Frieden

Schutzengel – Finde zu Deinem Frieden!

Finde zu Deinem Frieden!
Jetzt ist die Zeit,
um so viel Frieden zu finden,
wie nur möglich ist!

Schutzengelkontakt

Ich bitte Elia, mich mit Elena,
dem Guide von Lydia zu verbinden.
Lydia bittet um diesen Kontakt.

Zuerst bekomme ich ein seltsames Bild: 
Eisschollen, die sich zu einer hohen Wand
übereinander geschoben haben,
die Sonne scheint und diese Wand aus Eis
glitzert wie Millionen Diamanten…
Es ist warm trotz allem…

Ein Wind, so leicht und warm wie eine Sommerbrise.

Ich wende meinen Blick ab von dieser Eiswand und schaue.
Unter mir sind Rinnsale schmelzenden Eises,
klares Wasser und erste, aufgedeckte Erde.

Noch ein paar Schritte weiter
stehe ich vor erstem zartem Grün,
Gänseblümchen haben hier kleine Horste gebildet…

Und je weiter mein Blick über das Land geht,
um so Blühender wird es…
Hier – immer weiter weg von dem gefrorenen Eiswasser –
wird es Frühling…

Wiesen voller Blüten erstrecken sich,
soweit ich schauen kann.

Ich kann nicht beschreiben,
wie wunderschön es hier ist:
so warm, so leicht, so fröhlich…
Und jetzt sind hier auch Menschen.

Ich denke, es sind mindestens 10,
wenn nicht mehr.

Eine ältere Frau kommt, sie hat eine Brille
und das graue Haar ist in Dauerwellen gelegt.
Sie trägt einen weiten, dreiviertel langen Mantel
in der Mode der Fünfziger Jahre, darunter ein knielanger Rock.
Sie gibt mir für dich eine fein gearbeitete Kette
aus dünnem, filigranen Metall,
da sind Granatsteine eingearbeitet.

Nein, das ist nicht richtig, es ist eine Art Krone, ein Diadem…
Die Frau gibt mir zu verstehen,
wie sehr, wie sehr sie dich liebt.

Ich denke, es ist eine Großmutter oder Urgroßmutter von dir. 
Sie reicht mir diese Krone mit den Worten:
Die Krone des Lebens, sie gehört ihr!

Alle, die hier stehen, scheinen etwas mit dir zu tun zu haben: 
Ein Lehrer lässt dich grüßen.

Ich soll dir sagen, dass er immer „vollstes Vertrauen“ zu dir hatte und dass er versucht, dich darin zu stützen,
dich nicht in Unsachlichkeiten zu verlieren.

Ein Mann steht hier in einem hellen Sommeranzug,
er hält einen Strauss Blumen in der Hand…

Du hast ihn aus deiner Jugend heraus als älteren Herrn erlebt,
aber er ist so voller Freude, dass er ganz jung wirkt!
Er ist wie jemand,
der ganz aufgeregt auf eine Verabredung wartet…

Ich denke, auch er ist Jemand deiner Vorfahren
und Andere sind da…

Ich habe den Eindruck,
hier sammeln sich alle Seelen aller Inkarnationen, die dich lieben. Aber allen voran kommt eine ganz wunderschöne Kinderseele!
Sie ist so hell, dass sie strahlt
und sie ist unbeschreiblich schön…

Aber es ist definitiv kein Guide, sondern ein Kind,
das sehr früh gestorben ist und das dich unendlich liebt.

Lydia:
Durfte einmal ein Kind in deiner Familie nicht geboren werden?
Ich habe den Eindruck, das ist hier geschehen.
Und dieses Kind ist eine Seele,
die dir unendlich viel Liebe geben möchte
und die mir immer wieder sagt,
dass du sie fühlen kannst in dir im Herzen…

Diese Gefühle, die alle hier versuchen, mir für dich zu geben,
sind derart stark, dass ich erst einmal abbrechen muss…
Das ist einfach zu viel für mich…

Okay, weiter geht’s.
Freundlicherweise darf ich jetzt
aus diesen gewaltigen Energien heraus.

Elena heißt mich willkommen,
sie steht vor einem weißen Haus.

Davor blühen Stockrosen und Lilien,
Sonnenblumen und Gladiolen.
Eine blaue Tür wie in Griechenland, ein kleiner Flur
und dann eine Küche mit einem Kohleherd und Kupfertöpfen.

