Muttererbe

Schutzengel – Was wir von unseren Müttern nicht übernehmen sollten

Was wir von unseren Müttern
nicht übernehmen sollten:
Das Erbe von den Müttern

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide Josef,
mich zu dem Guide von Annabell zu führen
und mich mit ihm zu verbinden.

Es erscheinen drei Guides!
Eine ältere, mollige Frau:
dunkles Haar mit einzelnen weißen Haaren,

rechts und links zwei dicke Zöpfe.
Sie trägt die Tracht einer Indio – Frau aus Peru.

Ihre dunklen Augen strahlen mich an
und ihr rundes Gesicht legt sich in Tausend kleine Fältchen:

„Mio konschita, tia mumui???????
(Frag mich bitte nicht, was das heißt, keine Ahnung,
ich schreib das so, wie das kommt hier!)

Uta: Können wir bitte deutsch reden?

(Sie lacht so herzhaft, dass ihr die Tränen über ihre vollen,
roten Wangen rollen und ihr enormer Busen auf und ab wippt).

Guidin: „Ei, sie versteht meinen Gruß an sie schon!“

U: Bist du Annabells Guide?

G: Ja, ich und diese Beiden hier.
Ich weiß, sie hätte gerne einen starken, schönen Mann gesehen
und nun ist es nur eine alte, dicke Mama!

(Lacht wieder und bekommt dann einen sehr zärtlichen Ausdruck
und sagt ganz sanft: )

Annabell, meine Kleine, was du jetzt brauchst,
ist die Kraft der großen alten Mutter! 
Du musst jetzt wie ein Baby in meinen Armen liegen
und dich wiegen lassen.

Lass die Männer kämpfen, wir sind die Tröster, die danach kommen.
Du und ich sind Tröster von Anbeginn, wir kommen dann,
wenn der Kampf entschieden ist! 
Dann trocknen wir die Tränen,
dann verbinden wir die Wunden…

U: Magst du mir die anderen Beiden vorstellen?

Sie nimmt die junge Frau an die Hand, die hinter ihr stand.
Diese wirkt sehr ätherisch, fein, sanft, verträumt,
fast noch ein Kind.

U: Wer bist du?

Guidin: Ich war ihr Guide in ihrer Kindheit.
Ich spielte mit ihr, wenn sie einsam war,
ich schenkte ihr die Träume von der Welt,
in der sie schön ist und frei und großartig und
geliebt wird vom Besten aller Männer.

Das hielt sie in ihrer Mitte,
ließ sie die Zeiten überstehen,
in denen sie der Zurückweisung ausgesetzt war.

Wer hat sie schon verstanden?
Wer hat dieses heranreifende Mädchen verstehen können?
Keiner ihrer Schulfreundinnen.
Verborgen, so sehr verborgen musste sie ihr wahres Selbst halten.

Welch ein Schmerz, in diesem Alter zu spüren,
dass man Anders ist, welche große Last!

Und so hielt ich sie, als keiner sie gehalten hat.
Aber meine Zeit war um, als der Schmerz kam
und die große, große Müdigkeit.

Da musste diese hier kommen (verweist auf die Indio-Frau).

Indio-Frau: Ja, gegen viel Tod hilft nur viel Leben, so kam ich.
Meine Kraft ist es, Leben zu geben.
Ich bin die Frau, die Mutter,
die Harte und die Sanfte.

U: Wie kann Annabell dich nennen?

D: Sie soll mich Demeter nennen.
Sie soll schauen, warum.
Und sie wird begreifen, welche Kraft wir miteinander teilen,
denn ich bin bei ihr, weil wir aus einem Stamm sind.

(Jetzt führt mich Demeter zu einem Mann,
der ein sehr langes weißes Gewand trägt und weiße Haare hat.

Er trägt seine langen Haare offen, nur von einem Ring gehalten
und hat in der einen Hand ein Buch,
in dem er gerade noch geschrieben hat. 
Und in der anderen Hand hält er einen Stift.)

