Schutzengel – Was ist Weiblichkeit? Die Definition unterliegt dem jeweiligen Zeitgeist…

Was ist Weiblichkeit?
Die Definition unterliegt dem jeweiligen Zeitgeist,
aber die weiblichen Kräfte nicht!
Sie sind unverändert über die Jahrtausende der Evolution,
bleiben sich ständig gleich.
Ich muss mit dir über deine Definition
von Weiblichkeit reden:
Sie ist so falsch,
wie sie nur sein kann!

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Ich bitte meinen Guide,
mich mit dem Guide von Angelika zu verbinden.

Ich stehe in einer schweren Eichentür,
die man offen gelassen hat. 
Drei Sandsteinstufen führen hinab
in einen kleinen, quadratischen Raum,
in dessen Mitte ein gemauerter, großer Herd steht
mit einer Feuerstelle,
über der ein großer, eiserner Kessel hängt.

Vor dem Fenster an der rechten Seite
sitzt eine dicke Frau mit einer weißen Haube.
Sie trägt ein grünes Kleid, eine Leinenbluse darunter
und eine braune Schürze aus einer Art Sackleinen.
Auf dem Schoss hat sie eine Gans, die sie rupft.

Sie hat ein freundliches, rundes Gesicht
mit blitzenden braunen Augen,
unter der Haube haben sich ein paar rote Locken hervorgewagt.
Sie schaut mich freundlich an,
macht aber einen sehr beschäftigten Eindruck auf mich: 

Ihr Gesicht ist gerötet von der Wärme hier drin
und der anstrengenden Arbeit.

Guidin: Ach, komm nur, komm, du störst schon nicht,
ist schon recht so, setzt dich nur zu mir. 
(Ich tue, was sie sagt und setze mich auf das Bänkchen
unterhalb des Fensters, das in eine Mauernische eingelassen ist.)

G: Ja, ja, ich weiß schon, was du willst
(legt die Gans zur Seite, reibt sich die Hände ab,
stützt sich auf den Knien auf,

breitbeinig sitzt sie vor mir und lächelt als sie sagt): 
Dies hier ist die Grenze zwischen England und Schottland. 
Ein Land der Kriege, ein Land der Männer,
die Macht missbrauchen und ein Land,
in denen Frauen sich das gefallen lassen.

Dies hier ist eine Burg, zurzeit auf schottischer Seite,
aber das wechselt, zurzeit katholisch,
aber das wechselt auch noch. 
Dies hier (zeigt auf die Küche) ist mein Reich.
Köchin bin ich, aber wenn du denkst,
dass dies die wichtigste Aufgabe meines Lebens sei, irrst du.

Hexe bin ich,
nein, nicht als Schimpfwort!

Sondern mit Respekt nennt man mich so,
heimlich wird mein Name weitergegeben
und heimlich tue ich, wozu ich berufen bin.

Diese Männerwelt hier,
das ist ein gefährlicher Rahmen für Eine wie mich.
Hier finden Schlachten statt, die mächtiger sind
als die auf den Schlachtfeldern: 
Es sind die Schlachten zwischen Gut und Böse,
zwischen Liebe und Hass,
zwischen Aufbauen und Zerstören.

Eine freie, ungebundene Frau zu sein, ist gefährlich,
eine mächtige Frau zu sein, ist noch gefährlicher. 
Beides zusammen ist – wenn du nicht klug bist –
mit Sicherheit tödlich!
Und dennoch ist es die reichste Inkarnation, die ich hatte.

Nur unter diesen Umständen konnte meine Seele
sich ganz zu sich selbst bekennen!
Es gab gar keine andere Möglichkeit!

Es gab nur zwei Formen der Existenz für eine Frau: 
Entweder war sie Sklavin der Männer ihrer Familie,
was materielle Sicherheit mit sich brachte.
Oder sie war frei,
allerdings dann existenziellen Gefahren ausgesetzt.

Diese Entscheidung hatte ich zu treffen
und ich traf sie,
ehe ich zur Frau wurde.

Wenn ich sage, dass ich eine Hexe bin, dann heißt das:
Ich beherrschte magische Kräfte und setzte sie ein! 
Ich liebte die Menschen,
ja, ja, auch die männlichen Menschen…

Und aus beiden Eigenschaften meiner Seele entwickelte sich das,
was ich einmal eine große Mutter nennen möchte,

wenngleich mir verwehrt war,
jemals selbst Kinder zu entbinden. 
Eine große Mutter – die Muttergöttin – 
stand am Anfang der Entwicklung des Hexenwesens! 
Wir waren ihre Töchter und folgten ihr nach.