Ich sehe einen Holztisch vor einem offenen Fenster,
auf dem ein Teller mit Rahmsuppe steht,
auf den Elena Honig gießt und rote Johannisbeeren. 
Sie schiebt mir den Teller hin.

E: Du musst essen!
Wenn du mit uns zu tun hast, musst du essen!

U: Wie mit uns?
Was meinst du?

E: Mit denen, die im Licht sind…
Das meine ich!
Na komm, Kind, erhole dich!

U: Bin dabei…

E: Du musst ihr sagen, warum du eine Pause brauchtest!

U: Weil es so wunderschön dort ist…

E: Warum weinst du?

U: Weil ich Heimweh habe und doch weiß,
dass es noch lange dauern wird…

E: Noch sehr, sehr lange!
Aber es ist wichtig für Lydia, dass du von dem Heimweh sprichst!
Bitte erzähle ihr vom Heimweh…

U: Okay, Lydia, diese Welt, in der wir leben,
ist schwer, viel, viel schwerer, als es dort ist.

Dort ist Zuhause sein. 
Ich habe mir im Leben viele Wohnungen gemacht
und immer versucht, dass ich mich da Zuhause fühle.
Aber selbst in den glücklichsten Zeiten,
in den schönsten Wohnungen:
Es ist nicht das Gleiche, es ist, wenn es hochkommt,
vielleicht 20% von dem, was das wirkliche Zuhause ist…
Zu leben, das ist mühselig…
Manchmal, wenn ich dort drüben bin so wie eben,
dann halte ich es kaum aus vor Schmerz, vor Sehnsucht…
Nur…

E: Nur?

U: Das mag ich nicht sagen…

E: Bitte sage es!

U: Meine Zeit ist noch nicht gekommen…

E: Sag, was du denkst!

U: Es ist wie ein Mietvertrag, aus dem man nicht rauskommt,
obwohl man so gerne in eine andere Wohnung ziehen möchte!

E: (Lächelt) Das trifft ziemlich genau die Situation!

Lydia, mein Liebling, schau, das ist deine Situation…
Das ist eine Wohnung,
da müsstest du so langsam deinen Vermieter verklagen,
findest du nicht auch?

Ah jaaaaaaaaa doch, das würdest du gerne bestätigen!
Aber dann hast du das Gefühl,
zum Verräter an deinen Lieben zu werden.
Ach, mein Schatz, ach, ach…

Lydia, wir sind ehrlich miteinander,
sind es immer gewesen und wollen es auch bleiben.

Ich KANN dir deine drängendste Frage gar nicht beantworten:
Ob du jetzt bald aus dieser „Wohnung“ ausziehen wirst
oder erst später…
Das kann ich deshalb nicht,
weil du das mit entscheidest und das weißt du auch.

Deine Frage ist doch längst nicht mehr, OB du ausziehst,
sondern wann…

Genauer gesagt ist deine Frage:
Wie lange du es in dieser Wohnung noch aushalten musst…
Denn eigentlich taugt sie dir nicht mehr.

Sie erfüllt nicht mehr deine Zwecke des Behütet seins.

Aber du!
Du allein DARFST und MUSST entscheiden, wann es sein soll,
wann der Umzugstermin stattfinden soll.

Was ich Uta eben schauen und fühlen ließ, ist die Tatsache,
dass dir eine neue Heimat bereitet ist!
Sie ist da, wunderschön und voller Kraft und Licht.

Doch wann du sie betreten möchtest,
das darfst du entscheiden!
Und ich will, dass du darin keine Last siehst,
sondern Liebe zu dir.

Kein grausamer Unfall raubt dich den Deinen mitten aus dem Alltag,
kein plötzlicher Herztod nimmt dich mitten aus dem Alltag…
Sondern du darfst gehen,
wann es für DICH! Zeit ist.

Was dich jetzt so verstört,
ist die quälende Frage,
ob du dermaßen „egoistisch“ sein darfst, auszuziehen…

Uta, du weißt,
dass du noch lange einen festen „Mietvertrag“ hast,
was bedeutet das?

U: Ich komm hier nicht raus…

E: Es sei denn?

U: Ich fände einen Nachmieter…

E: Es gibt keinen?

U: Nein!

E: Angenommen, jeder der Hausbewohner
hätte einen unterschiedlich langen Mietvertrag.
Du hättest den kürzesten!
Wie wäre es dir, wenn du ausziehen müsstest,
aber deine Kinder und dein Mann würden wohnen bleiben müssen?

