Elia: In den Belt zu gehen, ist eine freiwillige Entscheidung im Augenblick des Todes

Aufbau des Jenseits

Der Belt

Es gibt kein Diesseits und Jenseits.
Denn auch das ist nichts weiter als ein Konstrukt,
wie ihr die Welt begreifen könnt,
in der ihr euch befindet.

Ich habe euch beim letzten Mal darauf hingewiesen,
dass ihr sowohl Geistwesen seid
als auch reine Materie
als auch animalisch.

Ihr seid aber dennoch Teil des Jenseits.

Elia

Elia: Bist du bereit, Hans-Jürgen?

Hajo: Ja.

E: Ist die Technik auch bereit?

H: Ich weiß nicht, aber wir haben ja zwei Aufzeichnungsgeräte.

Elia: Gut, es wäre schade um das Channeling.
Ich sehe, dass sich schon einiges getan hat,
was ich gestern angesprochen habe.

H: Ja, natürlich.

E: Ich bin sehr froh.
Es reift.

H: Ja, das ist sehr schön.

E: Ihr seht:
Wenn man sich erst einmal
wirklich vertrauensvoll auf uns ausrichtet,
dann kommt man auch dahin,
dass man zu seinem eigentlichen Lebenszweck findet,
das ist unser Anliegen.
Das ist es Allemal.

Denn mit jedem Menschen,
der sich zu seinen eigenen Lebensinhalten hin entwickelt,
entwickelt sich die ganze Schöpfung mit. 
Das ist ja der Sinn der Evolution.
Und da habt ihr dann auch wirklich jede Unterstützung.

So, ich möchte jetzt aber gerne, wenn du nichts mehr einzuwenden hast, zu meiner eigentlichen Mission heute kommen.

H: Überhaupt nicht.

E: Gut.

Also: Der Aufbau des Jenseits

Ich möchte in diesem Kapitel kurz zusammenfassen,
in welcher Form das Jenseits strukturiert ist.
Es gibt sehr wohl eine Struktur, wenngleich sie
– und das bitte ich jeden Leser zu bedenken –
keine starre Struktur ist, sondern eine lebendige,
die miteinander variabel und im Austausch ist.
Ich schildere es jetzt aber so, als sei sie sehr starr konstruiert.

Beginnen wir mit…

Tobias…
(Tobias kommt noch einmal, weil er uns seinen Zahn zeigen will,
der ihm ausgefallen ist)

T: Mein Zahn…

H: Ja, gut,  aber jetzt gehst du wieder in dein Zimmer.

T: Uta…

H: Nein, jetzt nicht…

T: Mein Zahn ist rausgefallen.

Uta / Elia macht die Augen auf und steht in Trance auf.
Ich merke nicht, dass sie noch in Trance ist.

Elia: Ist schon gut. Lass mich mal.

Elia geht zur Tür und zur Treppe.

Elia: Tobias, ich komme.

Sie unterhalten sich in seinem Zimmer.
Elia kommt wieder und ich habe noch nicht richtig bemerkt,
was überhaupt passiert ist.

H: Was war jetzt gewesen?

Elia: Ich bin Elia.

H: Du bist es, Elia?

Elia: Ja.

H: Eh, wie geht denn das jetzt?

Elia: Das fühlte sich aber ganz ulkig an.
Einen Augenblick, Hajo, ich muss mich jetzt erst wieder verankern.
(Geht zur Couch.)

Elia: Er hat’s ein bisschen gemerkt.

H: Ja, ich habe es auch etwas gemerkt, weil deine Augen anders sind.
Aber ich hab’s nicht geglaubt in dem Moment.
So, da bist du mal durch unser Haus gegangen.
Das ist ja interessant.


Elia: Ja, es ist auch für mich ein bisschen seltsam gewesen.
Es ist sehr schwer.
Es ist, ich empfinde es, als wenn ich ein Gewicht trage.

H: Du bist es nicht mehr gewöhnt.

Elia: Nein, nein, das ist wirklich ungewöhnlich
und einen solchen Übergang habe ich ja auch nicht normalerweise gehabt.
Sehr interessant.

