Muttererbe

Schutzengel – Was kann eine Mutter für ihr Kind tun?

Was kann eine Mutter für ihr Kind tun?

Ein Schutzengelkontakt
für die Mutter eines Kindes:

Ich bitte meinen Guide, mich mit Martha,
dem Guide von Anette zu verbinden.
Anette hat Fragen wegen ihres Sohnes Christoph an Martha.

Ich sitze mit Martha vor ihrem Haus,
wir sehen hinaus in einen hellen Sommertag, es ist sehr heiß.
In der Ferne sehe ich einen kleinen Lastwagen fahren,
der sehr viel Sand aufwirbelt in der trockenen Ebene.

Martha nimmt sich eine kurze Pfeife,
stopft sie umständlich mit Tabak,
steckt sie sich an und seufzt.

Uta: Hallo, Martha, schön, das du bereit warst,
dich zu diesem Thema zu äußern.

Martha seufzt tief: Das ist schwer…

Uta: Was?

Martha: Was sie sich vorgenommen hat…

Uta: Anette?

Martha: Ja…

Uta: Du bist so einsilbig…

Martha: Uta, ich suche in dir nach den richtigen Worten.
Ich kann Anette nicht dabei helfen, die Dinge so zu ändern,
wie sie es gerne hätte…

Sie sehnt sich nach einem Weg,
nach einem Werkzeug,
nach irgendetwas,
wie sie IHR Ziel mit Christoph erreichen kann.
Aber dabei kann ich ihr nicht helfen.

Uta: Warum nicht, Martha?

Martha: Weil ihr Ziel nicht sein Lebensplan ist…

Uta: Ist ihr Ziel denn schlecht?

Martha: Oh nein! Ganz sicher nicht!
Ihr Ziel ist gut, objektiv
und aus menschlicher Sicht betrachtet
ist es sehr gut.
Aber es ist nicht Seins!

Uta: Ich verstehe.
Du kannst ihr nicht raten, was sie tun kann,
um ihn nach diesem guten Ziel zu bewegen,
weil er diesen Weg nicht gehen KANN.
Ist das so?

Martha: Ja!
Seine Seele muss ganz andere Erfahrungen machen
und niemand kann daran etwas ändern!

Was ich kann, ist, zu versuchen,
dass sie ihn in dieser Ausrichtung verstehen lernt…

Was ich kann, ist, zu versuchen,
ihr die Last für eine Verantwortung
von den Schultern zu nehmen,
die sie nicht tragen kann,
weil es nicht ihre ist.

Uta: Dann tu das bitte,
sie trägt doch schon genug Lasten.

Martha: Ich weiß nicht, ob sie bereit ist,
diese Last los zu lassen…

Aber mir ist es wichtig,
dass sie versteht,
dass hier IHRE Lebensaufgabe darin liegt,
dass Christoph in diesem Punkt
IHR etwas beizubringen bereit ist…

Sieh mal geradeaus!

(Ich tue das
und vor mir steht ein Guide in einer schwarzen Kleidung.
Er erinnert mich an die Filme Starwars,
ein Jediritter mit dem Stab der Macht in der Hand.
Dieser Guide hat eine sehr starke, machtvolle Energie,
er wirkt sehr dominant auf mich
und es fällt mir schwer,
ihn als „gut und nett“ zu bezeichnen.)

Martha: Agai ist weder gut und nett noch böse und gemein.
Er ist mächtig und es geht um Macht!
Es geht seit vielen Inkarnationen bei Christoph um Macht.
Um Eigenmächtigkeit.

Das muss er lernen,
denn seine Seelenfamilie
ist die Seelenfamilie der Zerstörer.

Nein, du darfst darüber jetzt nicht erschrecken!
Bitte nicht!

Diese Familie ist äußerst wichtig
und sie ist zutiefst gut! 
Denn ihre Aufgabe ist es, alles das zu zerstören,
was das Gute hindert, zu gedeihen.

Sie sind wie die Gärtner im Frühling:
Keine Rose wird im Sommer blühen,
wenn der Gärtner nicht im Frühjahr sie
von dem erwürgenden Griff
der Wurzeln des Unkrauts befreit hat.

Es sind sehr, sehr gute Seelen, diese Zerstörer!
Sie nehmen ungeheure Lasten auf sich,
um ihr Amt zu wirken.
Und Eine dieser Lasten ist,
dass sie so wenig beliebt sind.