Alles hatte seine Ordnung: 
Starke Frauen folgten der starken Göttin,
starke Männer folgten dem starken Gott…

Die Frauen waren zuständig für Wohlfahrt der Sippe: 
Für die seelische und körperliche Gesundheit,
für Saat und Ernte,
für Haus und Vieh.

Die Männer vertraten den Stamm nach Außen in der Umwelt.
Sie waren zuständig für alles, was wild war:
Wilde Tiere,
wilde Nachbarstämme,
wilde Naturgewalten.

Alles hatte seinen Platz: 
Die Muttergöttin wirkte nach Innen,
der Vatergott nach Außen.

Und dann brach das alles zusammen: 
Die Männer waren für alles zuständig,
die Frauen für nichts.

In dieser Phase blieben dennoch einige Frauen
aus ihrer Natur heraus dem alten Muster treu!
Das waren die Hexen!
Du kannst nicht lernen, eine Hexe zu sein,
du wirst als solche geboren!
Aber es liegt an dir,
ob du sie lebst oder  nicht.

Uta: Warum erzählst du das,
hat das was mit Angelika zu tun?

G: Ja, das hat mit ihr zu tun: 
Sie ist wie ich! 

Aber sie fürchtet sich,
weil sie ein völlig verdrehtes Bild davon hat, was es bedeutet.

U: Angelika ist eine geborene Hexe?

G: Ja (fröhliches Kopfnicken), ja, ja, doch! 
Sie ist eine Tochter der Muttergöttin!

Oder wenn du so willst:
Sie entspringt der Mutterenergie Gottes.
Das ist ihre Seelenfamilie!
Und sie hat dazu die Fähigkeit zur magischen Handlung.

Das ist eine große Macht
und vor nichts fürchtet sie sich mehr als davor.

Denn Magie und Teufel scheinen ihr eins zu sein:
Die böse Hexe!

Als wäre es ein Naturgesetz,
dass jede Hexe böse sei! 

Als wäre es ein furchtbares Geheimnis,
dass sie über Kräfte verfügt,
die Andere nicht haben!

Dabei entspringt die Verurteilung
dieses mächtigen Wesenszugs

in ihr einem Irrglauben ihrer Seele…

Magische Kräfte:
Sind sie nicht auch die Kräfte der guten Feen? Natürlich!
Die gute Fee, das ist die GUTE Hexe,

die böse Fee, das ist die BÖSE Hexe!

Angelika, die Fähigkeit zur Magie ist weder gut noch böse! 
Ist weder destruktiv noch konstruktiv!
Sie ist eine angeborene Gabe
und völlig wertfrei!

Aber sie ist eine Gabe!
Und die Unterdrückung jeder Gabe hinterlässt Schmerz in der Seele.

Jede Seele ist bestrebt, vollständig zu sein,
das gesamte Potenzial der eigenen Möglichkeiten zu leben. 
Vermag sie dies nicht zu erreichen,
leidet sie unter einem permanenten Gefühl der Leere. 
Und in der Tat ist es eine Leere in ihr, wenn das,
was als Anlage vorhanden ist, nicht ausgefüllt wird,
nicht ausgelebt und in seiner Wirkung nicht erlebt wird.

Wer über Hexen spricht,
der muss auch über Weiblichkeit sprechen! 
Beides ist voneinander untrennbar.

Was ist Weiblichkeit? 
Die Definition unterliegt dem jeweiligen Zeitgeist,
aber die weiblichen Kräfte nicht! 
Sie sind unverändert über die Jahrtausende der Evolution,
bleiben sich ständig gleich. 
Ich muss mit dir über deine Definition von Weiblichkeit reden: 
Sie ist so falsch, wie sie nur sein kann!

Aber da du weiblich bist, – und zwar auch als Seele –
betrifft eine falsche Definition dich ganz und gar,
ist es eine Existenzfrage!
Sie ist mit deinem Selbst-Verständnis so eng verknüpft,
dass sich alle Konflikte darauf reduzieren lassen.

