Karma-Gesetz

Elia – Das Karma-Gesetz ist ein Logik-Gesetz

Das Karma-Gesetz ist ein Logik-Gesetz:

Wenn ich einen Stein anstoße, rollt der.

Und wer sich an dir stößt,
setzt einen Stein in Gang,

wo hin der auch immer rollen mag.
Darum empfehle ich, für diese Menschen zu beten.
Das hat zweierlei Wirkung:
Zum Einen befriedet es deine Seele.
Du musst dich nicht mehr in die Gedanken
der Verteidigung,
der Rechtfertigung oder auch
des Grolls ergehen.

Auch wenn diese Gedanken zweifellos kommen werden:
Sie dürfen dann auch wieder gehen.

Elia

Zu Gast ist Inge.

E: Guten Abend, liebe Freunde.

H: Guten Abend, Elia.

I: Guten Abend.

E: Guten Abend.
Ich freue mich, denn vor mir sitzt eine Gewinnerin.

I: Aha?

E: Nun ja, wenn du schon in der Schule des Universums bist,
dann darf ich dir als mitbeteiligter Lehrer sagen: glatte Eins.

Inge, du hast die große Liebe entdeckt,
OBWOHL es nicht das Ideal ist.

Nicht wahr?
Man liebt nicht, WEIL…
Man liebt, OBWOHL:

Obwohl es Ärger gibt und
Nachteile,
Anstrengungen,
Frustrationen,
Selbstzweifel…

Liebe ist Liebe.
Und weil du das tust: eine glatte Eins.

Doch nun genug gescherzt.
Deine erste Frage bitte.

I: Von einigen Menschen erfahre ich ziemlich
viel Unverständnis oder Ablehnung,
was meine Arbeit betrifft.
Und ich möchte mich davon nicht mehr so beeinflussen lassen.
Kannst du mir helfen,
wie ich am Besten damit umgehe?

E: Inge, hast du schon mal etwas von Arche Noah gehört?

I: Hm.

E: Hm.
Kannst du dir vorstellen, wie das war?
So mitten im Land?
Da baut einer ein Schiff?
Hm? 
Was meinst du, was die über den gesagt haben?

I: Muss komisch ausgesehen haben.

E: Hm.
Oder Lot in Sodom und Gomorrha,
der sich einfach nicht beteiligen möchte
an deren zersetzendem Treiben.
Das war gar nicht komisch,
das hat aggressiv gemacht.
Er war so demonstrativ gut in einer verheerten Welt.

Anderes glauben,
Anderes denken,
Anders sein.

Das ist eine ganz besondere Herausforderung
im Leben eines Menschen.

Anzunehmen, dass es möglich ist,
über diese Herausforderung erhaben zu sein,
hieße: Das eigene Mensch sein aufgeben.

Was dich dort trifft, das ist:
Dass du gut wirkst,
dass Gute und Beste für jeden Klienten suchst,
dass dir aber unedle Motive unterstellt werden.
Das Unterstellen unredlicher Motive
für deine Handlung ist etwas,
was dir sehr schwer zu tragen ist.

Jeder Mensch hat eine Erwartung: 
Eine Erwartung,
die sich auf die Reaktionen bezieht,
die Andere auf sein Handeln hin
oder auf sein Äußeres hin
oder sein Denken und Fühlen hin bieten.
Ich zum Beispiel habe auch eine Erwartung.
Ich erwarte, dass ihr mir zuhört.
Ist das zu viel erwartet?

I: Hm.

E: Doch!
Ich sollte gar nicht erwarten.
Ich biete an!
Das bedeutet:
Ich lasse euch völligen Freiraum,
ob ihr mein Angebot annehmt oder nicht.

Nun, auch ich vermag dies nicht.
Ich erwarte…
hoffe…
vertraue…
glaube, denn ich bin nicht Gott.
Wenn ich mir aber für meine Entwicklung etwas wünsche, dann: 
Dass es mir möglich sei, Erwartungsfrei zu sein.

Erwartungsfrei sein bedeutet nicht:
Hoffnungslos sein.
Sondern eben, was das Wort sagt:
FREI von Erwartungen.

Tatsächlich ist es so! 
Dass jede Erwartung, die wir hegen, eine Last ist.
Es macht uns unflexibel.
Wir sind eingegrenzt auf ein bestimmtes Verhaltensmuster:
eine Aktion und
eine folgerichtige Reaktion.

Es ist also keinesfalls von Vorteil,
Erwartungen zu hegen.
Dennoch tun wir es.

Selbst die größten irdischen Meister
– selbst Jesus –
hatten Erwartungen und erlebten Frustration.
Es gehört zum Mensch sein dazu und es gilt,
Frieden damit zu machen!

