Draußen haben sich wieder Krähen versammelt.

Draußen haben sich wieder Krähen versammelt.

Dem mag man keinerlei Bedeutung geben.

Ein Zufall? Nein, nein Zufall.

Im Grunde ist eure Welt ohne jeden Zufall. Alles ist einander verbunden.

Die Krähe hat viele Bedeutungen.

Aber vor allem – und das zieht sich wie ein roter Faden durch das alte Wissen der Menschheit – bringen die Krähen zwei Dinge mit sich:
Das Erkennen der Wahrheit.

Und sie künden von Neuanfängen.

Das darf man zusammen sehen: Wer Wahres erkennt, fängt neu an.

Wahrheit ist wie eine Neugeburt.

Sie ist wie der Regen,
der nach langer Zeit den Staub von den Fenstern löscht.

Krähen erzählen den Menschen davon: Etwas fängt ganz neu an.

Es gibt negative Mythen und Märchen um diesen Vogel.

Das ist christlich geprägt als Abwehr gegen den heidnischen Glauben, die Krähen als Boten zu sehen.

Krähen, wenn man sie beobachtet, dann machen sie uns große Freude.

Sie sind spielerisch.

Sie sind findig in den Lösungen von Problemen und vor allem:
Sie lieben Gesellschaft.
Haben sie da nicht viel mit uns gemeinsam? Ja!

Also, liebe Lisa, was meinst du:
Warum kommen die Krähen ausgerechnet an dem Wochenende hierher, an dem du da bist?

Sie sagen etwas.

Sie sagen: Lisa, Wahrheit und Neuanfang gehören zusammen.

Fang nur dann etwas Neues an, wenn du die Wahrheit spürst.

Elia

Elia: Guten Tag, liebe Freunde.

Hajo: Guten Tag, Elia.

Lisa: Hallo, Elia.

Elia: Hallo! Da bist du ja endlich!

Lisa: Ja.

Elia: Ich habe dich so vermisst!

Ich freue mich, dass wir einander begegnen dürfen.

Bitte verzeihe mir meine Zurückhaltung, aber es diente deiner Gesundheit.

Lisa: Ja, das weiß ich.

Elia: Draußen haben sich wieder Krähen versammelt.

Dem mag man keinerlei Bedeutung geben.

Ein Zufall? Nein, nein Zufall.

Im Grunde ist eure Welt ohne jeden Zufall. Alles ist einander verbunden.

Die Krähe hat viele Bedeutungen.

Aber vor allem – und das zieht sich wie ein roter Faden durch das alte Wissen der Menschheit – bringen die Krähen zwei Dinge mit sich.

Das Erkennen der Wahrheit.

Und sie künden von Neuanfängen.

Das darf man zusammen sehen: Wer Wahres erkennt, fängt neu an.

Wahrheit ist wie eine Neugeburt.

Sie ist wie der Regen, der nach langer Zeit den Staub von den Fenstern löscht.

Krähen erzählen den Menschen davon: Etwas fängt ganz neu an.

Es gibt negative Mythen und Märchen um diesen Vogel.

Das ist christlich geprägt als Abwehr gegen den heidnischen Glauben, die Krähen als Boten zu sehen.

Krähen, wenn man sie beobachtet, dann machen sie uns große Freude.

Sie sind spielerisch.

Dabei sie sind findig in den Lösungen von Problemen und vor allem: Sie lieben Gesellschaft. Haben sie da nicht viel mit uns gemeinsam? Ja!

Also, liebe Lisa, was meinst du: Warum kommen die Krähen ausgerechnet an dem Wochenende hierher, an dem du da bist?

Sie sagen etwas.

Sie sagen: Lisa, Wahrheit und Neuanfang gehören zusammen.

Fang nur dann etwas Neues an, wenn du die Wahrheit spürst.

Lisa: Ja.

Elia: Gut. Das soll meine kleine Einführung sein, und jetzt bitte ich dich, deine erste Frage zu stellen.

Lisa: Die erste Frage hängt mit Dualen zusammen.