U: Da würde ich mich nicht freuen!
Dann hätte ich zwar die Möglichkeit zu einer neuen Wohnung,
aber ich wäre doch von meinen Liebsten getrennt!

E: Siehst du!
Und deshalb ist es für Lydia auch kein Trost,
dass ihr eine bessere Wohnung bereitet ist…

Aber so gut uns der Vergleich bisher diente, hier hinkt er! 
Das Jenseits ist nicht eine Wohnung,
die weit weg von unseren Lieben ist!

Das Jenseits ist ein Zustand,
in dem wir dort UND hier sind!
Es ist nicht wahr,
dass wir keinen Einfluss mehr auf unsere Lieben haben!
Im Gegenteil: mehr als je zuvor!

Das kannst du nicht glauben, Lydia?

Und doch ist es so. 
Wir – wir Jenseitigen – wir stehen im ständigen Kontakt
mit euren SEELEN!

Es stimmt!
Es ist schwierig für uns, euren Verstand zu erreichen
und damit euer Bewusstsein und euer Gedächtnis.
Kurz und gut: Alles das, was mit eurem GEHIRN zu tun hat…
Aber was wir immer erreichen können, ist eure Seele!

Lydia, wenn deine Kinder vor dir stehen,
dann erreichst du ihr Gehirn mit deinen Worten,
deinen Blicken, deinen Taten…
Aber ihre Seele erreichst du nur
in den wenigen und kostbaren Momenten tiefer Vertrautheit
(oder ja, ja, auch Zorn)…
Doch wir, wir erreichen die Seelen IMMER!

Uta, du bist schon eine alte Frau,
deine Kinder sind erwachsen.
Erreichst du ihre Seelen?

U: Ach, nein… leider.

E: Was würdest du tun, wenn du das könntest?

U: Ich könnte so viel besser trösten und ermutigen…
Sie würden mich ja nicht falsch verstehen…

E: Ja! So ist das!
Seelen können einander nicht mehr falsch verstehen.

Lydia: Dein Mietvertrag ist nun auf einer „freiwilligen Basis“…
Du MUSST nicht bleiben.

Aber das beinhaltet auch eine Entscheidung!
Nur um eine Entscheidung zu treffen,
musst du dir auch über alle Vor- und Nachteile im Klaren sein.

In meinem ersten Reading sagte ich dir:
Die Frage ist, wie satt du bist…
Diese Frage ist noch nicht gelöst.

Satt sein bedeutet auch, zu – Frieden sein.
Wie kannst DU zufrieden sein?
Bin ich nicht unverschämt, wenn ich Derartiges sage?

Doch! Natürlich, das bin ich! 
Dennoch:
Es geht nicht mehr darum, ob und wie lange du lebst!
Sondern darum:
Womit du Frieden machen kannst und darfst.

Lydia, nie und zu keiner Zeit
werden dir deine Lieben die Erlaubnis geben, zu gehen!
Du fehlst, wenn du weg bist!
SIE werden nicht wissen, dass du da bist
und mit ihren Seelen redest und ihnen hilfst.
Sie werden nie im Frieden damit sein, dass du nicht da bist. 

Aber an dieser Schwelle zum Wandel geht es NICHT darum,
den Frieden der Anderen zu suchen!
Hier dürfen – nein, hier müssen alle Menschen, einfach jeder –
zum Egoisten werden.

Es ist der gleiche Egoismus,
mit dem ein Mensch in seine Geburt geht:
Hier zählt nur SEIN Ziel.

Dein Ziel JETZT ist es, Frieden zu finden.
Und das ist gleichzeitig deine vornehmste Aufgabe.

Wenn ich dir sage, dass ich dir kein Datum nennen kann,
nicht einmal einen Zeitraum,
dann deshalb, weil ich nicht weiß,
womit du Frieden zu machen beabsichtigst.

In deinen inneren Frieden zu kommen,
ist aber jetzt wichtig!
Frieden machen heißt, den Kampf zu beenden?

Nicht unbedingt!
Es kann auch heißen, in innerem Frieden die Tatsache akzeptieren,
kämpfen zu wollen.

Was mir nicht gefällt, ist deine Einstellung, ein Opfer zu sein!
Opfer eines Körpers,
Opfer der verzweifelten Liebe deiner Kinder,
Opfer deiner eigenen Ängste…

Ich möchte dich ermutigen, es zu wagen,
aus dieser Ansicht heraus zu finden!

