Elia – über die Achtsamkeit im Jetzt: Das ist eine Medizin für verwundete Seelen.

Die Achtsamkeit im Jetzt:
Das ist eine Medizin für verwundete Seelen.
Sich dem Jetzt zuzuwenden
und die vielen Gestern-Gedanken vorbeiziehen zu lassen,

ohne sie zu füttern,
ohne Kaskaden auszulösen

mit immer mehr und immer mehr Erinnerungen.
Im Jetzt sein ist eine wundervolle Medizin! 
Das Erstaunliche ist: Je mehr man im Jetzt ist,
umso mehr ist einem die Ewigkeit bewusst.
Elia

Elia: Guten Morgen, liebe Freunde.

Hajo & Anne: Guten Morgen, Elia.

Elia: Ein grauer Tag? Nein.
Ein geheimnisvoller Tag.

Anne: Ja.

Elia: Das Grau zwingt zum genauen Hinschauen.

Es zwingt dazu, die Wahrheit wahrzunehmen:
Kein schöner Schein, kein Glanz, der täuschen kann.

Darum ist Grau keine schlechte Farbe.
Sie steht doch zwischen Schwarz und Weiß.
Sie ist das verbindende „Und“
und damit steht sie für die Lösung so vieler Schwierigkeiten.

Dir ist ein solcher Tag lieb, weil du in allem stets dein „Und“ suchst.
Und ich denke, dass beide Inkarnationen
dir noch einmal deutlich gemacht haben, dass genau das richtig ist:
Das „Und“ zu suchen im Hier und Jetzt und Heute.

Gestern ist gestern!
Das klingt sehr banal.
Die Sache ist nur die: In den meisten Seelen ist das nicht wahr.
In eurem Bewusstsein ist das nicht wahr.
Gestern ist gestern:
Und das trifft nur dann zu,
wenn es nicht einen Großteil aller Gedanken und Gefühle
im Laufe eines Tages einnimmt.

Achtsamkeit im Jetzt: Das ist eine Medizin für verwundete Seelen.
Sich dem Jetzt zuzuwenden
und die vielen Gestern-Gedanken vorbeiziehen zu lassen,
ohne sie zu füttern, ohne Kaskaden auszulösen
mit immer mehr und immer mehr Erinnerungen.

Im Jetzt sein ist eine wundervolle Medizin.
Das Erstaunliche ist: Je mehr man im Jetzt ist,
um so mehr ist einem die Ewigkeit bewusst!
Stell deine erste Frage, meine Liebe.

Anne: Vielen Dank, Elia.
Hat das auch schon damit zu tun:
Wie komme ich wieder in einen stabilen Kontakt
zu meiner eigenen Kraftquelle?

Die Frage auch: Wie kann ich meine Mitte neu finden?
Weil alles neu scheint, wirklich alles?

Elia: Die Mitte nicht!
Die Mitte ist ewig und immer da.
Aber sie kam nicht mehr zu Wort!
Sie kam nicht mehr zum Tragen, das wahr ist.
Sie wurde nicht mehr geschätzt!
Das auch.

Die Mitte ist deine Antwort auf das, was “Jetzt” passiert.
Und von dort ist es nur ein ganz kleiner Schritt
zum Ewigkeits-Bewusstsein.

Deine Mitte ist genauso weit entfernt, wie du schauen kannst.
Und hinter dem Horizont, den du dann wahrnimmst
– da sei gewiss – gibt es einen Nächsten.
Und der hat wieder ein Jetzt.
Jetzt ist alles Glück der Welt zum Greifen nah!

Sicher nicht das Glück, das eure Phantasien und Wünsche,
die man in euch macht, beschäftigt.
Sondern Alles ist möglich im Jetzt.

Jeden Morgen wirst du ganz neu geboren.
Die Anne, die sich am Abend schlafen gelegt hat,
steht nicht am Morgen auf.
Nicht einmal biologisch ist das so.
Während du geschlafen hast, hast du dich schon verändert!