Und ich würde gerne wissen, warum es so bitter ist, nicht zu wissen, was ein Dual ist?

Elia: Oh! Das ist ja gar nicht die Frage.

Eigentlich ist es eine Klage: „Ich klage, dass ich nicht habe, was ich doch so ersehne!“

Das Eins Sein.

Aber das Eins Sein ist nicht die Aufgabe des Duals, im Gegenteil.

Sondern das Wir Sein: „Ich und Du sind Wir.“

Und das ist Eins.

Die Sehnsucht nach dem Eins Sein ist eine Todessehnsucht, denn sie sagt: „Gib dich auf, dann gebe ich mich auf, wir geben uns auf, dann sind wir zusammen fröhlich tot.“

Das ist nicht Leben.

Das ist nicht Schöpfung!

Und das wird euch aber eingeredet.

Und das hängt damit zusammen, dass ihr so erzogen werdet, dass das Ich und Du zusammen stets ein Konflikt sein muss.

Das macht gar nicht glücklich!

Deshalb sehnt man sich nach Verschmelzung: nur ja keine Konflikte mehr!

Lisa: Aber doch ein Wir.

Elia: Das ist das Dual.

„Ich bin Ich und keinesfalls Du.

Und Du bist Du und kein bisschen Ich.

Und wir sind Wir.“

Das ist etwas Wundervolles, dass die anderen erst lernen müssen.

Also, liebe Lisa: klage nicht.

Deine Aufgabe ist, dein Ich zu entfalten, damit es zum Du von Hans gehört. Ja?

Lisa: Okay. Ja.

Elia: Sei glücklich, dass du diese Chance bekommst.

Es ist eine große Chance und eine schöne Chance.

Das Konflikthafte, das muss immer überwunden werden, ob du ein Dual bist oder nicht. Ja?

Lisa: Ja. Ich verstehe.

Elia: Gut. Deine nächste Frage, bitte.

Lisa: Ich habe mal von Medien gehört, die sagen, dass man sich vegan ernähren soll, dass man nicht rauchen soll, um ein guter Kanal zu sein…

Elia: Oh, und ich hoffe, dass sie auch gesagt haben, dass man nicht lügen soll und nicht übertreiben und nicht schlecht über andere Menschen reden und nichts für sich beanspruchen muss, das einem nicht gehört.

Ach, Lisa, was ist denn das?

Ein Medium darf nicht menschlich sein?

Ist das denn ein guter Rat?

Lisa: Wohl kaum.

Elia: Wohl kaum.

Ein Medium, das über den anderen steht, weil es so heilig ist, nur das ist brauchbar, achtbar?

Glauben diese Medien wirklich, dass wir so etwas wünschen oder brauchen?

Das brauchen wir alles nicht.

Weißt du, was ein Medium braucht, damit wir glücklich damit sind?

Ein offenes Herz. Nicht mehr, nicht weniger.

Ein offenes Herz!

Schau einmal: Es gibt so viele unterschiedliche Menschen.

Sie sind unterschiedlich in ihrer Kultur, sie sind unterschiedlich in ihrer Intelligenz.

Und sie sind unterschiedlich in ihrer Sozialisation.

Und jedes Medium hat sein Eigenes und ist entsprechend das einzig Richtige für die jeweiligen Menschen.

Wir wissen, dies zu leiten.

Worum es im Wesentlichen geht – und nur dann ist Himmel drin, wenn Himmel drauf steht – das ist, den Menschen zu helfen, frei zu werden und sich selbst so weit wie möglich zu entwickeln.

Nicht besser und besser zu werden an einem idealen Maßstab gemessen, sondern erfüllter und erfüllter an sich selbst gemessen.

Freude!

Jesus sprach von Seligkeit. Ja!

Medien, die vermitteln, dass besondere Anstrengungen, besondere Verzichte geleistet werden müssen, die den Instinkten der Menschen zuwiderlaufen, die geben einen Befehl aus, der nicht zu erfüllen ist.

„Sei nicht, wie du bist!“

Wenn also an ein Medium Ansprüche gestellt werden sollen, dann diesen einen…

Lisa: …ein offenes Herz.

