Braucht es eigentlich ein Wunder,
um Zusammenhalt aufrecht zu erhalten?

Nein!
Es braucht nur einen klaren Blick darauf,
was GEGENSEITIGKEIT bedeutet:
Mein Ziel ist dein Ziel!
Dein Wohlergehen ist mein Wohlergehen!
Und Meines ist Deines!

Es braucht also ein gemeinsames „HEILIGES“ Ziel
im Kleinen wie im Großen!

Wo dies nicht zu finden ist, wo sich Gegenseitigkeit nicht ergibt,
findet Zusammenhalt nicht statt.

Was aber ist beim Zusammenhalten zu beachten?
Wie unterscheide ich, ob ich
in einer guten und tragenden Verbindung bin
oder in einer destruktiven Verbindung?

Tatsächlich gibt es ein paar Regeln,
die guten Zusammenhalt möglich machen.

Die erste Regel ist:
wahrhaftiges Miteinander!

Wo einander nicht mehr wahrhaftig begegnet werden kann,
ist es aus mit dem Zusammenhalt!
Da fängt die Zersplitterung an.

Wie soll man gemeinsam an einem Strang ziehen,
wenn nicht mehr gesagt wird, was wahr ist?

Wir sehen das gerade in der Entwicklung unserer Kirchen!

Auf der gleichen Seite, auf der Zusammenhalt gefordert wird,
wird unwahrhaftig mit den Geboten umgegangen,
die gepredigt werden. 

Langfristig wird das nicht funktionieren.
Geschlossene Kirchen sprechen schon jetzt Bände!

Oder in Firmen und Konzernen:
Da wollen Personal-Psychologen einerseits,
dass sich jeder Arbeitnehmer
mit ganzem Herzblut an den Konzern bindet!

Andererseits sind den Konzernmachthabern,
die psychologische Manipulationen benutzen,
die „Herzensbedürfnisse“ der Angestellten und Arbeiter völlig egal!

Aber diese wissen:
Wenn sie nicht wenigstens so tun,
als wären sie mit ganzem Herzen dabei!
Dann verlieren sie ihren Job!

Fazit:
Das ist keine Bindung,
das ist kein gemeinsames Zusammenhalten
und es wird letztlich schief gehen.

Oder in einer Ehe:
Da fordert der Eine,
dass seine Bedürfnisse die Wichtigsten sind!
Er verschleiert es aber
mit manipulativen Argumenten und Vorgehensweisen.

Der Andere fügt sich dem Druck!
Er spürt aber zu Recht,
dass es gar keinen Zusammenhalt mehr gibt!

Doch die Angst vor den Konsequenzen
lässt ihn schweigsam und fügsam bleiben!
Auch das geht schief!

Wenn nicht die Ehe selbst getrennt wird,
dann stirbt doch zumindest die Liebe!

Wer die Möglichkeit raubt,
im Zusammenhalt wahrhaftig sein zu können,
der zerstört letztlich genau das, was er zu behalten versucht.

Dann trügt sehr schnell der Schein:
Schein-Engagement,
Schein-Gläubige oder
Schein-Zuneigung sind das Ergebnis.

Die Wahrhaftigkeit weicht der Lüge
und die Lüge bringt den Zerfall.

Ich bin nicht naiv:
Mir ist klar, dass die Macht-Strukturen tatsächlich so sind!
dass Menschen ÜBERALL in allen Bereichen
des Zusammenlebens gezwungen werden:
Schein-Zusammenhalte aufrecht zu halten.
Dass sie gezwungen werden, Unwahrhaftig zu sein.

Hier einige Beispiele:
Der redliche Geschäftsmann,
den die Forderungen von Banken und vom Finanzamt zwingen,
gegenüber der Belegschaft oder Kunden unwahr zu werden,
damit der Zusammenhalt der Firma nicht völlig zerbricht.

Der ernsthafte Priester, dem es wirklich um nichts so sehr geht,
als den Menschen zu helfen, Frieden zu finden.
Dessen Kirche ihn aber zwingt, Gebote zu verlesen,
die nichts als Angst vor Gott machen.

Oder der Ehemann, der schon ganz gut weiß,
dass seine Frau ihn mit ihrer Art,
manipulativen Druck auf ihn auszuüben, zermürbt.

Der aber wenigstens seine Liebe zu ihr nicht aufgeben will,
weil er weiß, dass sie dann völlig zusammen bricht.

Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen!

Jeder von uns kennt solche Situationen und jeder weiß,
dass vorgetäuschter Zusammenhalt nichts als Qual bringt.

So einfach ist das also wirklich nicht mit der Wahrhaftigkeit.
Es gibt Umstände, die zwingen dazu, ohne sie leben zu müssen!
Ich weiß, ich weiß…

Aber!
Auch wenn das so ist, bleibt es wichtig,
wenigstens
– so weit es geht, und zumindest im Innersten –
an der eigenen Wahrheit festzuhalten.

Was nie passieren darf, ist: 
Unter dem Druck
gute Miene zum bösen Spiel zu machen
und dieses Spiel selbst plötzlich für RICHTIG zu halten.

Was wir dann verlieren, ist das einzig Kostbare, das wir haben.

Das Einzige, das ewig ist: Der Zusammenhalt mit unserem Selbst!

Wer immer einen anderen Menschen zwingt,
gegen die eigene, innere Wahrheit zu leben,
macht sich schuldig an dessen Leid.

Wahrer Zusammenhalt lässt die Freiheit des Anderen unangetastet.
Das ist seine Wahrhaftigkeit!

Die nächste Regel für einen guten Zusammenhalt ist:
Solidarität mit dem zu zeigen, mit dem man sich verbunden weiß.

