Sehnsucht

Schutzengel – Eine große Sehnsucht ist in ihr entstanden: Die Sehnsucht danach, sich zu verbinden.

Eine große Sehnsucht ist in ihr entstanden:
Die Sehnsucht danach, sich zu verbinden.

Im Jenseits geschah dies
und es war ihr das Wunderbarste überhaupt…

Aber es ist leicht,
dies mit dem erhöhten Bewusstsein dort zu erkennen!
Diese einfache und schlichte Wahrheit:
Ich bin Teil des Ganzen,
ich bin in den Anderen
und sie sind in mir
und nur so sind wir HEIL.

Aber du hast als Seele
diese Wahrheit auch weiterentwickeln wollen.
Du musstest UNBEDINGT nach den „Negativ-Wahrheiten“,
die du in den Inkarnationen
der Selbst-Zentrierung aufgesessen bist,
positive Erfahrungen sammeln,
eine „Gegenwahrheit“ ERLEBEN!

Du bist geboren mit dem Auftrag:
ERLEBE dich als Teil des Ganzen.

Von der Theorie des Jenseits
zur Praxis des irdischen Seins.

Ja (lächelt), siehst du:
Und das ist viel schwieriger,
als es sich liest.

Einer Seele wird nur das Wahrheit,
was sie erlebt!
Selbst gegenüber der Wahrheit
der Erkenntnis im Jenseits
gilt der Seele
die erlebte Wahrheit im Diesseits mehr.

Aus der Theorie wird erst durch die Inkarnation
die Tiefe der Überzeugung.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Guide von Sabine zu verbinden.
Sabine bittet um diesen Kontakt.

Das Erste, was ich sehe, sind bunte Murmeln.
Die glitzern in der Sonne
und bewegen sich im Zeitlupen-Tempo durch den Sand.

Aber so träge: Es ist, als hätte sich die Zeit verlangsamt.

„Merkst du?
So macht es einfach keine Freude, oder?“

Ich drehe mich nach der Stimme um.
Hinter mir steht ein Mann in einer Art Ton Maske
wie ein übergroßer Kürbis,
das sieht bedrohlich aus.

Er ist hellhäutig, aber bis auf einen Lendenschurz nackt.
Er nimmt diese Maske ab und schüttelt lachend den Kopf.

Und er hat schulterlanges, blondes Haar,
das wie von der Sonne ausgeblichen aussieht.
Ein freundliches, schmales Gesicht,
graue Augen unter dichten, hellen Augenbrauen
und viele Sommersprossen.

Ein bisschen erinnert er an Tarzan.

Als ich das denke, lacht er:
Nein, das bin ich nicht, aber fast!

Ich heiße Ben, das hier ist Papua-Neuguinea im Jahr 1894.
Ich war Seemann und bin hier gestrandet, ganz allein vorerst…

Uta: Hm, hört sich an wie Robinson Crusoe…

Ben: Ich spüre dein Misstrauen (lacht).
Nein, auch das nicht!

Ich hatte – abgesehen von dieser Zeit hier –
kein so spektakuläres Leben,
dass jemand sich animiert gefühlt hätte,
ein Buch darüber zu schreiben.

Dennoch ist dieses hier
(zeigt auf die Umgebung, die ein dichter Urwald ist) wichtig,
um Sabine sich selbst zu erklären.
Darum geht es doch.

Wer bin ich?
Das ist ihre eigentliche Frage.

Weißt du, dies hier war für mich eine sehr wichtige Erfahrung:
Ein Leben wie auf einer Insel, obwohl es keine war.

Ich hatte sehr schnell Kontakt zu Einheimischen.
Sie haben mich freundlich aufgenommen
und mir in meiner Situation geholfen, so gut es ging…

Dennoch:
Ich als Person war eine einsame Insel.
Sie verstanden mich nicht und ich sie nicht.

Das betraf keinesfalls die Sprache!