Fangen wir mit der Definition der Mütterlichkeit an: 
Wer ist eine gute Mutter? 
Das Bild, das euch vermittelt wurde – das angebliche Idealbild –
das ist die blond gelockte Madonna.
Asexuell und lieblich: Milde blickt sie auf ihr Kindlein,
klaglos nimmt sie die Belastung von Flucht, Immigration 
und viel zu früher Schwangerschaft auf sich…

Sie ist die große Dulderin
oder später die stille Tränen vergießende, trauernde Mutter: 
Man hat ihr den Sohn geraubt,
mit ihm die wirtschaftliche Basis,
ihr Zuhause, ihre Zukunft, doch sie beschwert sich nicht. 
Still trägt sie die Empörung in sich.

Es wird euch erstaunen, wenn ich euch sage: 
So war sie nicht! 
Eine solche Mutter hätte niemals einen
so selbstbewussten und seelisch ausgeglichenen Sohn aufgezogen,
wie Jesus es war. 

Maria war ganz anders! 
Kritisch erkannte sie die Schwächen des religiösen
und politischen Systems und bekannte sich dazu öffentlich,
wie es noch heute in der Begegnung mit der Mutter
von Johannes des Täufers dokumentiert ist.

Sie wusste um die politische und religiöse Brisanz dessen,
was ihr rebellischer Sohn tat und stand dennoch hinter ihm,
weil er für das gleiche Ziel kämpfte,
das auch sie für das Wichtigste ihrer Zeit hielt. 
Sie hielt ihm die Stange: 
Offen und unbeugsam bekannte sie sich zu ihm!

Und sie tat es auch noch weit über seinen Tod hinaus: 
Seine Sache machte sie zu ihrer Sache,
denn das war für sie ein und dasselbe. 
Sie vertrat wie er Zeit ihres Lebens
die Gleichheit vor Gott eines jeden Menschen,
sie war eine Revolutionärin!

Aber wie auch er war sie es in Kombination
mit tiefstem Mitgefühl für alle Menschen.
Da war nichts Unterwürfiges an ihr, gar nichts!

Sie war bereit, sich jeder Anfeindung auszusetzen,
aber nicht aus einer Resignation heraus,
sondern weil es die Sache wert war!
Dieser Mutter zu folgen, das ist eine Ehre,
das ist gelebte wahre Weiblichkeit!

Aber sieh nur, was daraus gemacht wurde! 
Nein, nein, das waren nicht nur die Männer,
die dieses Bild verdrehten! 
Das waren auch die Frauen,
denen DAS ein zu unbequemes Vorbild war! 

Demut als weibliche Eigenschaft? 
Ja, schön wäre das! 
Denn Demut bedeutet nichts weiter als die Erkenntnis,
sich an der Stelle einzuordnen,
wo man im Netzwerk der Schöpfung steht,
seinen rechten Platz gefunden zu haben. 
Zu sein, wer man ist, ohne sich zu überhöhen,
aber auch ohne sich zu erniedrigen!

In der Tat ist dies weiblich,
ist soziale Kompetenz eine Fähigkeit,
die weiblicher Energie entspringt. 
Aber in dem Verständnis meiner Zeit
– und auch immer noch eurer Zeit – bedeutet Demut:
Unterwürfigkeit und Selbsterniedrigung. 
Diesem Verständnis kannst du nicht folgen ohne Verbitterung,
ohne Ablehnung der eigenen Weiblichkeit. 
Du bist gezwungen, dich selbst abzulehnen,
solange du an solchen Irrtümern leidest!

Ich weiß, ich weiß: 
In deinem DENKEN ist dir das klar,
aber nicht in deinem Fühlen!

Nicht in deiner Seele. 
Die Wahrheit deiner Seele ist: 
Je weiblicher ich bin, umso größer ist die Gefahr,
etwas Finsteres und Böses zu sein!

Was lebst du da? 
Die Angst des schwachen Mannes vor der starken Mutter! 
Spürst du, wie zornig dich das macht? 
Spürst du, wie wütend du jetzt wirst? 
Und warum?

Weil es dich in einen unlösbaren Konflikt treibt: 
Einerseits sehnst du dich danach,
eine „große Mutter“ zu sein…

Andererseits sehnst du dich danach,
geliebt und geehrt zu werden…

Beides gemeinsam scheint dir unmöglich zu sein. 
Bist du weiblich, musst du dich erniedrigen! 
Bist du stark, wirst du nicht geliebt und  geehrt.

