Seele

Die Seele ist wie ein Regisseur, der gleichzeitig das Drehbuch schreibt.

Die Seele ist wie ein Regisseur, der gleichzeitig das Drehbuch schreibt.

Sie verteilt Rollen und macht einfach alles,
um ihren Text bei den Schauspielern durchzusetzen.

Das macht sie solange, bis ihr bewusst wird,
dass sie es ist, die das Drehbuch schreibt.

Sie ganz allein!

Sie ist es und nicht die „Schauspieler“, die ihren Text sprechen wollen, aber nicht können, weil sie so geleitet, beeinflusst und manipuliert werden, dass genau der Film entsteht, von dem die Seele meint:

Nur dieses Drehbuch gilt.

Jeder kann sein Drehbuch umschreiben, einfach jeder!

Du kannst die Kulisse vielleicht nicht ändern,
aber was in dieser Kulisse läuft, das schon.

Du kannst nicht ändern,
wer dir am Anfang als Schauspieler zur Verfügung steht.

Aber je länger der Film dauert, kannst du Schauspieler wechseln.
Du kannst die Dauer des Filmes nicht verändern,
aber selbst Kurzfilme können einen Inhalt haben,
der schön und gut und wahr ist…

Sylvia, die Seelen der Menschen sind an der Schöpfung mitbeteiligt!
Das ist die reine Wahrheit.

Ihr seid keine Marionetten, die an Gottes Fäden zappeln.
Ihr wirkt Schöpfung mit im Großen wie im Kleinen.

Du kannst aber nicht sehen, WAS entstehen wird in der Zukunft.
Du kennst den Ausgang des Films nicht, kein Mensch kennt den!
Ihr könnt immer nur den gerade stattfindenden Dreh betrachten.
Und genau das reicht!

Genau dann seid ihr absolut gute Regisseure.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Schutzengel von Sylvia zu verbinden.

Ich stehe an einem großen Stausee, die Gegend ist einsam, die Berge um mich herum kahl.

Ein eiskalter Wind macht es unangenehm, hier zu sein… und nirgendwo sehe ich einen Menschen.

„Hm, du brauchst Energie, hier: nimm eine Banane!“

Ich drehe mich nach der Stimme um, ein Mann steht vor mir, ein sehr sympathisches Lächeln.

Er lacht.

Und ehe ich ihn noch beschreiben kann, nimmt er mich in die Arme, was sich seltsam anfühlt, denn er ist sehr groß, sicher um die 2 Meter.

Seine Haut ist sehr dunkel, ein warmes, tiefes Braun, seine Augen sind groß und sanft, obwohl sie fast schwarz sind, leuchten sie.

Seine Nähe tut gut, er duftet warm, wie Harz und etwas wie Blüten…

Sanft schiebt er mich armweit von sich, wobei seine Hände auf meinen Schultern bleiben.

Guide: Lady, du solltest nachts schlafen… ich habe nämlich gar keine Banane…

Uta: Geht nicht, die Schmerzen, du weißt…

Guide: Was für Schmerzen?

(In dem Moment spüre ich, wie sich der derzeitige Ischias Schmerz deutlich verringert.)

Ah… siehst du! Engel können heiler machen, stimmts?

Uta: Ja…

Guide: Nein, ihr könnt das! Ihr könnt MIT UNS die Dinge heiler machen…

Du magst mich?

Uta: Klar…

Guide: Dann ist alles okay…

Dreh dich um und sage, was du jetzt siehst:

Der Staudamm ist immer noch der gleiche, aber jetzt sehe ich Enten schwimmen und sogar ein Schwanenpaar.

Die Landschaft ist unglaublich schön geworden, die Berge sind jetzt grün, blühende Wiesen und kleine Bäume.

Und statt des kalten Windes scheint die Sonne…

Uta: Hm, was willst du mir damit zeigen?

Guide: Dass es sich lohnt, zu warten.

Das ist es, worum es gehen muss: WIE ihr warten müsst.

Es gibt ein gutes Warten und ein schlechtes Warten.

Als der Staudamm gebaut wurde, sah es so aus, wie du es beschrieben hast: kahl und trostlos.

Aber trotzdem war das, was du jetzt siehst, einfach nur eine Frage der Zeit.