Ich war in dieser Inkarnation sehr sprachbegabt
und verstand die Worte
und deren Bedeutung dieser Menschen hier sehr schnell…

Nein, dass ich fremd war, mich fremd fühlte
und auch fremd beurteilt wurde, ging sehr viel tiefer.

Und mir ist es heute sehr wichtig,
mit Sabine über diesen Zustand zu sprechen.

Ein Fremder sein:
Darum geht es!
Fremd den Anderen, fremd sich selbst.

Was ist es,
was diese Distanz ausmacht zu anderen Menschen?

Uta: Hm, na, du warst ja fremd:
andere Hautfarbe, andere Kultur…

Ben: Das ist wahr!
Aber zu meinem großen Erstaunen war ich
– als ich nach einem Jahr zurückkehrte nach England – 
auch dort ein Fremder!

Nur sehr oberflächlich betrachtet,
schaffen kulturelle oder biologische Unterschiede
diese Distanz zu Anderen.
Man kann sie mühelos überwinden…

Du könntest mit jedem Menschen jeder Zeit und jeder Kultur
die herzlichste Freundschaft innerhalb kürzester Zeit finden…

Sabine kann es nicht,
ich konnte es nicht mehr…

Die Ursache dafür liegt
am mangelnden Sehen auf das Verbindende.

Es ist weder eine Frage der Kultur, des Alters
oder der Art, die uns fremd machen…

Sondern es ist eine Frage der Ausrichtung auf das,
was wir im Anderen wahrnehmen.

Wir nehmen entweder das Verbindende
oder das Trennende wahr.

Es beginnt damit,
dass wir eine vergleichende Einstellung haben.

Wir setzen uns in den Vergleich zur Umwelt.
Das setzt voraus, dass wir uns vorher schon
als etwas von ihr Getrenntes erkannt haben.

Wenn Sabine danach fragt,
warum sie oft so eine Sehnsucht nach der Heimat hat,
dann antworte ich ihr:
Weil du das wunderbare Bewusstsein des Eins seins mit Allem,
was ist, noch in dir als „Erinnerung“ hast.

Und es tut dir sehr weh,
dass dieses Bewusstsein „verloren“ ist.

Aber meine Liebe, was tust du denn da?
Damit schaust du nur zurück auf das, was Gestern war!
Damit verweigerst du dich einer neuen Sichtweise.

Statt dieses Bewusstsein
 – Alles ist EINS, Alles und Jeder
und Jedes ist miteinander verbunden –
in die inkarnierte Bewusstseins-Welt zu transportieren,
was die Aufgabe wäre,
klammert sich deine Seele
an die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies.

Deine Aufgabe aber wäre es,
die Spuren des Paradieses wieder zu finden:
Zu stärken, was hier zu schwach ist…
Zu beleben, was droht, unterzugehen…
Und zu verbinden, was droht, auseinander zu brechen…

Was wäre geschehen,
wenn all die Vertrieben aus Schlesien nur dagestanden hätten,
den Verlust ihrer Heimat beklagt hätten,
aber nichts neu aufgebaut hätten?

Diese Einstellung ist ein Stillstand der Seele,
die sich weigert, die „Arbeit“ aufzunehmen!
Es war nötig, geboren zu werden!
Es war nötig, die Erinnerung der All-Verbundenheit zu löschen!

Damit die NOT-WENDIGKEIT besteht,
deine Kraft zur Verbindung all dessen, was ist,
einzusetzen, um den Bereich „Welt“,
in dem du lebst und wirkst,
ein wenig heiler zu machen.
Ein wenig vom Paradies in diese irdische Form zu übertragen.

Doch statt die Erinnerung
an dieses wunderschöne Bewusstsein des Einsseins
als Antrieb zu nehmen, hat deine Seele sich darauf beschränkt,
sich zurückzusehnen.
Warum tut sie das?
Was ist die tiefste Ursache?