U: Wer bist du?

Guide: Der das Resultat zieht, der die Bilanz sieht
und daraus den Gewinn bereitet.
Ich bin die Zukunft und mein Name ist Morigon.
Ich werde kommen, um die Erkenntnisse der Demeter
in Fakten zu wandeln und um die Dinge der Nachwelt zu erhalten.
Eine lange, lange Zeit werden wir gemeinsam gehen,
es gibt viel zu tun.
Doch noch ist es Demeters Zeit der Dichter und Denker! 
Die Zeit der Rechner und Lehrer kommt erst später.

U: Danke euch allen.
Dann vermute ich, dass Demeter jetzt mit mir reden wird?

D: Ja, ich!
Und nun lass uns arbeiten,
Annabells Geduld mit dir geht schon zu Ende,
du bist spät heute!

U: Gut, arbeiten wir also.
Kannst du mir etwas zu Annabells Lebensaufgabe sagen?

D: Das habe ich schon gesagt.
Ich sagte, wir sind die Tröster, die kommen,
wenn der Kampf entschieden ist.

Bin ich so schwer zu verstehen? 
Dann will ich dir einen weiteren Namen nennen: Morgana!

U: Das ist die keltische Göttin, die die gefallenen Krieger holt
und tröstet?

D: Ja, so ist das!
So ist das und das, das KANN Annabells Aufgabe sein,
wenn sie es will!
Wenn sie es wirklich will!

U: Sterbende zu trösten?

D: Ja und ja!

U: Sie fragt:
Ob sie ihre Wahrnehmung der jenseitigen Welt verbessern kann
und wie sie das tun soll?

Demeter lacht: Die jenseitige Welt enthüllt sich ihr von selbst
in dem Moment, in dem sie an der Stelle steht, an die sie gehört.

Sie kann aufhören, zu üben!
Ei, ei, ei, werden sie ganz ruhig.
Atmen sie tief ein und aus, öffnen sie ihr drittes Auge.

Ei, ei, ei.
Und schon öffnet sie gar nichts mehr.

Wenn sie bei denen steht, die getröstet werden wollen,
dann wird sie hier (zeigt auf den Bereich Solarplexus)
ganz offen sein und dann wird sie uns sehen und beschreiben
und wird weitergeben, was wir zu geben haben.

U: Wer wir?

D: Wir, die gekommen sind,
um die gefallenen Krieger zu holen und zu trösten.

U: Sie braucht also nichts üben?

D: Sie soll sich erinnern an die Bilder, die ihr die Zarte gab,
an die Träume, als sie ein Mädchen war.

Sie soll sich erinnern, dass die Bilder damals ganz von selbst kamen
und gingen und sich veränderten.
Genauso wird es dann sein.

Es werden Bilder kommen und sie wird den Mut haben,
diese so zu sagen, wie sie da sind! 
Und das wird schön und wunderbar sein für Alle!
Auch für Annabell.

U: Danke, Demeter.
Was hat es nun mit Harry auf sich?

D: Nein, nein, meine Conchita, mein Engelchen!
Nein, nein, nein, so darfst du nicht fragen.

Schau, dein Papa hat es dir schon gesagt.
Der Harry und der Papa wollten beide einen Raum
in ihrem Herzen nicht öffnen (sie konnten das nicht)
und du wolltest genau in diesen Raum hinein gehen.

Wolltest du das wirklich?
Nein!

Ich sage es dir:
Du wolltest wieder einmal erleben,
dass deine Liebe abgewiesen wird.

Sei nicht bös jetzt, mein Herz, sei mir nicht bös.
Hör mir zu, mein Bärchen: 
Vor langer Zeit lebte einmal eine Frau, deine Großmutter.
Die wollte so sehr geliebt werden, so, so sehr.

Aber sie konnte nicht, sie wusste nicht,
wie und wurde verrückt daran
und fing an, alle mit diesem Anspruch zu quälen.

Und dabei war es doch ihre Aufgabe,
Andere dorthin zu führen.
Das war doch abgemacht hier im Jenseits.