Es war alles schon vorbereitet: Baumschößlinge, klein und völlig unscheinbar, gab es schon, die Samen der Wiesenblumen lagen schon in der kalten Erde.

Die Enten waren in ihrem Winterquartier und warteten auf die ersten Frühlingswinde genauso wie das Schwanenpaar.

Und der Südwind war da, um Wärme hierher zu bringen, nur war es eben noch nicht soweit…

Meine liebe, geliebte Sylvia: Jetzt bin ich da, du hast auf mich gewartet, diesen Moment erwartet…

Jetzt bin ich da.

Jetzt kann ich mit dir reden.

Dieser Augenblick jetzt, der ist so schön für mich.

Erwarten: Mich hast du erwartet und auch das ist schön.

Ich bin dir willkommen. Das habe ich vom Beginn deiner Inkarnation an gewusst.

Aber den Moment, den du brauchst, um nach der Möglichkeit zu suchen, mich zu finden, den hatte ich abzuwarten.

Siehst du? Es hat sich gelohnt.

Dein Guide, dein Engel…
Es ist egal, welche „Berufsbezeichnung“ ihr uns gebt.

Was ich bin?

Ich bin Jonny und ich bin dein Freund: Der Freund deines Herzens immer und immer.

Oh, übrigens: Ich hieß tatsächlich in meinem letzten Leben Jonny Feelgood (er lächelt). Fand ich toll, guter Name!

Ach, mein Liebling! Ich muss sagen, es rührt mich, dass ich dir endlich unsere Geschichte erzählen darf.
Es ist eine Geschichte, in der es auch ums Warten geht: Warten konnten wir beide nicht gut.

Wir wuchsen beide in einer Kleinstadt in der Nähe vom Mississippi auf.
Deine und meine Eltern waren kleine Farmer, die selbst noch als Sklavenkinder geboren waren.
Wir durften uns frei nennen, zur Schule gehen und man sagte uns, dass wir es viel besser haben könnten als unsere Eltern, wenn wir uns nur anstrengen würden.

Ich saß in der Schule direkt hinter dir, 7 Jahre lang. Und du hast mich immer so freundlich angesehen wie kein Mensch vorher…
Das hat mich mächtig verliebt gemacht in dich…

Obwohl ich Mädchen doof fand und du die Jungen.
Das war außen…

Innen, da hatten wir uns so sehr lieb.
Als wir etwas älter wurden, da begannen wir, zu verstehen: Du wolltest nie ohne deinen Jonny sein und ich nie ohne meine Martha, wie du damals geheißen hast…

Und also waren wir nie – keinen einzigen Tag – ohne einander.

Wo ich war, warst du, was ich dachte, besprach ich mit niemandem, nur mit dir.

Und so war es auch für dich: Nichts war so klar und wahr wie, dass wir zusammengehörten.
Wir waren kein junges Liebespaar, vom Abenteuer des Verliebt seins waren wir beide noch ein gutes Stück entfernt, dennoch es war ganz klar: Jonny liebt Martha…

Und Martha liebt Jonny… ganz selbstverständlich.
Als du zehn Jahre alt wurdest, hielt ich – auch zehn Jahre alt – es für angebracht, etwas Zukunftsplanung zu machen und fragte dich: Martha, was ist?
Werden wir heiraten, wenn wir groß sind?
Und natürlich hast du gesagt: Klar, Jonny, das machen wir!

Ja, so war das. Das war wirklich zu erwarten.
Aber die Schulzeit ging vorbei.
Ich musste auf der Farm meines Vaters arbeiten und du musstest – weil deine Eltern es für das Beste für dich hielten – nach New York zu deiner Tante.

Du solltest einen echten Beruf lernen, weil du so ein kluges Mädchen warst.
Deine Mutter wollte nicht, dass es dir je so schlecht ginge wie ihr, die ein Leben lang geschuftet hatte für Nichts.

Aus dir sollte eine Frau werden, deren Leben leicht war.

Also bist du nach New York gefahren…

Ich sehe mich heute noch an der staubigen Straße stehen, sehe den silbernen Bus, sehe deine Tränen in den Augen, spüre deine Hände in meinen so kalt wie Eis, obwohl die Sonne brannte…

„Jonny, warte auf mich, ich komme zurück.“

„Ja klar!“

Warum klar? Weil es dabei blieb: Jonny und Martha gehören zusammen.