Liebste Freundin, die Ursache liegt weit zurück!
Sie liegt in den Erfahrungen deiner Seele,
sich als Einzelkämpfer zu erleben.

Viele Inkarnationen lang hat sie
um ihre persönliche Durchsetzung gekämpft!

Dieser Zyklus der Entwicklung sollte aber nun
in diesem deinem Leben abgeschlossen sein.
Im Lauf der Vollendung deiner Seele
wurde ihr in den Inkarnationen bewusst,
dass aus absoluter Ich-Zentrierung letztlich Einsamkeit wird!

Eine große Sehnsucht ist in ihr entstanden:
Die Sehnsucht danach, sich zu verbinden.

Im Jenseits geschah dies
und es war ihr das Wunderbarste überhaupt!

Aber es ist leicht,
dies mit dem erhöhten Bewusstsein dort zu erkennen,
diese einfache und schlichte Wahrheit:
Ich bin Teil des Ganzen, ich bin in den Anderen
und sie sind in mir
und nur so sind wir HEIL.

Aber du hast als Seele diese Wahrheit auch weiterentwickeln wollen,
du musstest UNBEDINGT nach den „Negativ-Wahrheiten“,
die du in den Inkarnationen der Selbst-Zentrierung aufgesessen bist,
positive Erfahrungen sammeln,
eine „Gegenwahrheit“ ERLEBEN!

Du bist geboren mit dem Auftrag:
ERLEBE dich als Teil des Ganzen.

Von der Theorie des Jenseits
zur Praxis des irdischen Seins.

Ja (lächelt), siehst du, und das ist viel schwieriger, als es sich liest.

Einer Seele wird nur das Wahrheit, was sie erlebt!
Selbst gegenüber der Wahrheit der Erkenntnis im Jenseits
gilt der Seele die erlebte Wahrheit im Diesseits mehr!

Aus der Theorie wird erst durch die Inkarnation
die Tiefe der Überzeugung.

So bist du Seele gekommen mit deiner erlebten Wahrheit,
dass im Grunde jeder Mensch eine einsame Insel ist
und für sich selbst zu sorgen hat,
weil es sonst niemand tut.
Mit dieser Wahrheit bist du wiedergeboren…

Und zum ersten Mal in deiner Entwicklung
gleichzeitig mit der namenlosen Sehnsucht
nach tiefer Verbundenheit mit dem,
was außerhalb von dir
existiert in dir.

Ich sagte: Ich war hier ein Fremder.
Und Zuhause war ich es wieder aus einem einzigen Grund:
Ich sah nur auf das,
was mich von den Anderen trennte.
Ich schaute nicht auf das, was uns verband!

Zugegeben, es gab vieles, was uns trennte:
Hier die Kultur und Zuhause Erfahrungen,
die ich mit Niemanden teilen konnte.

Aber ich hätte weitaus weniger
unter meiner Fremdheit gelitten,
wenn ich mich mehr
auf das Verbindende konzentriert hätte.

Wer wie ich sich darauf konzentriert,
das Trennende zu sehen,
der tut das, weil er Angst hat!
Eine tiefe, grundsätzliche Angst davor, verlassen zu sein
und es NICHT zu schaffen, das zu überleben.

Dem ist es viel lieber, wenn es gar keine Verbindung gibt,
als den Verlust einer Trennung zu ertragen!

Dann lieber nicht!
Lieber NICHT nah sein…
Lieber KEINE Identifikation,
KEINE Solidarität…

Dann lieber GAR KEINE LIEBE als eine,
die den Schmerz der Trennung ertragen muss.

Das soll eine Lösung sein?
Das ist nichts weiter als ANGST!

Es ist die Angst davor, Liebe zu verlieren.
Es ist eine trotzige Grundeinstellung der Seele: Sie ist bockig!

Sie will ihre angebliche Wahrheit nicht ändern!

Dieses Reading, liebe Sabine,
ist mein dringender Appell an dich,
deiner wahren Angst ins Auge zu schauen
und sie als das zu erkennen,
was sie ist:
eine Täuschung!