Gut, aber jetzt möchte ich zum Text kommen.

Ich habe euch beim letzten Mal darauf hingewiesen,
dass ihr sowohl Geistwesen seid
als auch reine Materie
als auch animalisch.
Ihr seid aber dennoch Teil des Jenseits.

Denn es gibt kein Diesseits und Jenseits!
Denn auch das ist nichts weiter als ein Konstrukt,
wie ihr die Welt begreifen könnt, in der ihr euch befindet.

Die Wahrheit ist, dass Jenseits und Diesseits
ständig miteinander verquickt sind
und dass ihr sowohl im Diesseits wie auch im Jenseits seid.
Und zwar zu jeder einzelnen Sekunde eures Lebens.

Es gibt nur einen Unterschied!
Und das ist der Unterschied, der in eurem Bewusstsein liegt.
Dass heißt, euer Bewusstsein ist begrenzt.
Eure Möglichkeit, euer tatsächliches Sein zu begreifen, ist eingeschränkt.

Und diese Einschränkung ist Inkarnation.
Darum geht es!

Denn die Einschränkung des Bewusstseins
hat einen sehr wichtigen Sinn:
Wenn ihr inkarniert seid, so ist euer ganzes Bewusstsein
auf eure materielle Welt ausgerichtet.
Nur ganz wenig Anteil an eurer Gehirnleistung ist in der Lage,
ein etwas erweitertes Bewusstsein zu entwickeln.
Dieses Gehirnareal steht euch aber schon zur Verfügung.

Viele Wissenschaftler wundern sich immer noch,
warum das Potenzial, dass ihr in eurem Gehirn habt,
ungenutzt ist zu einem so großen Teil.
Das liegt daran, dass eure Körper das Rüstzeug haben,
um mit einem erweiterten Bewusstsein
in der materiellen Welt zu leben.
Dass aber die Entwicklung der Menschheit
als solches noch nicht den Stand erreicht hat,
um dieses angelegte Potenzial tatsächlich erreichen zu können.
Dieses wird in Zukunft sich so entwickeln.

Ich habe viele Wissenschaftler gehört, die daran zweifeln,
dass dieses Areal lediglich eine Art Ersatzlager sei für Ausfälle,
die das Gehirn zu überbrücken hat durch Schädigung. 
Und sie haben Recht.
Es ist tatsächlich dafür da, dass eines Tages der Mensch
mit einer erhöhten Bewusstseinslage leben kann.
Zur Zeit ist dies nicht so.

Verlasst ihr euren Körper, so erweitert sich euer Bewusstsein. 
Was heißt denn Bewusstsein?
Ich weiß um mich und ich weiß um meine Stellung innerhalb der Dinge,
die nicht ich sind.
Das ist bei euch begrenzt
und im Jenseits erweitert es sich immer mehr.

Ihr nehmt, wenn ihr euren materiellen Körper verlasst,
eine Fortentwicklung an.
Der Übergang vom materiellen Sein
– also vom Leben, wie ihr es nennt –
ist nichts weiter als der Übergang von einem
eingeengten Bewusstsein zu einem größeren Bewusstsein.

Und was dann einsetzt, ist die Entwicklung zum vollen Bewusstsein.

Diese Entwicklung verläuft sehr individuell und in Etappen.
Immer gibt es Ausnahmen der Regel.
Das bitte ganz grundsätzlich: 
Was ich euch heute schildere und auch in den folgenden Episoden,
dass ist der Norm-Bereich, das Übliche.
Ich schildere euch nun zu allererst jene Form des Bewusstseins,
die in euch vielleicht Schrecken auslösen kann.
Denn ich spreche nicht von der erweiterten Form,
sondern von der verringerten Form des Bewusstseins.

Sagen wir, der Bewusstseins-Anteil, den ihr im Leben habt,
beträgt etwa 30% des Anteils, den das Gesamtbewusstsein besitzt.
Dieses ist eine fiktive Zahl, auch das ist variabel.
Aber sagen wir, er bestünde aus 30%.