Elia: Ja.

Lisa: Ja.

Elia: Gut. Deine nächste Frage, bitte.

Lisa: Da geht es auch um alte Religionen.

Und ich frage mich, ob die alten Mythologien mit den alten Göttern – dass diese Archetypen – ein Versuch sind, die Seelenfamilien zu beschreiben oder…

Weil: Es zieht sich wie ein roter Faden…

Elia: Die Antwort ist: Ja und Nein.

Die Archetypen sind auch ein Strukturmuster.

Der Mensch versucht, Strukturen zu finden, um einordnen zu können: sich selbst und andere und die Welt überhaupt.

Lisa: Ja.

Elia: Das sind in eurer Zeit – beziehungsweise in der Zeit vor einigen Jahrzehnten – die Archetypen gewesen.

Es schien ein sehr logisches Ordnungsmuster zu sein.

Aber es gibt auch unzählig viele andere.

Die alten Götterbilder sind der Versuch, das Große – das, was größer ist als der Mensch – einzuordnen.

In Wirklichkeit wird da etwas gespalten: und zwar Gott.

Gott wird zersplittert in einzelne Fragmente.

Aber Gott ist ein Wir.

Er ist ein Ich, das sich über Wir’s ausdrückt.

Und diese Wir’s, die sind tatsächlich Gruppen geworden.

Aber es ist nicht eine Gruppe ohne die andere existent.

Also was ist denn der Archetyp Priester ohne einen Archetyp König, ohne einen Archetyp Priesterin?

Was ist das?

Nichts ist das! Eins ergänzt das andere.

Was ist denn die Muttergöttin ohne den Vatergott? Nichts.

Was ist denn die Alte Göttin ohne die Göttin der Jugend? Nichts!

Lisa: Sie können nicht sein.

Elia: Ja.

Gott ist vielfältig, er hat alles in sich und hat alles aus sich herausgegeben.

Er hat eine Ordnung geschaffen, aber die Ordnung ist nicht das letzte Wort.

Sie ist nur ein Prozess, ein Teil.

Seelenfamilien sind ein gleiches: Der Versuch, eine Ordnung herzustellen.

Warum?

Weil der Mensch ein so dringendes Bedürfnis hat, sich einem Größeren zuzuordnen.

„Ich gehöre zu etwas dazu, ich bin Gleicher unter Gleichen.“

Das ist ein wunderbares Gefühl. Ja?

Lisa: Ja.

Elia: Es gibt diese Ordnung, aber sie ist nicht der letzte Entwicklungsschritt.

Die letzte große Weisheit ist zu entdecken und wir sind alle gemeinsam ein „Wir“.

Und Gott ist alles: Eins und Vieles.

Ja?

Lisa: Ja. Also, dann kann man sagen, dass wir alle Archetypen auch in uns drin haben.

Elia: In der Anlage ja.

Im Gelebten nein.

Ihr habt es so in euch, wie ihr Gott in euch habt.

Genauso die Seelenfamilie: Ihr habt Ansätze zu jeder Seelenfamilie.

Denn tatsächlich sind alle verwandt.

Lisa: Genau.

Elia: Man dürfte es so sehen, als gäbe es ein Urvater und eine Urmutter und die haben viele Kinder gezeugt.

Und die hatten dann unterschiedliche Gemeinsamkeiten.

Und die haben sich dann den Gemeinsamkeiten entsprechend einander zugeordnet. Dennoch: Die Großfamilie beinhaltet alles.

Wehe denen, die diese Ordnungen als Beweis dafür nehmen, dass ihre Zuordnungsgruppe besser ist als die andere.

Siehst du, wenn eine Frau in sich zur Seelenfamilie der Schöpfer gehört, sie aber nicht gleichzeitig auch – und sei es auch noch so geringe Spuren – Teile der Seelenfamilie der Mütter hat, dann wird sie keine Bilder schaffen können, die andere Menschen berühren.

Lisa: Ja, das verstehe ich.