Die Jahre vergingen, wir haben uns geschrieben, von unserem Leben erzählt. Und die Jahre gezählt, bis du zurückkommst.

Du wolltest solange in New York bleiben, bis du das Geld für einen kleinen Friseursalon in unserem Städtchen zusammen hattest.

Da warst du ganz eisern und ich sagte: Okay, mach das Martha, ich warte auf dich!

Dann endlich es war soweit!

Ich stand an unserer Straße in strömendem Regen, einen Blumenstrauß in der Hand für dich: aufgeregt, so nervös und so glücklich…

Aber du bist nicht ausgestiegen!

Am nächsten Tag sagte mir deine Mutter, dass du erstmal nicht kommst, deine Tante wäre schwer erkrankt.

Dann kam ein Brief von dir: Du müsstest alles verschieben, Deine Tante hätte operiert werden müssen und dein ganzes Geld wäre in die OP-Kosten geflossen.

Ob ich noch warten könne?

Na klar…

Aber weißt du: Inzwischen waren wir 20 und da braucht ein junger Mann eine junge Frau und umgekehrt…

Verstehst du, was ich meine? Das Warten wurde schwerer, so viel schwerer.

Und das Misstrauen kam und die Angst kam.

Das Vertrauen von uns beiden wurde auf eine sehr, sehr harte Probe gestellt. Ich wusste – auch wenn ich dich so lange nicht mehr gesehen hatte – dass du schön bist, dass andere, reichere, lustigere Männer als ich dich begehren werden.

Und du wusstest von Illie, die schon in der Schule eifersüchtig auf dich war und die wirklich – je älter ich wurde – eine immer größere Versuchung wurde.

Nach zwei Jahren ist mir die Geduld verloren gegangen!

Ich habe meine Sachen gepackt, habe mich als Freiwilliger zur Armee gemeldet, damit ich endlich so viel verdiene, dass ich dich in deinem verflixten New York wenigstens besuchen kann.

Und wer weiß: vielleicht heiraten?

Das habe ich dir geschrieben.

Ein paar Monate Ausbildungszeit irgendwo in Texas und dann komme ich zu dir, Martha, wartest du?

„Na klar“, hast du geantwortet!

Meine Eltern sprachen nicht mehr mit mir.
Ich war wirklich rücksichtslos, die beiden würden es sehr schwer haben ohne mich.

Nein, das wollten sie mir nicht verzeihen.
Aber ich KONNTE nicht mehr warten, wie lange denn noch?!

Und du? In deinen Briefen wurde dein Leiden am ewigen Warten immer deutlicher.
Auch deine Zweifel, ob wir es jemals schaffen würden, zusammen zu kommen. Auch du hast die Ausdauer verloren…

Also: zur Army!
Der einzige Ausweg: Die Dinge endlich selbst in die Hand nehmen, tätig werden statt abwarten und abwarten…

Okay, das war ein Fehler!
Ich war keine sechs Wochen im Ausbildungscamp, als der Koreakrieg ausbrach, weiter sechs Wochen später hatte ich den Marschbefehl.

Keine Zeit mehr dich zu sehen, nur ein Brief: „Wartest du?“

Deine Antwort? „Na klar!“

Sylvia, wir haben es nicht geschafft, noch länger zu warten…
Wir haben das Vertrauen, dass die Zeit uns zueinander führen wird, nach und nach verloren.

Ich habe Mädchen kennengelernt da in Korea, ich habe sogar Verliebt sein kennengelernt.

Und du? Dir ist das Gleiche in New York passiert…

Verliebt sein, das passiert eben, wenn man einsam ist.

Wir haben versucht, uns dagegen zu stemmen, aber es ging nicht.

Wir haben einfach viel, viel zu sehr unter dem Warten zu leiden begonnen und dann nach Lösungen gesucht, aus diesem Druck zu kommen.

Warten, ohne dass man noch die Kraft dazu hat?
Warum war das so?

Wenn unsere Gemeinsamkeit natürlich war, wenn sie Gottes Wille war, Schicksal, Karma, was haben wir dann falsch gemacht?

Wir waren nicht bereit, den Preis dafür zu bezahlen!