Dennoch: Ohne sie wäre die Entwicklung des Universums
ein Opfer des Chaos.

Es sind sehr energiereiche Seelen!
Aber um zu ihrer Vollendung zu kommen,
müssen sie Dinge lernen,
vor die andere Seelen kapitulieren würden:
Die Auseinandersetzung mit dem Thema
Eigenmächtigkeit ist dabei wohl eine
der wichtigsten Entwicklungsschritte überhaupt
und nimmt den größten Teil ihrer Erfahrungswelt ein.

So ist es auch bei Christoph.
Seine Seele braucht diesen starken Guide,
um gedeihen zu können.

Weißt du, die meisten Seelenfamilien
erreichen niemals diese strikte Art der Durchsetzung 
und der Konsequenz wie diese hier.
Und so muss er es auch sein.

Bleiben wir einmal beim Beispiel des Gärtners:
Stell dir nur einmal vor, wie es wäre, wenn diese Gärtner,
der dafür zuständig ist,
die Wurzeln des Unkrauts aus der Erde zu ziehen,
die Gabe hätte, die Sprache der Pflanzen zu hören.

Wenn er hören würde,
wie die Unkrautpflanzen klagen, jammern und betteln,
an dem Platz bleiben zu dürfen, wo sie sind!

Uta: Das ist eine schreckliche Vorstellung!
Und ich verstehe sie auch nicht ganz:
Ist nicht alles wertvoll?
Wie kann es denn sein,
das es überhaupt etwas gibt,
das vernichtet werden muss?

Martha: Es wird nicht in eurem Sinn vernichtet!
Aber es gibt vieles,
das an einem anderen „Ort“ besser aufgehoben ist.

Das, was der Rose die Kraft zum Leben raubt,
ist – wenn es auf einer Weide wächst – Nahrung für die Rinder.

Ihr wisst, dass vor eurer Zeit
euer Planet von Dinosauriern belebt war.
Aber wären sie lebend geblieben:
Eure Entwicklung wäre unmöglich gewesen!

Dennoch zehrt ihr heute von ihrer Energie,
die eure Weiterentwicklung erst möglich machte.
Wo wäret ihr jetzt ohne Erdöl?

Auch das Unkraut-Pflänzchen
verwandelt sich auf dem Kompost
und wird Nahrung für die nächste Rose.
Aber zuerst müssen die Vernichter kommen,
welche die Verwandlung durch ihre Macht erzwingen!
Dann kommen die Erneuerer,
die die Verwandlung bewirken.

Das ist die Theorie, Uta…

Bitte habe Verständnis,
wenn ich mich jetzt wieder der Praxis zuwende.
Christoph und Anette: Das ist die Praxis.

Es ist sehr, sehr wichtig,
dass sie das tragende Prinzip begreift,
nach der diese Seele ihres Sohnes agiert!
Es ist mir deshalb wichtig, damit sie versteht,
wo ihre Grenzen der Beeinflussung sind.

Ein Zerstörer wird niemals zum Erneuerer!
Er wird niemals zur Mutterseele
oder zu einem Schöpfer.
Er soll und muss zerstören!
Die Frage ist nur,
WAS und WIE er das tut.

So, wie sich Christophs Seele bisher entwickelt hat,
geht es vor allem um das WIE.

Was er braucht und auch sucht,
ist die Erfahrung, die er mit seinen Werten macht:
seinen Werten im Vergleich zu denen seiner Umwelt.

Das ist die schwierige Lebensaufgabe, die er hat! 
Seine Werte in ein Miteinander
mit den Werten Anderer zu bringen:
weder sie über zu bewerten noch unter zu bewerten.

Anette KANN ihm dabei nicht helfen,
das widerspricht sich selbst.

ER ist es, der erfahren will und muss,
was es mit seinen Werten auf sich hat.

Ich darf, weil sein Guide es mir erlaubt hat,
Anette sagen, was Christoph in der letzten Inkarnation war:
Er war ein rumänischer Partisanen-Oberst.

Er war tapfer, er war sehr von seiner Mission überzeugt
und er war gnadenlos in der Umsetzung seiner Werte.

Er wollte, dass sein Volk frei ist.
Er wollte die Besatzung rigoros beenden!
Dafür tat er Alles und
er verlangte Alles.
Der Fehler war,
dass er die Besatzer mit der Besatzung identifizierte.

Er sah nicht mehr den Menschen
in der feindlichen Uniform,
er sah nur das Prinzip,
das die Uniform verkörperte.
Er agierte aus einer tiefen Wut heraus
und er starb mit dieser tiefen Wut.