Elia: Der Mann, der zur Gruppe der Kämpfer gehört, wird ein wilder, ungezügelter Hau Drauf sein, wenn er in sich nicht auch Anteile der Seelenfamilie der Richter hat. Verstehst du, wie komplex das ist?

Lisa: Ja, das ist alles vernetzt, sehr interessant.

Elia: Deine nächste Frage, bitte.

Lisa: Ich würde gerne noch wissen, wie genau männliche Seelen oder das männliche Prinzip im Jenseits aussieht?

Elia: Das männliche Prinzip wie auch das weibliche Prinzip haben nichts mit Geschlechtsteilen zu tun.

Das setze ich voraus.

Sondern sie haben etwas mit dem Prinzip, wie Schöpfung sich realisiert, zu tun.

Der Logos, der Gedanke, die Idee, die Fiktion, das ist das Männliche.

Dieses Männliche gibt einen Impuls.

Und das Weibliche greift den Impuls auf und webt daraus die Realität.

So ist das. Ja?

Lisa: Ja.

Elia: Also der Impulsgeber ist der männliche Teil.

Und der Part, der diesen Impuls wahrwerden lässt, ist der weibliche Teil.

Lisa: Ja, das verstehe ich jetzt schon besser.

Elia: Ja. Deine nächste Frage.

Lisa: Ich würde auch gerne wissen, was Migräne aus jenseitiger Sicht bedeutet?

Elia: Ich wehre mich dagegen, zu sagen: Oh, ganz sicher ein tiefenpsychologisches Problem.

Das kann man so nicht sagen.

Sondern es gibt sehr unterschiedliche Ursachen.

Ich mache hier zuerst einmal auf einen Umstand aufmerksam, den du recherchieren kannst.

Migräne war vor zweihundert Jahren kaum je zu treffen.

Es gibt sie eben kaum je in einem Naturvolk.

Inzwischen ist Migräne aber fast ein Standard.

Wie kann das sein?

Weil ihr alle so verrückt seid?

Liebe Lisa, ihr nehmt ununterbrochen Hormone zu euch, ununterbrochen!

Es ist in eurem Essen, es ist in eurem Trinken.

Das war früher nicht so!

Und Migräne stellt sich bei Hormonstörungen ein, es ist eng damit verbunden.

Auch bei Männern.

Also bitte: Ich halte viel davon, wenn der Körper als Ausdruck der Psyche begriffen wird!

Das ist wahr.

Aber ihr dürft darüber nicht blind werden, dass ihr in eurer Zeit Giften ausgesetzt seid. Migräne ist eine dieser Erkrankungen, die zu einem überwiegenden Teil damit zu tun hat.

Lisa: Also, das ist wie ein Symptom davon.

Elia: Ja, es ist nicht gespaltenes Bewusstsein!

Es ist nicht ein den Kopf zerspalten vor Sorgen machen und denken.

Bitte: Das haben Menschen aller Zeiten getan. Ja?

Lisa: Ja, okay.

Elia: Ja.

Ich möchte noch einmal ausdrücklich sagen: Ja, es gibt immer auch einen seelischen Bezug dazu.

Aber das ausschließlich davon auszumachen, ist eine große Qual.

Migräne wird häufig besser, wenn die Hormone im Gleichgewicht sind.

Die nächste Frage, bitte.

Lisa: Ich würde auch gerne wissen, ob es wirklich so was wie übergeordnete Pläne gibt, die den Lauf der Geschichte beeinflussen?

Elia: Ach, es gibt feste Strukturen, aber die haben nichts mit dem zu tun, was du nachfragst.

Es gibt die Struktur, dass etwas klein beginnt, größer wird, zur Reife kommt.

Und dann ein Niedergangs Prozess beginnt, der aber nie zur Vernichtung in völliger Weise führt.

Sondern es gibt auch ein Rest, so wie bald die Apfelbäume blühen werden.

Jetzt sind erste Knospenansätze zu sehen, dann kommt die Knospe.

Sie wird bestäubt, der Apfel reift, er fällt herab.

