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Uta – Neujahr: Wir sind Teil eines Netzwerks!

Neujahr
Wir sind Teil eines Netzwerks!
Uta

Lieber Freunde unserer Arbeit!

Das alte Jahr wird am Silvester Abend abgeschlossen,
ein neues Jahr beginnt…

Ist das so?
Natürlich nicht!
In Wahrheit wird fortgesetzt, was angelegt wurde.

Wir schließen nie die Tür hinter uns
und gehen in den nächsten Raum.
Nicht einmal der Tod ist wirklich und endgültig „abschließend“.

Dennoch wurden diese Wende-Tage
in allen Kulturen seit Urzeiten gefeiert
und wurden so zu einem guten Sinn.

Ein wenig ist von dem alten magischen Denken,
dass dieser Wendezeit innewohnt
– die schon seit den Anfängen der Menschheit Bedeutung hatte –
ist auch in unserem Bewusstsein erhalten geblieben.

Wir feiern Silvester!
Wir vertreiben die alten, bösen Geister mit Raketen
und beschenken einander mit guten Wünschen für das Neue Jahr.

Einige lieben es, dabei gemeinsam mit Anderen
ausgelassen und fröhlich zu sein.
Andere ziehen es vor, in aller Stille bei sich zu sein.

Jahresrückblick hält sicher jeder an diesem Tag:
mehr oder weniger.

Ich mag euch nicht mit noch weiteren
Jahresrückblicken auf das Jahr „quälen“.

Wir wissen es doch alle:
Leicht war das nicht, was wir als Teil des menschlichen Kollektivs
zu sehen bekommen haben.

Und so manch einer mag sich bei all den Ereignissen gefragt haben:
Und wo ist nun Gott,
wo sind da die Schutzengel,
wo sind die wohlwollenden Verstorbenen?

Wo soll ich in all dem Elend,
dem Hass und der Gewalt,
den Naturkatastrophen und Aussichtslosigkeiten sehen,
dass wir Menschen geliebt und begleitet von Wesen sind
voller Liebe und Treue zu uns,
voller Barmherzigkeit mit unseren
kleinen und großen Unfähigkeiten?

Und ganz sicher wird es Einigen unter euch
auch ganz persönlich ein bitteres Jahr gewesen sein
voller Ängste und Verluste:
„Wo war sie: die Liebe, die mich hält?
Wo ist das Licht?
Es war so dunkel.“

Ach, diese Dunkelheit! 
Was die in uns auslöst,
wenn wir in ihr feststecken!
Vieles kann unser Leben verfinstern,
immer aber hat es etwas mit Verlust zu tun:
der Verlust von Gesundheit,
von geliebten Menschen,
von Sicherheiten,
von Vertrauen und Vertrautem…

Irgend etwas davon geschieht,
ist nicht abwendbar,
nicht rückgängig zu machen
und es wird finster in uns.

Angst, Zweifel, Ohnmacht bestimmen unsere Emotionen!
Was dann?
Was, wenn wir am Ende der Einflussmöglichkeiten auf das sind,
was uns geschieht?

Dann sind wir genau da, wo wir einst angefangen haben.
Im übertragenen Sinn sind wir wieder bedürftige Kleinkinder:
schwach, nackt und ohnmächtig.

Und in unserer Ohnmacht,
die wir als so schmerzlich und beängstigend erleben,
da rufen wir um Hilfe, um ein Licht…

Warum passiert so Schreckliches?
Bedeutet Leben, leiden zu müssen? 
Haben wir Schuld auf uns geladen?
Werden wir bestraft von irgendeiner übergeordneten Instanz?

Zu all solchen Gedanken sage ich „Nein“! 
Nein, das ist nicht,
was Verstorbene mir im Lauf der vielen Jahre mitgeteilt haben.

Nein, wir sind auch nicht geboren, um zu leiden! 
Wir sind auch nicht unfähig, zu lernen, was wirklich zählt
und bekommen deswegen immer härtere Schicksalsschläge,
um einsichtiger zu werden.

All das hat man uns und unseren Vorfahren erzählt! 
Diejenigen, die uns das erzählt haben,
sind die Ausleger unserer Religionen!
Aber ebenso unsere Wissenschaftler!

Tief in uns verwurzelt ist das Denken in Gegensätzen:
Schuld / Unschuld,
Gut / Böse,
Schwarz / Weiß.

Dabei: Was hinter diesen Erklärungsversuchen steht,
ist nichts weiter als die Leugnung der Tatsache,
dass wir wirklich immer
– vom ersten bis zum letzten Atemzug –
Bedürftige sind!

So lange wir glauben, dass wir von Natur aus
zu böse, zu schwach, zu dumm sind,
um Unglück zu vermeiden,
solange ist unsere Hoffnung gleichzeitig unser Hochmut,
der uns sagt:
Werde eine liebevollerer Mensch,
werde ein stärkerer Mensch,
werde ein klügerer Mensch.

Hör auf, Defizite zu haben und du wirst sehen:
Es trifft dich kein Unglück mehr! 
Die Erweiterung davon ist:
Du  – du anderer Mensch  –
werde gefälligst liebevoller, stärker, klüger!
Dann wird’s mir auch endlich gut gehen!