Inge, mit denen Frieden zu machen,
die dich enttäuschen: 
Das ist noch die kleinste Last.
Aber mit dir Frieden zu machen,
scheint ungleich schwieriger.

Es ist in der Tat ein Zeichen der Unvollkommenheit,
das sich hier auftut.
Und hier bist du in guter Gesellschaft.
Wollen wir darum auf einmal aufhören,
unseren Dienst an der Schöpfung
so gut wie möglich zu machen?

Nein.
Dann würden wir nicht lieben.
Denn wie ich schon sagte:
Wir lieben, nicht WEIL,
sondern OBWOHL!
Und das gilt auch für diese Bereiche.

Versuche, Groll zu vermeiden.
Groll dir gegenüber,
Groll den Anderen gegenüber.
Das wird dir schwer fallen mehr und weniger.
Ein gutes Mittel gegen diesen Groll
ist nach wie vor das Gebet.

Sehen wir es in einer anderen Perspektive:
Jene Menschen, die dich verspotten,
jene Menschen, die dir Böses unterstellen
und falsches Zeugnis über dich reden,
die legen eine Ursache.
Karma schaffen sie!

Und wie jede Ursache,
wie jedes Karma
werden sie eine Wirkung erleben! 
Ob dies geschieht so, dass du es bemerkst oder nicht:
Sie werden eine Wirkung erleben.

Wer über deine Arbeit spottet
gegenüber deinem Mann,
der hat damit die Ursache gelegt,
dass dein Mann diesem weniger vertraut.
Ja?
Das ist ganz simpel.

I: Hm.

E: Wer dich in aller Öffentlichkeit
und deine Arbeit diskriminiert,
hat sich selbst und vielleicht auch den Menschen,
die ihm einmal besonders wichtig sind,
den Zugang zu deiner Hilfsquelle versperrt!
Denn er kann sich nicht an dich wenden,
ohne dabei das eigene Gesicht zu verlieren.
Ursache – Wirkung.

Du wirst nicht über diese Wirkung informiert werden.
Das brauchst du auch gar nicht.
Denn das Karma-Gesetz ist ein Logik-Gesetz! 
Wenn ich einen Stein anstoße, dann rollt der.
Und wer sich an dir stößt,
setzt einen Stein in Gang! 
Wohin der auch immer rollen mag.

Darum empfehle ich,
für diese Menschen zu beten.

Das hat zweierlei Wirkung.
Zum Einen befriedet es deine Seele.
Du musst dich nicht mehr in Gedanken der Verteidigung,
der Rechtfertigung
oder auch des Grolls ergehen.
Auch wenn diese Gedanken zweifellos kommen werden: 
Sie dürfen dann auch wieder gehen.

Ein Gebet für diese Menschen
verschließt dir die Möglichkeit,
dich in destruktiven Gedanken zu ihnen hin zu ergehen.

Auf der anderen Seite ist so ein Gebet,
dass von Herzen gesprochen wird,
ein mächtiger Resonanzkörper.
Deren Unmut über dich
findet keine Resonanz in dir
und so wird ihr Unmut nicht unnötig gestärkt.
Denn wenn ihr unmutig seid, wenn ihr grollt,
wenn ihr voller Wut seid auf jemand Anderen,
der euch etwas angetan hat,
dann macht ihr euch diesem Menschen nah!

Ihr werdet, je tiefer ihr in die Empörung kommt,
in eurer Energie ihm ähnlich! 
Und damit ist weder euch in eurer Entwicklung
noch ihm in seiner gedient.

Nun meine ich ein solches Fürbitten-Gespräch
nicht in dem Sinn,
dass ihr euch für besser haltet
und aus reiner Güte nun betet.
Sondern ich spreche von Gebeten des Herzens! 
Die Wahr sein müssen, um zu gelten.
Die Wahr sein müssen, um Karma zu mildern!

Versucht, euch im Mitgefühl zu erhalten,
was eure innere Einstellung
solchen Menschen gegenüber angeht.
Mitgefühl mit Einem,
der wie ihr Kind Gottes ist.
Der aber noch sehr viel über Loyalität,
Toleranz und Brüderlichkeit zu lernen haben wird!

Ihr wisst, wie schwer das ist.
Ihr wart einmal in eurer Entwicklung nicht anders.
Auch ihr habt in vergangenen Inkarnationen
verleumdet,
getratscht,
gespottet.

Es wäre, als würde ich sagen:
Es gibt Kinder, die in ihrem ganzen Leben
NIEMALS in die Hose gemacht haben.
Diese Kinder gibt es nicht!
Und es gibt auch keine Seele,
die NICHT aus den Untiefen
destruktiven Denkens herausgewachsen ist.