Ich war Jahre lang nicht bereit, meine Verpflichtung gegenüber meinen Eltern als nachrangig zu betrachten.
Mein Selbstbild hat mir das einfach unmöglich erscheinen lassen.
Aber ich hätte jederzeit gehen können, hätte mir einen Job in New York suchen können.

Und du? Du hättest nach Hause kommen können auch ohne Geld.
Es hätte wahrscheinlich lange gedauert, bis du deinen Salon hättest aufmachen können, aber wir hätten zusammen warten können.

Die Sache war nur die: Du hattest aufgrund deiner Beobachtungen kein Vertrauen darin, dass JEMALS ein Mann seiner Frau hilft, sich selbstständig zu machen.

Und auch wenn ich dein Jonny war, ich war doch „nur“ ein Mann…

Du und ich, wir hatten Vorurteile über das, was zu tun ist, was möglich ist und was man von uns erwarten darf.

Wir haben nicht getan, was sich richtig und wahr anfühlte, sondern wir glaubten, es zu wissen.

Wer wartet, der hofft nicht!
Der weiß, dass ganz sicher das geschehen wird, was natürlich ist.

So wie man weiß, dass es nach dem Winter Frühling wird.
Auch wenn es noch mal kalt wird, nachdem es schon warm war: Er WEISS, dass der Frühling endgültig kommen wird.

Genauso hätte es mit uns sein können!
Wir hätten beide dem Warten ein Ende setzen können, wenn wir uns erlaubt hätten, nicht über unser zueinander finden hinaus planen zu wollen…

Wenn wir einfach gehandelt hätten, so wie es möglich war.

Wenn es Winter ist, dann hat jeder Recht, auf den Frühling zu warten.

Und wenn der da ist – dann ist es richtig, zu handeln statt sich zu fragen, wie lange das gute Wetter dauern mag – heißt es: Geh raus, mach, was der Frühling dir bietet, genieße es!

Wir zwei, wir haben den Frühling verpasst, weil wir beide nur darauf gesehen haben, was passiert, wenn es danach wieder Winter wird…

Das war richtig blöd!

Liebling, es hat seinen Grund, warum ich dir über das rechte Warten schreibe.

Du bist so oft in deinen Gedanken in einer möglichen Zukunft.

Was wird aus mir, wenn ich…

Was wird aus den Jungs, wenn sie…

Sylvia, glaub mir: Du weißt es nicht, was wird…

Die Zukunft liegt da, wo du nicht hinsehen kannst, das ist nicht deine Aufgabe, JETZT die Zukunft zu gestalten.

Weil du doch noch GAR NICHTS darüber weißt.

Aber eins steht fest: Was immer sich entfalten mag, es hängt davon ab, wie du HEUTE lebst, was du HEUTE fühlst, was HEUTE wahr ist!

Das reicht, mehr Kraft, als dein Heute zu bewältigen, brauchst du nicht!

Aber mehr steht dir auch heute nicht zur Verfügung, Sylvia!

Was dir dein Jetzt schenkt, ist genau das, was du brauchst, um stark zu sein.

Als ich Jonny war und du Martha, da habe wir zwei GAR NICHT mehr angenommen, was uns der Tag an Freuden geschenkt hat.

Als wir getrennt wurden, haben wir großen Schmerz darüber getragen und aufgehört, uns zu freuen an dem, was sich uns bietet.

Dabei war es doch tatsächlich so, dass wir uns nicht nur aneinander gefreut haben vorher.

Ich hatte auch andere Interessen als dich und du andere als mich, wir hatten andere Freunde und andere Freuden.

Aber in dem Moment, in dem die Trennung kam, waren wir nicht mehr bereit, sie anzunehmen.

Alles andere als die Erfüllung unseres Wunsches war uns einfach NICHTS!

Wer so wartet, der bekommt Angst, der verliert Kraft, der schafft es, nicht stabil zu bleiben.

Irgendwann fehlt es an Kraft, an Vertrauen ins Leben.

Jetzt muss die Stunde genutzt werden, sonst ist nicht genug Kraft da.

Du bist jung und schön und das darfst du JETZT freudig genießen!

Nein, das bist du dir schuldig, Sylvia!

Dein Sohn macht dir Zukunftssorgen.