Er wurde von einem deutschen Panzer überrollt!
Da war er gerade 28 Jahre alt
und er hatte nichts als Gewalt und Krieg erlebt.
Gewalt im Elternhaus,
Gewalt in der Gesellschaft,
Gewalt auf der ganzen Welt.

Er wollte eine Handgranate unter einem Panzer zünden
aus seiner ungeheuren Wut heraus!
Dabei wurde er am Brustkorb zermalmt.

Anette, ich weiß, dass dies hart für dich ist,
aber du wirst ihn nie verstehen,
wenn dir das nicht klar ist!

Uta: Was konnte er im Jenseits umsetzen?

Martha: Wenig und doch viel.
Seine Lage ist die:
Dass er Einerseits immer noch wütend auf die Welt an sich ist
und er Andererseits große Angst vor seiner Wut hat.
Er weiß, dass sie ihn töten kann!

So ist seine Seele in einem ständigen Spannungsfeld:
Einerseits möchte er den Druck loswerden,
den diese Wut in ihm erzeugt.
Andererseits ist er auf der Suche
nach „ungefährlichen“ Möglichkeiten, zu leben.

Eine GUTE Wut kennt er gar nicht:
Eine Wut, die etwas Wunderbares, Heiliges bewirkt,
ist ihm ganz und gar fremd.

Wenn Anette etwas anbieten sollte, dass ihm hilft,
dann der bewusste und zielorientierte Umgang
mit seiner Aggression.
Er sollte Wege aufgezeigt bekommen,
seine Wut umzusetzen:
am Besten auf einem künstlerischen Weg.

Aber Anette muss klar sein,
wie das Bild, das seine Seele hat, vom Leben ist:
Ihrer Auffassung nach gibt es überall nur
ein Schwarz / Weiß – Muster,
ein Entweder / Oder.

Entweder seine Umwelt liegt ihm zu Füßen
oder sie ist ihm feindlich…

Entweder finden ihn alle, so wie er ist, wundervoll
oder sie verachten ihn zutiefst.
Entweder Freund
oder Feind.

Die subtilen Zwischentöne in der Beziehung zu Anderen
entsprechen nicht seiner inneren Wahrheit.
Diese Zwischentöne sind aber das,
was er erfahren soll!
Und Anettes Aufgabe ist die,
ihm die Zwischentöne Nahe zu bringen.

Ich sage „Nahe bringen“!

Ich sage NICHT,
dass sie dafür verantwortlich ist,
ob er sie akzeptiert und
in sein Bild der Wahrheit integriert.
Das ist allein die Entscheidung seiner Seele!

Du muss verstehen, was er war:
Er war ein Tyrann in den letzten drei Inkarnationen!
Was zählte, war sein Eigenwillen! 
Das war das Einzige,
auf das er sich noch verlassen wollte.

Er war schrecklich einsam damit
und er ist wieder gekommen
aus dieser tiefen Einsamkeit heraus, um sie zu füllen.

Seine Seele sucht sehr zaghaft
und sehr vorsichtig nach Möglichkeiten,
diese Einsamkeit zu überwinden.
Aber das ist schwierig, wenn die Wut so groß ist!

Vorerst sind ihm SEINE Werte,
SEINE Ansichten die einzig zuverlässige Konstante.
Er ist sehr, sehr auf sich konzentriert!

Versteh das bitte!
Sonst versucht du, Wasser in einem Sieb zu tragen.
Diese Seele wird nicht so einfach zu beeinflussen sein!

Er KANN gar nicht akzeptieren, was du ihm sagst,
sondern nur das, was er selbst! als richtig erkennt.
Alles, worauf er sich verlassen mag,
ist die EIGENE Erkenntnis!

Mach dir das bewusst, Anette! 
Das ist der einzige Schlüssel zu ihm:
eigene Wahrheit,
eigene Erkenntnis,
eigene Werte.

Uta: Ja, aber welche Rolle spielt Anette dabei?

Martha: Sie ist der BEWEIS,
dass es andere Werte gibt
und dass die richtig sind.

Ich sagte, dass er in der letzten Inkarnation
eine gewalttätige Kindheit hatte
und das stimmt so drastisch,
dass ich es kaum beschreiben kann:
Er erhielt von seinen Eltern keine Liebe,
keine Treue,
keine Zuverlässigkeit,
keine Geborgenheit.
Sondern nur Gewalt und Demütigung Mal um Mal.

