Wahr sein

Elia – Es geht ums Wahr sein: Nehmt euch wahr!

Es geht ums Wahr sein!
Nehmt euch wahr!

Lernt, euer Wahr
von dem lauten Geschrei der Wahrheiten
der Wahnsysteme zu unterscheiden.

Es ist ein langer Prozess,
aber es ist ein Weg der Freiheit!

Dazu gehören?
Ja.
Aber zu was?

Zum Wahnsystem
der „Bewohner eines Irrenhauses“
oder zur Schöpfung?

Das Wir ist wunderbar. 
Ihr braucht es.
Ihr seid Wir-Wesen!

Und ihr zieht die Grenzen um dieses Wir,
nicht die Schöpfung!

„Ich bin Eins mit Allem und Alles,
was ist, das ist in mir.“

Das ist wahr!

Elia

 
Zu Gast sind Andrea und Hans.

Elia: Bedürfnisse, die sich aus Situationen ergeben,
sind immer ein Aufzeiger
für die Situation und ihren Wesenskern.

Der Wesenskern eines Channelings ist:
Jemand gibt sein Ich gänzlich auf,
nämlich das Medium.

Und Jemand gibt seinen Status der Freiheit auf,
nämlich der Guide.

Ich verkörpere mich
und erfahre Körper mit all seinen Begrenztheiten.

Und Uta geht in ein Nichts,
das ihr ewig Nichts ist, selbst in der Ewigkeit.

Das erfordert Respekt und nicht Beliebigkeit.
Zum Respekt gehört, was gebraucht wird.

Diese Notwendigkeit von den Bedingungen,
die habe ich bewusst werden lassen
durch das kleine Chaos, das hier war.
Ja?

Ich stelle das an den Anfang dieses Abends:
Ihr seid eingebunden in Bedingungen.
Diese Bedingungen mögt ihr als Grenzen erleben.

In Wahrheit dienen sie euch zur Entwicklung,
sofern diese Bedingungen
von euch so erkannt werden.

Damit habe ich meine Eröffnung beendet
und ich bitte um die erste Frage.

Andrea: Dann ändere ich
– durch deine Vorrede bedingt –
die Reihenfolge der Fragen, wie sie hier stehen.

Nämlich ob du die Aufstellung,
die mein Guide vorgeschlagen hat für morgen,
empfiehlst oder eher nicht?

Es ist die Frage:
Welche Bedingungen da am Förderlichsten wären?

Elia: Es geht um Bedingungen:
Nämlich um Fremde, solche, die nicht Deine sind,
denen du dich aber unterworfen siehst.

Und insofern sag selbst:
Ist dir das ein Wunsch,
davon frei zu werden?

Andrea: Ja.

Elia: Dann – was denkst du –
würde ich dann empfehlen?

Andrea: Die Aufstellung zu machen,
um die Ursachen zu finden?

Elia: Nicht wahr?
Dafür brauchst du im Grunde nicht mich um Rat fragen,
sondern dich:
„Was ist mir entscheidend hilfreich?
Was fühlt sich für mich richtig an?“

Ja?

Andrea: Ja.

Elia: Ja, gut. Deine nächste Frage.

Andrea: Es ist für mich nicht immer leicht,
meinem Gefühl zu trauen.

Warum habe ich die Angst,
dass ich nicht gut genug bin
oder es nicht gut genug weiß
oder nicht gut genug fühle?

Elia: Davor hast du keine Angst.
Das ist nur die geäußerte Angst!
Die, an die du glaubst.
Wovor du Angst hast,
ist Macht!
Zu was?
Warum?
Was meinst du?

Andrea: Darüber muss ich jetzt erst mal nachdenken.
Das hätte ich so gar nicht formulieren können.

Weil ich mir nicht zutraue,
damit weise umzugehen?

Weil ich keinen Schaden anrichten will?
Und weil ich vielleicht die auch mal missbraucht habe?

Ich weiß es nicht.

Elia: Weil du Verantwortung übernimmst,
nicht wahr?

Andrea: Macht bedeutet Verantwortung, ja.

