Seelen

Elia – Anhaftungsgefahr durch Seelen bei einer ungeschützten Inkarnations-Therapie.

Anhaftungsgefahr durch Seelen bei einer ungeschützten
Inkarnations-Therapie.
Wenn Seelen sich ihrem Inkarnationsbewusstsein öffnen,
dann bedeutet das:
Dass in dem Raum,
in dem dieses stattfindet,
sozusagen ein Tor zu eben jener Zeitebene stattfindet.
Ein Tor wird geöffnet.
Und durch dieses Tor, das in jene Zeit geht, fließen Seelen ein.
Elia

Elia: Mein lieber Freund, ich grüße dich.

Hajo: Ich grüße dich, Elia.

E: Ich weiß:
Es geht um eine liebe Seele, die keine Ruhe findet.

Nenne mir deine Frage bitte.

H: Es geht um Angelika.
Und sie hat eine Anhaftung.
Wie können wir da vorgehen?

E: Diese Anhaftung ist eine Frau, die im 19. Jahrhundert,
– genau genommen 1894 –
gestorben ist und kleine Kinder hinterließ.

Sie hat es als großes Drama empfunden!

Sie hat ihren Tod bemerkt, aber – Achtung! –
nicht realisiert, was dies bedeutet.
Sondern in ihrem Gewahrsam ist sie gewaltsam
von ihren Kindern getrennt worden.

Und sie befindet sich in der irrigen Meinung,
immer noch darauf achten zu müssen, wie ihre Kinder schlafen.
Das heißt:
Sie weiß: „Das ist Tod“! 
Sie verbindet aber nichts damit.

Wir müssen hier bedenken,
dass diese Seele schon sehr lange im Belt-Zustand ist
und eher zufällig zu Angelika gefunden hat denn wirklich bewusst.
Dies tröstet Angelika sicherlich nicht.

Aber hier möchte ich
etwas ausführlicher über den Prozess berichten,
durch den diese Anhaftung möglich wurde.

Wenn Seelen sich ihrem Inkarnationsbewusstsein öffnen,
dann bedeutet das:
Dass in dem Raum, in dem dies stattfindet,
sich sozusagen ein Tor zu eben jener Zeitebene befindet.

Ein Tor wird geöffnet.
Und durch dieses Tor, das in jene Zeit geht, fließen Seelen ein!

In aller Regel ist dies ein Prozess,
der ohne irgendwelche Folgen bleibt.

Das ist aber nicht der Fall,
wenn hier eine Synchronizität der Seele dessen,
der in die Inkarnations-Erinnerung geht
und einer solchen Seele, die
– ich sage es einmal, um im Bild zu bleiben –
hineingespült wird, besteht.

Ihr umgeht diese Gefahr dadurch,
dass ihr ganz einfach eine permanente Bindung
mit dem Guide des betroffenen Menschen habt!
Der sich euch anvertraut und in andere Inkarnationen führen lässt.

Dieser Guide schließt den Zufluss anderer Seelen aus!

Er ist, wenn du so willst, eine Art Schutzglocke! 
Die dafür sorgt, dass wirklich nur und ausschließlich die Seele
sich in ihr eigenes Bewusstsein hinein verbindet!
Dass keine Fremdströme zugegen sein können.

Nun ist es leider nicht üblich in eurer Zeit,
dass Menschen – die sich Therapeuten nennen –
diesen Schutz Aufrecht erhalten.
Die meisten sogar wissen nichts um die Notwendigkeit!

Wenn ihr in Inkarnations-Räume geht:
Dann geht ihr im wahrsten Sinn des Wortes über Zeit und Raum! 
Es wird eine Zeit-Tür geöffnet.

Ihr wisst:
Verstorbene befinden sich nicht in einer Zeit, die linear weiter geht.

Und Verstorbene im Belt sind konstant in der Zeit,
in der sie gestorben sind!

