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Elia – über den Aufbau des Jenseits: Der Belt.

Der Aufbau des Jenseits:
Der Belt.

Elia: Nun, es geht nach wie vor darum
– und ich sagte es euch bereits –
wie die Übergänge im Jenseits strukturiert sind.

Der Belt also, so sagte ich,
ist der einzige wirklich abgeschlossene Bereich,
den es durch Übergang einer Schwelle gilt,
zu verlassen.

Alle anderen Bereiche,
alle anderen Strukturen,
alle anderen Erfahrungsebenen jedoch
sind fließend und variabel.

Sie hängen vom Entwicklungstand des Einzelnen ab
und von dessen Willen,
sich weiter zu bewegen.

Dabei folgt er der Struktur der Freiwilligkeit und Freude
und selbstverständlich auch einer gewissen Neugier.
Es treibt ihn, weiter und weiter zu gehen.

Parallel dazu
– zur Zunahme der Erkenntnisse,
zur Zunahme der Auswertung der letzten Inkarnation – 
gewinnt er an Fähigkeiten,
das Jenseits zu beherrschen.

So lernt er Techniken des Bewusstseins kennen,
die ihn in die Lage versetzen,
seine Umwelt willentlich zu verändern.

Das ist ein Prozess,
der am Anfang sich darin äußert,
dass er erkennt,
dass sein Inneres dem Äußeren entspricht.

Später findet er seine Kraft dazu,
sein Äußeres willentlich zu verändern.
Das heißt: Er benutzt die Fähigkeit,
Inneres wie Äußeres zu manipulieren.

Das ist eine Bewusstseins-Werdung,
die der euren noch relativ nahe ist,
die jedoch schon für den geübten spirituellen Meister
in der Welt ein enormes Machtpotenzial darstellt,
sofern er es beherrscht.

Tatsächlich seid auch ihr im Diesseits in der Lage,
diese Dinge zu tun.
Allerdings bedarf es dabei einer großen
spirituellen Tiefe, Reife und Weisheit.

Drüben jedoch gehört es zum Potenzial jedes Verstorbenen!
Er lernt es.

Er lernt es, seine Umwelt so zu strukturieren,
wie es ihm genehm ist.
Dieses ist eine der Fähigkeiten.

Anschließend daran geht es darum,
zu begreifen, wo er im Universum steht!

Welche Rolle er als Teil-Aspekt spielt
im Zusammenhang mit allen anderen Teil-Aspekten.

Dies ist ein sehr freudvoller und friedlicher Zustand,
in dem er sich dann befindet,
der ihm einen großen Genuss bereitet.

Stellt euch vor:
Die Freude in einer Seele, wenn sie begreift,
dass sie groß und frei ist
und dennoch nicht allein.

Es ist euch in aller Regel nicht gegeben,
diese Zusammenhänge zu sehen
und in der ganzen Tiefe und Breite zu erfassen.

Aber im Jenseits werden wir dessen bewusst,
dass wir in der Tat göttlich sind
und in der Tat Teil Gottes sind!

Das ist eine wundervolle spirituelle Erfahrung,
die in der Lage ist,
allen Schmerz und allen Zweifel
und auch alle Reue,
von der ich im letzten Diktat sprach,
zu vertreiben.

Denn dann
– wirklich dann wird bewusst und wird klar – 
dass es nichts gibt, was umsonst war.

Dass es nichts gibt,
was wirklich falsch war.

Sondern dass alles zu einander passt,
zu einander gehört
und dass alles in großer Liebe für einander geschieht.

Damit möchte ich das Diktat für heute beenden.

Hajo: Danke, Elia.