Wenn jemand stirbt, kann es geschehen,
dass jemand in den Bewusstseinszustand Belt kommt.
Dieser Bewusstseinsbereich bedeutet ein sehr verengtes Bewusstsein.
Aus den 30% werden 15%. 
Das Bewusstsein ist so fixiert, dass es lediglich sich selbst wahrnimmt
und ganz geringe Formen von Umgebung.
Und zwar nur jene, die in ihm verankert sind aus seinem Leben.

Dass heißt, derjenige, der im Belt ist,
hat überhaupt keine Möglichkeit,
sich seiner Umwelt zu öffnen, neutral zu beobachten.
Sondern alles, was er sieht,
alles was er empfindet,
alles, was ihm bewusst ist,
reduziert sich auf seine Vorstellung!
Es kommt also nichts von Außen in sein Innenbewusstsein.
Und das ist die große Problematik.

Alles, alles, was er erfährt, ist das, was er für möglich hält.
Und nichts, was von außen kommt, wird aufgenommen.
Sondern alles durchläuft diesen Filter, den er selbst produziert.
Er selbst ist es, der Dinge und Erscheinungen,
die außerhalb seiner Vorstellung liegen,
als nicht existent ausfiltert.

Haben wir jemanden, der der Ansicht ist, böse zu sein,
der der Ansicht ist, ein verwirktes Leben geführt zu haben,
so wird er alle Dinge, die sein Bewusstsein berühren,
die geneigt und geeignet sind, es zu verändern,
von vornherein und automatisch ausfiltern.
Und somit dringen sie nicht in sein Bewusstsein.

Das Gleiche gilt für jemanden, der die Vorstellung,
tot zu sein, ausfiltert:
Tod ist für ihn nicht existent,
der eigene Tod ist für ihn nicht existent. 
Da dann der eigene Tod ist nicht existent 
und er wird er alles,
was ihm von außen an Signalen zugeführt wird, ausfiltern.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Gründe,
warum ein Mensch in diesen Zustand kommt, wenn er gestorben ist.
Es kann Scham sein, es kann Angst sein, es kann Hass sein.
Aber es kann auch sein, dass er der Meinung ist,
sich seiner eigentlichen Aufgabe, der er sich gestellt hat,
nicht entziehen zu dürfen.
Dann bleibt er in der Funktion, mit der er sich identifiziert hat.

Sagen wir, ein Kind ist gestorben und es hat die Funktion gehabt,
seiner Mutter ein Begleiter sein.
Ihr die Lebensfreude zu geben, die sie zum Leben braucht.
Dann wird dieses Kind es nicht zulassen,
dass Dinge in sein Bewusstsein treten,
die diesem Auftrag der Mutter widersprechen.
Und so wird es versuchen, diese Mutter weiterhin zu trösten
und ihr den Lebenssinn zu vermitteln.

Es kann auch sein, dass jemand der Ansicht sei,
dass unbedingt sein Tod gerächt werden muss.
Er mag ein Opfer von Gewalt geworden sein
und nun der Ansicht sein,
den Mörder überführen müssen.
So wird er alles, was ihm angeboten wird,
aus seinen Rache-Empfindungen herauszukommen,
von vornherein ausschalten
und nicht in sein Bewusstsein aufnehmen.

Ihr merkt schon an der Art, wie ich es diktiere,
dass es sich um einen freiwilligen Prozess handelt.

Es ist eine Entscheidung,
die im Augenblick des Todes getroffen wird
und es ist seine freiwillige Entscheidung.

Die Problematik besteht darin, dass es Seelen gibt,
die lieber in ihrem Leid verharren,
als sich neuen Perspektiven zu öffnen.

Niemand aber bleibt für immer im Belt.
Früher oder später setzt ein Punkt ein,
in dem eine solche Seele das Bedürfnis hat,
etwas anderes wahrzunehmen.
Es ist sozusagen eine absolute Sättigung erreicht.
Es besteht der Trieb, neue Informationen aufzunehmen.
Es kann sehr lange dauern, bis das geschieht,
es kann auch sehr schnell geschehen.