Aber sie bekam keine Ehre dafür,
keinen Dank.

Niemand verstand es, niemand!
Nur meine Conchita, die hat sich gesagt,
die hat sich das hier im Jenseits gesagt:
Liebe Oma, ich werde es der ganzen Welt
stellvertretend für dich zeigen,
dass man damit leben muss,
nicht genug geliebt zu werden.
Und ich werde dafür kämpfen,
trotzdem den Dank Aller zu bekommen.

Aber jetzt, meine Kleine, jetzt ist diese Aufgabe,
wenn du willst, beendet.
Es ist doch gar nicht DEINE Aufgabe!
Es war Ihre.

Gib sie ihr rasch zurück.
Gib ihr einen Ehrenplatz an deiner Wand
und gib ihr ihre Aufgabe zurück.

Der Harry kann sein Herz nicht öffnen so,
wie du es brauchst!
Und DU! brauchst niemanden mehr zu lieben,
der dich nicht GENAU SO zurück lieben kann!!!

Nun weinst du.
Ei, ei, diese Tränen.
Komm, komm, ruh dich jetzt aus und dann warte.
Es kommt einer, das wirst du sehen:
blond, groß und lustig…

Er trocknet die Tränen und du wirst fürchterliche Angst haben,
weil er dir die letzte Kammer zu seinem Herzen öffnet.

Ui, ui, wirst du Angst haben! (Lacht.)

Und dann wirst du sehen, was Liebe ist…

U: Harry ist also nicht ihr Schicksal?

D: Doch, er und alle anderen Männer
sind in ihr Leben gekommen,
damit sie sich ihrer wirklichen Aufgabe widmet
und nicht der Aufgabe der Großmutter!

Aber Harry hat den wichtigsten Part übernommen: 
Sie soweit zu begleiten, dass sie versteht…

U: Welche Großmutter ist das, von der sie diese Last hat?

D: Die Mutter der Mutter.

U: Annabell wird immer wieder
auf ein Kind aufmerksam gemacht.
Wird sie noch einmal schwanger?

D: Sie ist schwanger!
Aber nicht mit einem Kind,
sondern mit ihrer Aufgabe!

Sie wird sehr bald die Idee gebären,
was die Aufgabe ist
und dann wird diese Aufgabe wachsen und wachsen
und es wird sehr gut sein.

Aber sie MUSS es nicht!
Sie entscheidet,
ob sie will oder nicht!
Und wir werden ihr sehr dabei helfen,
genug Informationen zu bekommen,
um diese Entscheidung treffen zu können.

U: Es ist aber nicht ihr Schicksal, allein zu sein?

D. lacht: Sie wird sich noch wünschen,
sie wäre wenigstens einen Tag allein,
besonders, wenn die Zwei alt sind.

Er wird sie dann wie ein Kind die Mama brauchen
und sie wird ihn lieben und schimpfen
und küssen und wieder schimpfen…

Ja, ja, so wird es sein…
(Sie lacht Tränen).

Du wirst ihr dann kein Reading mehr machen können,
aber sie wird sich an das hier erinnern
und das Lachen einer alten Frau selber lachen…

Ei, ei, Conchita.

U: Annabell fragt,
ob sie eine Initiation des Todes gemacht hat?

D: (Sehr ernst) Hinab, tief, tief hinab
in die Unterwelt ist sie gegangen Stufe für Stufe, ja. 
Dort hin, wo es Jeden graust.

Sie ist initiiert und sie ist der Barken-Führer:
Sie bringt die, die am Ufer wartend stehen,
sicher und geborgen auf die andere Seite.
Denn sie weiß das Geheimnis:

Der Tod ist ein Freund und freundlich denen,
die sich bereit machen.

Und sie ist wie eine Hebamme:
Diejenige, die auf die Geburt vorbereitet.

Was ist die Geburt anderes als das Sterben?
Sterben heißt die Wehen akzeptieren. 
Heißt, sich hineingeben in die Minute, die Sekunde,
heißt geschehen lassen.