Er verwest und übrig bleibt ein Apfelkörnchen.

Und genau dies trägt in sich alle wertvollen Informationen und es entsteht ein neuer Apfelbaum über einen langen Weg.

Erst kommt der Baumkeimling, ein kleines Bäumchen, dann ein großes.

Und irgendwann blüht es wieder.

Diesen Rhythmus zwischen Entstehen, Reifen, Vergehen und neu Entstehen auf der Basis, von dem was gut war vom Alten, dem seid ihr stets unterworfen.

Das ist Schöpfung.

Insofern gibt es Pläne, ja.

Aber überschätze das bitte nicht, es ist gar zu bequem.

Es entbindet so wunderbar von jeder Verantwortung.

Besonders von der Verantwortung der Mächtigen.

So ist es nicht!

Ihr seid verantwortlich für die Ergebnisse.

Dass irgendwann jede Zivilisation wieder dem Niedergang entgegengeht, um dann erneut zu entstehen, das ist etwas ganz anderes.

Das ist der natürliche Verlauf.

Lisa: Das unterliegt dem Rhythmus.

Elia: Das unterliegt dem Rhythmus und muss nicht schmerzvoll bleiben, sondern kann ganz natürlich sein. Ja?

Lisa: Okay.

Elia: Du merkst: So manche Theorie dient nicht dem Freier und Glücklicher werden.

Sondern sie dient der Scham, der ewigen Scham oder der Faulheit: der Faulheit, Verantwortung zu tragen.

Kinder: Die Menschen sind Gottes Kinder.

Sie sind gar keine Götter. Ja!

Ich habe einmal vor langer Zeit gesagt, als man mich fragte: Die Menschheit hat jetzt einen Reifegrad erreicht, den man der Pubertät gleichsetzen kann.

Lange Zeit war die Menschheit kindlich und kindisch, auf sich und die eigenen, engsten Interessen bezogen.

Zuerst muss ich selbst kommen, dann die Sippe, immerhin, aber doch ganz auf sich konzentriert.

Und jetzt im Zeichen der großen Globalisierung, der neuen Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren über unendliche, unvorstellbare Abstände hinweg, da hat die Pubertät angefangen.

Und es ist ein Aufblühen gewesen.

„Alles können wir erreichen! Nichts ist uns unmöglich!“

Daraus ist entstanden: „Alles müssen wir erreichen! Nichts darf dir unmöglich sein!“

Pubertät eben.

Aber was nicht da ist, weil die Reife noch nicht da ist, das ist zu sehen, dass ihr für alles, was ihr tut, einen Preis bezahlt.

Wenn nicht ihr selbst, dann die nächste und die übernächste Generation.

Wer in einem Netzwerk lebt, dem muss auch das Kleinste, das darnieder geht, eine Warnung sein!

Ein Netz kann völlig zerreißen.

Es ist sorgfältig zu behandeln.

Nichts darf losgelöst vom andern betrachtet werden.

Der Mensch lernt nicht über die Vernunft.

Wenn es so wäre, dann würden wir beide hier nicht sitzen müssen.

Der Mensch lernt wie ein Pubertärer über Erfahrung.

Viele bitten, beten, flehen: „Kommt zu uns!“

Aber wir können euch nicht abnehmen, was an Folgen durch das Tun der Menschen entsteht.

Was wir können, ist, den Einzelnen in diesen Folgen sanft begleiten.

Aber die Folgen abnehmen?

Das haben Pubertäre gerne.

Nicht wahr?

„Liebe Mutter, ich weiß, ich hätte das Auto gar nicht fahren dürfen.

Aber ich hab’s getan. Und jetzt bin ich leider gegen die Garage gefahren.

Könntest du das bitte dem Papi erklären?!“

Und das geht nicht.

Lisa: Das ist nicht möglich.

Elia: Nein.

Deine nächste Frage, bitte.

Lisa: Ich wollte zuerst noch was sagen.

Ich fand das ganz interessant, dass du mit dem Heidentum eingestiegen bist.