Ich kann keine Treue, kein Miteinander, keine Fürsorge
und Krafteinsatz mir zu Gunsten erwarten,
ohne selbst solidarisch mit meinen Mitmenschen zu sein.

Auch hier einige Beispiele:
Eine Mutter,
die im Gespräch mit den Nachbarn
NICHT zu ihrem Kind hält:
Die kann nicht erwarten,
dass dieses Kind sich mit ihr verbunden fühlt.

Ein Staat, der seinem geringsten Bürger
nicht Schutz und Fürsorge bereit stellt,
kann nicht erwarten, dass dieser Bürger sich an Staatsregeln hält,
weil er sich verbunden fühlt.

Menschen, die in ausbeuterischer Weise
die Regeln des Systems Erde verachten:
Die werden umsonst darauf hoffen,
Teil dieses sich selbst erhaltenden Systems zu bleiben.

Echtes Zusammenhalten setzt also immer
ein klares Bekenntnis beider Seiten voraus!

Natürlich weiß ich: So einfach ist es nicht! 

Ich kenne die Schwierigkeiten, die so mancher dabei empfindet,
sich auch nur dazu zu bekennen:
Zu mir zu kommen oder ein Reading zu beauftragen.
Ich weiß schon:
Da gibt es Widersprüche zu hören.

Andererseits: Wie will ich Gleichgesinnte finden,
ohne zu sagen:
Was meine Gesinnung IST?

Wenn ich darauf verzichte,
habe ich vielleicht weiterhin Gesellschaft.
Aber Gemeinschaft?
Nein.
Und Zusammenhalt schon gar nicht.

Zusammenhalt kann Kreise ziehen:
Wenn der Mut da ist:
Zu bekennen, mit wem man zusammenhält.

Aber wenn das nicht passiert, wird
– was mir wertvoll und wichtig war –
nicht überdauern können, weil es sich einfach nicht erweitern kann!

Um auf Ostern zurückzukommen:
Die Botschaft Jesu hat nur deshalb seinen Tod überdauert!
Weil es nach dem ersten Schock Menschen gab,
die Bekennermut zeigten
und so im Zusammenhalt mit ihm geblieben sind.

Neulich klagte mir eine Mutter ihr Leid:
Jetzt, da sie alt sei, komme es ihr schwer an,
dass ihre Söhne völlig zerstritten seien.

Was hatte sie dazu beigetragen?
Sie hatte versäumt, beiden Söhnen zu sagen:
Sprich mir gegenüber nicht schlecht über deinen Bruder!
Er ist wie du mein geliebtes Kind!

Der mangelnde Bekennermut hat seinen Preis!
Manchmal einen sehr, sehr hohen:
den Verlust des Zusammenhalts.

Echtes Zusammenhalten
beruht also immer auf gegenseitiger Solidarität!

Schließlich eine letzte Regel: 
Es ist wichtig, dass Zusammenhalt frei entsteht!

Ein erzwungener, gewaltsam herbei geführter Zusammenhalt
(dazu gehört auch Manipulation anstatt Wahrhaftigkeit) 
kann und wird nicht tragen!

Niemand kann erzwingen, was von Natur aus nicht vorhanden ist.

Die oben erwähnte Konzernspitze
wird letztlich nicht erzwingen können:
Dass ihre Arbeiter wirklich ihr Bestes geben.

Die Ehefrau, die ihren Mann unter Druck setzt,
wird nicht erzwingen können, dass er sie WIRKLICH liebt!

Und ein Staat mag noch so lange
und noch so gewaltsam den Gehorsam seiner Bürger erzwingen!
Er verliert dennoch ihren Zusammenhalt.

Zuerst innerlich, schließlich in aller Offenheit.

Echter Zusammenhalt basiert also stets
auf der freien Entscheidung der Beteiligten.

Betrachten wir diese wenigen Regeln,
d
ann ist Zusammenhalt immer
ein gegenseitiges Nehmen und Geben.

Dieser Zusammenhalt wirkt Wunder,
macht jeden Beteiligten stark
und gibt unserem Leben Sinn
und lässt uns Geborgenheit und Wertschätzung erfahren.

Er bildet die Voraussetzung für ein Leben,
dass wir als erfüllt und glücklich betrachten können.

Wenn ihr jetzt diesen Brief lest und euch meine Gedanken gut tun,
dann ist auch das nicht einseitig!
Ich gebe nur, weil ich von euch bekommen habe!

Ihr habt mir gegeben!
Darum gibt es diesen Brief, diese Homepage.
Das alles gibt es, weil wir miteinander zusammen gehalten haben!

Ich lebe von euren Aufträgen.
Sie ermöglichen mir, meinen Verbindlichkeiten nachzukommen.

Und das gibt mir die Freiheit, hier schreiben zu dürfen!

Und weil ich euch schreiben darf, habt ihr eine Anregung,
über Wesentliches nachzudenken.

So funktioniert ein natürlicher Zusammenhalt.
Er schließt im Leben immer wieder Kreise!
Zusammenhalt ist also etwas sehr, sehr Gutes.

Etwas, das dem Destruktiven in der Welt die Stirn bietet!

Ich wünsche euch Allen diese Form des Zusammenhalts.
Vor allem:
Dass euch wahre und gute Zusammenhalte bewusst werden
und ihr sie von falschen Formen unterscheiden könnt.

Und letztlich wünsche ich mir von Herzen,
dass unser gemeinsames Zusammenhalten
noch lange, lange fortbesteht.

Gott segne euch und schenke euch Frieden!

Eure Uta Hierke-Sackmann

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