Du täuschst dich!
Nicht Andere täuschen,
du täuschst dich…
Aus Angst, zu verlieren.

Du bist wie ein Kind,
das nicht zur Bescherung am Heiligabend kommt,
weil es das letzte Weihnachtsgeschenk verloren hat,
darüber sehr traurig war
und einfach NIE WIEDER erleben will,
wie weh es tut,
wenn es auch das neue Geschenk verliert!
Ist das nicht absurd?

Doch, das ist es!
Denn es ist gar nicht gesagt,
dass es auch das neue Geschenk verliert…

Es ist auch nicht gesagt, dass es,
FALLS dies so sein sollte,
darüber genauso traurig wäre.

Alles nur Vermutungen…

Ja, nun:
Wieso ist mir dies hier geschehen?

Hier in Neuguinea zog ich es vor, „fremd“ zu bleiben.

Ich nahm ich die schöne und fast kindlich reine Liebe
meiner Mitmenschen nicht an, weil ich Angst hatte,
dass es mir Weh tun würde,
wenn ich wider Erwarten doch die Chance bekam, heimzukehren…

Und in meiner Heimat benahm ich mich weiter als Fremder,
weil ich inzwischen GRUNDSÄTZLICH Angst hatte,
überhaupt zu lieben und Liebe anzunehmen!

Ich hatte mir angewöhnt,
nur noch auf das Trennende zu schauen.

Weißt du, warum ausgerechnet ich dein Guide bin?

Weil ich GENAU weiß,
wie viel Lebenskraft es einer Seele kostet, zu leben!

Und weil ich wie kein Anderer bereit bin, dafür zu kämpfen,
dass du deine Einstellung änderst.
Dass du aus deiner Fremdheit herausfindest.

Wir haben einen Vertrag – du und ich – und mein Teil lautet:
Ich lasse nichts unversucht,
um dich darauf aufmerksam zu machen,
dass du Harmonie, Liebe und Miteinander erleben willst,
auch wenn du noch so große Angst davor hast!

Ja, oh ja, du kannst dich weigern!
Du kannst dich zurückziehen aus deinem Vorhaben…

Du kannst kurz vorm Ziel dich umdrehen
und wieder in die andere Richtung gehen.

Aber irre dich nicht!
Es bleibt dein Ziel
und die Seele erreicht ihr Ziel immer!

Auch wenn es Inkarnationen dauern mag:
Sie wird letztlich erleben,
was sie erleben will!

Wenn du mich fragst, was du brauchst,
um dein Ziel zu erreichen, dann sage ich dir:
Eine andere Blickrichtung!

Statt auf das Trennende zwischen dir und Anderen zu schauen
und dich in den Schmerz zu geben, der dies auslöst,
schau auf das Verbindende
und die Freude, die es hat.

Und sei bereit, die Angst zu ertragen,
dass diese Freude ein Ende haben könnte.

Liebe hat KEIN Ende, NIE!
Sie hat nicht einmal eine Unterbrechung!

Sie hat lediglich unterschiedliche Möglichkeiten des Auslebens.
Wen du auf Erden liebst,
den liebst du auch hier und er dich:
auf immer und ewig.
Nicht einmal der Tod beendet Liebe!
Er kann nur die Möglichkeiten verändern,
diese Liebe zu leben!

Aber ANGST?
Angst kann Liebe unzulänglich machen!
Sie kann sie lähmen,
kann sie in eine Art Winterstarre versetzen,
die so lange dauert,
bis die Angst sich auflöst.

Versuch es, Sabine, sei vernünftiger,
als ich es in meiner letzten Inkarnation war!
Versuche, deinen Mut zu leben,
statt deine Angst zu leben.

Uta: Danke, Ben, du warst sehr, sehr energisch,
hat das einen Grund?