Weil: Ich habe mich ganz intensiv mit der Mythologie befasst.

Hast du das gewusst?

Elia: Ja. Das ist aber keine Zauberei.

Sondern das ist das Ergebnis des jenseitigen Bewusstseins.

Es gibt kein Hören.

Also gibt es kein Verständnis über den Verstand, sondern es gibt die Begegnung zweier Herzen.

Lisa: Ja, verstehe. Okay.

Elia: Gut. Deine nächste Frage, bitte.

Lisa: Ich wollte noch wissen, ob es auch Guides gibt, die manchmal am Liebsten den Job hinschmeißen würden oder sich überfordert fühlen mit ihrem Schützling?

Elia: Nein.

Schau: Wir kennen euch von Beginn an.

Es ist ja nicht euer Teilselbst, dessen wir uns bewusst sind, sondern euer Gesamtselbst.

Wenn wir uns in Liebe entschließen, euch zu begleiten, dann wissen wir, wen wir begleiten.

Wir wissen, wer er sein wird, wenn er reif ist.

Unmut? Nein!

Geduld? Man könnte sagen, wir haben Geduld, obwohl: Die Ungeduld gehört dem Irdischen, denn ihr beginnt die Zeit. Uns nicht.

Nein, Unmut kennen wir gar nicht. Ja?

Lisa: Okay.

Elia: Gut. Deine nächste Frage.

Lisa: Inwiefern beeinflussen die Sternzeichen, der Skorpion, der Widder …?

Elia: Umgekehrt, ganz und gar umgekehrt.

Ihr werdet geboren oft auf die Minute genau in einer energetischen Situation, die eurem Bewusstseinsstand entspricht.

So sind die Sterne nicht eure Herren und Hüter, sondern sie sind eine Aussage über euch.

Lisa: Über die Seele.

Elia: Über die Seele, die sich inkarniert mit ihren Gewinnen und Verlusten.

Mit ihren Schmerzen und mit ihrem Können und Vermögen.

Und mit ihrem guten Wissen und mit ihren Täuschungen bilden die Sterne dieses „Ich bin“ ab.

Nichts weiter.

Allerdings ist derjenige, der nicht lernt, nicht wächst, nicht weitergeht als von eben diesem Entwicklungspunkt, aus dem heraus er sich entschlossen hat zu inkarnieren, sehr offen für die Wirkung der Sterne.

Während derjenige, der sich entwickelt, dies auf einer völlig anderen Ebene wahrnimmt.

Der Unentwickelte ist scheinbar dem Wirken der Sterne ausgeliefert.

In Wahrheit ist er nur in der alten Resonanz geblieben.

Der Entwickelte nimmt wohl die Kräfte wahr als stärker und schwächer sein, als klüger und weniger klug sein, als heiter und weniger heiter sein, aber nicht als jemand, der die Sterne erleidend erlebt.

Das trifft sogar auf die großen „Kardinalen Punkte“ zu.

Ja? Verstanden?

Lisa: Ich weiß nicht genau, was die großen Kardinalen sind.

Elia: Es ist immer in der Astrologie von Bedeutung gewesen, ob ein Stern wie der Saturn auf dem AC oder dem IC oder MC oder DC steht.

Und tatsächlich gibt es vielfache Belege dafür, dass es dann sozusagen ernst wird.

Aber der entwickelte Mensch, der sieht das nicht als Schicksalsschlag, sondern er erlebt es als etwas, dass er einbaut in seinen Wachstumsbereich.

Er wird den Schatz der Erfahrungen zu schätzen wissen und dabei nicht nur in Frieden sein, sondern sogar glücklich. Ja?

Lisa: Ja.

Elia: Lisa, die Astrologie entspringt einem Weltbild und einem Schöpfungsbild, in dem der Mensch alle Zeit opfert und gewaltigen Mächten ausgeliefert ist.

Der Mensch selbst als Gotteskind mit all den Kräften, die dieses Wort sagt – „Gotteskind“ – war zu dieser Zeit noch gar nicht im Bewusstsein der Menschen.