Angelika, es ist an der Zeit,
die Dinge auf den Kopf zu stellen!
Demut neu definieren bedeutet,
seinen Anspruch an den richtigen Platz im Netzwerk des Lebens
auf eine neue Basis zu stellen.
Eingeordnet sein:
Weder Unterordnung
noch Überordnung!

Kommen wir zur nächsten Fehldefinition deiner Seele: HINGABE. 
Die Fähigkeit zur Hingabe ist auch eine,
die der weiblichen Energie entspringt. 
Wie definiert ihr sie? 
Hingabe ist gleich AUFGABE
der eigenen Persönlichkeit!

Aber das ist völlig falsch! 

Hingabe ist eine der vielen Fähigkeiten
jeder gesunden Persönlichkeit! 
Sie existiert neben anderen Fähigkeiten wie 
Durchsetzungskraft,
Selbstvertrauen,
Zuversicht,
Willensstärke usw.
Sie ist wie alle anderen Fähigkeiten zeitlich begrenzt, situationsabhängig und nicht statisch! 
Eine gesunde Persönlichkeit ist niemals statisch!

Sie ist fähig,
ihre unterschiedlichen Fähigkeiten
der Situation angepasst auszuleben.

Als weibliche Seele hast du das starke Bedürfnis danach,
auch diesen Aspekt zu erleben,
aber natürlich nicht unter der Voraussetzung der Selbstaufgabe!

Hingabe zu erleben, ist etwas Wunderbares! 
Und es darf NIEMALS als Folge gestraft werden!
Wer das tut:
Wer einen Menschen, der ihn mit ganzer Hingabe liebt,
missbraucht,
in der Folge als schwach ansieht
und auch so behandelt,
der macht sich an diesem Menschen schuldig!
Der ist krank an Herz und Seele!

Denn es ist auch etwas ganz Wunderbares,
wenn man erleben darf,
wie man mit ganzer Hingabe geliebt wird: 
Es ist ein großes Geschenk!
Und der Nehmende sollte es in Dankbarkeit und Fürsorge
für den Gebenden annehmen.

Eine Stunde der Hingabe ist unter diesen Voraussetzungen
ein Labsal für Nehmer und Geber! 
Aber weder darf vom Geber noch vom Nehmer erwartet werden,
dass aus dieser Stunde ein Tag, ein Jahr
oder ein ganzes Leben wird!
So etwas zu erwarten, ist grausam sich selbst
und dem Anderen gegenüber.

Hexen sind Hüter des Lebens! 
Leben bedeutet Wandel, steter Wandel.

Wer dafür sorgt, dass die Fähigkeit zum Wandel erhalten bleibt,
der ist eine gute Hexe…

Wer versucht, Wandel zu unterdrücken, ist eine böse Hexe.

Angelika, ich möchte dir Mut machen,
deine Gedanken zum Thema Weiblichkeit zu überprüfen: 
Sind das DEINE Gedanken? 
Oder sind es die Gedanken deiner Vorfahren? 
Was ist in deinen Augen eine „richtige“ Frau?

Kannst du dir vorstellen, dein Bild zu verändern,
das du davon hast? 
Kannst du dir vorstellen, ein neues Bild zu entwerfen,
mit dem du dich ganz und gar wohl fühlst?

Es geht nämlich nicht darum,
was „MAN“ unter Frau sein versteht!

Es geht darum, wie du, die Angelika,
ihr Frau sein definiert und lebt.
Das Bild, das du jetzt in deiner Seele davon hast,
ist ein Bild, das du nicht lieben KANNST!

Es fordert alles und gibt dir gar nichts!

Aber es ist wunderbar, Frau zu sein! 
Es ist eine mächtige, wunderbare Energie,
es ist die Energie der großen Mutter,
der Lebensbewahrerin,
der Hüterin des Feuers.

Es GIBT in der Tat eine finstere Seite! 
Und sie wurde in grauer Vorzeit auch respektiert und geehrt.

Die Große Göttin war auch diejenige, die Leben vernichtet hat.
Sie hatte immer mit Beidem zu tun:
Geburt und Tod.

Weil Beides zusammen gehört!
Aber das ist etwas,
wozu es viel Weisheit und sehr viel Liebe braucht.
An diese Seite wird heute gar nicht mehr gedacht!

Das Finsterste, was man den Frauen nunmehr vorwirft,
ist ihre Fähigkeit zur Verführung. 
Und davor! fürchtest du dich am Meisten, liebe Angelika!

Das ist das LETZTE, was du dich traust, zu sein : 
Eine Verführerin zum Bösen.