Wenn du bleibst, dann: weil du WILLST! 
Wenn du gehst, dann: weil du WILLST!

Dieser – dein Körper – ist kaum mehr in der Lage,
deine Seele zu fassen, aber noch geht es, noch ist es tragbar…
Ich weiß schon:
Ich soll von Wundern sprechen!
Ich spüre, dass ihr alle – Uta eingeschlossen – darauf hofft,
dass es ein Wunder gibt…

Aber so groß eure Erwartung hier ist:
Ich muss schweigen.

Also, wenn ich dir kein Wunder schenken kann, was dann? 
Dann schenke ich dir deinen Eigenwillen zurück!

Bitte begreife, dass du nur kämpfst, weil du WILLST,
weil es dir Wert ist! 
DIR!

Dass es Anderen alles Wert ist,
darüber brauchen wir nicht reden,
natürlich ist es das.

Aber dir?
Wie viel bist du bereit
und unter welchen Umständen, durchzukämpfen?

Für welches Ziel? 
FÜR DEINEN FRIEDEN!

Alles, was dich hindert, dieses Ziel zu erreichen,
gehört abgeschafft! 
Alles, was förderlich ist, gehört herbei geschafft.

Frieden haben mit DIR! 

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, ist es vertan? 
Nein! 
Lydia, nicht EIN Tag ist vertan!

Schau:
Du hast geliebt!
Du hast gelernt, du bist schon fast ein Meister der Angst geworden!
Du hast so viel begriffen.

Du bist Risiken eingegangen!
Und du bist, so gut es ging,
nicht ohne Spuren geblieben in den Herzen der Menschen.

Darum soll dein erster Schritt sein: 
Mach Frieden mit deinem Leben.
Du hast deinen Weg mutig beschritten
und du gehörst zu jenen warmherzigen Seelen,
die sich NICHT verbittern ließen.

Du bist NICHT vor deinen Verantwortungen davon gerannt
und du bist nicht der Liebe
und der Hingabe geflohen…

Ich bin sehr, sehr stolz auf dich!

Ich weiß, dass du jetzt manchmal durcheinander bist!
Und dass du dich schämst,
weil du nicht immer freundlich und nett sein kannst…

Aber ICH sage dir: 
Du machst deine Sache sehr gut!
Es ist in solcher Lage nicht zu vermeiden,
dass man nicht Engel gleich ist!

Also, mein erster Auftrag: 
Sei zufrieden mit dir!

Der zweite Auftrag: 
Lebe im JETZT!
Unternimm ALLES,
um das JETZT so gut wie möglich ausnutzen zu können!
Und hör auf, dich unnütz zu quälen!

Jetzt ist die Zeit, um so viel Frieden zu finden,
wie nur möglich ist!

Dritter Auftrag:
Mach Frieden damit,
dass dir weder Stunde noch Tag genannt werden.
Es wäre dir nicht gut, dies zu wissen!
Weder dir noch deinen Nächsten.
Darum sollst du dich nicht sorgen!
Sondern darum, das JETZT auszuschöpfen.

Vierter und letzter Auftrag:
Mach Frieden damit, dass dies eine Zeit ist,
in der du dich mehr als je vorher
auf DICH besinnen sollst!

LIEBE dich, Lydia! 
Bitte, geh so mit dir um, als seiest du deine eigene Tochter!

U: Elena, ich würde jetzt gerne Lydias Fragen stellen…

E: Natürlich…

U: Lydia schreibt, dass sie große Angst davor hat,
von dieser Welt gehen zu müssen…

E: Und meine Antwort ist: 
Dein Mietvertrag läuft auf freiwilliger Basis, Lydia…

Um das klar zustellen:
Es gibt Menschen, bei denen dieser Zustand viele Jahre andauert! 

Doch du wirst deine Angst nicht los,
wenn du dich nicht der Tatsache stellst,
dass nun BEIDES sein darf!
1. Das Wandeln in ein Leben ohne Körper
oder
2. Das Festhalten an einem schwer beschädigten Körper.

U: Sie hat große Angst,
ihre Kinder und geliebten Angehörigen verlassen zu müssen.

E: Liebling, ich weiß, aber das wirst du nie tun…
Ich hoffe, meine Erläuterungen dazu helfen dir, zu verstehen…

Übrigens, sag einmal, Uta,
was an schwerem Schicksal
konntest du bei deinen Kindern verhindern?