Aber, Sylvia: Es ist wichtig, dass du im JETZT bleibst!
Er reagiert längst nicht mehr auf das Jetzt, sondern er reagiert auf deine schlimmsten Befürchtungen.
Kinder wachsen in die Erwartungsrichtung der Eltern, wusstest du das?

Das Leben wächst in die Erwartungsrichtung: Ihr bekommt, was ihr erwartet!

Nicht weil das irgendeine Magie wäre, sondern weil ihr euch unbewusst so verhaltet, als wäre eure Erwartung schon Realität!

Das ist super, wenn ihr Schönes erwartet.
Aber das macht ihr nicht!
Ihr neigt dazu, das zu erwarten, wovor ihr euch ängstigt.

Sobald dies so ist in eurem Denken, fangt ihr an, durch euer Verhalten das zu erschaffen, was ihr fürchtet…

Als Jonny habe ich gefürchtet, dass mein Leben ganz ohne dich zu Ende gehen wird.
Deshalb habe ich zu spät und auch noch hochriskant das Falsche getan.

Mein Jetzt oder NIE! war undurchdacht und einfach nur der Versuch, durch Handeln meine Angst zu mäßigen.

Dein Zögern, sich ohne Geld wieder nach Hause zu bewegen, speiste sich aus der Angst vor Armut.

Das war nicht mal deine eigene Angst, sondern die deiner Mutter und deiner Tante.

Du hattest einfach Angst davor, von mir als Mann keine Unterstützung zu finden.
Weil deine Mutter und deine Tante es dir so vorgelebt haben.
Der Mann, den du dann geheiratet hast, hat genauso an dir gehandelt!

Du hast das nicht lange überlebt, weil du meintest, das sei nun einmal so im Leben: Eine Frau opfert sich ihrem Mann auf oder er lässt sie sitzen.

Deine Mutter – das hat du miterlebt – hat sich völlig aufgeopfert.

Deine Tante wurde von ihrem Mann sitzengelassen, als sie ihm kein Geld mehr bringen konnte.

Und ich? Ich habe geglaubt, was mein Vater mich glauben machte: Du kriegst nie, was du willst!
Und wenn du dafür kämpfst, dann stirbst du!

Ja, Sylvia, was das mit dir heute zu tun hat?
Du bist in Gefahr, das zu realisieren, was du MEINST, fürchten zu müssen!

Und ich bin froh, dass ich dir das heute sagen darf.

Niemand, der lebt, kennt, was die Zukunft bringt: WIRKLICH.

Was hinter dem Horizont liegt, bleibt nun einmal verborgen.

Also? Bitte beschränke dich auf das, was WIRKLICH da ist.
Gutes ist da und sehr Schwieriges ist da, BEIDES.
Lass nicht länger zu, dass in deinen Gedanken das Schwierige wichtiger ist als das Schöne, Sylvia!

Sonst reicht die Kraft nicht, sonst siehst du ganz und gar nicht, was wahr ist. Bitte versuche es, ich helfe dir, ganz bestimmt!

Uta: Vielen Dank, Jonny, darf ich dir jetzt Sylvias Fragen stellen?

Jonny: Klar!

Uta: Sylvia fragt, wann und wo sie schon einmal gelebt hat?

Jonny: Das letzte Leben habe ich dir erklärt, Sylvia…

Das Wann und Wo ist im Grunde unbedeutend.
Die Frage ist: Worum geht es, was will deine Seele in sich entwickeln?
Zweierlei: Zuversicht und Wohlwollen sich selbst gegenüber.

Du hast zu oft die Rolle des Opfers übernommen: Opfer der Umstände, Opfer der Stärkeren.

Jetzt geht es darum, aus dieser Erwartung heraus zu wachsen.

Du liebst deinen Sohn, der ist aber jetzt auf keinen Fall der Stärkere…

Also zwingt dich deine Liebe zu ihm, Stärken zu entwickeln, die du vorher nicht benutzt hast, weil du keinen Zugang dazu hattest.

Aber, Sylvia, besser wäre es, es wäre die Liebe und Fürsorge zu dir Selbst, die es dir wert wäre, diese Stärken zu entfalten.
Viel besser sogar für alle Beteiligten.

Denn die Gefahr, dich für ihn zum Opfer zu machen, ist groß. Und wenn du dich ihm opferst, was ist er dann?