Beide Ansichten setzen die Idee voraus,
dass wir es schaffen KÖNNTEN,
so vollkommen „richtig“ zu sein,
dass es Unglück nicht mehr gibt.

Wir wollen frei sein:
frei von Leid!
Aber so berechtigt das ist:
Solange wir nicht fähig sind, zu begreifen,
wer wir sind
– nämlich TEIL eines größeren Ganzen –
solange wird das nichts mit der Freiheit von Leid.

Das Ganze ist das große ALLES, was ist! 
Jenseits und Diesseits sind nur zwei Teile eines Ganzen!

Wir lebenden Menschen sind ein Teil davon!
Wie auch alles, was wir tun und lassen,
nichts weiter als ein Teil davon ist,
der auf das Ganze mehr oder weniger einwirkt.

Umgekehrt wirken auch alle anderen Teile auf den Einzelnen ein.

Wir sind eingebunden in ein unfassbar großes Netzwerk:
Nichts und niemand bleibt ohne Wirkung!
Und niemals sind wir frei von der Wirkung Anderer auf uns!

Freiheit bedeutet nicht, außerhalb dieses Netzwerkes zu sein,
sondern genau das Maß an Möglichkeiten zu bekommen,
das – wenn wir diese Möglichkeiten ausschöpfen –
Freiheit für alle mit uns verknüpften anderen Teile bringt.

Nicht mehr, nicht weniger! 
Den Platz ausfüllen, der unserem Potenzial entspricht!

Freiheit von Leid ist:
Sein, wer wir sind da, wohin wir gehören. 
Keine Selbst-Überforderung,
keine Selbst-Abwertung!

Keine Überforderung Anderer, keine Verwerfung Anderer. 
Jeder ist, wie er ist: TEIL!

Was dem Einem fehlt, wird ergänzt durch einen anderen Teil…

Was mir fehlt, ergänzen meine Mitmenschen.
W
as denen fehlt, ergänze ich von dem,
wovon ich im Überfluss habe!
DAS ist Liebe!

Und was ist mit der Menschheit? 
Hat nicht der Mensch an sich schon dermaßen viele Defizite,
dass er gar nicht in der Lage ist, Leid NICHT zu verursachen?

Doch, das ist so: Wir sind noch „Kinder“. 
Wer ergänzt unser Defizitäres?
Gott!

Und „sein verlängerter Arm“: unsere Guides,
unsere liebenden Verstorben…

Ach: so viele, viele unsichtbare Kräfte…
Aber auch die Natur und auch unsere Mitmenschen.

Gut, aber warum war das Jahr dann so schlimm für so viele?
Na ja, ich bin jetzt über 60 Jahre alt
und derart schlimme Jahre habe ich ziemlich viele gesehen.
Aber warum gibt es die?

In uns Lebenden wirkt eine Art Bewusstseins-Virus hinein,
der auf unserer „Festplatte“ verheerenden Einfluss hat.

Der spielt uns immer wieder den gleichen Text auf:
Du bist ganz allein und was du nicht bewirken kannst,
geschieht auch nicht! 
Es gibt keine Rettung nirgends!

Der einzige Ausweg ist: Werde endlich RICHTIGER!

Davon wahr ist:
NICHTS schaffen wir ganz allein,
niemals sind wir ganz „Richtig“. 

Doch solange wir daran glauben,
dass wir uns nur selbst helfen können,
können wir nicht glauben, dass wir Hilfe bekommen,
die außerhalb unseres Machtbereiches liegt.

Und was wir nicht glauben können, können wir nicht wahr nehmen.

Vor einigen Jahren begann ein Guide-Reading damit,
dass ich mich im Park einer Psychiatrischen Klinik befand
und um mich herum wirklich nur sehr, sehr verrückte Menschen.

Als der Guide kam, fragte ich ihn:
Warum er das Reading ausgerechnet
an solch einem Ort beginnen lässt.
Er antwortete:
„Weil ich euch einmal zeigen wollte, wie IHR so auf uns wirkt!“

Völlig verrückt also!
Warum?
Weil wir die Realität nicht wahrnehmen!

Wir halten uns für mächtig da,
wo wir es nicht sind. 
Wir halten uns für ohnmächtig da,
wo wir Macht hätten.

Und wir halten uns für gerecht da,
wo wir ungerecht sind.
Und für sündig da,
wo wir heilig sind so, wie wir sind…

Völlig verrückt! 
Und das alles nur, weil wir ANGST davor haben,
Gott (oder was uns sonst das Heiligste ist) nicht gut genug,
nicht richtig genug,
nicht wichtig genug zu sein.

Wir stehen immer noch da wie Adam und Eva im Paradies
und schämen uns vor Gott!
Der uns gemacht hat für unser natürliches „so Sein“. 

Wir versuchen, der Scham zu entkommen
und täuschen uns und vermeintlich ihn,
indem wir uns lächerliche Feigenblätter
vor unsere „Nacktheit“ halten.

Wir sind ganz schön verrückt,
zu glauben, dass das funktioniert:
Dass uns Vertuschungs-Versuche befreien könnten
vor den Folgen unserer Defizite!