Ben: Ja, ich ringe mit Jemandem, der sehr stark ist!
Ich hoffe, aber ich weiß nicht, ob ich gewinne
oder ihre Absicht, die Angst gewinnen zu lassen.

Uta: Du bist sehr engagiert…

Ben: Weil ich auf das schaue, was mich und Sabine verbindet:
Ich liebe sie so,
ich habe ein so großes Mitgefühl mit ihrer Not.

Uta: Hm, hm, das spüre ich.
Ben, darf ich dir ihre Fragen stellen?

Ben: Ja.

Uta: Sie fragt, wie sie persönlichen Kontakt zu dir herstellen kann?

Ben: Zurzeit gar nicht!
Sie würde sich mit dem Kontakt zu mir begnügen,
weil sie sich bei mir „sicher“ sein könnte,
meine Liebe nicht zu verlieren.
Das wäre ein schlechter Weg!
Sie soll nicht darauf aufbauen!

Sondern sie ist doch geboren, um zu lernen,
die Verbindung mit den Lebenden zu erleben!

Ich wäre ein schlechter Schutzengel,
ließe ich das zu!

Uta: Sie hatte ein sehr schlechtes Gefühl,
als sie den Betrag für das Reading überwies:
Als würde sie gewogen und für zu leicht befunden…
Als würde ihr gesagt,
dass sie sich nicht genug angestrengt hätte,
um angenommen zu werden…
Dass ihr der Eintritt bei der Rückkehr verweigert würde.
Woher kam das?

Ben: Sie denkt an Strafe,
aber es gibt doch gar keine Strafe!
Was es aber gibt,
ist die Ursache einer Wirkung.
Ihre Angst vor Liebe
hat eine Wirkung auf ihre Wahrheiten.

Natürlich muss ich das offen legen
und natürlich „weiß“ ihre Seele,
dass sie etwas zu hören bekommt,
was sie nun nicht hören will.

Sie ahnt schon, dass da kein Applaus kommt,
sondern ein Richtungswechsel stattfinden soll…

Aber ich strafe nicht!

Wir schicken niemanden zurück
oder verweigern den Eintritt,
aber wir sagen: Mut!

Mut, Sabine!
Du gehst immer noch auf Krücken deinen Weg!
Es wird endlich Zeit, die wegzuschmeißen!

Deine Art, auf das Trennende zu schauen,
sind völlig ungeeignete Krücken,
um dein Ziel zu erreichen.

Ich schimpfe nicht mit dir!
Ich wiege dich nicht!

Und ich urteile nicht, aber ich sage dir:
Deine Angst tut dir nicht gut.

Dein Ziel ist nicht das Jenseits,
sondern das Diesseits!
Und die Welt als das zu entdecken, was sie ist:
Eine Möglichkeit, ein tiefes Miteinander zu erleben!

Uta: Sie fragt danach, welche negativen Glaubenssätze sie hat?

Ben: Einen vor allem:
Ich ertrage den Verlust von inniger Verbindung nicht.

Und: Wer liebt, der wird IMMER verletzt!
Wer hofft, wird IMMER enttäuscht!

Und: ICH bin Anders als alle Anderen!

Uta: Wie kommt sie zu ihrer Macht und Kraft?

Ben: In dem sie aufhört, auf das Trennende zu schauen!
In dem sie ihre Ängste und Glaubensvorstellungen ändert.

Uta: Warum kann sie sich nicht bedingungslos annehmen?
Ben: Ha!
Tut sie nicht, weil sie anfangen könnte, sich zu lieben…

Und was, wenn sie sich dann enttäuscht?
Da ist sie sich lieber gleich gar nichts wert,
als sich selbst zu enttäuschen.

Hm, hm, sich selbst lieben,
OHNE sich zu richten!

Was ist denn, wenn du dich enttäuschst?
Na, dann lernst du doch was über dich!
Das ist doch gut!
Das kannst du doch dann ändern!