Ich hätte es niemals ertragen können, dass du dich mir opferst…
Das war der tiefere Grund, warum wir nicht zueinandergekommen sind.
Das wäre eine Rolle gewesen, die mir nicht gepasst hätte.

Du hast die Rolle erfüllt, die ich dir gegeben habe: Du warst, was ich wollte und nie kriegen konnte.
Und als ich es versucht habe, bin ich bereit gewesen, zu sterben.

Sylvia, die Seele ist wie ein Regisseur, der gleichzeitig das Drehbuch schreibt.

Sie verteilt Rollen und macht einfach alles, um ihren Text bei den Schauspielern durchzusetzen.

Das macht sie solange, bis ihr bewusst wird, dass sie es ist, die das Drehbuch schreibt: Sie ganz allein.

Sie ist es und nicht die „Schauspieler“, die ihren Text sprechen wollen, aber nicht können, weil sie so geleitet, beeinflusst und manipuliert werden, dass genau der Film entsteht, von dem die Seele meint, nur dieses Drehbuch gilt.

Jeder kann sein Drehbuch umschreiben, einfach jeder!

Du kannst die Kulisse vielleicht nicht ändern, aber was in dieser Kulisse läuft, das schon.
Du kannst nicht ändern, wer dir am Anfang als Schauspieler zur Verfügung steht.
Aber je länger der Film dauert, kannst du Schauspieler wechseln.
Du kannst die Dauer des Filmes nicht verändern, aber selbst Kurzfilme können einen Inhalt haben, der schön und gut und wahr ist…

Sylvia, die Seelen der Menschen sind an der Schöpfung mitbeteiligt!
Das ist die reine Wahrheit.

Ihr seid keine Marionetten, die an Gottes Fäden zappeln.
Ihr wirkt Schöpfung mit im Großen wie im Kleinen.

Du kannst aber nicht sehen, WAS entstehen wird in der Zukunft.
Du kennst den Ausgang des Films nicht, kein Mensch kennt den!
Ihr könnt immer nur den gerade stattfindenden Dreh betrachten.
Und genau das reicht, genau dann seid ihr absolut gute Regisseure.

Bitte überprüfe, was du glaubst, fürchten zu müssen!

Dient es schon wieder dazu, dich als Opfer zu sehen: Höherem, stärkeren ausgeliefert?

Dann ist es falsch, dann gib solche Gedanken auf, ich bitte dich.

Uta: Sie fragt, wer oder was ihr Sohn war?

Jonny: Sylvia, ich liebe dich und genau darum werde ich dir das zurzeit nicht sagen.

Wichtiger als das, was er einmal war, ist, was er dir JETZT ist.

Uta: Sie möchte wissen, was ihre Aufgabe in der Welt ist?

Jonny: Hm… ich möchte dir lieber sagen, welche Aufgabe die Welt für deine Entwicklung hat.

Dass du lernst, freundlich mit dir selbst zu sein.
Dass du aufhörst, daran zu glauben, für Alles und Jedes allein verantwortlich zu sein.
Und dass du lernst, dass du geliebt wirst, weil es völlig natürlich ist, dich zu lieben.

Die Welt ist bereit, dich die Notwendigkeit dieser Wahrheit zu lehren, bist du schon bereit, sie zuzulassen?

Die Welt will dich lehren, dass du ein GELIEBTES KIND BIST!
Nicht eine Last, die beweisen muss, dass sie eine Existenzberechtigung hat, nicht ein Opfer Stärkerer…

Nein, du bist geliebt, Sylvia!

Was du brauchst, ist der Blick dafür…
Er liegt nicht unbedingt in erfüllten Wünschen, im Erreichen von Zielen…

Aber wenn du etwas trainierst, wirst du finden, was du dazu brauchst.

Uta: Sylvia fragt, woher das Gefühl kommt, in verschiedenen Zeitfenstern zu sein?

Jonny: Aus deiner medialen Gabe heraus.

Uta: Sie fragt weiter: Ihr Leben besteht seit Wochen nur noch aus Zwillingszahlen bei der Uhrzeit, bei Autokennzeichen und Buchstaben…

Jonny lächelnd: Sylvia, weil ich mich melde. Wir sind Zwillinge im seelischen Sinn.