Elia: Ja, aber genau an der Stelle, liebe Andrea,
da liegt ein Fehl-Wahr!

Denn die Wahrheit ist,
dass du wie alle Menschen versuchst,
Macht auszuüben.

Jeder tut das, aber er umschreibt es:
Der Eine tut es offensiv,
der Andere passiv,
aber Jeder tut es.

Es ist ein Ur-Bedürfnis des Menschen,
persönliche Macht zu haben!

Macht und Machen liegen ja zusammen:
Wenn ich Macht habe,
kann ich machen, was ich will.

Die Realität ist das aber nicht!

Die Realität ist:
Dass, wer Macht ausübt,
auch mit den Grenzen seiner Macht konfrontiert wird.

Er erfährt nicht nur, dass er Dinge machen kann,
sondern auch, dass das Folgen hat
und dass er darum Grenzen akzeptieren muss.

Andrea: Weil er die Folgen nicht absehen kann.

Elia: Hm.

Andrea:
Als wir vor drei Jahren zum letzten Mal
miteinander gesprochen haben,
hast du das Bild benutzt,
dass meine Medialität ein Diamant sei,
der noch ungeschliffen ist.

Er ist noch nicht frei von dem Erz, das ihn umgibt.
Gehört diese Angst dazu?

Elia: Ja.

Andrea: Gibt es da noch andere Dinge,
die ich beachten sollte,
um den Diamanten freizulegen?

Elia: Ja.

Andrea: Magst du mir was dazu sagen?

Elia: Sei achtsam auf das,
was du von dir meinst, zeigen zu dürfen.

Sei achtsam auf das,
was du zu glauben bereit bist,
was du darstellen musst.

Erst wenn das Erz…
Auch Erz ist etwas,
das Verwendung findet, nicht wahr?

Andrea: Ja.

Elia: Wenn dieses Erz transformiert ist,
erst dann ist es möglich, den Diamanten zu schleifen.

Solange im medialen Tun der Zwang steckt,
eine Art von Macht
und Ohnmacht zu zeigen
statt wirkliche vertrauensvolle Hingabe an die Jenseitigen,
solange ist es ein ungeschliffener Diamant.
Ja?

Andrea: Ja.

Elia: Hm. Medialität ist, wenn sie sich entwickelt,
immer ein Weg, in dem sich etwas verändert
mit den eigenen Bildern:
Mit der Art,
das Leben zu betrachten,
die Schöpfung,
sich selbst,
das Miteinander.

Es fallen Masken und Vorstellungen,
die im wahrsten Sinn davor stehen,
Wahres zu erkennen.

Ausgeübte Medialität ist immer
ein Weg zur Wahrheit über sich selbst.
Hm?

Andrea: Das geht tief:
Die Wahrheit über sich selbst.

Elia: Ja. Erstaunlicherweise haben die meisten Menschen
vor dieser Wahrheit schreckliche Angst.

Und Erstaunlicherweise ist das Erste,
was einem Menschen geschieht,
wenn er seinen Körper abgelegt hat
und ins Licht geht,
dass er diese Wahrheit spürt
und ungemein befreit ist.

Seltsam, nicht wahr?

Wenn du von Nahtod-Erfahrungen liest,
dann handeln viele Berichte von dem Gefühl
größter Freiheit und
gleichzeitiger Geborgenheit.

Wie seltsam:
Warum habt ihr Menschen Angst davor?

Ihr könntet es im Diesseits haben,
es ist nicht gebunden an das Jenseits.
Ihr könntet es im Diesseits haben!

Warum habt ihr Angst davor?
Weil man es euch beigebracht hat.

Einer dem Anderen:
Mütter den Töchtern,
Väter den Söhnen,
Könige den Untertanen,
Priester den Gläubigen.

Ein böser, böser Wahn!

Und wie es so ist,
wenn man unter Wahnhaften lebt,
wird der Wahn zum Normalen!
Aber er ist es nicht!

Kaum verlässt man die Gruppe der Wahnhaften,
kaum wechselt man die Örtlichkeit,
Dann sieht man,
dass es wahnhaft war.
Hm? Ja?

