Fefühle

Elia – Wenn Medialität verdrängt wird!

Wenn Medialität verdrängt wird!

Die Schutzangst:
Du kannst Auren sehen
und Gegenwarten spüren,
aber du hast Angst davor!

Elia

Gäste sind Karin und Wanda.

Karin: Ich habe eine ähnliche Frage:
Ob bei mir überhaupt Medialität im erweiterten Sinne besteht.
Ich bin der Meinung,
ich habe überhaupt keine Fähigkeiten in der Hinsicht.

Elia: Bei dir liegt das Problem noch in einem anderen Bereich:
Karin, du hast Blockaden, du hast sehr große Angst.
In dir ist eine ganz tiefe Angst.
Und ehe die nicht gelöst ist,
ist es reine Theorie,
darüber mit dir zu sprechen.

Was ganz zentral ist,
ist für dich die Möglichkeit,
andere Menschen eine Stufe höher zu bringen
in ihrer Wahrnehmung.
Bei dir geht es mehr darum,
dass du die Fähigkeiten besitzt,
die Wahrnehmung Anderer zu schärfen,
die bei dir sehr gut ist, wenn du deine Angst verloren hast.

Du kannst Auren sehen, aber du hast Angst davor.
Und du kannst Gegenwarten spüren, aber du hast Angst davor.

Karin, entsinne dich an deine Kindheit.
Du hattest Begleiter
und du hattest auch nächtliche Erlebnisse von Gegenwarten.
Aber du hast Angst.
Und ohne diese Angst fühlst du dich schutzlos.
Sie blockiert dich aber.
Und ich denke, ihr werdet bald sehen,
welche Blockaden da sind.
Ich möchte dem nicht vorweg greifen.
Aber wenn du jetzt einmal versuchst,
in deinen Bauchbereich hinein zu fühlen,
dann merkst du, was ich mit Angst meine:
Das sitzt hier, nicht?
Da ist eine Bremse bei dir.
Einerseits spürst du sehr, sehr deutlich
den Zug in die erweiterte Medialität,
du möchtest sie nämlich gern.

K: Ja.

E: Andererseits ist da diese Schutzangst
und da bist du hin- und hergerissen.
Und die Praktischste aller Lösungen ist:
Ich nehme gar nichts wahr.
Das ist ganz typisch und natürlich.
Nur: Das ist ja ganz schwierig.

Wenn in deiner Seele zwei Bestrebungen sind
und die eine Seite will nach hier
und die Andere nach da!
Ja, dann steckt die arme Karin mittendrin
und weiß gar nichts mehr.

K: Ja, so geht’s mir im Moment.

E: Ja, ja.
So soll es aber doch nicht bleiben,
sonst wärst du gar nicht hier.
Und wir hätten dich niemals bewegen können,
hierher zu kommen.
Karin, wir wissen, wie schwierig es für dich war.
Es geht darum,
den Knoten hier in diesem Bauchbereich zu lösen.
Karin, du darfst dann weinen
und du darfst ganz ergriffen sein,
du darfst alles sein.
Und du wirst feststellen:
Danach bist du stark.
Danach kannst du auch wirklich schauen,
was du alles kannst.
Dann darfst du wieder die Dinge sehen,
die du auch als Kind gesehen hast
und dann nicht wieder.

Karin, als dir das mit deinem Kind passiert ist,
da ist etwas ganz Schreckliches auch mit dir passiert.
Sie war ja tot und du durftest da nicht hineinspüren.
Das hätte dich verrückt gemacht!
Das loszulassen,
das wird die Aufgabe sein,
die ihr jetzt miteinander in der nächsten Zeit tragt.
Und es wird gar nicht schlimm sein! 
Es wird gut sein, das loszulassen.
Und du wirst sehen:
Es ist schön.

Es ist schön, zu sehen,
wo du andere Menschen
eine Stufe höher bringen kannst
in ihrer Wahrnehmung.
Aber zuerst musst du selber diese Stufe erklimmen,
ja?