Uta: Sie fragt weiter: Wie komme ich in Kontakt zu euch?

Jonny: Na, erst einmal in Kontakt zu mir, Sylvia.

JETZT, du bist JETZT im Kontakt, Uta wird dir erklären, worauf du achten musst.

Uta: Sie schreibt: Bisher kommen nur Störenfriede, wenn ich um Weisung, bzw. Zeichen bitte oder gar nichts.

Jonny: Weil du Angst hast!
Deine „magische Welt“ ist voller Gefahren und Ängste, ausgeliefert zu werden. Sylvia, so findest du mich nicht, weil ich nicht ÜBER dir stehe und dich schubse, wohin ich dich haben will.

Ich bin nicht dein Meister, ich bin dein Bruder.

Ich bin auch nicht da, um dein Ich in seiner Fähigkeit, herauszufinden, was ihm gut ist, zu ersetzen.

Und ich habe auch nicht mehr Macht als dein Wille. Dem habe ich mich schließlich auch zu beugen.

Aber da du davon so gar nichts weißt, ziehst du Seelen an, die entweder Macht Missbraucher sind oder einfach einen perfiden Spaß daran haben, dich zu ängstigen.

Liebe Sylvia, du findest mich in dem Maß, indem du mir meine bedingungslose Liebe zu dir glaubst.

Ich bin dein Guide und ich bin Gottes Hilfe durch dein Leben.
Ich liebe dich und ich liebe die erbarmungswürdige Menschheit mit großem Mitgefühl und ich liebe Gott.

Mitgefühl mit deinen Grenzen, Geduld mit deinen manchmal mangelnden Kräften und Zuversicht in dein Wachstum, das ist, was von mir kommt.

Und ein sehr großer Respekt vor deinen Entscheidungen.

Wenn du auch nur ANFÄNGST, ähnlich für dich selbst zu empfinden, ist es leicht, mich zu verstehen.

Gib nichts und niemandem mehr die Macht, dich schlecht zu behandeln!

Du suchst Zeichen, aber das ist der falsche Weg!

Du brauchst keine Zeichen, um herauszufinden, wo es für dich lang geht!

Aber du hast in dir zu fühlen, was sich gut anfühlt und was nicht, was sich wahr anfühlt und was nicht.

Aber dieses Gespür dafür ist dir verloren gegangen, und zwar sehr, sehr früh Sylvia.

Die Welt da draußen ist übermächtig und die Nichtmaterielle erst recht, das glaubst du…

Hör auf damit!

Du bist erwachsen und jetzt weißt du, dass es nicht stimmt.

Der Drehbuchautor und der Regisseur bist du selbst!

Das darfst du niemanden sonst übertragen, auch nicht Jenseitigen.

Die guten, freien Seelen werden solche Macht nicht annehmen!
Und die, die das tun, sind dir niemals gut, mein Liebling.

Wer Zeichen sucht – krampfhaft – um zu verstehen, dem können auch falsche „Freunde“ Zeichen geben.

Der wird sich mehr und mehr in paranoide Verzweiflung bewegen, wird abhängiger und abhängiger und am Ende den Zugang zu sich selbst verlieren.

Achtsam sollst du sein, ja!

Auf das, was schön ist und gut und leicht…
Und auf das, was falsch ist und verdreht und ungerecht.

Du bist ein abgelehntes Kind: abgelehnt von den Eltern.

Aber bist du ein abgelehnter Mensch? NIEMALS!
Glaubst du, es war ein Irrtum Gottes, dass du lebst? Niemals!

Sylvia, du bist durch und durch gewollt!
Beabsichtigt, weil du dem Leben guttust!
So wie du bist, tust du gut!

Ändere deine Einstellung zu dir und es ändert sich, was dir aus dem Nichtmateriellen begegnet.

Je liebevoller du mit Dir, Gott und dem Leben wirst, umso weniger attraktiv wirst du für Fopp Geister.

Uta: Sie fragt: Wie kann ich mir und anderen mit der verfeinerten Wahrnehmung nutzen?

Jonny: Noch nicht, Sylvia, jetzt noch nicht.
Erst einmal geht es einfach nur um mich und dich und Gottes Weg mit dir…

Du bist wie eine Knospe: Sie braucht Wärme und Licht, um aufzublühen.
DAS musst du jetzt suchen: Das, was dich zum emotionalen Blühen bringt.