Andrea: Ja.

Elia: Unsere Arbeit – die der Guides – ist,
euch – soweit eure Kraft reicht –
aus dem Wahnsystem
in die Freiheit der Wahrheit zu holen.

Das ist ein langer Weg!

Andrea: Eine Sache, die sich verändert hat
oder gerade dabei ist, sich zu verändern,
ist mein Gefühl von Zugehörigkeit davon,
was ich denn bin.

Ich bin ja immer davon ausgegangen und
habe das auch so gefühlt,
dass ich eine Kämpferseele bin. 
Das ist auch – glaube ich – immer noch so.

Aber kann man zu mehreren Seelenfamilien gehören?
Weil ich jetzt eine Mütterlichkeit empfinde,
die nicht biologisch ist und sich irgendwie genauso wahr anfühlt
wie das Kämpfer sein?

Elia: Man kann nicht zu mehreren Seelenfamilien gehören. 
Man kann an Schnittstellen sein,
in denen sich Beide überlappen.
Bitte stell dir das nicht so statisch vor.

Aber auch das ist bei dir nicht das,
was gemeint ist.

Aber kämpferische Mütter, das ist etwas, liebe Andrea,
das du durchaus hast:
Eine Mutter, die kämpft!

So ungewöhnlich ist das doch gar nicht.

Andrea: Wie die Löwenmütter, ja?

Elia: Ja, wie die Mutter Courage.
Oh, ja!
Mütter haben große, große Kraft,
zu kämpfen natürlicherweise.

Es sei denn,
sie sind in einem Wahnsystem und des Wahnes: 
Sie dürften dies nicht tun.
Ja?

Andrea:
Und das kann auch für nicht biologische Kinder gelten?

Elia: Ja, Mütterlichkeit in diesem Sinn umfasst alles,
was klein und schutzbedürftig ist. 
Also alles, was Erbarmen braucht.

Erbarmen bedeutet ja nicht,
dass ich nicht sehe,
was nicht stimmt.

Sondern dass ich den Anderen
an dem messe,
was ihm möglich ist.
Nicht unbedingt an dem, was richtig ist! 
Ja?
Das ist deine Arbeit derzeit.

Andrea: Wenn ich Wege finde,
das herauszufinden.

Elia: Ja, natürlich.
Andrea, was zu diesem Erz noch gehört,
ist der Wahn des Systems:
„Ich bin ganz allein und muss es ganz allein schaffen.“

Das ist nicht so.
Wenn ihr ganz realistisch seid,
dann müsstet ihr auf euer Dasein zurückschauen und feststellen:
„Ich lebe heute,
weil Andere geholfen haben,
dass ich überlebe!“

Das begann mit meinem aller ersten Atemzug
und hat sich bis heute fortgesetzt.

Und dieses Andere waren andere Menschen,
aber auch Mächte und Wesen,
die ich nicht benennen kann.

Andrea: Das macht die eigene Macht wieder ziemlich klein:
von diesen Anderen abzuhängen.

Elia: Ja.
Aber auch ziemlich frei, Andrea.
Es schützt nämlich vor Ich-Überforderung.
Hm?

Andrea: Hm.
Weil: Wenn man es nicht selber machen kann,
dann muss man sich nichts aufladen,
was man nicht selber machen kann.

Elia: So ist es.
So ist es!

Andrea: Eine letzte Frage,
die ich vorher eigentlich so auch nicht hatte,
die sich aber aus gestern Abend und heute Früh ergibt.

Ich formuliere sie so,
dass sie auf mich bezogen ist
und du keine Aussagen über Dritte machen musst
oder ich dich nicht in die Versuchung bringe,
das zu tun.

Was kann ich persönlich aus dem Konflikt mit Willy lernen?
Worum geht es für mich dabei?
Sowohl aus dem, was war,
als auch aus dem, was jetzt ist
und vielleicht noch passieren kann?

Elia: Es geht ums Wahr sein, Andrea!
Es geht nicht darum, zu gewinnen!
Es geht nicht darum, der Richtigere zu sein!