Aber was wäre es für eine Geburt ohne die liebevolle Führung
der erfahrenen Hebamme?

U: Vielen Dank, Demeter.
Zwei Fragen hat Annabell noch:
Wie kann sie mit dem Rauchen aufhören?

D: Ha!

Wie kann sie damit aufhören,
zu glauben, dass es ihr schadet?
In dem sie bei jeder Zigarette Gott dankt,
dass sie diese rauchen darf!

Ah, ihr Manipulierten, ihr Kleingläubigen!
Dankt für alles, was ihr habt!
Und ihr erkennt sowohl den Wert
als auch das rechte Maß zu erhalten.
Wie ist es, Uta:
Ist dies nicht auch für dich ein überraschender Rat?
(Lacht.)

U: Allerdings, ich werde es mal ausprobieren,
vielleicht kann ich dann aufhören.

D: Nein, nein, so nicht, so wird es nicht gehen!
Ich sagte nicht: Dankt, damit ihr aufhören könnt!

Ich sagte: Dankt, weil ihr es dürft.
Bei jeder einzelnen Zigarette!
Seit einfach dankbar und sagt Gott Dank dafür.
Punkt!
Nichts Anderes.
Der Rest ist Vertrauen.
Ihr werdet sehen:
GENAU! das ist das eigentliche Problem dabei.

U: Da wäre noch die Frage nach der Arbeitsstelle:
Soll sie statt vier Tage fünf Tage arbeiten?

D: Das ist jetzt, nach dem, was sie hier gelesen hat,
eine überflüssige Frage.

Sie wird sich ganz neu orientieren. 
Aber bitte nicht gleich!

Was sie jetzt braucht, ist:
Trost und Geborgenheit zu finden.

Wir alle möchten ihr sagen, dass wir bei ihr sind.
Besonders jetzt.

Es tut ihr so, so weh und es quält sie so sehr, die Frage:
Ob er zurückkommt.

Aber sie sollte sich das gar nicht fragen.
Sie sollte sich klar machen,
warum er da war, so wie er war
und warum er ging.

Er ging, weil er genau wusste,
dass er für sie diese letzte Reserviertheit aufgeben muss
und das kann er nicht.
Das will er nicht!

Sie aber sollte nun wissen,
dass es nicht IHRE Aufgabe ist,
immer und immer wieder zu erleben,
nicht ausreichend geliebt zu werden, austauschbar zu sein.

Er will nicht,
dass Irgendjemand für ihn so wichtig wird,
dass es weh tut, ihn zu verlieren.
Das kann er nicht.
Er wusste aber genau, das würde geschehen
und da zog er es vor, zu gehen, ehe es zu spät war.
Nun liegt es an meiner kleinen Annabell,
diese Zusammenhänge zu verstehen
und es hinter sich zu lassen.

Aber erst kommt der Schmerz,
dann der Zorn und dann wird sie es verstehen
und wird es nehmen, wie es ist.

Es ist gut!
Sie hat gelernt: viel, viel gelernt.

Sie wird dieses Reading nehmen und damit ringen,
wieder und wieder.
Und ich werde ihr Zeichen geben
und Menschen zuführen und Ideen…

Und dieses!!! Baby in ihr wird groß werden und geboren werden.
So wird es sein!

Und nun danke ich dir, Uta!
Und grüße meine kleine, große Freundin von mir,
der uralten Frau aus Peru.
Sie wird fragen, wer ich war.

Sag ihr, ich war Hebamme in einem Dorf in den Anden
und ich war die, die man holte,
wenn der Tod an die Tür klopfte.

Mein Name damals war Anne Merina
und ich starb 1846 an den Pocken,
das war meine letzte Inkarnation.
Sie war damals mein drittes Kind und störrisch wie ein Maulesel.
Und wir werden immer wieder zusammen sein.

U: Dann danke ich dir auch
und ich wünsche dir alles Liebe!