Damit bestätigten diese Eltern ihm die Wahrheit seiner Seele:
Dass alle, die Mächtiger sind als er,
Böse sind.

Im Jenseits hat er zumindest so viel dazu gelernt,
dass er Anette als Mutter akzeptieren konnte,
die auch in seiner Wahrheit nicht böse ist,
die er als gutmütig akzeptieren kann.

Aber er ist schließlich immer noch
in diesem Schwarz / Weiß – Muster gefangen.

Da er Anette nun für grundsätzlich gut hält,
hält er sie auch für grundsätzlich ohnmächtig.

Das ist eine einfache Weise,
in der seine Seele die Welt einteilt:
Das Gute hat KEINERLEI Macht! 
Das Böse hat ALLE Macht! 
Und hieraus speist sich seine Wut!

Solange du Ohnmacht demonstrierst,
gibst du ihm Wasser auf seine Mühle.
Aber wenn du Macht demonstrierst,
dann bist du sofort BÖSE.
Und dem Bösen muss er sich natürlich widersetzen!

Uta: Mein Gott, was soll die Anette denn da tun?

Martha: Siehst du,
jetzt sind wir am wichtigsten Punkt angelangt.

Sie soll aufhören, etwas zu demonstrieren!
Sie soll aufhören, zu manipulieren!
Sondern in sich ganz – und ihm gegenüber ganz –
Wahr sein.

Alles Andere ist nicht ihre Aufgabe.

Sie ist und bleibt bis in alle Ewigkeit der Beweis für seine Seele,
dass es im Leben Gutes gibt!
Das Allein ist ein riesiger Schritt
in der Entwicklung dieser Seele.

Was er jetzt noch von ihr lernen kann, ist:
Ihn daran teilhaben zu lassen,
dass dieses Gute in ihr einmal
in ohnmächtige Situationen führt
und ein anderes Mal
sie sehr Eigenmächtig sein lässt.

Dass also sein Schwarz / Weiß – Muster ins Wanken gerät:
Meine Mutter ist gut UND sie ist Ohnmächtig! 
UND sie ist Eigenmächtig, BEIDES!

Das geht, das gibt es,
das ist WIRKLICH möglich!

Wenn wir Glück haben,
öffnet ihm das die Möglichkeit,
die Wahrheit jenseits seines Schwarz / Weiß – Musters
zu entdecken.

Anette kann ihn nicht erreichen,
in dem sie mit ihm um die Werte kämpft!
Die er hat im Gegensatz zu denen,
die er haben sollte.
Er ist von derartigen Manipulationsversuchen
völlig unberührbar.

Aber sie kann ihm VOR LEBEN,
dass seine Werte nicht stimmen können,
damit er von sich aus seine Werte revidiert.

Uta: Also keine Ermahnungen mehr?

Martha: Nein!
Sagen, wie sie die Dinge sieht.
Auch begründen, wie sie zu ihrer Einstellung kommt!
Mehr nicht!
Kein Streit,
keine Diskussion!!!

Ganz Eigenmächtig sein
in der Entscheidung darüber,
was sie als Gut und
was sie als Schlecht beurteilt.

Uta: Kann sie irgendetwas tun,
um ihn auf einen Weg zu bringen,
der für sein weiteres Leben besser ist?

Martha: Nein, das kann sie nicht!
Sie kann nur ganz klar in ihrer Konsequenz sein!
Sie darf sich nicht dazu hinreißen lassen,
aus ihrer Liebe zu ihm heraus
sich von ihm Ohnmächtig machen zu lassen.

Anette ist schon viel zu weit gegangen.
So wie die Dinge liegen,
hat nicht Anette die Macht über ihr Leben,
sondern er!

Er ist es, der bestimmt,
wie ihr Zusammenleben aussieht
und damit bestärkt sie seine Wahrheit! 
Wer liebt, ist dumm
und wird ausgebeutet!

Das glaubt er so,
auch hier gibt es nur Schwarz oder Weiß:
Entweder ICH beute aus
oder ich werde ausgebeutet!
Es gibt nichts dazwischen!!!

Anette bestärkt das durch ihre mangelnde Abgrenzung.

Ich sagte, es ist hart!
Und das meine ich auch so:
Es ist hart, seine liebende Mutter zu sein.