Und es geht nicht darum,
Aug um Aug
und Zahn um Zahn
in den Vordergrund zu stellen.

Es geht ums Wahr sein, um nichts Anderes!

Andrea: Und wenn ich keine Ahnung habe,
was dann passiert und keine Ahnung habe…

Also: Ich kann das dann nicht mehr kontrollieren.

Elia: Oh! Die Macht der Kontrolle!
Die Macht der Kontrolle,
die hast du nicht.
Keiner hat die!

Die Macht der Bitten,
die Macht der Fürbitten,
die Macht der Bitte um Hilfe an das,
was größer ist! 
Hm.

Vielleicht spielt das eine Rolle.
Vielleicht ist Wahr sein
gar keine Mutfrage mehr,
wenn begriffen wird,
dass ihr über das Denken und Fühlen
eines anderen Wesens stets ohnmächtig seid,
aber bitten könnt.

Und ihr könnt deshalb bitten,
weil das Ziel eines jeden Menschen ist,
sich selbst zu finden!
Das heißt: seine Gotteskindschaft zu finden! 
Wer so bittet,
der greift ein im guten Sinn.

Mit Aug um Aug
und Zahn um Zahn geht das aber nicht!

Andrea: Dann danke ich dir.
Das waren meine Fragen für jetzt.

Ich weiß nicht,
ob du noch etwas sagen möchtest
oder ob Hans noch eine Frage hat.

Elia: Ich möchte noch etwas sagen.
Es gibt eine äußere Wahrheit:
Die ist laut und logisch.
Und es gibt eine innere Wahrheit:
Die ist leise und ruhig.

Die Äußere macht es schwer,
die leise Innere leicht.

So trifft man Entscheidungen:
Folge der Inneren! 
Hm?

Andrea: Ja.

Elia: Gut.
Lieber Hans, möchtest du mir noch eine Frage stellen?

Hans: Die Frage,
die sich aus dem gestrigen und heutigen Tag ergeben hat,
was meine Medialität angeht.

Sie ist:
Dass mir manche Sachen relativ leicht fallen! 
Wie mit Tieren zu reden
oder Energien von Elfen zu spüren mitunter auch.

Aber der Kontakt mit Verstorbenen
und auch den Kontakt mit meinem Guide
– woran mir sehr viel liegen würde –
mir sehr schwer fällt,
herzustellen!

Und ich frage mich,
warum das so ist
und ob ich daran was ändern kann?

Elia: Menschen vertrauen: 
Das ist ja sehr dumm und sehr verboten! 
Ob du das ändern kannst?

Ja, ist das denn deine Wahrheit?
Wenn es die wäre:
Möchtest du sie behalten?
Wenn nicht, könntest du es lernen! 
Ja?


Hans: Hm.

Elia: Es liegt bei dir!
Auch hier gilt auch für dich:
Wenn es um eine Entscheidung geht,
dann ist die Möglichkeit,
die dir schwer und anstrengend erscheint, falsch!

Und die, die dir es innerlich leicht macht,
selbstverständlich ist, ist wahr!
Hm?

Hans: Ja.

Elia: Nehmt euch wahr!
Lernt euer Wahr
von dem lauten Geschrei der Wahrheiten
der Wahnsysteme zu unterscheiden.

Es ist ein langer Prozess,
aber es ist ein Weg der Freiheit!

Dazu gehören?
Ja!

Aber zu was?
Zum Wahnsystem der Bewohner eines Irrenhauses? 
Oder zur Schöpfung?

Das Wir ist wunderbar.
Ihr braucht es.
Ihr seid Wir-Wesen.

Und ihr zieht die Grenzen um dieses Wir,
nicht die Schöpfung!

„Ich bin Eins mit Allem.
Und Alles, was ist, ist in mir.“
Das ist wahr.

Und jetzt wünsche ich euch eine gesegnete Zeit.
Auf Wiedersehen.

Hajo: Auf Wiedersehen, Elia.

Andrea und Hans: Auf Wiedersehen und Dankeschön.