Was hätten Adam und Eva stattdessen tun können? 
Sie hätten sagen können:
Oh, hallo, Gott!
Wir haben festgestellt, dass es Sachen gibt,
die wir echt nicht hin kriegen!

Zum Beispiel: Nicht neugierig zu sein! 
Also nicht von diesem spannenden Apfelbaum zu naschen,
das haben wir gar nicht hin gekriegt!

Und Gott hätte gesagt:
Klar, genau um diese Erfahrung ging es mir!
Damit ihr nicht denkt,
dass ihr ALLES könnt,
wollte ich euch zeigen:
Nicht Neugierig sein geht gar nicht!

Ihr seid nun mal neugierig und das ist wichtig für die Evolution.
Dass ihr das seid, habe ich extra so eingeplant!

Und Eva und Adam hätten sagen können:
Da ist uns noch was aufgefallen.

Wir sind ja doch auch irgend wie Tierisch.
Wenn wir so unsere Körper betrachten,
ist der ja gar nicht so anders als bei Tieren!

„Klar“, hätte Gott gesagt, „das ist ja gerade der Knaller!
Ihr seid ganz und gar „Tierisch“
und ganz und gar „Geistig“!
Ihr seid Beides und
– das ist das Schönste –
dessen seid ihr euch bewusst!“

Ich freu mich so sehr darüber, dass ihr Teil von meinem Allem seid!
Ihr seid so dermaßen gut gelungen!

Ja. liebe Freunde, das wäre dann frei von Leid sein:
Sein, wer und was wir sind! 
Frei von Scham,
frei von Selbstüberforderung…

Es wäre ganz leicht, daran zu glauben,
dass in jede Finsternis ein Licht scheint.
Es wäre so leicht, sich richtig zu fühlen,
und so leicht, dann um Hilfe zu bitten,
wo unsere „Macht“ nicht reicht.

Angst und Hochmut,
Paranoia und Größenwahn:
Versuchen wir doch mal, das alles los zu lassen!

Wir sind bedürftige Kinder!
Jeder von uns mit seinen ihm eigenen Defiziten. 
Wir dürfen darauf setzen,
dass wir Hilfe erleben, wenn wir bitten:
E
ntweder unseren eigenen – in uns liegenden –
gesunden! Menschenverstand
oder unsere Mitmenschen
oder unsere Engel
oder Gott…

Außerhalb des Paradieses sind wir doch nur aus einem Grund:
Weil wir es für unmöglich halten,
dass Gott die Tür zwischen ihm und uns NICHT verschlossen hat!

So vieles gäbe es für mich hier zu noch zu sagen,
es würde vermutlich ein ganzes Buch fassen.
Es muss für heute reichen, wenn ich euch sage:
Es ist schon verrückt, zu glauben,
dass wir auf die Welt gekommen sind,
um zu leiden!

Es ist verrückt, zu glauben,
dass wir alles ganz Allein schaffen müssen.

Und es ist verrückt, zu glauben
– dass wir für das, was wir nicht können –
dass wir für unsere Defizite bestraft werden. 

Und es ist absolut verrückt, zu glauben,
dass Gott Rache nimmt an uns, weil wir nicht ihm gleich sind!

Es ist weise, zu sehen, was wahr ist:
In uns steckt noch sehr viel Potenzial zum Gutem!
Aber noch sind wir nicht so weit, denn wir sind eben „Kinder“!

Liebe ist Barmherzigkeit!
Barmherzigkeit ist NICHT das Bedecken von Defiziten,
sondern die Anerkennung, dass diese da sind.

Und die Bescheidenheit, sich selbst nichts ab zu verlangen,
was nicht vorhanden ist.
Und Anderen nichts auf zu laden, was über deren Vermögen geht.

Das nächste Jahr: Wird es ein dunkles Jahr?
Na ja, schon möglich.

Wird in der Dunkelheit kein Licht sein?
Aber klar wird Licht sein!

Dieses Jahr hatte auch viele Lichter im Dunkeln…

Am 31.12. werde ich ich das Jahr in Dankbarkeit beenden.

Ja doch, doch!
Da war Finsternis!
Ich danke allen Lichtern für euer Vertrauen,
für eure Geduld,
für eure Treue,
für eure Liebe. 
Ihr wart da, obwohl es finster war!
Ihr wart die Hände, der Mund und das Herz Gottes
in meiner Dunkelheit.
Ist euch das eigentlich klar?

Und ich durfte auch Licht tragen in die Dunkelheit für viele. 
Beides erlebt zu haben, das macht mich heiter
und leicht und frei.

In diesem Sinn: Hey, Freunde des Lichts,
wir sind nicht allein,
wir sind einander geschenkt!

Warum?
Weil wir geliebt sind!
Weil wir eingebettet sind in die Kraft der Barmherzigkeit!

Das Neue Jahr?
Frei von Paranoia und Größenwahn?
Ja, das wäre doch ein guter Vorsatz!

Nein, das schafft keiner allein!
Das machen wir zusammen!

Eure Uta Hierke-Sackmann!

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