Schicksalhaft schien alles, unbeeinflussbar.

Und das Menschenleben war Leiden.

Ich sage nicht, dass nicht gelitten wird.

Es kommt aber darauf an, was in Zeiten des Leidens für sich erarbeitet wird.

Leid ist wie eine Gesteinsmühle!

Und wer da durchkommt, ist entweder Staub oder Diamant.

Das hat einmal eine wunderbare Frau gesagt, die sich dem Sterben der Kinder gewidmet hat.

Und sie sagte: Die Kinder, die machen es uns vor. Die kommen alle als Diamanten raus.

Lisa: Das ist ein schönes Bild, ja.

Elia: Hast du noch eine Frage?

Lisa: Ja, ich frage mich noch, warum sich Seelen entscheiden, jetzt im 21. Jahrhundert zu sein.

Elia: Nein, sie entscheiden sich nicht, das ist eine irrige Annahme.

Sondern es zieht sie dorthin, weil es ihrer Wahrheit entspricht.

Nur dass das Wahre selten wahr ist.

Welche Seelen können das sein, die in eine Zeit äußerster Umbrüche, größter Ohnmachten inkarnieren?

Es können sehr starke, sehr entwickelte Seelen sein, die hineingehen, damit sie ihre Liebe hineinbringen in die Zeiten der Not, der Angst, der Isolation.

Und es können solche sein, die sagen: „Ja, das weiß ich schon, ich bin immer Opfer!“

Wir inkarnieren in die Zeit, die gerade unserer Entwicklung entspricht.

Nicht um ein Opfer zu sein, sondern um die Täuschung als solche zu entlarven und die Wahrheiten in gute Wirksamkeit zu setzen.

Du siehst, mein Bild ist anders.

Spüre selbst hinein, ob das stimmen kann.

Vieles, vieles hast du gelesen, wenig ist wahr.

Das liegt daran, dass Wahrheit so verbogen wurde, damit die Mächtigen mächtig bleiben und die Mehrzahl voller Scham und Schuld ist.

Damit die Ohnmächtigen ohnmächtig bleiben.

Das wird anders werden müssen.

Aber noch haben wir die Pubertät. Ja?

Lisa: Ja.

Elia: In allem was geschieht, bitte ich dich, die Entwicklung zu sehen.

Alles, was du erlebst, liebe Lisa, ist nichts weiter als ein Moment der Entwicklung.

Sie hört mit nichts auf, diese Entwicklung.

Und sie hat ihren Sinn darin, die Dinge besser zu machen: sich selbst, sein Leben, die Natur, die Religionen, die Politik, die Wirtschaft.

Was immer du nimmst, es ist doch wirklich verbesserungswürdig.

Die Frage ist nun: In welchem Sinn und in wessen Interesse?

Auch das lässt sich mit einem Satz sagen: Im Erhalten des Netzwerks.

Es gibt zwei heilige Gesetze.

Nur zwei!

Die gibt es überall in der Schöpfung, in jeder Natur und ist in jede Seele gelegt. Selbsterhalt und Arterhalt.

Lisa: Das ist tief in uns.

Elia: Ja. Das Selbst kann sich nie erhalten, ohne in seinem Streben die Arten zu erhalten. Und die Arterhaltung ist nichts, wenn sie nicht das einzelne Selbst achtet.

Das ist ganz einfach und nennt sich Liebe.

Nun wollen wir enden.

Lisa: Das war auch meine letzte Frage.

Elia: Ich wünsche dir eine wunderbare Heimfahrt. Genieße das Land.

Schau, wie alt es ist und wie schön.

Schau, was die Menschen daraus machen.

Wie zwiespältig sie sind, wie sie das Land zerreißen und an anderer Stelle verschönern. So sind sie, die Menschen.

Sie haben in sich beides: das Gute, Helle, Reine, Klare.

Und das Tiefschwarze.

Wer sagt, dass das schlecht ist.

Vielleicht muss es sein, damit es weitergeht und besser wird.

Auf Wiedersehen.

Lisa und Hajo: Auf Wiedersehen, Elia.