Und hier ist es ihnen möglich,
dass ein solcher Vorgang wie diese Anhaftung stattfinden kann:

Das Bewusstsein einer anderen Seele
vermengt sich mit dem Bewusstsein der Seele,
die dort in die Inkarnationen schaut.

So sehr wie wir die heilende Wirkung
von Inkarnations-Erinnerungen begrüßen.

So sehr bitten wir aber auch darum: 
Dass Therapeuten sorgfältig mit der Möglichkeit umgehen,
dass sie hier ein Zeit-Fenster öffnen können!

Das ist die eine Gefahr dabei!

Die andere Gefahr, wenn in dieser Vorgehensweise
leichtfertig mit dem Klienten umgegangen wird, ist die:
Dass der Klient als Seele sich nicht mehr
als eben eine Einzelperson erlebt!

Sondern in einer Art schizophrenen Zustand! 
In dem es ihm nicht mehr gelingt:
Sich von der Seele, die er damals war, zu differenzieren.

Auch dies hat seine Ursache darin,
dass hier keine geschützte Raum-Zeit-Einheit geschaffen wird!

Dass kein Entlassen jener Seele stattfindet, die man einmal war
und auch keine Distanzierung von eben jener Seele!

Sondern es wird gesagt:
„Dies bin ich und das Damals war ich.“

Aber es wird keine persönliche Trennung deutlich dokumentiert!

Und so erleben es Klienten unter Umständen,
dass sie nach einer solchen Regression zwei Identitäten haben!

Die nicht mehr in ein ausgeglichenes Lebensempfinden
hineinfinden können!

Mit allem Ernst möchte ich Angelika hier warnen,
weitere Experimente in diese Richtung vorzunehmen
ohne irgendeinen Schutz! 
Dies kann und soll nicht sein!

Nun darf man sich fragen – und dies zu Recht: 
Warum hat ihr Guide diesen Vorgang stattfinden lassen?

Denn er hätte ihn wohl auch verhindern können, nicht wahr?
Es ist für Angelika sehr wichtig,
– und sie muss das wissen –
dass sie sich viel intensiver, gründlicher und auch sachlicher,
durchaus auch kritischer
mit den Themen des Jenseits auseinandersetzen muss.

Was sie erlebt hat, ist ein Unfall! 
Was sie leidet, sind die Folgen von Unbedachtsamkeit.
Es ist sehr bedauerlich, dass dies so ist.

Aber es fordert sie auch auf,
gerade im Hinblick auf ihre Ausbildung
ganz besonderen Wert
auf eine Versachlichung der Vorgänge zu legen und auch darauf:
Sich selbst ein Fundament an Wissen anzueignen.

Sie ist aus ihrer Natur heraus eine Seele mit medialer Begabung! 
Das ist ihre Natur!
Und damit ist ihr der Zugang zum nicht materiellen Bereich
– im Positiven wie im Negativen – Natur!

Es ist unnatürlich – und das spürt sie gerade –
sich völlig von der nicht materiellen Wahrnehmung
– und ich sage hier bewusst nicht “jenseitige Wahrnehmung” –
zu trennen.
Das strengt sie an!

Ihre natürliche Wahrnehmung
ist sowohl die Körperlich-Geistige als eben auch die Seelische.

Das macht sie begabt:
Weil sie sensitiv auf die Seelen Anderer reagiert.

Das macht sie auch besonders feinfühlig,
was deren Probleme, Ängste und Nöte angeht.

Das ist die eine Seite ihrer
nicht materiellen Wahrnehmungsfähigkeit!

Die andere Seite ist:
Dass sie damit auch
von der nicht materiellen Seite deutlich erkannt wird!

Sie ist aus ihrer energetischen Struktur heraus
für alle Wesen des nicht Materiellen erkenntlich! 
Auch das ist Natur!

Sie wird sich erinnern, dass sie von je her ein Gespür hat:
ein Gespür für energetische Wesenheiten
– im Positiven wie im Negativen.