Uta: Sie schreibt: Auch mein Kind hat viele Eigenschaften, die „teilweise“ unwirklich anmuten… häufig wird Elektrik gestört und es sind sogar Gegenstände auf einmal an anderen Orten.
Kann das denn alles möglich sein?

Jonny: Könntest du dir vorstellen, ganz einfach gelassen dabei zu bleiben?

Sylvia? Du fängst an, Angst vor ihm zu entwickeln.
Du fängst an, ihn unheimlich zu empfinden.
Und wenn du diese Gedanken weiter pflegst, kommt der Moment, wo du anfängst, ihn zu fürchten.

Soll das der Text sein, den er in deinem Drehbuch spielt?

Das sollte besser aufhören, oder?

Er ist einfach ein kleiner Junge mit großen Emotionen, nicht mehr, nicht weniger.

Er hat Probleme damit, seine Emotionen zu regeln, nicht mehr, nicht weniger.

Aber er kann das lernen!

Aber er kann das überhaupt nicht lernen, wenn du ihm die Macht gibst, über DEINE Emotionen zu herrschen.

Er ist nichts weiter als ein kleiner Junge, der Halt sucht.
Der braucht es gar nicht, dass man ihn fürchtet oder besonders seltsam findet…

Alles, was der braucht, ist jemand, er ihm die Last abnimmt für den Tag und was den Tag bestimmt, allein verantwortlich zu sein.

Was würde eigentlich passieren, wenn du ihn nur als kleinen, ungezügelten Jungen betrachtest?

Stell dir mal vor, er würde jetzt gerade auf einem Elefanten reiten.
Wer weiß, was passiert?

Der Elefant ist groß und sensibel und dein Junge ist begeistert, aber ohne Kraft, seine Emotionen zu zügeln, der weiß es nicht, wie das geht…
Was müsstest du tun?

Na, ihm sagen und zeigen, WIE der Elefant zu reiten ist, oder?

Der braucht nicht deine Aufregung, der braucht deine Fähigkeit zur Ruhe und Besonnenheit.

Wie kannst du ruhig werden? Indem du aufhörst, dich magisch zu fürchten!

Er kann diese Dinge, ja… schon, und?
Sind diese Dinge von irgendeinem Wert?
Nein! Völlig unwichtig!
Kann keiner gebrauchen, nicht der Rede wert… also?

Hey, Junge! Konzentriere dich mal nicht auf deine Wut… du hast doch schönere Gefühle, guck mal…

STEIG NICHT MIT IHM AUF SEINEN ELEFANTEN!

Ein kleiner Junge sollte gar keine Elefanten reiten, dafür ist er erstens zu klein und zweitens zu dumm.

Wenn er aber Aufmerksamkeit, Zuwendung, und Begeisterung findet, wird er dann absteigen? Aber nein!

Im Gegenteil: Er wird meinen, Macht ausüben zu SOLLEN… das darf so nicht sein.

Bring ihn „runter“, indem du DICH runterbringst.

Harry Potter musste auch jahrelang lernen, seine Gaben zu verstehen.

Uta: abschließend schreibt sie: Ich bin verwirrt und fasziniert, was sich alles verändert und frage einfach, warum dies gerade JETZT geschieht und was mir das alles sagen soll.

Jonny: Wenn es nicht jetzt geschehen würde, würden Möglichkeiten verpasst, dich aus deinen Ängsten zu holen und dich zur Wirklichkeit deines Seins zu führen und mit dir auch deinen Sohn.

Euer Morgen entsteht im Heute, liebe Sylvia.

Es ist eine gute Zeit, gute Wege anzufangen.

Uta: Danke, Jonny, ich bin jetzt wirklich erschöpft, hast du noch was zu sagen?

Jonny: Ja, eines bitte noch.

Sylvia, ich helfe dir, aber ich kann nicht, wenn du solche magischen Ideenwelten verfolgst!

Bitte: Es geht einfach um Liebe, Fürsorge und Treue ZU DIR SELBST, dann folgt automatisch die rechte Liebe zu deinem Sohn und zu deinem Leben.

Ich habe dich lieb,

dein Jonny Feelgood.