Enttäuschungen sind eines der wichtigsten Mittel,
um die Seele zu ihrer Vollendung zu führen.

In dir lebt der Wahn:
Dass etwas vernichtet gehört, das nicht vollkommen ist.
Das ist falsch!
Es wird verändert, weiterentwickelt
und solange korrigiert, bis es vollkommen ist.
Jeder ist in diesem Prozess!
Jeder erlebt den Schmerz der Selbst-Enttäuschung!

Und jedem wird dabei geholfen, aus dem,
was Negativ ist, das Positive zu entwickeln!

Du bist es als Seele so gewohnt, dich zu verurteilen!
Und warum?

Aus Angst, völlig entsetzt darüber zu sein,
dass du erst ZU VIEL von dir denkst und dann enttäuscht bist!

Muss man wirklich solche Angst davor haben?

Ja, wenn man kein Mitgefühl für sich entwickelt, dann schon!

Es ist aber deine Aufgabe, Mitgefühl für dich zu entwickeln!

Ich will jetzt kein „Ja, aber“ hören!

Ich will jetzt ein JA! haben!

Ja! Ja!

Ich trau mich, Mitgefühl mit mir zu haben statt Selbstmitleid.

Einsicht in meine Nöte und Ängste
statt lieblose „Alles oder Nichts“ – Wertgefühle.

Uta: Warum herrscht in ihr so eine Leere,
Mangel an Freude und Begeisterung?

Ben: Mein Herz: Na, wenn du auch in die falsche Richtung gehst!
Na, nun geh schon, deine Angst vor Nähe zu überwinden…
Du kannst das, ich weiß, dass du das kannst!

Uta: Warum macht sie sich selbst immer klein?
Lässt Anderen immer den Vortritt?
Traut sich nicht, ihre Meinung zu sagen?

Ben: Weil es ihr weh tut!
Und solange die Anderen ihr wehtun,
kann sie weiter distanziert bleiben!

Uta: Oh ha!

Ben: Ja, ja. Diese Seele schlägt so manche Haken…
Aber sie ist immer sehr konsequent in der Umsetzung dessen,
was sie für wahr hält.

Uta: Woher kommt das tiefe Mitgefühl für die Natur und Tiere?

Ben: Ja, ha! Weil sie DA keine Angst hat!
Sieh es als Wegweiser:
Das gleiche Mitgefühl mit dir und anderen Menschen
und du hast dein Paradies wiedergefunden.

Im Übrigen: Natur, Tier, Mensch…
Da gibt es keine Trennung:
Alles ist EINS!

Uta: Woher kommt ihre Herzens-Bindung zu Katzen?

Ben: Oh, sagte ich das nicht?
Der Löwe ist ihr Krafttier.

Uta: Erklärt das auch den Traum mit den Löwenmenschen?

Ben lächelt: Ja, ja, ja!

Und wo ist dein Löwenmut? Hm!
Mut, Liebes, hab Mut!

Uta: Ben, ich kann nicht mehr.
Gibt es eine Frage der restlichen Fragen,
die noch wichtig zu beantworten wäre?

Ben: Die Töchter:
Liebe kleine Löwin, was glaubst du,
warum du nichts fühlst, was du doch fühlen müsstest?
Weil du Angst davor hast!

Angst, tiefe Liebe zu erleben und dann zu verlieren…

Lass deine Angst los!

Hör doch endlich auf, zu glauben,
das Leben sei nichts als Qual!
Das sei ein Kampfplatz,
von dem man letztlich immer schwer verwundet heimkehrt!

Lass es zu, lass es zu,
dass die Liebe ewig ist und in allem, was ist!

Uta: Ich danke dir, Ben, und kann nur hoffen, dass es Sabine gut tut,
dass sie es wagt…

Ben: Es ist gar nicht schwer!

Nur der erste Schritt ist sehr schwer!

Ich habe dich lieb, Sabine!

Und ich muss es doch wissen, niemand kennt dich so wie ich!