Wenn ich auch zugebe, dass die Negativen in der Erinnerung
– wie bei allen Menschen –
stärker verhaftet bleiben.

Sie spürt auch, welche Kraft aus einer Blumenwiese hervorgeht,
sie spürt auch, welche Kraft in einem Wind liegt.

Sie ist in jeder Weise fähig, Energien zu spüren!
Wenn sie nun aber für die nicht materiellen Existenzen
auch wahrnehmbar ist, weil sie Teil von deren Welt ist:
Dann wird sie klugerweise sich damit beschäftigen,
welcher Art Welt dies ist!

So, wie sie es in der letzten Zeit versucht hat;
Da ist es, als würde ein Vogel seine Flügel
niemals ausprobieren und sich dann beklagen,
dass der Gang mit zwei Füßen gar so schwer ist!

Wir sind weit davon entfernt,
ihr Angst machen zu wollen!
Angst ist ein denkbar ungeeignetes Gefühl
für einen medialen Menschen!

Denn Angst bedeutet nichts anderes,
als eben von ängstlichen Seelen besonders gesehen zu werden.

Wir möchten ihr helfen:
Ihre Angst durch Wissen zu ersetzen.

Die nicht materielle Welt ist nicht furchtbar!

Sie ist weit weniger furchtbar als die Materielle! 
Aber der unbedarfte Umgang damit:
der ist gefährlich, der führt zu Komplikationen.

Gut.
Ich hoffe, dass ich hiermit Angelika ausreichend
Erklärung über die Ursache der Problematik gegeben habe.

Und ich hoffe auch, dass sie sich anregen lässt,
in ihrem Selbstverständnis den Aspekt der Medialität
nicht weiter zu unterschätzen!

Medialität ist nichts:
Was man einmal annehmen kann und dann abgibt!
Sondern es ist ein Faktor der Gesamtpersönlichkeit!

Und damit ist er immer und bei jeder Gelegenheit Teil des Lebens!

Ihre Idee davon:
Diesen Teil nun zur Seite zu schieben,
kostet sie ungeheuer viel Kraft!

Statt dessen wäre es gut, ihn einzubeziehen in das Positivste,
wofür er steht:
Nämlich in die Wahrnehmung der Verbindung
zu eben jenem guten, nicht materiellen Wesen: ihrem Guide!

In der Wahrnehmung zu jenen kraftspendenden Kräften,
die allem natürlichen Leben inne wohnt:
seien es Blumen oder der Wind oder ein stiller See.

Es ist nicht so:
Dass in ihrer jetzt hektischen Lebensphase die Medialität stört
und zu einem späteren Zeitpunkt ins Leben kommen darf.

Medialität ist immer da!
Was stört, ist der angestrengte Versuch, sie zu ignorieren!

Gegen Angst hilft nur Eines: Wissen!

Ein kleines Kind hat Angst, in tiefes Wasser zu fallen.
Wenn es weiß, wie es zu schwimmen hat, verliert es diese Angst.

Ein Hinweis zur Anhaftung:
Ihr könnt dieser Seele helfen:
In dem ihr sie darauf aufmerksam macht,
dass ihre Kinder längst erwachsen wurden,
alt wurden und schon im Himmel auf sie warten!

Sie war eine gute Mutter.
Sie ist sehr plötzlich aufgrund eines Gehirnschlags
im Schlaf gestorben!
Ja?

H: Ja.
Kannst du noch sagen, wie sie hieß?

E: Sophie.

H: Gut, dann kann ich sie ansprechen.

E: Du kannst sie ansprechen.
Sie wird froh sein!

Sie wird sehr froh sein:
Wenn sie endlich aufhören kann, wach bleiben zu müssen.

Eines ihrer Kinder hieß Pieter und er war in jener Nacht fiebrig.
Deshalb hat sie versucht, nicht einzuschlafen.

H: Ja, alles klar.

E: Ich verabschiede mich.

H: Ich danke dir, Elia.