Entscheidend ist für euch zu wissen,
dass nur IHR Wesen in dieser Phase erreichen könnt. 
Wir vermögen es nicht,
denn das Bewusstsein im Belt ist derart niedrig,
dass es mit unserem Bewusstsein nicht kompatibel ist.

Ich möchte hier etwas theoretisch werden: 
Jede Form des Seins ist eine Energie.
Jede Energie hat eine bestimmte Struktur.
Energien können einander ergänzen,
Energien können aber auch so konträr sein,
dass sie nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können.

Dies geschieht, wenn ein Jenseitiger,
der schon in einer erweiterten Bewusstseinsweise befindet,
versucht, sich dem Belt zu nähern.
Es ist nicht möglich, es gibt keine Möglichkeit,
eine Verbindung zwischen beiden Teilen herzustellen.
Und das ist der Grund, warum wir euch immer wieder bitten,
Seelen zu helfen, die dort nicht mehr sein sollten,
denen vielleicht nur noch ein kleiner Anstoß fehlt.

Nur ihr selber seid in der Lage,
euer Bewusstsein auf jene Energiestruktur auszurichten,
die Mensch im Belt besitzen.

Pause

Hajo an Uta:
Hast du vorhin das mitbekommen, was mit Elia passiert ist?

Uta: Ja, ich hatte das Gefühl, ich war nicht richtig hier!
Ich beobachtete mich selbst.

Nach der Pause:
Elia: Gut, wir fahren fort.

Hajo: Schauen wir mal, was noch passiert.

E: Ja, ja, selbst der Himmel ist gegen uns,
es kommt ein Gewitter auf.

H: Was? Beeinflusst das dich?

E: Ja, das kann durchaus beeinflussen, das ist wieder Energie.

H: Gestern war das Gewitter aber schlimmer.

E: Ja, ja, wir werden sehen,
aber es kann den Tobias hindern, einzuschlafen.

Gut, also.
Fortsetzung von vorhin: 
Unsere Energie ist anders. 
Ich möchte aber noch einen weiteren Grund anführen,
wie groß die Hemmung für uns ist,
in den Bewusstseinsbereich Belt zu kommen.

Im Gegensatz zu euch haben wir keinerlei Gehirnfunktionen.

Ihr habt Gehirnfunktionen wie erinnern, fantasieren, kombinieren.
Das ist nicht bei uns so.
Sondern alles, was wir erleben, ist reines Sein.
Dass heißt, wir können unser Sein
durch unser Bewusstsein in andere Blickwinkel richten.
Wenn wir Kontakt mit dem Belt aufnehmen würden,
würde es bedeuten:
Unser Sein findet im Belt statt
und da erreichen wir ein Paradox:
Würden wir uns in den Belt-Bereich hineinbegeben,
hätten wir sofort den eingeschränkten Bewusstseinsbereich
und keine Rückkopplung zu unserem Sein
bei einem erhöhten Bewusstsein.
Dass heißt – um es simpel auszudrücken –
uns wäre der Rückweg versperrt.

Dann wären wir mit demjenigen,
den wir zu retten versuchen, in der gleichen Situation:
nämlich Bewusstseins-verengt und fänden keinen Weg heraus.
Wir wären fixiert auf die Aufgabe zu helfen, blieben aber darin stecken.
Wir könnten niemand weiterführen,
wir könnten nicht mit ihm zurück in den erhöhten Bereich,
weil wir selbst verengt wären in unserer Wahrnehmung.

Dies ist uns verwehrt.

Uns ist sogar der vollständige Blick auf den Belt verwehrt.
Wir wissen um Angehörige von uns,
die im Jenseits sind aufgrund unserer Verbindung in Liebe zu ihnen.
Es ist uns klar, dass ihr Bewusstsein verengt ist
und wir sie nicht erreichen können.
Aber wir wissen nicht einmal, in welcher Situation sie sind.
Dies ist uns nicht möglich, hier ein Kontakt herzustellen.

