Indigo-Kinder

Die Besonderheiten eines Indigo-Kindes

Die Besonderheiten eines Indigo-Kindes

Das Indigo-Kind nimmt ungefähr 30 mal mehr wahr als andere:
Farben, Gerüche, Töne, eine unendliche Vielzahl von Eindrücken.
Um nicht in ein auswegloses Chaos zu gelangen,
MUSS er einen sehr starken WILLEN entwickeln.

Auszug aus einem Engelkontakt mit Martinus

 

Uta: Maria schreibt: Ich denke, Fabian ist ein Indigo-Kind.

Martinus: Maria, die Fabel der Indigokinder, wozu führt sie?

Führt sie dazu, diese auffallenden Anders-Kinder besser zu verstehen?

Führt sie dazu, ihnen die Hilfen zu geben, die sie brauchen, um als ANDERE in DIESER Welt zurechtzukommen?

Nein, das tut diese Fabel nicht!

Was sie tut, ist, die Mütter dieser Kinder zu trösten und dem ANDERS SEIN in gewisser Weise eine HÖHERE Funktion zu geben.

Doch lass uns einmal gemeinsam nachdenken: Die Aufgabe der Eltern ist es seit Urbeginn der Menschheit, die Kinder so weit zu fördern, dass sie in der Welt, so wie sie ist, überleben, erwachsen werden und schließlich selbst für Nachwuchs sorgen.
Das ist sozusagen die Basisaufgabe der Eltern.

Stell dir einmal vor, Fabian und ihr Eltern wäret in der Steinzeit, in der Wildnis und der Fabian würde dort hemmungslos herumschreien, weil er grad zornig ist.
Was wäre da?

Auf das Geschrei eines menschlichen Jungen hätte ein hungriger Säbelzahntiger vielleicht gerade gewartet.
Könntest du dem dann erklären, dieses Kind ist ein besonderes Kind?
Es hat eine indigofarbene Aura, kommt von einem anderen Planeten und hat vor nichts Angst, weil er noch gar kein Karma hat?

Das würde den Säbelzahntiger nicht abhalten.
Aus seiner Perspektive hat das Kind ein Signal gegeben.

Was nämlich gilt in dieser Welt, solange ihr darin lebt, ist NICHT das Gesetz eines fernen Sterns, sondern es sind EURE sozialen Gesetze!

Für Fabian ist es wichtig, dass er von euch diese Gesetze lernt, damit er sich darin zurechtfinden kann, OBWOHL er ANDERS ist.

Eure Welt wird sich nicht an die Kinder anpassen.

Sondern es ist eure Aufgabe, ihnen jede Hilfe zu geben, sich der Welt, soweit es geht, anpassen zu können.

Die Fabel von den Indigokindern ist eine sehr, sehr gefährliche Fabel!
Sie ist nicht konstruktiv, sondern sehr destruktiv, wenn sie auch anfangs einen gewissen Trost zu bieten scheint.

Uta: Oh ha!
Maria schreibt weiter: Er ist ein sehr starkes Kind, sehr willensstark und gleichzeitig auch sehr sensibel.

Martinus: Ja, das ist er, liebe Maria, das ist er.
Und er hat eine völlig andere Auffassung seiner Umwelt.
Fabian nimmt ungefähr 30 mal mehr wahr als andere: Farben, Gerüche, Töne, eine unendliche Vielzahl von Eindrücken.
Um nicht in ein auswegloses Chaos zu gelangen, MUSS er einen sehr starken WILLEN entwickeln!

Stell dir einmal vor, er sitzt mit euch in einem Kino und ihr schaut einen Film.
DEIN Gehirn ist in der Lage, alle störenden oder unwichtigen Impulse, die es von außen bekommt, auszublenden.

Mehr als das: Es ist sogar in der Lage, im Film sich ganz und gar auf einen einzigen Akteur zu konzentrieren, das macht es ganz automatisch, völlig ohne Anstrengung.

Aber Fabian muss zur Konzentration seinen GANZEN WILLEN benutzen!