Während deine Seele ein wenig Kraft geholt hat
in nicht materiellen Ebenen, hast du dich verändert.
Jeden Morgen eine neue Geburt in ein ganz neues Universum.

Alles, was es dafür braucht, ist ein wenig Gedanken-Disziplin!
Ein wenig…
Ein „Nein“ zu den sinnlosen, zu nichts führenden Gedanken.

Aber ein kräftiges „Ja!“ zu den interessanten Gedanken:
zu den Neuen,
zu den Anregungen,
zu den Beglückungen,
zu den Dankbaren!

So wirst du sehen: Ist es ganz leicht, deine Mitte wieder zu finden.
Und vielleicht sogar viel mehr,
als du sie je vorher wahrgenommen hast.

Es ist für dich eine Aufgabe:
deine Individualität ganz und gar auszuarbeiten.
So kampfbereit du sein kannst, so sehr sehnst du dich doch nach
Verständnis,
Harmonie und
Miteinander.
Und das – Beides – in Einklang zu bringen,
macht deine Individualität aus.

Lerne, über dich zu lächeln und nachsichtig zu sein!
Und verliere nie die Zuversicht,
dass du keineswegs allein für alles zuständig bist!
N
icht einmal für deine Entwicklung.

Da, wo deine Kraft nicht reicht, 
wo deine Verstandeskraft nicht reicht
und deine Gefühle sich meinen, selbständig machen zu müssen:
Da hast du einen Guide an deiner Seite.
Und der hat einen Auftrag, den er sehr ernst nimmt.

Ganz gewiss!
Ganz gewiss darfst du es ihm überlassen,
wo deine Kraft nicht reicht!
Du darfst aufhören, von dir zu erwarten, fertig sein zu müssen!
Und das ist sehr schön!

Du darfst dich wieder dem Wachsen dürfen zuwenden!
Und auch das ist sehr schön!
Du darfst aufhören, Endgültiges in die Welt zu setzen.
Du kannst die Schönheit des Vorläufigen genießen.
All das liegt in deiner Mitte.
Und den Zugang bekommst du über das Jetzt
und im Hier und im Heute.

Deine nächste Frage, bitte.

Anne: Das heißt:
Mein neuer Guide wird mich auf diesem Weg begleiten,
so dass ich auch mehr medial arbeiten kann?

Elia: Wenn dies dein Herzenswunsch ist: Ja.

Anne: Hm.

Elia: Wenn es dein Herzenswunsch nur unter Bedingtheit ist:
Dann wirst du erst die Bedingtheiten analysieren müssen.

Es gibt keine mediale Arbeit.
Es gibt nur ein mediales Sein!
Und das bist du überall.
Darum geht es dir nicht.
Ich weiß!

Aber dieses mediale Sein ausleben zu dürfen,
in Wirkung zu bringen,
weil es Teil eines übergeordneten Schöpfungs-Plans ist,
das liegt nicht nur in deiner Hand!

Das hängt nicht nur davon ab,
dass du etwas richtig oder falsch machst.
Sondern das hängt auch mit deinem Guide zusammen,
der dir die Möglichkeiten, die Optionen,
die Chancen in den Weg bringen kann,
solange du bereit bist, dich führen zu lassen.
Ihr arbeitet da zusammen!
Ja?

Anne: Hm.

Elia: Gut. Deine nächste Frage, bitte.

Anne: Ich weiß, dass ich ein Haus haben soll.
Und ich bräuchte auch Freiraum und Freiheiten, um zu arbeiten.
Ich habe jetzt so viel gesehen
und hab viel gelernt bei jedem Haus neu.
Aber warum findet mich das nicht, was ich haben soll?

Elia: Ich darf es dir noch nicht sagen.
Es wäre eine Zukunfts-Vorhersage, die dein Handeln beeinflusst.

Ich lasse es dabei:
Dass eine Sehnsucht immer auch eine Realität schafft.
Bedenke aber, dass eine Angst auch eine Realität schafft
und ein Vorurteil auch.