Wenn ein Medium in den Belt-Bereich geht,
um dort jemanden in seinem Bewusstsein zu erweitern 
– seinen Fokus, den er ausgerichtet hat auf ein einseitiges Thema –
dann geschieht das von einer anderen Grundlage aus.
Hier verquickt sich Gehirnfunktion und Bewusstsein,
hier ist wirklich etwas möglich, was uns verwehrt ist:
nämlich das abstrakte Sehen in eine andere Bewusstseinslage.

Ein Medium bleibt immer auch bei sich
und es benutzt immer sein Gehirn-Potenzial.
Es ist nicht gezwungen, sein Sein zu ändern
und es kann aus einer gewissen Distanz heraus wahrnehmen,
was geschieht.
Das ist sehr wichtig!
Denn diese Distanz ermöglicht dem Medium,
den eigenen Bewusstseins-Level aufrecht zu erhalten
und sich dennoch dem erniedrigten Bewusstseins-Level eines Wesens,
das im Belt ist, zu nähern und damit in Kontakt zu treten.

Ihr seht also, dass es wirklich schwerwiegende Gründe sind,
warum wir dies nicht vermögen.

Die einzige Ausnahme, die es dabei gibt,
sind sehr wenige, aber doch vorhandene Engel-Wesen.
Also Teile Gottes, die in der Lage sind, sich dem Belt-Bereich zu nähern
und die in der Lage sind, sich mit den im Belt befindenden Wesen
zu verknüpfen und Impulse zu geben.

Aber es sind wirklich nur Impulse, die sie geben können.
Sie können nur den Sättigungsgrad an Leid verändern,
aber sie können nichts verändern
an der freiwilligen Entscheidung desjenigen, sich dorthin zu bewegen.

Ihr Menschen seid in einmaliger Weise dafür geeignet,
hier Hilfestellung zu leisten.

Ein weiterer Aspekt,
den es bei dieser Verbindung und Nähe zwischen Belt-Wesen
und Menschen gibt, ist derjenige:
Dass sich Belt-Wesen mit euch verbinden können.
Dies geschieht in aller Regel dann,
wenn ihr eine Energie habt, die ihrem Bewusstsein entspricht.

Haben wir also zum Beispiel jemanden, der im Belt ist,
weil er sehr hasst, dann wird er versuchen,
seine Energie aufrechtzuerhalten in diesem Sinn,
indem er sich einem Menschen nähert, der ebenso empfindet.
Haben wir jemanden, der getragen ist von Angst,
so wird er versuchen, sich zu verbinden mit jemandem,
der die gleiche Emotion in sich trägt.

Dieses sind Strukturen,
die eure Energie in einer bestimmten Weise beeinflussen,
sie so verändern, dass sie wie ein Magnet auf bestimmte Seelen wirken.

Wohlgemerkt:
Dies geschieht nicht bei Menschen,
die in sich gefestigt sind, die ruhig sind, die ausgeglichen sind.
Sondern es geschieht bei Menschen, die eine eigenen,
sehr erniedrigten Bewusstseins-Level haben.
Und hier findet das statt, was wir Anhaftung oder Besetzung nennen.

Eine Anhaftung oder Besetzung findet nicht statt,
wenn nicht vorher eine Angleichung
beider Energieprinzipien stattgefunden hat. 
Es kann also niemand, der hoffnungsfroh ist,
ausgeglichen ist und sein Leben liebt, darum fürchten,
besetzt zu werden oder eine Anhaftung zu bekommen.

Die Energiestruktur eines gesunden, liebenden
und ausgeglichenen Menschen ist gänzlich anders
und ist völlig uninteressant für einen solchen Jenseitigen,
er nimmt sie gar nicht wahr.

Was er wahrnimmt, ist etwas, was ihm gleicht: 
ihm und seiner eigenen Energiestruktur.
Und hier findet dann eine Art von Vereinigung statt. 
Und diese Vereinigung findet nur dann statt,
wenn vorher eine Genehmigung stattgefunden hat.