Tut er es NICHT, nimmt er den Geruch vom Popcorn wahr, das Husten des Hintermanns, das Rascheln deiner Kleidung, das Rauschen des schlechten Tonträgers.

Und ALLE einzelnen Aspekte des Films: jede Farbe, jeden Ton, jede Bewegung.

Und zwar alles GLEICH STARK!
Kannst du dir vorstellen, WIE wichtig sein starker Wille für ihn ist?
Außerdem befinden sich seine Gedankenketten in immer neuen Verknüpfungen, nie ruht sein Geist.
Dieser starke Wille ist also der AUSGLEICH für das Defizit an Konzentrationsmöglichkeit.

Niemals dürft ihr diesen Willen brechen, da hast du ganz recht, intuitiv machst du es richtig. ABER!
Wenn der Wille so wichtig ist, dann ist es um so wichtiger, Fabian zu lehren, das BESTE zu wollen.

Das Beste für ihn, für euch, für die Menschen, mit denen er zu tun hat.

Ihr habt die Aufgabe, ihm einen KONSTRUKTIVEN Willen zu erziehen, ein DESTRUKTIVER wäre eine schwere Hürde für ihn.

Ja, Fabian IST anders!

Viele Kinder der neuen Zeit fallen dadurch auf.
Es gab sie auch früher, aber damals wurden sie gebrochen und das war sehr schlimm.

Denn sie haben wundervolle Potenziale!
Sie sind viel fantasiereicher als andere.
Sie haben ein großes Vermögen, Dingen ihren ganz eigenen Wert zu geben.
Und sie können sehr kämpferisch sein und sehr aktiv schöpferisch.

Nicht wenige der Genies der Menschheit hatten diese Art des Verstehens!

Diese Kinder sind „außer gewöhnlich“, das ist wahr und das ist großartig.

ABER sie leben in einer Welt, in der sie sich einordnen müssen.
Dies nicht zu sehen, wäre wenig hilfreich für Fabian.

Uta: Maria schreibt, es sei für sie sehr schwer, einzuschätzen, wie sie mit ihm umgehen soll.

Martinus: Klar sein, Maria, immer GLEICH sein.
In Fabians ungeordneter, inneren Welt braucht es sehr viel äußere Ordnung.

Immer zur gleichen Zeit essen, immer zur gleichen Zeit schlafen, immer die gleiche Strafe auf das gleiche Vergehen, immer die gleiche Belohnung für die gleichen Erfolge.

Was Fabian braucht, ist absolute Berechenbarkeit und eine unwandelbare ORDNUNG: Ordnung der Gegenstände, aber auch Ordnung der Rangfolge und der Wichtigkeiten.

Und dein tiefes Verständnis dafür, was in ihm vorgeht.
Mit den Jahren wird er sich der Ordnungen der sozialen Strukturen bewusster, er wird lernen, sich darin zurechtzufinden.

Aber du und dein Andreas, ihr legt den Grundstein dafür, dass er sich die Fähigkeit, im Labyrinth der Eindrücke zurechtzufinden, erwirbt.

Uta: Martinus, wir schreiben seit vier Stunden, ich erreiche die Grenze der Konzentration, Maria schreibt noch so viel dazu.

Martinus: Im Wesentlichen bleibt die Antwort: Klar sein, klare Grenzen, klare Strukturen.

Uta: Okay.
Maria fragt nach immer wiederkehrenden Ohrproblemen bei Fabian: Ist das karmisch, könnte eine Familienaufstellung helfen?

Martinus: Es ist karmisch bei DIR UND IHM!
Eine Familienaufstellung hilft da nicht, wohl aber eine Rückführung in das entsprechende, auslösende Leben.

Uta: Das geht bei einem Kind nicht!

Martinus: Nein, aber bei Maria.

Uta: Es tut mir leid, Martinus, ich kann den Kontakt nicht mehr lang halten…

Martinus: Ich weiß.
Auch was dich und Andreas angeht: Maria, ihr seid strukturlos geworden, eure innere Ordnung stimmt nicht mehr.
Fabian ist der „Führer“ der Familie, euch und ihm zum Schaden.

Uta: Es geht nicht mehr, ich muss raus hier…

Martinus: Danke!