So bleiben zwei wesentliche Dinge:
Das Eine ist:
Sich bewusst machen, dass der Weg aus dem destruktiven,
Ich-bezogenen Denken ein harter und langer Weg ist!

Dass sie noch sehr viele Erlebnisse vor sich haben werden,
in denen es um genau diese Dinge gehen wird:
Toleranz,
Mitgefühl,
Wertschätzung!
Auch für den, der anders oder was Anderes oder Neu ist.
Ein langer Weg vielleicht über sehr viele Inkarnationen.

Um zum Anderen gilt es für euch selbst, geduldig zu sein.
Nein, überfordert euch nicht damit,
dass ihr mit Allem und Jedem Frieden haben könnt.
Es kann durchaus eure Aufgabe sein,
ein Unfrieden-Stifter zu sein.

Inge, du bist ein Unfrieden-Stifter!

Du kommst daher nach Jahrhunderten der Langeweile
– was die Spiritualität in deiner Gegend angeht –
und machst öffentlich
nicht allein deinen Glauben an ein Jenseits, an Engel,
sondern auch deine Würde als Heilerin.

Niemand muss zu dir bei Nacht und Nebel schleichen.
Und niemand muss in deiner Schuld bleiben,
weil du keine Gegenleistung nimmst.
Damit schaffst du Unfrieden!

Alles war so schön geregelt.
Wer Unruhe schafft,
der denkt zum meisten Teil
freier,
tiefer und
weiter als der Rest.
Ich sage nicht besser! 
Aber wer Unfrieden schafft,
der ist an diesem Ort,
um die zu wecken,
die nur darauf gewartet haben.

Du bist ja nicht Allein! 
Es ist ja nicht so,
dass du die Einzige bist,
die die Liebe der Engel mit Freude annimmt.
Oder die die Tatsache 
– dass ein Leben allein nicht reicht,
um in die Reife zu kommen –
versteht.

Es sind ja auch Andere da.
Aber die haben nicht die Aufgabe,
Unruhe zu stiften.
Unruhe ist etwas Furchtbares für jene,
die in den ewig gleichen Strukturen ihre Sicherheit suchen!

Unruhe ist aber ein Zeichen von Lebendigkeit! 
Da, wo Unruhe ist, entstehen neue Wege:
Neue Wege des Denkens,
des Handelns,
des Glaubens,
des Miteinanders.
Ganz neue Wege der Sinnfindung,
des Verständnisses für Zusammenhänge.
Alles das ist nur möglich durch Unruhestifter!

Du bist ein rechter Unruhestifter!
Es wird jenen Teil der Menschen,
die in Ruhe gelassen werden wollen,
nämlich in ihrer Ruhe,
die zu müde sind,
zu schwach,
zu träge,
um ihre Konzepte noch in Frage stellen zu wollen,
nicht begeistern können.

Aber du wirst jene,
die schon längst selbst in Unruhe sind 
 – die keinen Frieden haben mit jenen Konzepten,
in denen die Anderen sich wohlfühlen –
rufen.

Zu was?
Zum Wachstum.
Das ist ein heiliger Job!

Und wir hoffen,
dass dir NIEMALS das Feuer ausgeht.
Dein Feuer ist nicht laut,
aber warm.
Dein Feuer zerstört niemanden,
aber es lassen sich Heiltränke auf ihm kochen.

Inge, du Unruhestifterin!
Gut, dass du dort bist, wo du bist.
Du rufst viel mehr Menschen,
als du denkst.
Über dich wird geredet, ja!
Aber es wird auch über dich nachgedacht
und über das, wofür du stehst.

Manche deiner Patienten werden dich laut loben
und schweigen, sobald sie auf Widerstand stoßen.
Andere werden sich dir widersetzen
und dann zu deinen überzeugtesten Befürwortern gehören,
weil sie erleben,
dass du es gut meinst.

Erwarte so wenig wie möglich, aber hoffe alles!
Das kann dir helfen!

I: Hm.

E: Bleib in deiner Fröhlichkeit jenen gegenüber,
die kommen, um Hilfe zu erfahren.
Hör niemals auf,
diese Fröhlichkeit in dir lebendig zu halten.

Es mag ja sein, dass du voller Gram bist,
niedergeschmettert über die Kritik,
die du hören musstest
oder dein Mann
oder deine Kinder.

Es mag ja sein,
dass diese emotionale Lage anhält,
bis es an deiner Tür schellt.
Und dann steht da einfach nur ein Mensch,
der Hilfe braucht
und dem du helfen kannst.

Wenn dann deine Freude größer sein kann
als dein Groll
– und sei es auch nur für eine einzige Stunde –
dann hast du dir die zweite Eins verdient.