Mehr darf ich nicht sagen!

Anne: Hm.

Elia: Deine nächste Frage bitte.

Anne: Ich habe in Jenny ein ganz wunderbares Pferd.
Aber es fällt ihm unglaublich schwer,
ein gelassenes, bewegungsstarkes, stabiles Reitpferd zu sein.
Und ich frage mich, was ich tun kann, damit er das kann.

Elia: Es fällt auch dir schwer,
ein bewegungsstarkes, stabiles Reitpferd zu sein!
Manchmal…
Und gerade dann möchtest du geliebt werden.
Das ist die Antwort.

Anne: Hm.

Elia: Hm. In Jenny steckt so viel, so viel mehr Wunderbares.
Und du siehst das!
Und das ist auch das, was du liebst.

Jenny bringt dir bei, dich auch da zu lieben,
wo du nicht nutzbar bist.
Hm?

Anne: Hm.

Elia: Wenn es Spiel ist, wenn es einfach ein Spiel ist,
dann kann Jenny alles.

Anne: Hm.

Elia: Wenn aber eine Forderung dahintersteht und sie spürt,
dass ein wirklicher Erwartungsdruck dabei ist, dann passiert es,
dass sie dir ein “Nein” gibt.

Anne: Hm.

Elia: Sie ist eine gute Lehrerin.
Wir sind sehr zufrieden mit ihr.
Ich denke, damit habe ich dir genug Anregung gegeben.

Anne: Ja.

Elia: Deine nächste Frage?

Anne: Wie kann ich Lena unterstützen?
Es scheint ihr gesundheitlich immer schlechter zu gehen.
Und ich habe die Befürchtung, ich tue vielleicht zu viel
oder zu wenig oder das Falsche.

Elia: Kannst du dir vorstellen, dass sie einfach noch nicht bereit ist,
zu gehen von dir?
Obwohl sie genau weiß, dass Bleiben Schmerz ist?

Kannst du dir vorstellen, dass ein Wesen dich so lieb hat?
Es ist so!
Greif nicht ein.

Lena weiß, wann sie dich genug geliebt hat.
Und Lena weiß auch, wann sie den Schmerz nicht mehr haben mag.
Aber nimm doch bitte ihre Liebe an.
Das wäre das schönste Geschenk für sie!

Nimmst du gerne an, wie sie dich lieb hat?
Sie sagt etwas sehr Natürliches:
„Ja, ich weiß, ich bin alt.
Ja, ich weiß, bald habe ich genug gelebt.
Und ja, ich mag es nicht, dass so oft etwas schwierig ist bei mir.
Aber ich kann Anne noch nicht lassen.
Ich habe sie zu lieb.“

Irgend wann ist sie satt mit dieser Lebenserfahrung.
Und dann ist es gut.
Ja?

Anne: Hm.
Ich will einfach nicht, dass sie sich quält, dass ich sie halte.
Wenn es von ihr kommt aus freien Stücken,
dann mach ich es gerne.

Elia: Sie ist nur verunsichert,
weil sie natürlich deine sorgenvollen Gedanken in Richtung Tod
mit bekommt.

Anne: Hm.

Elia: Hm. Ich denke, jetzt wird es ein bisschen entspannter.

Anne: Ja.

Elia: Gut. Deine nächste Frage?

Anne: Möchtest du mir noch irgend was mitgeben?

Elia: Oh ja!
Lebensfreude,
Zuversicht,
glücklich kindliche Hartnäckigkeit,
Liebe,
Leichtigkeit,
Trotz,
Glückseligkeit.

Vor allem aber Eins:
Dass du ganz sicher, ganz sicher keineswegs
für Alles allein zuständig bist.

Ich bin versucht zu sagen:
Hin und wieder bist du unser Mädchen
und das ist sehr schön.
Ich wünsche dir Gottes Segen.

Anne: Ich danke dir sehr.

Hajo: Danke, Elia.