U: Nichts…

E: Was an Gutem konntest nur du für sie tun?

U: Och…
Hm…
Sie in die Arme nehmen, trösten, ermutigen, warnen…

E: Warum kommt das so zögerlich?

U: Ich hab das zwar getan…
Aber ob ich da viel bewirkt habe? Eher nicht.
Sie müssen eben ihre Erfahrungen machen.

E: Ja, jede Seele auf Erden MUSS ihre Erfahrungen machen!
Sie haben DICH als Mutter gewählt!
Und so, wie deine Krankheit Planpunkt deines Lebens ist,
ist es auch der ihre…

Uta, du hast die Ohnmacht einer Mutter oft erlebt.
Was gibt dir dann die Kraft, weiter zu machen?

U: Sie sind ja nicht nur meine Kinder,
sie sind auch Gottes Kinder…

E: So ist das! 
Ihr glaubt, zu wissen, was eure Kinder brauchen!
Aber es gibt nur Einen, der das genau weiß!
Und er gibt, was gebraucht wird.

Ihr seid bemüht, zu geben, was gewollt wird…

Das ist ein Unterschied!
Doch wer hat die größere Liebe?

Wenn ein Kind sich einen Dorn in den Fuß tritt,
dann nimmt es der Vater und entfernt den Dorn!
Das tut weh und das Kind schreit wie am Spieß!
Und der Vater leidet mit!
Aber seine Liebe ist so groß,
dass er trotzdem den Dorn zieht.

So ist auch Gott mit seinen Kindern.

U: Lydia hat Angst,
dass sie etwas falsch gemacht haben könnte,
dass der Krebs weiter gewachsen ist.

E: Nichts, Lydia!
Nichts hast du falsch gemacht, gar nichts.
Lydia, es geht um Macht und Ohnmacht:
Es gibt einen Moment, da erkennt die Seele mit Freude,
dass sie eben NICHT Allmächtig ist!

Die Macht, die du jetzt hast, die ist:
DEINEN Frieden zu finden.
Und wenn der darin bestehen sollte,
dass du Gott mit seinen Lebensplänen beschimpfst,
dann tu das!
Hiob tat es auch!

U: Lydia fragt sich, ob die Zeit gekommen ist,
Abschied zu nehmen?

E: Nur dann, wenn du dabei Frieden empfindest…

U: Fühlt es sich so an, wenn man in die Sterbephase übergeht?
Oder ist sie noch weit davon entfernt?

E: Ah, es ist ein großer Irrtum, anzunehmen,
dass es da feste Regeln gibt!
Sterben bedeutet, sich zu verwandeln!
Und das tut ihr täglich!

Sterben bedeutet, sich zu verändern,
das ist täglich so!

Und der Tod ist nichts als der Augenblick,
in dem der Wandel vollendet ist!

Für die allermeisten Seelen völlig unspektakulär! 
Geboren werden ist sehr viel dramatischer
und hinterlässt viel größere Traumatas!

Der größte Wandel, den es jetzt für dich zu vollziehen gilt, ist:
Nach deinem Frieden zu suchen.
Heute kann der Gedanke daran,
dass dies das herannahende Ende ist,
Panik und Wut in dir erzeugen.
Und Morgen schon kann der gleiche Gedanke
dir den größten Frieden geben!

Ich möchte ganz anders antworten!

Uta, du hast dir ihr Horoskop angesehen. 
Wenn du die derzeitige Zeit Qualität beschreiben solltest:
In welcher befindet sich Lydia?

U: Ein Astrologe würde sagen,
es ist eine Zeit Qualität der Befreiung aus Zwängen.

E: Das ist es…
Oh ja!
Und darum geht es!

U: Damit sind wir am Ende.

E: Am Liebsten hätte sie dich bei sich…

U: Lydia?

E: Ja!
Erlaubst du ihrer Seele, dass sie von dir träumt?

U: Ja, gerne, klar. 
Ich wäre auch am Liebsten bei ihr, um sie zu umarmen.
Klar!

E: Schön, dann hätten wir das geklärt.

Lydia, ich finde, du machst es wunderbar! 
Ganz und gar beispielhaft!

Ich liebe dich sehr!
Und je älter du wirst,
um so tieferen Respekt habe ich für dich!

Bis bald, mein Herz!