Dass heißt:
Eine Besetzung findet nicht von Jetzt auf Gleich statt,
es ist keine Okkupation.
Sondern es ist ein Prozess!
Der Jenseitige schiebt sich mehr und mehr langsam
und allmählich in das Bewusstsein des lebenden Menschen,
mit dem er sich vereinigen will.
Und dieser lässt es zu!
Er sagt nicht „Nein“,
sondern er sagt „Danke“.
Das ist der Grund,
warum Besetzungen derart schwierig zu lösen sind.

Ihr könnt, wenn ihr Medien seid,
sicher jeden der Besetzten von den Besetzern befreien.
Aber der Besetzte bleibt offen für die Möglichkeit,
wieder bei ihm Fuß zu fassen.
Er muss seine Energiestruktur ändern.
Er muss schauen,
inwiefern seine eigene Form, sich bewusst zu sein,
sich mit dem des Besetzers deckt
und dann diese Art zu denken und zu empfinden,
bewusst zu verlassen.

Ich denke,
hiermit habe ich in etwa einen kleinen Einblick zum Thema Belt,
zu der Funktion dessen, was im Bewusstsein geschieht, gegeben.

Ich möchte euch jetzt noch eine Schilderung geben,
wie die Welt des Belt aussehen kann.
Sie entspricht immer der Vorstellung,
die der Verstorbene selber hatte! 
Es mag für ihn als Hölle erscheinen,
es mag für ihn wie ein Albtraum sein,
es mag für ihn einfach wie eine Stille sein,
es mag für ihn sein, als schliefe er.

Es mag für ihn scheinen, als sei er unter einer Glocke,
es mag für in so scheinen, als sei er gefangen.
Was immer er sich vorstellt, das ist auch so.

Und er weiß nicht darum, dass es seine Vorstellung ist,
sondern er hält es für Wahrheit.
Er weiß in aller Regel nicht um die Zeit, in der er ist,
sondern auch dieses ist völlig abgefallen von ihm,
er hat kein Empfinden mehr für den Verlauf von Zeit.
Er ist ganz und gar, völlig und komplett nur auf das ausgerichtet,
was ihm als wahr erscheint.
Und das ist mitunter sehr wenig!

Es gibt unterschiedliche Formen der Bewusstseinsverengung.
Die minimalste Form des Bewusstseins ist die,
dass ein Verstorbener nur noch sich empfindet
plus einer einzigen Emotion, nichts weiter kann ihn erreichen.

Das heißt, dass ein Jenseitiger nichts weiter hat
als diesen einen Satz:
„Ich bin traurig.“
Und das ist seine ganze Wahrheit,
das ist seine ganze Welt, das ist alles, was ist.
Das ist die niedrigste Form.
In dieser Form scheinen Verstorbenen wie in Trance zu sein,
scheinen wie Träumende zu sein,
die nichts mehr wahrnehmen.

Es gibt eine erweiterte Form davon: 
Dann nimmt der Verstorbene eine Umgebung wahr,
die seiner inneren Wahrheit entspricht.
Es kann zum Beispiel sein, dass er meint:
Alle Menschen seien böse und die Welt an sich sei schlecht.
Und dann erlebt er sich in einer Umgebung,
in der er sehr wohl Anderen begegnet,
die genau die gleiche Wahrheit für sich akzeptiert haben.
Und so bestätigt der eine Irrtum den Irrtum des Anderen.
So halten sie sich gegenseitig in dieser Bewusstseinslage.

Wieder Andere haben ein noch etwas erweitertes Bewusstsein,
sie nehmen eine Umgebung wahr,
die ihrem inneren Sein entspricht.
Und diese Umgebung ist für ein Medium deutlich zu unterscheiden:
Sie ist schwer, sie ist lastend, sie hat kaum Farbe,
sie hat kaum Licht, ist ein beengender Zustand.
Diese Menschen konstruieren eine Umwelt,
sie lassen von allen möglichen Umwelten,
die sie haben könnten, nur eine Form zu!