Uta: Für mich klingt das Alles sehr hoffnungslos…

Martha: Nein, dann verstehst du es ganz falsch:
Es ist die Hoffnung da,
dass er seine Radikalität aufgibt
und das ist eine sehr große Hoffnung für diese Seele.

Uta: Gut, dann würde ich gerne Anettes Fragen stellen,
soweit du sie nicht schon beantwortet hast…

Martha: Sicher!

Uta: Anette fragt,
wie sie mit Christoph umgehen soll?

Martha: Du musst die ganze Macht
über eure Beziehung
wieder in deine Hand nehmen!
Er muss sich das RECHT,
mit dir Gemeinschaft zu haben,
VERDIENEN, Anette!
Nur dann ist es auch etwas Wert.

Tut er dir weh,
wirst du ihn in die Distanz bringen zu dir!
Arbeitet er nicht für sich,
arbeitest du nicht für ihn!

Übernimmt er keine Pflichten
für das Wohl eurer Gemeinschaft,
übernimmst du keine Pflicht für sein Wohl.

Du musst
– und darüber solltest du dir ganz klar sein –
ganz, ganz Eigenmächtig sein.

Gibst du auch nur ansatzweise deiner Weichheit nach,
wird er versuchen,
dich zu dominieren,
damit er wieder in seine Wahrheit zurückfallen kann,
dass jeder, der liebt,
auch ausgebeutet wird.

Und du musst ihn immer und immer wieder
mit der Wahrheit konfrontieren!

Er fantasiert sich eine Größe, die er nicht hat! 
Und auch nicht erreichen wird, ohne dafür zu arbeiten!

Wie ist die objektive Wahrheit zur Zeit?
Er kann nichts,
er hat nichts und
er wird auch nichts sein.

Wer kann an dieser Wahrheit etwas ändern?
Du?
Nein!

Du bist es nicht,
die daran etwas ändern kann!
Alles, was du kannst, aber auch musst, ist: 
Ihn mit dieser Wahrheit zu konfrontieren.

Seine Wahrheit über sich ist eine gewaltige Luftblase! 
Er ist überzeugt davon,
alles Notwendige schon zu haben,
um etwas ganz Besonderes zu werden!

Er fragt nicht, weil er Antworten sucht,
sondern um seine Ansichten,
die er schon hat, bestätigt zu bekommen.
Er gibt sich alle Mühe,
aus den Lektionen des Lebens nichts zu lernen!

Kannst du daran etwas ändern?
Nun, jedenfalls nicht,
indem DU! die Konsequenzen
seiner mangelnden Lernbereitschaft trägst.

Er muss sie erleben!!!
Er!
Nicht du!

Und du solltest die Erste sein,
die ihm vor Augen führt,
dass auf jede Aktion eine Reaktion kommt! 
Dass alles im Leben,
was man tut oder lässt,
eine Folge nach sich zieht.
Und zwar für IHN!

Du bist es nicht,
die seine Folgen tragen sollte! 
Er muss das ERLEBEN!
Du kannst ihn nicht überzeugen.
Er ist eine Seele,
die so nicht lernt!
Nur durch Erfahrung!

Uta: Ist Christoph ein Indigokind?

Martha: Nein, das ist er nicht.
Indigokinder haben eine bemerkenswerte Weisheit,
was das soziale Miteinander angeht.

Uta: Seine Seelenfamilie hast du genannt.
Welches Krafttier hat er?

Martha: Den Wolf,
aber er ist seit langem ein einsamer Wolf.
Seine Sehnsucht,
seine Solidarität gilt aber dem Rudel.
Es ist durchaus sein Wunsch,
integriert zu sein und dann auch sehr, sehr treu zu sein.

Aber es ist sehr schwierig,
ihn wieder ins Rudel zu nehmen.
Seine Angst, zu sehr für Andere aufzugehen, ist groß…

Dennoch hat er das Potenzial dazu,
ist hier ansprechbar,
ist für die Mitverantwortung
innerhalb der Gruppe zu begeistern.
Das geht mit ihm
und das stärkt ihn in seiner Selbstwahrnehmung
auch sehr zum Positiven.

Uta: Hat er die Trennung der Eltern schon aufgearbeitet
oder können sie ihn da unterstützen?

Weder noch:
Das war weniger traumatisch,
als du es siehst!
Es geht bei ihm um ganz andere Dinge! 
Er nimmt sich nicht als Teil der Familie wahr,
sondern meint, eine Extrarolle zu spielen! 
Er ist so auf sich konzentriert,
dass er dieses nicht an sich heran lässt.