In deiner Seele schlummert der Irrtum:
Dass immer, wenn du Lust empfindest,
du die bösen Kräfte der Verführerin weckst!
Dass es zum Unheil wird,
aus dem Schuld entsteht.
Das hast du in deiner Kindheit so verstanden…
Viel zu früh fiel dieser Wahn in ein unvorbereitetes Herz. 
Und das ist nicht deine Schuld, dass es so war!

Aber die Ursache, dass dies so geschah,
lag in deiner Seele
und in Erfahrungen aus einer anderen Inkarnation.

Der Glaube deiner Seele ist: 
Wenn ich leidenschaftlich und voller Lust begehre,
wenn ich meine Lust genieße und lebe, bin ich schuldig! 
So gehören Lust und Verdammnis
in der Ansicht deiner Seele untrennbar zusammen.

Magst du es wagen, dieses zu korrigieren?  
Magst du es wagen, wieder eine lustige Lust zu erleben?

Was tut eine Seele, die das Erleben der Lust verweigert?
Sie verweigert sich, wessen der Körper bedarf,
wessen der Geist bedarf
und auch die spirituelle Erfahrung des Eins werdens.

Sie verweigert sich weit mehr als etwas Spaß!
Sie verweigert sich der Hingabe und der Erfahrung,
über sich hinaus zu gehen.
Sie verweigert sich einer der ursprünglichsten Freuden des Seins:
Sie verweigert die Akzeptanz des eigenen weiblichen Prinzips
und der Verschmelzung mit dem männlichen Prinzip.
Sie verweigert die Erfahrung der Dualitäts-Aufhebung!

Es soll getrennt bleiben,
was ihrer Ansicht nach getrennt gehört,
weil alles Andere zu gefährlich ist!

Das geht nicht gut! 
Du spürst es:
Das es gar nicht gut geht.

Weibliche und männliche Energie ist dann,
wenn sie sich verbindet,
der eigenen Göttlichkeit am nächsten: 
Ungeheure Energien werden frei!

Die Schöpfungsenergie ist genau jene, die entsteht,
wenn sich beide Pole verbinden. 
Schöpfung ist Leben.

Nun aber verweigert deine Seele sich diesem Erleben! 
Sie verweigert DAS Leben!

Angelika, das ist keine Kleinigkeit, das trifft dich existenziell!
So fehlt es dir an der Kraft, dein ICH zu leben:
Es fehlt dir an Energie und an Lebendigkeit.

Du kannst das nicht durch spirituelle Arbeit ersetzen! 
Gelebte Lust IST spirituelle Energie!

Aber wie soll das gehen, solange Lust BÖSE ist
und Verführung in die Verdammnis führt?
Wie willst du das erreichen?

Du musst dir die Ursachen bewusst machen: 
Die Ursache der Ursache erst recht.

Deine Ursprungsfamilie ist nicht der Anfang deiner Entwicklung, sondern das Resultat deiner falschen Seelenwahrheiten!

Auf Grund dieser Irrtümer hast du dieses und kein anderes Umfeld für den Start ins Leben gewählt.
Meinst du nicht auch, es sei an der Zeit, die Irrtümer aufzuklären?

Mir ist bewusst,
dass ich dir nun sehr viele Anstöße gegeben habe und dass es
dir nun an den praktikablen Umsetzungsmöglichkeiten fehlt…

Doch alles, was es zu tun gibt, ist so komplex,
dass es den Rahmen dieses Readings sprengt.
So bleibt mir nichts, als dir die Wunden zu zeigen,
die du schließen musst. 

Zusammengefasst: 
Revidiere deine Einstellungen zu deinem eigenen Frau sein. 
Ich wünsche dir dabei soviel Lust, Freude und Kraft,
wie es nur geht!

Und was an mir liegt, werde ich mit größter Freude
die Umstände zu schaffen wissen, die du dafür benötigst!

Meine Frage ist: Ob du das wirklich willst?

U: Danke, mir fällt gerade auf,
dass du mir noch keinen Namen genannt hast.

G: Du hast mich nicht gefragt, mein Name ist Elies.

U: Ich denke, du hast die meisten ihrer Fragen schon beantwortet. 
Meine Zeit wird knapp, ich fasse mich mit den Fragen darum kurz.

Angelika fragt: Warum bist du ihr Guide?