Viele Soldaten, die fallen,
geraten in einen solchen Zustand.
Und sie führen dann eine Existenz
auf einem scheinbar ewigen Kriegsschauplatz.
Bis sie mit dieser Erfahrung so gesättigt sind,
dass sie es wagen, sich weiter in ihrem Bewusstsein zu öffnen.

Immer ist das, was uns umgibt, die Resonanz auf das,
was wir für wahr halten.

Dies ist auch in eurem Leben so,
auch wenn es euch nicht so erscheint.

Aber es ist besonders deutlich, wenn all die Dinge wegfallen, die ihr habt:
Die Möglichkeit, zu rationalisieren,
die Möglichkeit, zu kombinieren.
Wenn all dies weg fällt, habt ihr nichts als die innere Wahrheit!
Und ist diese Wahrheit verengt, begrenzt und fixiert.
Dann ist euer Dasein verengt, begrenzt und fixiert.

Nirgendwo trifft der Spruch
„Wie innen, so außen“
so zu wie im Belt. 
Denn im Jenseits – also in einer erhöhten Bewusstseinslage –
da nehmen wir die Impulse, Verbindungen und Anregungen
anderer Wesen auf und haben so die Möglichkeit,
uns immer weiter zu entwickeln.

Nur im Belt gilt so ausschließlich der Satz:
„Wie innen, so außen“.

Ich hoffe, dass ich euch damit umfangreich über den Belt informiert habe
und danke euch, Hajo, für diesen Abend 
trotz aller Schwierigkeiten, die wir hatten.

H: Kann ich noch eine Frage stellen?

E: Natürlich.

H: Für mich war ein Punkt sehr entscheidend,
da möchte ich noch einmal nachhaken:
Der Sterbende entscheidet im Augenblick des Todes darüber,
wo er landet: ob im Belt oder im Jenseits.
Wie kommt denn diese Entscheidung zustande?

E: Ja, das ist korrekt.
Die Entscheidung kommt zustande im Augenblick des Todes.
Immer im Augenblick des Todes ist das Bewusstsein erweitert.
Dass heißt, in dem Moment, wo er wirklich rüber geht,
ist ihm das Licht bewusst, er spürt einen Sog dorthin. 
Aber er entscheidet, ob er dem folgt oder nicht!

H: Aber wie kann man denn Sterbende darauf vorbereiten?

E: Durch Wissen und ihr könnt mit ihnen reden, darum sage ich es ja.
Ich komme im folgenden Kapitel noch mehr zum Thema Trauer
und zum Thema Begleitung nach dem Tod,
also das intensivieren wir noch ein wenig.

Ihr seid die Einzigen, die dort Einfluss nehmen können.

Und es gibt eine einzige Religion,
in der dies sehr sinnfällig gemacht wird.
Und das ist der Buddhismus und einige Tendenzen,
die es in der chinesischen Religion gibt,
die eine Form von Ahnenverehrung haben.
Das Einzige, was mir bekannt ist, wo man das so anwenden kann.
Ihr Anderen habt dieses Wissen nicht.

Wir werden im Folgenden auch noch näher
über diesen Augenblick sprechen müssen.


H: Die sehe ich auch so.

E: Aber mir ging es heute darum, hier einen Guss zu haben.
Ich möchte auch, dass du das wieder ins Forum stellst,
es wird sicher Fragen geben.
Und ich möchte dieses Mal die wichtigen Fragen
im Buch mit aufgegriffen haben.

H: Ah ja.

E: Deshalb wird es weniger Text,
aber es wird Fragen und Antworten geben.
Wir haben jetzt im Groben den Belt umrissen.
Ich gehe dann noch einmal auf den Tod ein
und wir gehen dann auf die Stufen des Jenseits über.
Ich fange wie bei einer Leiter unten an
und wir gehen immer ein Stückchen höher.

H: Gut.

E: Ja gut.
Dann wünsche ich euch ein schönes Wochenende.

H: Ich danke dir für deinen Besuch, es war wieder interessant.

E: Ja, das hoffe ich doch. Ruht euch ein bisschen aus.

H: Ja, werden wir.
Das ist sehr gut.
Also dann.