Uta: Was sind Christophs Stärken
und wie kann ich sie fördern,
fragt Anette!

Seine Treue ist eine große Stärke,
auch seine Unabhängigkeit im Denken
ist eine große Stärke,
aber Beides bedarf einer positiven Ausrichtung.

Weg vom Zentriert sein
hin auf seinen Lustgewinn…
Spaß wird größer,
wenn man ihn teilen kann…

Sein Gemeinschaftsbewusstsein stärken,
seine Verantwortungsbereitschaft stärken,
seinen Willen stärken,
etwas Wichtiges für Andere zu tun.

Uta: Was kannst du über seine Krankheiten sagen?

Seine Herzrhythmusstörungen
sind Ausdruck seiner Angst vor Liebe!
Die ist sehr groß!
Es sind die zwei Herzen in seiner Brust,
die in unterschiedliche Richtung gehen:
Das Eine will Wärme und Nähe,
das Andere fürchtet dadurch den Machtverlust
und will Dominanz.

Die Brustkorbverschiebung
erinnert an die letzte Inkarnation
und die Allergie ist Ausdruck seiner Wut auf die Tatsache,
dass es eine Umwelt gibt,
an die man sich anpassen muss!

Du kannst dagegen nichts tun, Anette!
Deine Aufgabe besteht darin,
dir das bewusst zu machen
und es zuzulassen.

Du bist nicht in der Lage,
etwas daran zu verändern,
das ist nicht deine Aufgabe.
Deine Aufgabe ist die Begleitung!

Uta: Welche Lebensaufgabe hat er?

Martha: Seine Wut zu integrieren,
seine Machtwünsche mit Verantwortungsbewusstsein
für sich UND Andere zu verbinden.
Nicht nur auf sich zu schauen,
sondern sich integriert zu erleben…

Das Zusammenspiel zwischen der Ursache,
die er vollzieht,
mit der Wirkung auf Andere
und deren Leben zu erfahren
und umgekehrt.

Er hat in den letzten Inkarnationen
nur sich wahrgenommen! 
Nur gesehen, was ihn betrifft und was er trifft! 
So hat er sich sehr weit von Anderen entfernt.
Zu weit!

Uta: Was sind seine größten Ängste?

Martha: Oberflächlich betrachtet:
Nicht ausreichend respektiert zu werden,
grundsätzlich vernichtet zu werden,
weil er nicht mächtig genug ist.

Uta: Wo liegt das Glück für ihn?

Martha: Zu erfahren, dass es auch gut sein kann,
Macht abzugeben.
Dass es gut sein kann,
statt ganz auf den Eigenwillen zu setzen,
das Gemeinwohl zu integrieren.

Er sehnt sich nach der Integration
in die Gemeinschaft der Menschen,
aber er fürchtet sie auch sehr! 
Denn dann müsste er lieben!
Und wer liebt, wird vernichtet!

Uta: Warum hat er solche sozialen Schwierigkeiten?

Martha: Er versteht die Menschen nicht!
Er kann die sozialen Mechanismen nicht verstehen,
ohne sich für die Notwendigkeit,
seine eigenen Ansprüche zu verändern, zu öffnen.

Prinzipiell sind Menschen für ihn Feinde!
Er versucht, das zu verändern,
aber es ist nicht seine Wahrheit.
Er glaubt nicht daran!

Was er glaubt, ist:
Dass er immer versuchen sollte,
die Kontrolle über Andere zu haben,
der Oberst zu sein:
Entweder absolute Macht
oder ein NICHTS.

Was er lernen sollte, wäre,
dass das Glück in der Mitte liegt!
Das ist ein weiter Weg für diese Seele!

Uta: Ich danke dir, Martha!
Das war ein sehr hartes Reading an eine Mutter.

Martha: Ich weiß,
aber ich kann hier nichts beschönigen,
ohne Anette eine weitere Last aufzubürden.

Manchmal ist es besser, zu wissen,
welche Möglichkeiten da sind!
Auch wenn diese gering zu sein scheinen! 
Als eine Hoffnung aufrecht zu erhalten,
die eine Illusion ist.

Christoph muss aus sich heraus!
seine Wahrheiten verändern!
Es gibt nun einmal keinen anderen Weg!

Und das muss Anette klar sein,
sonst zerfällt sie zu Staub
in dieser Gesteinsmühle.

Sag ihr: Ich habe sie lieb aus ganzer Seele
und ich trage mit,
so gut ich kann.