Elies: Weil ich schon drei Mal ihre Mutter war
und mich nur schwer von ihr lösen wollte.

U: Sie fragt nach vergangenen
und zukünftigen Inkarnationsaufgaben?

E: Frieden mit ihrer Weiblichkeit zu machen,
die eine sehr mächtige Form dieser Energie ist. 
Und auch aus sich selbst heraus
die Verantwortung dafür übernehmen,
eine ganz eigene Form dafür zu finden.

Es ist leider so, dass in ihr der Wunsch besteht,
dass eine Art Tauschgeschäft stattzufinden hat:
Ich opfere mich auf,
zum Ausgleich dafür versorgt ihr mich mit dem,
was ich brauche.

Viele Inkarnationen der existentiellen Abhängigkeit
von Anderen haben das bewirkt,
auch der emotionalen Erpressbarkeit.
Jetzt geht es darum, diese alten Muster aufzulösen
und freudvoll zu mehr Eigenständigkeit zu kommen.

Eigene Handlungen,
eigene Verantwortung,
eigene Macht. 
Das Leben mit seinen Bedürfnissen
in die eigenen Hände zu nehmen. 
Hier sind immer wieder Entscheidungen gefordert,
mit sich selbst verantwortlich umzugehen.

U: Warum hat sie immer das Gefühl,
nicht gut genug zu sein?

E: Weil du das Leben lebst,
das in den Augen deiner Mutter zu lesen war! 
Weil du dich in deiner Weiblichkeit verachtest!

Und ich will, dass es aufhört!
Es ist nicht deine Aufgabe, dich zu verachten!

Es ist erst recht nicht deine Aufgabe, dich zu hassen! 
Und schon gar nicht, dich zu richten!

Es ist deine Aufgabe, Frieden zu machen. 
Es geht um Macht und Ohnmacht!
Aber die Basis dafür ist dein Mangel
an Vertrauen in deine eigene Richtigkeit.
Du kannst deine Mitte nicht finden, weil sie dir Angst macht!
Du hast Angst davor, dort nichts als Leere zu finden!

Aber das ist ein Irrtum! 
Was du dort findest, ist die ganze Fülle einer Seele,
die zur Mutterenergie gehört.

U: Wie ist das mit der Arbeit im Krankenhaus: 
Hat sie eine Chance, zu gehen?

E: Erst musst du dein INNEN verändern,
DANN dein Außen! 
Sonst nimmst du den Mangel an Eigenrespekt
mit hin an einen anderen Schauplatz,
ohne dass du das Bühnenstück änderst, das gespielt wird.

U: Soll sie noch mehr Seminare zum Thema Energiearbeit machen?

E: Ohne ihre Einstellung zu ALLEN Energien, die sie hat,
zu verändern? 
Nein! 
Das ist doch eine Flucht!
Auch hier: 
Zuerst verändere deine Auffassung von Weiblichkeit!

U: Warum ist sie nicht in der Lage,
eine Beziehung und Sexualität zu leben?

E: Darüber habe ich viel gesagt: 
Sie soll es in ihrem Herzen bewegen! 
Es ist der Schlüssel zu allem anderen. 
Auch zur Beziehung mit ihrem Partner.

Er ist das, was du MEINST, verdient zu haben? 
Frag dich: Wieso? 
Insofern ist er dein Spiegel!

U: Was hat sie in Bezug auf ihre Söhne zu lernen
und in Bezug auf ihre Ursprungsfamilie?

E: Auch hier: Es geht darum,
dass weiblich und männlich nicht vorurteilsfrei gesehen wird.

Die Bewertung der Seele ist negativ und bedrohlich. 
Sie ist es, die das ändern muss.

Verbitterung ist die Abkehr von einer positiven Lebendigkeit,
sie lässt den Wandel nicht zu.

U: Wie geht es ihrer geliebten Tochter und ihren Schwestern?

E: Es geht allen gut und sie sind stolz auf dich,
weil du kämpfst und nicht aufgibst! 
Sie versuchen alles, um dir zu helfen! 
Aber auch sie schließen sich meiner Bitte an:
Deine Einstellung zu dir und
deiner Weiblichkeit zu verändern.

Hier liegt der Knotenpunkt
und hier müssen wir beginnen,
das Knäuel der Verwirrung zu lösen.

U: Ich danke dir, Elie, meine Konzentration lässt nach,
verzeih bitte, ich muss raus.

E: Sag ihr, ich liebe sie sehr!